Ihr Unternehmen?

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Fluid 
Solutions 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein Arbeitsplatz zwischen Chaos und Herausforderungen

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Norderstedt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

So viel Chaos, so viel Improvisation – und trotzdem läuft der Laden! Das muss man erst mal hinbekommen. Dieser Arbeitgeber schafft es, aus einem bunten Haufen von Genies, Querdenkern und Überlebenskünstlern eine funktionierende Organisation zu formen. Wie genau? Das bleibt ein Mysterium.

Flexibilität wird hier großgeschrieben – nicht nur in den Arbeitszeiten, sondern auch in den täglichen Herausforderungen. Jeder Tag bringt neue Überraschungen, und langweilig wird es garantiert nie. Wer Abenteuer sucht, findet hier sein persönliches Eldorado.

Auch die Kollegialität ist bemerkenswert. Trotz (oder gerade wegen) aller Absurditäten ziehen wir an einem Strang – oft mit schwarzem Humor als Überlebensstrategie. Und wenn man mal wirklich Hilfe braucht, findet sich immer jemand, der zumindest moralische Unterstützung leistet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man sagt ja, Chaos sei die höchste Form der Ordnung – aber hier wird das Prinzip ein bisschen zu ernst genommen. Kommunikation gleicht einem Escape Room ohne Hinweise, und wer nach klaren Strukturen sucht, sollte sich lieber einen neuen Kompass zulegen.

Dann wäre da noch die Bürokratie: Manche Abläufe sind so effizient wie ein Faxgerät im Regen, und Entscheidungen dauern oft länger als ein Bauantrag für einen Flughafen.
Der Einkauf? Ein epischer Kampf zwischen Dringlichkeit und Verfügbarkeit, der oft mit der verzweifelten Suche nach Alternativen endet.
Er ist vergleichbar mit einer Wanderdüne. Vielleicht liegt es daran, dass der Prokurist täglich die Höhenkontrolle auslöst.
Aber hier sorgt eine neue Kollegin für Hoffnung.

Kurz gesagt: Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu verbessern – man müsste nur irgendwann mal damit anfangen.

Verbesserungsvorschläge

Liebes Geschäftsführung , keine Sorge – Perfektion ist eine Illusion. Aber ein paar kleine Anpassungen könnten unser Arbeitsleben in eine völlig neue Dimension katapultieren.

Zum Beispiel könnten wir das Kommunikationssystem optimieren. Rauchzeichen sind zwar charmant, aber vielleicht wäre eine E-Mail, die auch ankommt, eine nette Abwechslung. Auch das Meeting-Konzept könnte überdacht werden: Kürzere Sitzungen, weniger PowerPoint und mehr tatsächliche Lösungen wären revolutionär.

Beim Einkauf wäre ein System hilfreich, das nicht erst nach fünf Eskalationsstufen funktioniert Bei der Planung könnte man überlegen, ob Projekte nicht auch mal vor der Deadline fertig sein könnten.

Arbeitsatmosphäre

Man könnte problemlos ein Kamerateam einladen und eine Dokumentation drehen – irgendetwas passiert immer, ob zum Guten oder zum Schlechten.
Es ist eine Mischung aus „Ich gehe gerne zur Arbeit“ und „Hoffentlich ist die Firma über das Wochenende abgebrannt.“

Kommunikation

Bei uns kann man Kommunikation schon als Kunstform bezeichnen – irgendwo zwischen Rauchzeichen und stiller Post.
Während offizielle Infos per E-Mail irgendwann in ferner Zukunft eintreffen, läuft der Buschfunk schon auf Hochtouren.

Kollegenzusammenhalt

Bei uns sind wir nicht nur Kollegen – wir sind eine Familie! Und wie in jeder Familie gibt es die, die man mag, die, die man toleriert, und die, bei denen man sich fragt, ob sie vielleicht adoptiert wurden.
Aber wir nehmen die Menschen, wie sie sind – ob wir wollen oder nicht.

Work-Life-Balance

Ein mystisches Konzept, von dem man in Vorstellungsgesprächen hört, das man aber selten in freier Wildbahn antrifft.
Es gibt Gleitzeit, und Homeoffice ist grundsätzlich möglich – manchmal fühlt es sich jedoch eher an wie ein Seiltanz zwischen
„Ich brauche Urlaub“ und „Ich habe keine Zeit für Urlaub.“

Vorgesetztenverhalten

Manche Vorgesetzte inspirieren, andere verschwinden schneller als der Kaffee aus der Kanne.
Feedback gibt es in zwei Varianten: entweder in epischer Romanlänge oder als geheimnisvolle Andeutung, die man wie ein Rätsel entschlüsseln muss.
Die Chefetage? Je nach Tagesform schwankt es zwischen „Wir sind eine Familie“ und „Nur die Starken überleben“.
Aber zumindest kennt jeder deinen Namen – und nicht nur, weil du etwas verbockt hast.

Interessante Aufgaben

In der Firma gibt es immer spannende Herausforderungen!
Nicht, weil wir innovativ sind – nein, weil irgendjemand vorher Mist gebaut hat.

Der Alltag gleicht einer Schnitzeljagd, nur dass der Schatz am Ende nicht aus Gold besteht, sondern aus einer halbwegs funktionierenden Anlage.

Gleichberechtigung

Die Rangordnung: Ingenieure sind hier die unantastbaren Götter des Wissens, deren wichtigste Werkzeuge PowerPoint und Kaffeetassen sind.
Die, die nicht studiert haben? Das Fußvolk! Nun ja, sie sind die Sterblichen, die tatsächlich die ganze Arbeit machen – aber wehe, sie wagen es, den göttlichen Excel-Tempel der Ingenieure zu betreten.
Selbst diejenigen, die studiert haben und ohne Titel durchs Leben gehen, reihen sich ehrfürchtig in die Nähe der Ingenieure ein.

Umgang mit älteren Kollegen

Zurzeit ist die Firma ein modernes Altersheim, und ein Generationswechsel ist klar erkennbar.
Ältere Kollegen arbeiten noch in Teilzeit, andere werden zu besonderen Events „ausgegraben“.

Arbeitsbedingungen

Herzlich willkommen in der wunderschönen Einrichtung „Fluid Solutions GmbH“ – dem einzigen Ort, an dem man unfreiwillig auftaucht, um freiwillig Geld zu verdienen.
Unsere Arbeitsbedingungen sind streng, aber gerecht – also streng.
Wer hier morgens erscheint, tut das freiwillig unter Androhung finanzieller Notlage.

Einmal drin, ist Flucht zwecklos. Aber keine Sorge: Es gibt eine einstündige Hofpause (manche nennen es Mittagspause), in der du frische Luft schnappen darfst.
Das System ist simpel: Du gibst deine Zeit und Nerven ab, im Gegenzug erhältst du ein monatliches Almosen namens „Gehalt“, mit dem du dir den Luxus erlauben kannst, weiterhin arbeiten zu gehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dieses Thema wird sehr ernst genommen.
Zum Beispiel haben wir auf dem Desktop gleich mehrere Papierkörbe –
einen für PDFs, einen für alte Präsentationen und einen für Hoffnungen und Träume.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kommt immer pünktlich – die Buchhaltung geht hier sehr gewissenhaft vor.
Leider beschäftigt sie sich auch mit Dingen, die sie überhaupt nichts angehen.
Nebenbei ist sie Marktführer in Sachen Klatsch & Tratsch.

Sozialleistungen wie vermögenswirksame Leistungen oder Altersvorsorge sind – genau wie der Datenschutz – tagesformabhängig.
Hier gilt: „Wer den Mund nicht aufmacht, bekommt auch nichts.“

Image

Offiziell natürlich top!
Die Firma ist selbstverliebt – wäre es möglich, würde sie sich selbst heiraten. Im Inneren sieht es allerdings manchmal eher nach „Windows-Update bei 99 %“ aus.
Der Vertrieb und die Marketingabteilung zaubern glänzende Angebote und Präsentationen, während man sich fragt, ob man wirklich in derselben Firma arbeitet.

Karriere/Weiterbildung

In der Firma ist Karriere so realistisch wie eine funktionierende Regierung.
Grundsätzlich gilt: Karriere ist nicht möglich – es sei denn, man erfindet eine völlig neue Position und befördert sich selbst.

Weiterbildung ist möglich wenn man selbst danach sucht, sie bucht und sie überzeugend verkauft.

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