Arbeitsalltag von Druck und Demotivation geprägt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team ist super und wir halten hier alle zusammen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- keine branchenübliche Softwares zur Kaltakquise
- Laptops gibt es nur ab Principal Level
- man darf sich nicht länger als 2 Wochen Urlaub nehmen
- Micromanagement
- keine Benefits
Verbesserungsvorschläge
- Generell sollten Benefits eingeführt werden wie feste Home-Office Tage, Jobrad, Betriebliche Altersvorsorge, Gympass, Flexible Arbeitszeiten, Jobticket, Workation, Gesundheitsangebote
- weniger Micromanagement, den Leuten mehr Vertrauen geben, sodass sie sich nicht unter Druck gesetzt fühlen und aus Angst arbeiten müssen
- Mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen, wir haben hier eine rote Box, in die wir unsere Verbesserungsvorschläge anonym abgeben können, ich habe jedoch nicht das Gefühl, dass diese Vorschläge gelesen werden
Arbeitsatmosphäre
Früher stand das Miteinander stärker im Mittelpunkt. Mittlerweile liegt der Fokus auf Kennzahlen und neuen Strategien, die eher Druck erzeugen als zu unterstützen. Die Motivation ist gesunken und die Atmosphäre ist dementsprechend auch nicht gut.
Kommunikation
Früher wurde gute Leistung anerkannt und bei Herausforderungen suchte man gemeinsam nach Lösungen. Es gab großes Vertrauen. Heute hat sich dieser Umgang spürbar verändert: Rückmeldungen erfolgen oft in einem deutlich kritischeren Ton. Statt eines konstruktiven Austauschs wird man in Meetings mit Aussagen konfrontiert wie, man sei nur noch ein Kostenfaktor, weil die Leistungen so schlecht sind.
Ein offener Dialog über Entwicklungsmöglichkeiten oder konkrete nächste Schritte, wie es früher üblich war, findet kaum noch statt. Das demotiviert und verunsichert einen eher als das es unterstützend sein sollte.
Kollegenzusammenhalt
Der enge Zusammenhalt hier ist das EINZIGE, was uns alle noch in diesem Unternehmen hält.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten sind von 08:30 - 18 Uhr. Kernarbeitszeiten 9-17 Uhr, was eigentlich ganz normale Arbeitszeiten sind und nicht flexibel ist. Es gibt kein fixes Home-Office und kann dir jederzeit weggenommen werden, um noch größeren Druck auszuüben wenn die Zahlen nicht stimmen. Urlaub muss man 2 Wochen im Voraus beantragen.
Vorgesetztenverhalten
Die Chefin ist die Einzige, die hier richtig arbeitet und von der wir viel lernen können. Die restlichen Teamleiter arbeiten eben nach Vorschrift. Nicht mehr und nicht weniger. Das größte Problem liegt aber an der Führungsebene aus London. Es herrscht ein sehr veralteter Führungsstil. Micromanagement wird hier ganz groß geschrieben. Diesen Führungsstil übernehmen unsere Vorgesetzten hier in Frankfurt eben auch.
Gleichberechtigung
Bist du oben auf dem Umsatzboard, wirst du geliebt und wirst in Ruhe gelassen. Gehörst du zum unteren Durchschnitt, musst du deine KPIs anheben, obwohl die Top-Performer (die teilweise ihre Cash Cow Unternehmen geschenkt bekommen haben) keine besseren KPIs aufweisen und nur Geld machen, weil ihre geschenkten Kunden gerade viel einstellen. Die Arbeitsauslastung wird nicht gleichmäßig verteilt.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig, es werden beispielsweise noch veraltete Desktop-PCs genutzt. Es gibt keine Firmenlaptops. Wir arbeiten mit unseren eigenen privaten Laptops zuhause.
Erst ab dem Principal-Level erhalten Mitarbeitende Firmenlaptops. Man fühlt sich nicht gleichberechtigt.
Gehalt/Benefits
Es wird kommuniziert, dass es ein einheitliches Gehaltsmodell pro Senioritäts-Level gibt. Allerdings haben sich bereits ein paar Kollegen bessere individuelle Konditionen aushandeln können. Das sorgt intern teilweise für Unverständnis und ein Gefühl von Intransparenz bei der Vergütung.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt einen festgelegten Karrierepfad, der an quantitative Ziele gebunden ist. Allerdings sind die Ziele schwer zu erreichen, jedoch nicht unmöglich.