Ein Auffangbecken für ehemalige CEOs, die sechs Monate Geld kassieren und dann wieder verschwinden...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Moderne Programme, grundsätzlich spannende Projekte und ein Umfeld, in dem Eigeninitiative möglich ist – wenn man gelassen wird.
Der Kollegenzusammenhalt in kleinen Teams funktioniert gut, viele halten loyal zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kaum Anerkennung für Leistung, dafür umso mehr Raum für Vetternwirtschaft.
Entscheidungen wirken oft undurchsichtig, Kommunikation findet meist nur statt, wenn es unbedingt sein muss.
Überlastete Teams, fehlende Ressourcen und eine „weiterreichen statt lösen“-Mentalität prägen den Alltag.
Weiterbildungsmöglichkeiten existieren hauptsächlich auf dem Papier, viele Initiativen sind eher Marketing als echte Förderung.
Führungskräfte, die intern aufsteigen, holen sich häufig ihr privates Umfeld auf Schlüsselpositionen. Dadurch bleiben engagierte und fähige Mitarbeitende über Jahre hinweg ohne echte Entwicklungschance.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz in Entscheidungen und klare Kommunikation auf allen Ebenen.
Führungskräfte sollten nach Kompetenz und nicht nach Beziehungen eingesetzt werden.
IT- und Support-Teams brauchen mehr Personal und klare Prioritäten, damit die Systeme zuverlässig laufen.
Außerdem wäre es wichtig, echte Weiterbildung anzubieten, statt nur Standard-Schulungen ohne Mehrwert.
Weniger Show nach außen – mehr Substanz und Wertschätzung für Mitarbeiter.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsbelastung ist hoch, viele wirken überfordert oder genervt. Aufgaben werden häufig von Abteilung zu Abteilung weitergeschoben, anstatt gemeinsam gelöst zu werden.
Image
Nach außen stark mit Sport und Sponsoring verbunden – intern spürt man davon allerdings wenig. Viel Marketing, wenig echtes Miteinander.
Work-Life-Balance
Je nach Bereich unterschiedlich – in manchen Teams passt die Balance, in anderen wird deutlich zu viel verlangt. Insgesamt „in Ordnung“, aber ausbaufähig.
Karriere/Weiterbildung
Karriereentwicklung hängt stark von persönlichen Beziehungen ab. Die internen Schulungen sind meist oberflächlich und bieten wenig echte Weiterbildung oder Entwicklungsmöglichkeiten.
Gehalt/Benefits
Angeblich fehlt das Budget für Gehaltserhöhungen, gleichzeitig werden neue Geschäftsführer eingestellt, deren Aufgaben monatelang unklar bleiben. Das wirkt wenig nachvollziehbar und demotivierend für Mitarbeitende.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Thema ist vorhanden und wird kommuniziert, wirkt in der Umsetzung jedoch häufig oberflächlich – eher Schein als echtes Bewusstsein.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb kleiner Gruppen funktioniert der Zusammenhalt sehr gut und loyal. Insgesamt fehlt es jedoch an einer übergreifenden Gemeinschaft – viele Abteilungen bleiben unter sich.
Vorgesetztenverhalten
Leistung wird kaum anerkannt, Beziehungen dagegen umso mehr. Entscheidungen wirken häufig von persönlichem Netzwerk statt von Kompetenz geprägt.
Arbeitsbedingungen
Positiv ist, dass in moderne und hochwertige Programme investiert wird. Leider sind die IT-Teams dahinter oft unterbesetzt oder mit den Anforderungen überlastet. Dadurch steht den Mitarbeitern am Ende nur eingeschränkt funktionierendes oder halbwegs fertiges Werkzeug zur Verfügung.
Kommunikation
Kommunikation findet meist nur statt, wenn es nötig ist. Mitarbeiter auf unteren Ebenen haben kaum die Möglichkeit, gehört zu werden – Feedback nach oben verpufft oft wirkungslos.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben könnten sehr interessant sein, wenn man den Mitarbeitern mehr Freiraum und Weiterbildungsmöglichkeiten geben würde.