135 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
135 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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135 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich vor 2 Monaten auf eine ausgeschriebene Position als Senior Marketing Manager bei der Fonds Finanz beworben. Leider habe ich nach dem Absenden meiner Bewerbung (abgesehen von der Eingangsbestätigung) keinerlei Rückmeldung mehr erhalten. Die Kommunikation bleibt auch weiterhin komplett aus. Eine zeitnahe und wertschätzende Rückmeldung gehört für mich zu einem professionellen Bewerbungsprozess dazu, selbst wenn man sich letztendlich gegen einen Kandidaten entscheidet. Mittlerweile ist die Stellenanzeige auch offline. Schade, aber wenn ich mir die anderen Bewertungen so durchlese, dann kann ich wohl froh sein "nur" geghostet worden zu sein...
Der gesamte Recruiting-Prozess war unprofessionell. Auf meine Bewerbung kam eine E-Mail mit Einladung zum Vorstellungsgespräch, mit den Worten, dass mein Lebenslauf spannend ist. Ich fand schon das sehr seltsam. Normalerweise machen sich die Personaler die Mühe und rufen zuerst an, und erst dann erfolgt eine Einladung per E-Mail. Es wurde außerdem ein Leitfaden zum Ablauf des Gesprächs im Anhang versendet, wo u.a. darauf hingewiesen wurde, dass man sich passend kleiden und für eine reibungslose Technik sorgen soll. Das war ebenfalls seltsam. Ich kam mir ein bisschen vor wie auf Niveau Kindergarten, wo man den Kindern sagt, dass sie die Schnürsenkel binden sollen. Im Vorstellungsgespräch hat die Personalerin dann die ganze Zeit gegähnt, während ich über meinen Lebenslauf und meine Person erzählen musste. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass sie nebenbei E-Mails abgearbeitet oder sonst anderweitig beschäftigt war. Es wurde absolut nichts über die Firma oder zukünftige Aufgaben erzählt, es ging nur darum, dass ich meinen Lebenslauf durchgehen sollte. Ich wusste sofort, dass da eine Absage kommen wird, weil ich kein richtiges Interesse erkennen konnte. Es hat sich alles angefühlt wie eine Fake-Inszenierung. Ich bin trotzdem professionell geblieben, weil das einfach zu meinen Prinzipien gehört.
Nach zwei Vorgesprächen (telefonisch und persönlich) sowie einem vierstündigen Schnuppertag inklusive Probearbeit und Telefontest folgte ein drittes Abschlussgespräch. In allen Phasen erhielt ich durchweg positives Feedback; auch die Gesprächspartner waren sehr freundlich. Umso überraschender kam die plötzliche Absage per E-Mail durch die Personalabteilung. Die Begründung: Es gäbe klar definierte Anforderungen und spezifische Rahmenbedingungen, weshalb man sich für andere Bewerber entschieden habe.
Das ist nach den vorangegangenen Signalen, die eine deutliche Tendenz pro Einstellung vermuten ließen, extrem enttäuschend. Auf meine freundliche Nachfrage, welche Rahmenbedingungen konkret gemeint seien, erhielt ich keine Antwort mehr. Dass man abgelehnt werden kann, ist Teil des Prozesses – die Art und Weise empfinde ich hier jedoch als widersprüchlich. Warum investiert ein Unternehmen die Zeit für drei Gespräche und Probearbeit, wenn die grundlegenden Rahmenbedingungen scheinbar von vornherein nicht erfüllt waren?
Mehr Transparenz und Offenheit,
Professionelle Mitarbeiter die such etwas zu entscheiden haben auf Bewerber treffen lassen
Erstkontakt und erstes (digitales) Kennenlerngespräch inkl. Follow-Up-Kommunikation waren außerordentlich gut. In dieser Form selten innerhalb eines Bewerbungsprozesses erlebt. Terminierung Zweitgespräch inkl. Feedback zum Kennenlerngespräch sehr transparent, schnell und zielführend. Vorbereitung auf das Zweitgespräch hätte in Summe besser sein können, da seitens des Bewerbers viel Zeit vor Ort in Anspruch genommen wurde und mehr Informationen zum Ablauf hilfreich gewesen wären. Was wird erwartet, wen lernt man kennen, welcher Rahmen ist gegeben? Telefonische Erreichbarkeit der Ansprechpartnerin war in diesem Prozess ausbaufähig. Ansonsten sehr transparent geführter Prozess auf Augenhöhe, der eine gute Unternehmenskultur innerhalb des Fachbereichs erahnen lässt. Es wurden auch Schwächen des Unternehmens und Herausforderungen deutlich angesprochen.
1. Gespräch war okay.
Das 2. Bewerbungsgespräch war jedoch in einer sehr unangenehmen Atmosphäre - Gesprächspartner war überheblich, hat gezielt verunsichert und eigentlich an der Stellenausschreibung vorbei gefragt.
Die Fragen und das Gespräch waren hauptsächlich über meinem alten Arbeitgeber.
Fühlte sich an, als bewerbe ich mich bei meinem alten AG und nicht bei Fonds Finanz.
Nach jeder Antwort wurde die Antwort nochmal in Frage gestellt „wirklich? bist du dir das sicher?“ (natürlich, ich habe dort gearbeitet). Das verbessert die Atmosphäre nicht gerade.
Außerdem lag der Fokus nicht auf der eigentlichen Stelle und den dafür relevanten Kompetenzen.
Ich war glücklich und erleichtert, als die Abfrage Gespräch endlich vorbei war.
Kommunikation verbessern, sich an vereinbarte Termine halten
Vielleicht solltet ihr die Stellen einmal nachhaltig und dauerhaft besetzen, denn die ständige Präsenz in Online-Jobbörsen mit immer denselben Stellen hinterlässt keinen guten Eindruck. Es ist schwer mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, denn ein Telefon gibts dort wohl nicht und auf Email wird nicht geantwortet - schade.
Ich hätte gerne nachgefragt. Allerdings gibts wohl keine Telefonnummer und auf meine Emails habe ich keine Antwort mehr erhalten.
So verdient kununu Geld.