Guter Start mit schlechtem Ende.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es ist unter der Würde guter Arbeitgeber, sich im Schlechten - insbesondere mit streitbaren Abrechnungen - von einem ausscheidenden Mitarbeiter zu trennen.
Verbesserungsvorschläge
Informationen zur Förderung der psychischen Gesundheit von Mitarbeitenden (Stressbewältigung, Mobbing usw.) und ggf. Präventivmaßnahmen zum Schutz (...) halte ich für sinnvoll.
Arbeitsatmosphäre
Gerüchte und Nachreden prägen leider auch das Klima und es fehlt offenbar die Erkenntnis, daran etwas ändern zu wollen/können.
Kommunikation
Teambesprechungen finden zwar statt, aber der fachliche Austausch ist grundsätzlich nicht Priorität bzw nach meinem Eindruck nur dann, wenn es zeitlich der Führungskraft passt.
Kollegenzusammenhalt
Ein guter Zusammenhalt im Team beruht auf der Initiative einzelner Mitarbeiter; verlassen sie die Kanzlei, enden die Rituale etc.
Work-Life-Balance
Zählt man daa Homeoffice zur Balance, wird man - im Notariat - enttäuscht. Die Infrastruktur ist zwar vorhanden, aber die Skepsis gegenüber dem Arbeitseinsatz zu Hause ist erfahrungsgemäß groß. Es braucht einen konkreten Anlass (Handwerker etc.).
Vorgesetztenverhalten
Die Bewertung beruht auf negativen Erfahrungen mit einer Person. Leider gibt es kein Korrektiv (Arbeitnehmervertretung, Vertrauensperson o.ä.), sodass die Konfrontation mit willkürlichem Verhalten des Vorgesetzten möglich bleibt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabengebiete sind abwechslungsreich und - je nach Team - ist ein selbstständiges Arbeiten gewünscht.
Gleichberechtigung
Arbeitsbezogene Entscheidungen sind ggf. objektiv nachvollziehbar; Sympathie scheint m. E. dennoch ein wichtiger Faktor zu sein.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsplätze sind modern ausgestattet.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist fair, wenn man entsprechend verhandelt. Sonderzahlungen bspw. gekoppelt an den Gewinn (o.ä.) habe ich nicht erlebt.
Image
Nach meiner Kenntnis grenzen sich Mitarbeitende vom Unternehmen ab.
Karriere/Weiterbildung
Reguläre Seminare werden bezahlt.

