Ihr Unternehmen?

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Franz 
Rüschkamp 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel Luft nach Oben

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Franz Rüschkamp GmbH & Co. KG in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist die ergonomische Grundausstattung der Büroarbeitsplätze (wie beispielsweise hochwertige Bürostühle) sowie die kostenlose Bereitstellung von Kaffee. Die Vergütung erfolgte stets pünktlich. Zudem gab es im alltäglichen Arbeitsumfeld hilfsbereite und nette Kollegen sowie vereinzelte Phasen, in denen eine sachliche Kommunikation auf Augenhöhe möglich war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Transparenz, unklare Strukturen und eine stark wechselhafte, Launen abhängige Führungskultur, die für Unsicherheit im Alltag sorgt. Micromanagement. Versprechungen aus dem Bewerbungsprozess (z. B. bezüglich Homeoffice und flexibler Arbeitszeiten) wurden in der Praxis nicht eingehalten.

Zudem fehlte es an einem präventiven Konfliktmanagement und ehrlicher Kommunikation; Probleme wurden erst im Rahmen später Drucksituationen adressiert. Der Umgang mit fordernden Situationen und im Offboarding ließ menschliche Empathie sowie Wertschätzung vermissen. Ergänzend bestanden deutliche Mängel bei der Sauberkeit und Hygiene in den Sozial- und Sanitärräumen.

Verbesserungsvorschläge

Führungskultur & Empathie stärken: Entwicklung hin zu einem modernen, verlässlichen Führungsstil mit klarer Trennung zwischen persönlichen Befindlichkeiten und professionellem Handeln.

Prozesse & Kommunikation strukturieren: Etablierung klarer Richtlinien, fester Abläufe und transparenter Informationskanäle. Probleme sollten präventiv im Dialog adressiert werden, statt in späten Eskalationsstufen.

Zusagen einhalten: Versprechen aus Bewerbungsgesprächen (z. B. bezüglich flexibler Arbeitszeiten und Homeoffice) sollten in der Praxis verlässlich umgesetzt werden.

Menschlichkeit beim On und Offboarding: Gute Einarbeitung ist der Schlüssel zum Erfolg eines Mitarbeiters. Und bei Trennungen ist ein wertschätzender, lösungsorientierter Umgang auf Augenhöhe essenziell für die Reputation als Arbeitgeber.

Aufenthaltsqualität & Hygiene: Nachhaltige Optimierung der Sozial- und Sanitärräume im Sinne der Mitarbeiterzufriedenheit.

Arbeitsatmosphäre

Die tägliche Arbeit an sich war absolut in Ordnung. Konzentriertes Arbeiten war gut möglich, und das Miteinander im kollegialen Kreis habe ich als nett und hilfsbereit erlebt – Ausnahmen gibt es natürlich überall, aber das Grundklima unter den Kollegen war positiv. Schattig wurde die Atmosphäre vor allem dann, wenn Druck von oben kam oder man auf Verständnis oder Informationen auf Führungsebene angewiesen war.

Kommunikation

Leider eine Katastrophe. Direkte und transparente Kommunikation sucht man vergebens, stattdessen herrscht extrem viel 'Buschfunk' und Gerede hintenrum. Klare Richtlinien oder verlässliche Prozessabläufe fehlen stellenweise komplett, genauso wie konstruktives, regelmäßiges Feedback. Informationen fließen oft erst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Das sorgt für unnötige Unruhe und Frustration im Arbeitsalltag.

Kollegenzusammenhalt

Auf den ersten Blick nett, im Detail jedoch zwiespältig. Im Alltag gab es durchaus Unterstützung und Zuspruch. Sobald es allerdings ernst wurde, blieb echter Rückhalt im Gesamten oft aus. Fairerweise muss man betonen, dass es durchaus Ausnahmen gab – liebe Kollegen, die einen wirklich ehrlich unterstützen wollten. In kritischen Situationen wollte man diese aber bewusst nicht mit hineinziehen, um sie nicht selbst in eine schwierige Lage zu bringen. Man muss also stark unterscheiden zwischen alltäglicher Nettigkeit und dem, was unter Druck passiert.

Work-Life-Balance

Im Vorstellungsgespräch wurden hybrides Arbeiten und flexible Arbeitszeiten in Aussicht gestellt – in der Realität ist davon leider so gut wie nichts angekommen. Zwar gab es Ausnahmen, wenn ein wirklich wichtiger Termin anstand, aber von einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung, mit der man Termine vorausschauend planen konnte, war das weit entfernt. Durch lange Pendelzeiten wurden die Arbeitstage oft unnötig lang; ein oder zwei Tage Homeoffice pro Woche hätten hier eine enorme Entlastung gebracht und die Versprechen aus dem Bewerbungsprozess gehalten.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten habe ich als wechselhaft und belastend erlebt. Zwar gab es Phasen, in denen eine sachliche und auch gute Kommunikation auf Augenhöhe möglich war, jedoch war das Führungsverhalten stark tagesform- und launenabhängig. Die Notwendigkeit, das eigene Handeln an den wechselnden Befindlichkeiten der Führungskraft auszurichten, erzeugt eine dauerhafte Unsicherheit im Arbeitsalltag.

Erschwerend kam hinzu, dass klare Richtlinien, definierte Prozessabläufe und verlässliche Anweisungen weitgehend fehlten, was eine zielgerichtete Aufgabenerfüllung erheblich erschwerte.

Besonders kritisch ist das Konfliktmanagement zu bewerten: Auch seitens der höheren Managementebene erfolgte zu keinem Zeitpunkt ein frühzeitiger Versuch der Klärung. Es wurden weder Ursachen analysiert noch gemeinsam lösungsorientierte Ansätze gesucht. Stattdessen wurden sachliche Probleme erst im Rahmen von späten, unangekündigten Drucksituationen und in einem unangemessenen Rahmen adressiert.

Interessante Aufgaben

Das Aufgabenfeld an sich war durchaus in Ordnung. Die Tätigkeiten boten ein solides und abwechslungsreiches Grundgerüst für den Arbeitsalltag. Potenzial für mehr Entwicklung wäre zwar vorhanden gewesen, wurde jedoch durch die fehlenden klaren Strukturen und das ständige Reagieren auf unvorhergesehene Vorgaben oft ausgebremst.

Arbeitsbedingungen

Sehr durchwachsen mit deutlichem Verbesserungspotenzial bei den Sozialräumen. Positiv zu erwähnen sind die ergonomische Büroausstattung (z. B. gute Bürostühle) sowie die kostenlose Bereitstellung von gutem Kaffee.

Abstriche gibt es jedoch bei der allgemeinen Aufenthalts- und Wohlfühlatmosphäre: Der Pausenraum wirkte trist und bot keinerlei ansprechende oder gemütliche Rückzugsmöglichkeiten für die Mitarbeiter. Zudem gab es wiederholt deutliche Mängel bei den Hygienestandards und der Sauberkeit in den Sozial- und Sanitärräumen (z. B. regelmäßig fehlendes Verbrauchsmaterial wie Handtuchpapier auf den Toiletten). Insgesamt hat dies für ein eher unbehagliches Umfeld gesorgt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war grundsätzlich in Ordnung und wurde stets pünktlich gezahlt. Gemessen an den Rahmenbedingungen, dem täglichen Arbeitsaufwand und den langen Anfahrtszeiten bewegte es sich jedoch eher im unterdurchschnittlichen Bereich und bot wenig finanziellen Anreiz.

Die angebotenen Zusatzleistungen und Benefits waren überschaubar und boten für den Arbeitsalltag kaum spürbaren Mehrwert.

Image

Das Renommee des Unternehmens hat über die vergangenen Jahre wahrnehmbar eingebüßt. Die einstige Strahlkraft entspricht nach meiner Wahrnehmung nicht mehr dem aktuellen Stand der internen Firmenkultur. Die Außendarstellung lässt sich im Arbeitsalltag nur schwer mit der gelebten Praxis in Einklang bringen.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.