Mehr Schein als Sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es ist ein leichter Einstieg nach dem Studium, um als Berufseinsteiger Fuß zu fassen und dabei neue Leute kennenlernen darf, aber nach einem Jahr sollte man den Absprung schaffen, denn dann beginnen die Probleme...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Arbeitgeber setzt einen unter Druck und erwartet auf einen Tag und einer bestimmten Uhrzeit genau Ergebnisse, während der Arbeitgeber selber sich alle Karten offen hält, um bestmöglich aus einer Situation rauszukommen.
Es fehlt an allem und überall wird gespart. Wenn Geld in die Hand genommen wird, dann für Gutscheine, welche man aber auch nur durch Leistung gewinnen könnte...
Verbesserungsvorschläge
-Benefits vertraglich festhalten, anstatt als Druckmittel auszunutzen
-Fixgehalt zeitgemäß erhöhen, ohne dabei einen zusätzlichen Spießrutenlauf durchzuführen
-Unterstützung von Mitarbeitern, die wirklich Hilfe benötigen anstatt als Teamleitung nicht da zu sein oder sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben
-in neue Arbeitstools investieren anstatt den Mitarbeitern sagen, dass sie länger arbeiten sollen (heutzutage wird ja eine Grube auch nicht mit 10 Schaufeln ausgehoben, wenn man einen Bagger benutzen kann)
Arbeitsatmosphäre
Sie war mal besser, ist dennoch nach der Zeit verflogen, da auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter nicht wert gelegt wird.
Image
Franklin Fitch ist in Deutschland unbekannt. Das hat Vor - und Nachteile je nach Situation. Das Unternehmen behauptet von sich einer von den "Guten" zu sein und nicht wie die bösen großen Unternehmen, dabei wird einem gesagt, dass man ruhig die Kunden als auch Bewerber hinters Licht führen kann, um am Ende Umsatz zu erzielen. Am Ende des Tages wird überall mit schmutzigen Tricks gearbeitet.
Work-Life-Balance
Es wird erwartet vor den Vorgesetzten da zu sein, aber leider bedeutet das nicht, dass man früher oder püntklich gehen kann ohne böse Blicke und auch mal Sprüche zu bekommen, da die "Arbeitszeit" in deren Sinne erst mit 9 Uhr beginnt obwohl es gewünscht ist früher da zu sein.
Paradox...
Karriere/Weiterbildung
Es gibt einen "Karrierepfad" welcher einzig und alleine dazu dient die Mitarbeiter in kürzester Zeit auf Hochleistung zu trimmen. Wie oben erwähnt können dabei alle neu gewonnenen Benefits jederzeit wieder einem weggenommen werden, da diese nie schriftlich festgehalten werden, um maximalen Druck auf die Mitarbeiter ausüben zu können. Es macht auch keinen Unterschied ob man ein Jahr oder zehn Jahre dabei ist, da sich überhaupt nichts an der Tätigkeit ändert.
Gehalt/Benefits
Es gibt keine Benefits in diesem Unternehmen! (Kein festes Homeoffice, keine betriebliche Altersvorsorge, kein Jobrad, kein Jobticket, keine Softgetränke, keine 30 Tage Urlaub und so weiter...
Das Fixgehalt ist leicht über dem Mindestlohn und selbst wenn man paar Beförderungen erreicht hat, ist man weit von einem Standardgehalt um die 50.000€ entfernt.
Man wird mit einem Provisionsmodell geködert, welches einzig und allein für die Teamleitung und die alteingesessenen Kollegen profitabel ist, da man sich mit denen diese teilen muss, obwohl man den Großteil der Arbeit geleistet hat.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Von außen hin wird das gespielt, aber eigentlich ist es komplett egal, da man ein ausschließlich von Umsatz getriebenes Unternehmen ist. Es gibt keine Mülltrennung, die Vorgesetzten kümmern sich nicht darum, ob etwas der Umwelt zur Liebe getan wird, aber erwarten solches von den Mitarbeitern.
Kollegenzusammenhalt
Das Teamgefüge ist klasse, da alle im selben Boot sitzen. Das schweißt das Team zusammen um das ganze erträglicher zu machen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt keine älteren Kollegen, da das Team noch jung geblieben ist.
Vorgesetztenverhalten
Jeder Vorgesetzte schiebt die Verantwortung von sich und verweist auf andere Teamleiter. Unterstützung gibt es keine, da wie erwähnt, fast alle Vorgesetzten nicht in der Lage sind den Job besser auszuüben als man selbst. So bekommt man durchweg gesagt, dass man einfach mehr arbeiten soll, um aus einer Krise rauszukommen.
Arbeitsbedingungen
Es wird mit alten Rechner gearbeitet anstatt mit modernen Laptops.
Das klassische Telefon ist eine Software, welche nur sporadisch funktioniert, aber man hat Pech wenn man dadurch nicht auf seine "Telefonzeiten" kommt, welche jeden Tag gemessen werden.
Die Büroeinrichtung ist chaotisch und man merkt dass die Teamleitung nicht weiß, wie man ein Büro einrichten soll.
Kommunikation
Bei guter Leistung wird man oberflächlich gelobt, da die Vorgesetzten finanziell ebenfalls davon profitieren, aber bei schlechter Performance kann man keine Unterstützung von der Teamleitung erwarten, da diese selbst nicht in der Lage ist den Job auszuüben.
Gleichberechtigung
Es wird unterschieden zwischen alteingesessenen Kollegen und neuen Kollegen, wobei die "älteren" Kollegen mehr Freiheiten haben, auch wenn der Umsatz und die KPI's nicht stimmen.
Interessante Aufgaben
Umso mehr Umsatz man macht, umso mehr kann man im Unternehmen machen was man will.. Ansonsten spielt es keine Rolle ob man ein Junior ist oder schon fünf Beförderungen erreicht hat, da die Arbeit identisch ist und sich nicht ändern wird.