Grausames Unternehmen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Forto – Der Blender unter den Scale-ups
Willkommen bei Forto – dem Unternehmen, das sich auf LinkedIn wie ein Tech-Unicorn inszeniert, intern aber wie ein ausgedienter Copyshop funktioniert. Wer hier Innovation, Führungskompetenz oder auch nur grundlegende Professionalität erwartet, landet sehr schnell in einem Albtraum aus Kontrollwahn, Inkompetenz und völliger Verantwortungslosigkeit.
Kündigungen wie Fließbandarbeit
Bei Forto sind emotionslose, plötzliche Kündigungen längst Routine. Keine Vorwarnung, kein persönliches Gespräch – stattdessen: Google Meet, kalte E-Mail, und raus bist du. Teamleads besprechen montags noch Forecast-Zahlen mit dir, mittwochs bekommst du kommentarlos die Kündigung. Keine Erklärungen, kein Anstand.
Das ist kein Einzelfall, das ist System.
Das Management: Planlos, machtgeil, fachfremd
Entscheidungen werden ausschließlich Top-down durchgedrückt – häufig von Leuten, die von Logistik oder operativer Realität nicht den Hauch einer Ahnung haben. Feedback wird ignoriert oder als „Störung“ empfunden. Micromanagement ist Tagesgeschäft.
Ein treffendes Zitat eines ehemaligen Kollegen:
„Glaub mir, der ist näher an euch dran als ihr denkt“
– klingt wie aus einem Überwachungsstaat, nicht aus einem Tech-Unternehmen.
Die Prozesse? Gibt’s, aber bitte ineffizient
Die internen Abläufe wirken wie aus einem PowerPoint-Workshop für Anfänger.
Es gibt keine Struktur, nur
Chaos, Abstimmungshölle und künstliche Komplexität. Hauptsache, es gibt genug Statistiken zum Präsentieren. Qualität? Ist nachrangig – Hauptsache die KPIs sehen irgendwie gut aus.
DEINE Karriere nur nach Nase, nicht nach Leistung
Beförderungen folgen keinem transparenten System, sondern Beziehungen, Selbstinszenierung oder bloßem Zufall. Leistung? Völlig egal.
Interne Weiterentwicklung wird aktiv ausgebremst – nicht selten werden vielversprechende Mitarbeitende systematisch demotiviert oder „abgesägt“.
Der moralische Bankrott: Entlassungen & LinkedIn-Ekstase
Einer der widerlichsten Aspekte ist aber die Schere zwischen Realität und Außenwirkung. Während Kündigungswellen durch das Unternehmen rollen – mittlerweile bei Runde 3 oder 4 oder 5? – feiert sich Forto auf LinkedIn wie der Messias der Logistikbranche:
„New chapter!“
„We are growing fast!“
„Reinventing global trade!“
Realität:
Mitarbeitende, die ihre Jobs bei etablierten Konzernen aufgeben, werden kurz vor Ende der Probezeit gnadenlos entsorgt – mit Standardtext und digitalem Kopfnicken. Kein Gespräch, keine Menschlichkeit.
Und was macht Forto? Postet am selben Tag einen Beitrag über Teamspirit und Innovation.
Das ist nicht bloß zynisch – das ist verlogen, verantwortungslos und entlarvend.
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Fazit: Wer seine Selbstachtung behalten will, sollte einen weiten Bogen um Forto machen
Forto steht beispielhaft für ein toxisches Pseudo-Startup, das sich mit Hochglanzfassade und Buzzwords schmückt, intern aber durch menschenverachtende Praktiken, fachliche Inkompetenz und eine erschütternde Führungskultur auffällt. Wer hier anfängt, spielt mit seiner mentalen Gesundheit – und seiner beruflichen Reputation.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Greenwashing at it‘s finest
Kollegenzusammenhalt
Direkte Kollegen sind sehr loyal. Teamleader und Ebene darüber kennen dich nicht und wollen dich nicht kennen.
Vorgesetztenverhalten
Grausam. „Leute ich will euch nicht micromanagen. Managed dich micro bis ins geht nicht mehr.
Arbeitsbedingungen
Büros sind super. Vielleicht einer der Gründe, dass ständig Leute fliegen :D
500k im Jahr an Miete für einen Standort ↔️
Gleichberechtigung
Nicht zu spüren