3 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nach über einem Monat nach Einreichung meiner Bewerbung erhielt ich eine E-Mail vom Fraunhofer-Institut, in der mir mitgeteilt wurde, dass meine Bewerbung nicht berücksichtigt wurde und man mir kein positives Feedback geben könne.
Ich bin nicht über die Absage selbst enttäuscht, sondern über die Art und Weise, wie sie übermittelt wurde – ein sehr unprofessioneller und unhöflicher Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern.
Mein Tipp: Absagen sollten so formuliert werden, dass sie das Image des Instituts nicht beschädigen.
Ich hatte zwei Vorstellungsgespräche; das erste mit dem Bereichsleiter und einem Key Accounter; das zweite mit drei wissenschaftlichen Mitarbeitern des Bereichsleiters. Letztere wussten dann leider nicht mal warum ich ein Vorstellungsgespräch mit Ihnen hatte, insofern lässt dies leider schon mal tief blicken (zudem meinte einer der Gesprächspartner er hätte meine Bewerbungsunterlagen vor 5 Min bekommen und keine Zeit sie durchzuschauen). Darüber hinaus hatte das zweite Gespräch dann übrigens mehr etwas von einer Prüfung und wenig von einem fachlichen Austausch auf Augenhöhe zwischen potentiellen Kollegen. Ich war nach 6 Std. Zugfahrt (da eine Hotelübernachtung nicht gestattet war) allerdings schon recht froh überhaupt gerade Sätze sprechen zu können. Insbesondere der Bereichsleiter war aber sehr nett. Insgesamt scheint da der wissenschaftliche Betrieb seinem altbackenen Ruf alle Ehre zu machen; New Work und moderne Führung scheinen dort leider noch keine Begriffe zu sein - ich bin gespannt wann der War of Talents dort ankommt und zum Umdenken anregt; dass die Stelle befristet und schlecht bezahl war dürfte keine Überraschung sein. Naja ich bin nicht böse um die Absage; ich hab nur Sorge um den deutschen Wissenschaftsbetrieb. Ich rate dem Unternehmen zumindest einen geschulten Personaler pro Bewerbungsgespräch einzusetzen.