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Follmann 
Chemie 
GmbH
Bewertungen

16 von 41 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Interessante Aufgaben
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 60%
Score-Details

16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Aufbruch

4,7
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Follmann Chemie GmbH in Minden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gelebtes Familienunternehmen, Projekt neue Arbeitswelt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viel Wandel auf einmal... Tempo sehr, sehr hoch

Verbesserungsvorschläge

Es kann nie genug kommuniziert werden

Arbeitsatmosphäre

Top neue Büros

Image

Top in der Region und in der Branche

Work-Life-Balance

Es gibt viel zu tun, aber auch viel Flexibilität

Karriere/Weiterbildung

Sehr strukturiertes Programm zur Weiterbildung und tolle fachliche Karrieremöglichkeiten; Hierachien sind und bleiben flach

Gehalt/Benefits

Angemessen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Chemie3, zahlreiche soziale Aktivitäten in der Region

Kollegenzusammenhalt

Gute gewachsene Strukturen im Management Team

Umgang mit älteren Kollegen

Zahlreiche flexible Lösungen

Vorgesetztenverhalten

Führungsleitlinien und Führungskräftetraining trägt gute Früchte

Arbeitsbedingungen

Wird viel investiert

Kommunikation

Offen, Fair,

Interessante Aufgaben

Unternehmen in der digitalen Transformation und in der Internationalisierung


Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Schlecht - schlechter - Follmann!

1,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Follmann Management Holding GmbH in Minden gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen macht insgesamt einen relativ sicheren Eindruck.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mann konnte früher stolz sein, bei Follmann zu arbeiten. Das ist leider Geschichte dank der negativen Entwicklung von Führungsstil und Umgang mit Mitarbeitern.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter ernst nehmen und nach ihrer Meinung fragen.
Follmann sollte endlich mal nach Tarif bezahlen.
Überstunden nicht nur fordern, auch dafür bezahlen.
Mehr Leute einstellen, dann wird auch die Arbeit besser erledigt.

Arbeitsatmosphäre

Es ist in der Zeit wo ich hier arbeite alles stressiger geworden! Man bekommt mehr Druck auf der Arbeit. Da geht auch schnell die Kollegialität verloren.

Image

Sieht von außen wie ein tolles Familienunternehmen aus - bis man das wahre Bild sieht.

Work-Life-Balance

Arbeitszeiten wie früher, freitags früher Feierabend. Weniger Überstunden. Stellt mehr Leute ein, dann kann die Arbeit auch besser erledigt werden.

Karriere/Weiterbildung

Ich wünsche mir einen Arbeitsplatz, der meiner beruflichen Ausbildung entspricht. Wir werden klein gehalten.

Gehalt/Benefits

Follmann sollte nach Chemie-tarif bezahlen, nicht darunter.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen hin gut.

Kollegenzusammenhalt

Die Firma lässt leider viele gute Mitarbeiter, die in ihren Positiionen hervorragende Arbeit geleistet haben, gehen.
Der Betriebsrat ist deutlich besser und engagierter geworden. Weiter so!! Setzt Euch für uns ein!!

Umgang mit älteren Kollegen

Allen Mitarbeitern die Möglichkeit und Zeit für eine qualifizierte Aus-/Weiterbildung geben, sowie ein vertrauensvolles, angstfreies und freundliches Arbeitsfeld schaffen - vor allem auch für altere Mitarbeiter.

Vorgesetztenverhalten

Ich wünsche mir eine Geschäftsführung die sich dem Unternehmen auf lange Zeit verbunden fühlt. Es werden häufig Entscheidungen gefällt, die nicht immer nachvollziehbar sind. Außerdem wurde und wird viel Kapital durch Fehlentscheidungen vernichtet. Wir haben keinen Chef mehr. VIele Mitarbeiter, die seit Jahrzenten in diesem Unternehmen beschäftigt sind, bedauern sehr, dass unser alter Chef dieses Unternehmen nicht mehr leitet. VIele befürchten, dass mit dem Wechsel in der Geschäftsführung und in der Unternehmensstruktur keine guten Zukunftsaussichten verbunden sind. Ihr solltet lieber auf die alten "Follmänner" hören.

Arbeitsbedingungen

Follmann hat sich sehr negativ verändert und hat mit einem Familienbetrieb nichts mehr zu tun! Schade!!

Kommunikation

Klare Kommunikation mit den Mitarbeitern. Mehr Transparenz, was wird in Zukunft passieren mit Follmann? Was sollen die Umstrukturierungen?

Gleichberechtigung

Erlebe ich als diskriminierend.

Interessante Aufgaben

Menschlichkeit fehlt - nur noch Zahlen, Zahlen, Zahlen.

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tolles Familienunternehmen

4,6
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Follmann Management Holding GmbH in Minden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

ein typisches Familienunternehmen, Werte werden gelebt, sicherer und fairer Arbeitgeber, starkes Wachstum mit vielen Investitionen in Minden, Expansion in neue Märkte; Vertrauensarbeitszeit, viel Verantwortung an junge Kollegen, klare Strategie die mit den Mitarbeitern entwickelt wird

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

mehr weibliche Führungskräfte, neue Kantine, Teams sind sehr unterschiedlich,

Verbesserungsvorschläge

Prozesse müssen mit dem Wachstum mitwachsen,

Arbeitsatmosphäre

offen und fair

Image

beliebter Arbeitgeber in der Region

Work-Life-Balance

work life Balance passt

Karriere/Weiterbildung

interne Sprachkurse, Weiterbildungsprogramm, individuelle Fortbildungen,

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit wird gelebt; Responsible Care

Kollegenzusammenhalt

sehr kollegiales, freundschaftliches Klima

Vorgesetztenverhalten

offene Kommunikation, die Türen stehen offen

Arbeitsbedingungen

modern, ständig aktualisiert, wird gerade wieder erweitert

Kommunikation

Firmenzeitung mit wichtigen Neuigkeiten, internes Firmenportal (Netzwerk) mit aktuellen News, regelmäßige Abstimmungsrunden

Gleichberechtigung

mehr weibliche Führungskräfte

Interessante Aufgaben

sehr Abwechslungsreich da das Unternehmen international aufgestellt ist und in unterschiedlichen Märkte agiert; dynamisches Wachstum prägt die Arbeit


Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

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Überhebliche Führungskräfte, miese Stimmung

1,0
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Follmann Management Holding GmbH in Minden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Verbesserungsvorschläge auch mal anhören und umsetzen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Betriebsklima, schlechte Bezahlung.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Weiterbildung anbieten.
Auf Mitarbeiter mit Kindern Rücksicht nehmen.
Weniger arrogante Führungskräfte.

Arbeitsatmosphäre

Bedrückend.

Image

Viel besser als die Realität.

Work-Life-Balance

Rücksichtnahme ist ein Fremdwort, Urlaub wird zugeteilt. Ist das überhaupt erlaubt???

Gehalt/Benefits

Unter Tarif!!!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Für Umwelt ja, für Soziales nicht.

Kollegenzusammenhalt

Von den Führungskräften perfekt sozialisiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt Kollegen über 45 - die machen aber keinen glücklichen Eindruck.

Vorgesetztenverhalten

Überheblich und arrogant. Hören nicht zu. Interessieren sich nicht für die Mitarbeiter.

Arbeitsbedingungen

Veraltet. In der Produktion müssten mal die Toiletten erneuert werden - unhygienisch!!

Kommunikation

Findet nicht wirklich statt.

Gleichberechtigung

Männlich dominiert.

Interessante Aufgaben

Monoton.


Karriere/Weiterbildung

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Negativbeispiel

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2013 im Bereich Finanzen / Controlling bei Follmann Management Holding GmbH in Minden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Noch immer gutes Image. Man wird in Ruhe gelassen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Altbackene Firma, keine Bereitschaft zur Veränderung. Viele Strombergs, die sich gerne intrigant und ablehnend Verhalten - insbesondere gegenüber alten Kollegen.

Verbesserungsvorschläge

Coaching für Führungskräfte - angefangen bei der Geschäftsführung!!!

Arbeitsatmosphäre

Bedrückend

Image

Erstaunlich gut

Work-Life-Balance

Viel bürokratischer Aufwand bedeutet viel Doppelarbeit. Viel Arbeit und lange Arbeitszeiten werden honoriert - Effektivität nicht.

Karriere/Weiterbildung

Mangelhaft.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschittlich bis durchschittlich...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt ja, soziales kaum...

Kollegenzusammenhalt

Sehr angepasst.

Umgang mit älteren Kollegen

OK

Vorgesetztenverhalten

Ideenlos, unbeweglich - erwarten dasselbe von ihren Mitarbeitern. Bloß keine Fragen stellen.

Arbeitsbedingungen

OK

Kommunikation

Nicht offen, viel hinter vorgehaltener Hand.

Gleichberechtigung

OK

Interessante Aufgaben

Es wird ein unglaublicher bürokratischer Aufwand getrieben.

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Mittelstand ist Mittelmaß

2,0
Ex-FührungskraftHat bis 2012 im Bereich Administration / Verwaltung bei Follmann Management Holding GmbH in Minden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Image der Follmann-Gruppe mit ihren Teilfirmen Follmann & Co., Triflex und der FMH ist sehr gut. Das Unternehmen hat Potential.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Von Absicherungswahn und Misstrauenskultur getragenes Betriebsklima mit einer Tendenz zu intrigantem Verhalten insbesondere altgedienter Mitarbeiter. Kritik wird nie offen ausgesprochen, sondern stets "hintenherum" - häufig auch von Mitarbeitern über den neuen Vorgesetzten direkt an die Geschäftsführung.

Verbesserungsvorschläge

"Wasch mich - aber mach mich nicht nass" bringt keine Veränderungen und erst recht keine Verbesserungen.
Etablierung einer offenen und an konstruktiver Kritik orientierten Unternehmens- und Innovationskultur. Berichtswesen und Zahlenhuberei einschränken, dafür problemlösendes Denken fördern.
Die insbesondere von "altgedienten" Mitarbeitern getragene Misstrauenskultur mit ihrem ausgeprägten "Hintenherum" darf von der Geschäftsführung nicht mehr mitgetragen und honoriert werden.

Arbeitsatmosphäre

Absicherungswahn: Auswahlverfahren von Fach- und Führungskräften mit bis zu fünf Interviewrunden und einer stets wachsenden Zahl Beteiligter. Ablehnungsgrund mehrerer Kandidaten durch die Geschäftsführung: "Ich hätte von dem Mann mehr Demut erwartet."

Nach außen Fassade eines "verantwortungsbewussten" Familienunternehmens. Nach innen gilt dies nur für angepasste Mitarbeiter. Aussage der Geschäftsführung bei der Einstellung einer neuen Führungskraft: "Wir stellen den erst einmal ein und schauen dann, ob der Kandidat zu uns passt. Während der Probezeit können wir ihn ja einfach wieder loswerden."

Wenig solidarisches Verhalten, man arbeitet "vor sich hin". Klare Abgrenzungen von Verantwortung dienen vor allem dazu, Verantwortung über diese Grenze abzuschieben.

Absicherungswahn und Misstrauenskultur zusammen mit einer Kultur mangelnder Eigenverantwortung. Sicherungen von Dateien mit Dutzenden unterschiedlicher Passwörter, um auch innerhalb der Abteilung sicherzustellen, dass kein "Unbefugter" (Kollege!) vertrauliche Informationen lesen kann. Elektronisch entstandene Vorgänge werden "zur Sicherheit" noch einmal ausgedruckt und abgelegt. Mailwechsel werden ausgedruckt und dem Vorgang als Absicherung beigefügt.

Image

Forschendes Unternehmen der Spezialchemie. Das Bild nach außen wirkt sehr modern, dynamisch und aufgeschlossen. Von innen sieht es dann leider anders aus. Das Unternehmen hätte Potential - wenn nicht eine Anzahl altgedienter Führungskräfte den Fisch vom Kopf her stinken ließe.

Work-Life-Balance

Für gewerbliche Mitarbeiter und Angestellte ok, hier ist die Arbeitszeit geregelt und wird eingehalten. Für Fach- und Führungskräfte problematisch. Hier führt der Grundsatz: "Bei uns arbeiten die Führungskräfte mit", zu einer Doppelbelastung. Führungsaufgaben neben einer gewöhnlichen Sachbearbeitertätigkeit führen zu Mehrbelastung und entsprechend langen Arbeitszeiten, die in einer Kultur des "immer schön fleißig sein" zuweilen auch in Präsenzhockerei ausartet.

Karriere/Weiterbildung

Um Karriere zu machen ist die Firma zu klein und bietet zu wenig Möglichkeiten. Als Zwischenstation auf dem Karriereweg ist sie ganz ok - man sollte aber darauf achten, nicht zu lange zu bleiben. Dies gilt insbesondere für jüngere Fach- und Führungskräfte, die manchmal recht schnell von der allgemeinen Behäbigkeit eingefangen werden und die Firma dann "gemütlich" und "familiär" finden. Das Weiterbildungsangebot ist eher mäßig und vom Grundsatz getragen, möglichst wenig Kosten zu verursachen.

Gehalt/Benefits

Mäßig für gewerbliche Mitarbeiter. OK für Fach- und Führungskräfte in Vertrieb und Verwaltung. Vereinbarungen werden nicht immer eingehalten: vereinbart - leider nur mündlich - war ein bestimmter Firmenwagen. Zur Verfügung gestellt wurde ein deutlich kleineres und "schlechteres" Fahrzeug.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein wird wirklich groß geschrieben. Hier ist die Firma sicherlich vorbildlich.

Im Bereich Soziales ist die Bereitschaft zu investieren und als familienfreundliches Unternehmen z.B. Belegplätze in Kindergärten anzubieten, kaum vorhanden. Gleiches gilt für eine Unterstützung von sportlichen Aktivitäten: sobald es Geld kostet, wie z.B. die finanzielle Unterstützung der Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio, flaut die Begeisterung der Geschäftsführung ab. Die Hauptattraktion ist ein großes und teures Sommerfest, in dem die Firma sich allerdings mehr selber darstellt, als dass es eine soziale Funktion hätte. Der äußere Anstrich wirkt sehr familienfreundlich und wem die angepasste Behäbigkeit der Firma gefällt, der wird sich auch wohlfühlen.

Kollegenzusammenhalt

Was die Firma als traditionsbewusstes Familienunternehmen auszeichnet: altgediente Mitarbeiter werden vorgezogen. Für neue Mitarbeiter gilt: schnelle Anpassung wird durch schnelle Anerkennung belohnt. Wer schon nach drei Monaten nicht mehr von altgedienten Mitarbeitern zu unterscheiden ist, gilt als "auffassungsbegabt" und "integrationsfähig" und wird nicht selten durch eine verkürzte Probezeit geadelt.

Dagegen droht jedem, der sich nicht bedingungslos anpasst, die Verurteilung als "Querdenker", "Sonderling" oder "Störenfried". Das ist vor allem dann problematisch, wenn man eingestellt wurde, um Abläufe und Prozesse neu zu gestalten. Intrigantes Verhalten gegenüber neuen Kollegen bis an die Grenzen des Mobbings, hintenherum "Anschwärzen" (bei vordergründig gleichbleibender Freundlichkeit) sind Vorgehensweisen gegenüber neuen Kollegen, die bis zur Geschäftsleitung hin praktiziert und honoriert werden.

Handzahmer Betriebsrat, der sich nicht für die Interessen der Mitarbeiter einsetzt, der keine Fragen stellt und der Haustarifverträge mit der Geschäftsführung aushandelt, die insbesondere die gewerblichen Mitarbeiter auf die Dauer deutlich schlechter stellt als die Kollegen in Unternehmen, die dem IGBCE Tarifvertrag folgen.

Umgang mit älteren Kollegen

Genau wie mit Kollegen unter 45.

Vorgesetztenverhalten

Loyalität und die Bereitschaft, hergebrachtes keinesfalls in Frage zu stellen, werden höher bewertet als Fachkompetenz und Talent. Wenn es zutrifft, dass der Fisch vom Kopf her stinkt, muss man sich vorsehen, in manchen Abteilungen / Teams keine Fischvergiftung zu bekommen.

Vordergründige Freundlichkeit, kein Feedback, keine genaue Äußerung von Erwartungen. Aber "hintenherum" "Altgedienten" Raum gegeben, gegen das eigene Führungsverhalten zu intrigieren. Dass man in der Kritik steht, erkennt man erst, wenn die eigene Stelle durch einen Personalberater bei Stepstone ausgeschrieben ist. Das ist sicherlich nicht nur eine Frage von Stil- und Geschmacklosigkeit, hier manifestiert sich auch die Schwäche der Geschäftsführung, nicht das offene Gespräch zu suchen.

Arbeitsbedingungen

Gut und modern, insbesondere auch im Vergleich zu anderen Unternehmen ähnlicher Größe. Es fehlen allerdings Systeme - die gesamte Planung, Controlling und Budgetierung wird in diesem sehr zahlenfokussierten Unternehmen "zu Fuß" und per Excel mit einem viel zu hohen Arbeitsaufwand erledigt. Das kanalisiert natürlich Arbeitskräfte und Energie in rein "mechanische" Tätigkeiten von Zahlenaufbereitung und Berichtswesen, die dann für kreative Arbeit und Problemlösungen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Kommunikation

Floskelhafte Kommunikation, die ebenso aufsetzt höflich wie nichtssagend ist. Kommunikation unter den Kollegen ist sehr gut - wenn man "altgedienter" Mitarbeiter ist und über die entsprechenden Informationskanäle verfügt. Neue Mitarbeiter bekommen viele Informationen nur auf explizite und oftmals mehrfache Nachfrage. Proaktive Kommunikation wird nicht gepflegt. Offene Kommunikation und offene, konstruktive Kritik finden nur selten statt. Kritik "hinter dem Rücken" ist dagegen bis an die Unternehmensspitze beliebt.

Völlig überzogenes und aufgeblasenes Berichtswesen, das einen erheblichen Teil der eigenen Arbeitszeit beansprucht. Anstatt kreativ zu arbeiten und Probleme zu lösen, berichtet man darüber, wie und was man gearbeitet hat. Die Kommunikation "von unten nach oben" erfolgt weitgehend schriftlich.

Gleichberechtigung

Traditionelles mittelständisches Familienunternehmen mit traditionellen Auffassungen zur Gleichberechtigung und zur Rolle weiblicher Führungskräfte.

Interessante Aufgaben

Zahlengetriebenes Unternehmen mit eigentlich interessanten Aufgabenstellungen. Für die überschaubare Größe der Firma allerdings mit einem Wildwuchs an Bürokratie gesegnet, der Entscheidungen lähmt. Die Formalie feiert Feste, die Vernunft wird gelegentlich zum Zaungast.

In der Firmenkultur sind Positionen und Funktionen schützenswert - sie werden ausschließlich auf die Firma und ihre Prozesse, aber niemals auf die Mitarbeiter zugeschnitten. Die Mitarbeiter sind hingegen nicht schützenswert: sie werden auf Positionen zugeschnitten und zuweilen auch zurechtgestutzt.

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