Mehr Schein als sein im "Elfenbeinturm".
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die kleine kollegiale Zusammenarbeit und der Wissensaustausch unter den Mitarbeitenden, wenn die Zeit erlaubt.
Die zentrale Lage in der Nähe des Hauptbahnhofs.
Die privaten Essensausflüge mit Kolleg:innen.
Diensthandy, wenn auch mit kleinstem Tarif eher nur für Dienst geeignet. Ist aber für Leitung wichtig das wir es ja auch privat gebrauchen dürfen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die unzureichende Vergütung bei gleichzeitig hohen Leistungserwartungen.
Die undurchsichtigen Strukturen und das hierarchische Klima.
Die hohe Fluktuation und die damit verbundene Unauslastung von Arbeitsplätzen.
Verbesserungsvorschläge
. Eine gerechtere, wertschätzendere Unternehmenskultur etablieren.
. Die Gehälter an den Markt anpassen.
. Die Führungsebene sollte präsenter sein und sich nicht nur bei Kundenterminen im Office zeigen.
. Auch mal über Kiel und SH hinaus schauen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre wird stark durch hierarchische Strukturen geprägt. Während die Zusammenarbeit auf Mitarbeiterebene funktioniert, ist das Verhältnis zur Führungsebene distanziert.
Image
Das Unternehmen gibt sich nach außen hin familiär, intern herrscht jedoch eine starke Hierarchie. Das Produkt (JobRouter) wirkt technisch und optisch veraltet.
Die Social-Media-Präsenz konzentriert sich sehr auf Firmenfeiern und wenige fachliche Expertise.
Work-Life-Balance
Überstunden sind laut Vertrag unbezahlt und werden dennoch regelmäßig erwartet. Die Zeiterfassung dient primär der Kundenabrechnung, nicht der Arbeitszeitsteuerung. Auffällig sind unterschiedliche Maßstäbe bei Krankmeldungen zwischen Mitarbeitenden und Führungsebene.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden fast ausschließlich intern und nur bei geringen Kosten angeboten. Fachliche Qualifizierung findet überwiegend im privaten Rahmen statt. Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich meist nur durch Fluktuation.
Gehalt/Benefits
Das Gehaltsniveau liegt unter dem Marktdurchschnitt. Bekomme nun deutlich mehr als vorher bei gleicher Arbeitszeit.
Die betriebliche Altersvorsorge wird mit einem kleinen Arbeitgeberzuschuss angeboten. Ist wohl ein Deal mit einem alten Kumpel vom Chef.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird Müll getrennt. Bei der Mobilität gibt es jedoch Unterschiede: Führungsebene fährt die dicken Umweltschleudern, gibt für Mitarbeitende keine Zuschüsse für ÖPNV-Tickets. Der Umgang mit Krankenständen wirkt mitunter ungerecht, besonders für nicht-führende Angestellte.
Besser nie krank sein, wenn man Arbeiter ist. Ich war zum Glück nie krank. Aber was man so hörte. Ist es besser wenn man eine weiblich ist und nicht schwanger.
Wenn Zeit nicht erfüllt gibts Ärger. In der Leitung ist Zeit kein Thema, das stört, wenn man selbst jede Minut genau auf Kunden buchen muss.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen auf operativer Ebene ist gut. Allerdings herrscht von Führungsseite oft ein unfreundlicher Ton. Der Umgang mit ausgeschiedenen Mitarbeitenden im Flurfunk war nicht immer wertschätzend.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine besonderen Auffälligkeiten.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten ist kritikorientiert und wenig wertschätzend. Während die Personalabteilung einen kumpelhaften Ton pflegt, steht die technische Leitung unter hohem Druck und hat kaum Kapazitäten für Wissenstransfer oder Mitarbeiterführung.
Arbeitsbedingungen
Die IT-Ausstattung ist modern, und die IT-Kollegen sind kompetent. Es gibt kostenlose Getränke Kafee und Wasser. Die Großraumbüros mit festen Sitzplätzen bieten wenig Flexibilität. Bei Firmenveranstaltungen scheint das Budget begrenzt zu sein.
Immer die gleichen arbeitslosen Teilnehmer bei Veranstaltungen von Jobrouter.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Leitung und Mitarbeitenden ist ausbaufähig. Zwar finden inzwischen regelmäßige Frühstücksrunden statt, jedoch fehlt es an transparentem und regelmäßigem Informationsfluss in die Arbeitsebene.
Gleichberechtigung
Durchschnittlich.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben bestehen überwiegend aus der Wiederholung und Anpassung bestehender Kundenprozesse. Eigene innovative Produktentwicklung findet kaum statt, wertvolle Impulse kommen oft vom Kunden selbst.