Mit dem spanischen Geschäftsführer geht es stetig steil bergab - nicht nur umsatztechnisch.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Lt. seiner Kandidatur für das bsw-Präsidium geht es zumindest dem Geschäftsführer gut. Tennis, Skifahren und Segeln: läuft! By the way und vielsagend: Er wurde von den bsw-Mitgliedern NICHT ins Präsidium gewählt!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wo soll man da anfangen? Der Fisch stinkt vom Kopf! Aussagen zum internen Umgang mit kununu-Bewertungen und negativen Google-Beurteilungen wurden mir seitens Fluidra Deutschland untersagt; deshalb verzichte ich hier darauf.
Verbesserungsvorschläge
Den aktuellen Geschäftsführer (übrigens ohne Branchenerfahrung) schnellstmöglich abzusetzen, wäre ein grundlegender Schritt. Dann einen Geschäftsführer einstellen, der nicht nur seine eigene Karriere im Kopf hat und dafür über Leichen geht. Eine strategische Sichtweise und eine ehrliche Kommunikation (ohne heute so, in zwei Wochen wieder anders) wären eigentlich Grundvoraussetzung. Schlichtweg sollte man mehr Strategie statt Aktionismus erwarten können. Zudem wäre eine HR hilfreich, die nicht völlig überfordert ist, auch Kompetenzen bekommt und nicht blinder Erfüllungsgehilfe des Geschäftsführers ist.
Arbeitsatmosphäre
Das hängt von der Abteilung und dem jeweiligen Vorgesetzten ab. Generell herrscht Verunsicherung aufgrund der sehr vielen Freistellungen innerhalb der letzten Monate. Viele fragen sich schon, ob sie die nächsten auf der Liste sind oder kündigen selbst. Die Fluktuation innerhalb der letzten zwei Jahre ist extrem hoch.
Image
Das Image leidet zunehmend. Früher hatte man ein eher familiäres Image. Das ist spätestens mit dem spanischen Geschäftsführer komplett verloren gegangen, da jetzt ganz klar die „Konzernkeule“ schwingt. Und das merken die Kunden.
Work-Life-Balance
Wenn man darunter die Möglichkeit versteht zwei Tage pro Woche von zu Hause zu arbeiten, dann ist die Work-Life-Balance gegeben.
Karriere/Weiterbildung
Karrieremöglichkeiten sehe ich kaum. Mögliche Weiterbildungen fallen zumeist dem Kostenaspekt zum Opfer.
Gehalt/Benefits
Die generelle Gehaltsstruktur ist im unteren Level, es gibt natürlich einzelne Ausnahmen. Es gibt mögliche Boni für Zielerreichungen (damit sollte man aber nicht planen).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel Schein. Das trifft auf den gesamten Konzern zu, der sich gerne für sein „ESG-Bewusstsein“ feiert.
Kollegenzusammenhalt
Er war in der Vergangenheit wesentlich besser. Durch die vielen Entlassungen und Neueinstellungen leidet der Zusammenhalt sehr. Da nützt es nichts, wenn der Geschäftsführer bei Feiern den tollen Zusammenhalt lobt und gleichzeitig schon die nächsten Freistellungen plant.
Umgang mit älteren Kollegen
Katastrophal. Langjährige Kollegen wurden freigestellt, obwohl es zum Großteil noch nicht einmal potentielle Nachfolger gab.
Vorgesetztenverhalten
Wenn man direkt dem Geschäftsführer unterstellt ist, hat man mit großer Sicherheit ein Problem (auch wenn man es vielleicht erst bemerkt, wenn es zu spät ist). Ansonsten kommt es auf die jeweilige Abteilung an.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüros, die eigentlich nicht so groß und bereits in die Jahre gekommen sind. IT-Ausstattung mittelmäßig und Software zum Großteil von der spanischen Muttergesellschaft vorgegeben. Prozesse & Kommunikation mangelhaft.
Kommunikation
Das Problem ist, dass die Kommunikation von der Geschäftsführung zu den Abteilungsleitern schon mangelhaft bzw. unehrlich ist. Wie sollte dann die weitergehende Kommunikation besser sein?
Gleichberechtigung
Stark verbesserungsbedürftig. Häufig spielen die Kosten eine entscheidende Rolle, und dann kann es schon mal nach „Nase“ gehen.
Interessante Aufgaben
Wären grundsätzlich vorhanden. Allerdings wird man zumeist von den Vorgaben des spanischen Mutterkonzerns ausgebremst.

