Viel Gestaltungsspielraum, anspruchsvolle Aufgaben und ein Institut mit Zukunft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders schätze ich die außergewöhnliche fachliche Vielfalt, die Verbindung von wissenschaftlichem Anspruch und konkreter Anwendung sowie die großen persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Mitarbeitende können früh Verantwortung übernehmen, eigene Ideen entwickeln und mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen arbeiten. Flexible Arbeitszeiten und eine sehr gute Forschungsinfrastruktur sind weitere wesentliche Stärken.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die hohe organisatorische und fachliche Komplexität führt teilweise zu aufwendigen Abstimmungen, unterschiedlichen Interessen und nicht immer klaren Prioritäten. Veränderungen werden nicht von allen Teilen des Instituts gleich schnell aufgenommen. Zudem erzeugt die projektbasierte Finanzierung einen erheblichen wirtschaftlichen Druck, der mitunter auch die Zusammenarbeit und langfristige Personalentwicklung erschwert.
Verbesserungsvorschläge
Prioritäten und Verantwortlichkeiten noch klarer formulieren, Entscheidungen konsequenter umsetzen und Mitarbeitende früher in relevante Veränderungsprozesse einbeziehen. Die Zusammenarbeit über Organisationseinheiten und Standorte hinweg sollte weiter gestärkt werden. Außerdem wären transparentere Entwicklungswege und eine stärkere Entlastung von administrativen Prozessen hilfreich.
Arbeitsatmosphäre
Das IMWS bietet eine offene, wissenschaftlich geprägte Arbeitsatmosphäre mit viel Eigenverantwortung. Die derzeitigen Veränderungsprozesse sind allerdings anspruchsvoll und führen verständlicherweise auch zu Unsicherheit und unterschiedlichen Wahrnehmungen innerhalb des Instituts.
Image
Das IMWS ist in seinen Fachgebieten wissenschaftlich hervorragend aufgestellt und bei Partnern aus Forschung und Industrie hoch angesehen. Exzellente Infrastruktur, anerkannte Expertise und ein belastbares nationales und internationales Netzwerk prägen das Institut. Viele Arbeiten führen unmittelbar zu industriellen Anwendungen und gesellschaftlich relevanten Lösungen. Dieses starke Profil verdient auch außerhalb der Fachöffentlichkeit noch größere Sichtbarkeit.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und ein hohes Maß an Selbstorganisation ermöglichen grundsätzlich eine sehr gute Vereinbarkeit unterschiedlicher Lebenssituationen. Bei hoher eigener Verantwortung, ambitionierten Projekten oder Führungsaufgaben kann die tatsächliche Arbeitsbelastung allerdings erheblich sein.
Karriere/Weiterbildung
Das IMWS bietet sehr gute Möglichkeiten, sich fachlich und wissenschaftlich weiterzuentwickeln, früh Verantwortung zu übernehmen und schrittweise in eine Fach-, Projekt- oder Führungsrolle hineinzuwachsen. Individuelle Weiterbildungen, Coaching und Fraunhofer-weite Entwicklungsprogramme unterstützen dabei. Hervorzuheben ist die gezielte Förderung von Wissenschaftlerinnen, etwa durch das Programm Fraunhofer TALENTA, das Frauen vom Berufseinstieg bis in gehobene Führungspositionen begleitet. Insgesamt bestehen sehr gute und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung orientiert sich am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes und ist entsprechend transparent und verlässlich. Hinzu kommen flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, betriebliche Altersvorsorge und weitere Leistungen. Im Wettbewerb mit bestimmten Industriebranchen sind die finanziellen Möglichkeiten naturgemäß begrenzt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und gesellschaftliche Wirkung sind wesentliche Bestandteile zahlreicher Forschungs- und Transferprojekte. Auch Nachwuchsförderung, Schülerangebote und Kooperationen mit Hochschulen und regionalen Partnern spielen eine wichtige Rolle. Solche Aktivitäten müssen allerdings immer mit den verfügbaren personellen und finanziellen Ressourcen in Einklang gebracht werden.
Kollegenzusammenhalt
In vielen Teams und Projekten erlebe ich einen ausgesprochen guten Zusammenhalt und eine hohe Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen. Institutsübergreifend könnten Zusammenarbeit und gemeinsames Denken teilweise noch stärker sein als die Orientierung an einzelnen Organisationseinheiten und Projekten.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrung und langjährig aufgebautes Wissen werden am IMWS bewusst wertgeschätzt und aktiv genutzt. Mehrere Mitarbeitende sind auch über das reguläre Renteneintrittsalter hinaus weiterhin am Institut tätig. Gleichzeitig wird darauf geachtet, Erfahrungswissen mit neuen Kompetenzen und Perspektiven zu verbinden.
Vorgesetztenverhalten
Führung ist am IMWS insgesamt von großen Gestaltungsspielräumen und vergleichsweise kurzen Wegen geprägt. Wie in jeder größeren Organisation gibt es unterschiedliche Führungsstile und damit auch unterschiedliche Erfahrungen. An einer klareren, verbindlicheren und stärker dialogorientierten Führungskultur wird derzeit intensiv gearbeitet.
Arbeitsbedingungen
Die wissenschaftliche Infrastruktur und die technischen Möglichkeiten sind in vielen Bereichen hervorragend. Auch die Flexibilität der Arbeitsgestaltung ist ein großer Vorteil.
Kommunikation
Die interne Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und ist deutlich transparenter geworden. Bei einem Institut mit mehreren Standorten, unterschiedlichen Geschäftsfeldern und zahlreichen Veränderungsprozessen gelingt es dennoch nicht immer, alle Beschäftigten gleichermaßen frühzeitig zu erreichen und einzubeziehen.
Gleichberechtigung
Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle und Lebenssituationen werden grundsätzlich berücksichtigt, auch in verantwortungsvollen Positionen. Gleichzeitig bleibt Gleichberechtigung eine dauerhafte Führungsaufgabe, die sich nicht allein an formalen Regelungen, sondern auch an tatsächlichen Entwicklungs- und Beteiligungsmöglichkeiten messen lassen muss.
Interessante Aufgaben
Die fachliche Breite des Instituts ist außergewöhnlich. Mitarbeitende können an wissenschaftlich anspruchsvollen und gesellschaftlich relevanten Themen arbeiten – von Werkstoffdiagnostik und Mikroelektronik über Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Medizin, Biotechnologie und Luftfahrtanwendungen.