6 von 19 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders schätze ich die außergewöhnliche fachliche Vielfalt, die Verbindung von wissenschaftlichem Anspruch und konkreter Anwendung sowie die großen persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Mitarbeitende können früh Verantwortung übernehmen, eigene Ideen entwickeln und mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen arbeiten. Flexible Arbeitszeiten und eine sehr gute Forschungsinfrastruktur sind weitere wesentliche Stärken.
Die hohe organisatorische und fachliche Komplexität führt teilweise zu aufwendigen Abstimmungen, unterschiedlichen Interessen und nicht immer klaren Prioritäten. Veränderungen werden nicht von allen Teilen des Instituts gleich schnell aufgenommen. Zudem erzeugt die projektbasierte Finanzierung einen erheblichen wirtschaftlichen Druck, der mitunter auch die Zusammenarbeit und langfristige Personalentwicklung erschwert.
Prioritäten und Verantwortlichkeiten noch klarer formulieren, Entscheidungen konsequenter umsetzen und Mitarbeitende früher in relevante Veränderungsprozesse einbeziehen. Die Zusammenarbeit über Organisationseinheiten und Standorte hinweg sollte weiter gestärkt werden. Außerdem wären transparentere Entwicklungswege und eine stärkere Entlastung von administrativen Prozessen hilfreich.
Das IMWS bietet eine offene, wissenschaftlich geprägte Arbeitsatmosphäre mit viel Eigenverantwortung. Die derzeitigen Veränderungsprozesse sind allerdings anspruchsvoll und führen verständlicherweise auch zu Unsicherheit und unterschiedlichen Wahrnehmungen innerhalb des Instituts.
Das IMWS ist in seinen Fachgebieten wissenschaftlich hervorragend aufgestellt und bei Partnern aus Forschung und Industrie hoch angesehen. Exzellente Infrastruktur, anerkannte Expertise und ein belastbares nationales und internationales Netzwerk prägen das Institut. Viele Arbeiten führen unmittelbar zu industriellen Anwendungen und gesellschaftlich relevanten Lösungen. Dieses starke Profil verdient auch außerhalb der Fachöffentlichkeit noch größere Sichtbarkeit.
Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und ein hohes Maß an Selbstorganisation ermöglichen grundsätzlich eine sehr gute Vereinbarkeit unterschiedlicher Lebenssituationen. Bei hoher eigener Verantwortung, ambitionierten Projekten oder Führungsaufgaben kann die tatsächliche Arbeitsbelastung allerdings erheblich sein.
Das IMWS bietet sehr gute Möglichkeiten, sich fachlich und wissenschaftlich weiterzuentwickeln, früh Verantwortung zu übernehmen und schrittweise in eine Fach-, Projekt- oder Führungsrolle hineinzuwachsen. Individuelle Weiterbildungen, Coaching und Fraunhofer-weite Entwicklungsprogramme unterstützen dabei. Hervorzuheben ist die gezielte Förderung von Wissenschaftlerinnen, etwa durch das Programm Fraunhofer TALENTA, das Frauen vom Berufseinstieg bis in gehobene Führungspositionen begleitet. Insgesamt bestehen sehr gute und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Vergütung orientiert sich am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes und ist entsprechend transparent und verlässlich. Hinzu kommen flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, betriebliche Altersvorsorge und weitere Leistungen. Im Wettbewerb mit bestimmten Industriebranchen sind die finanziellen Möglichkeiten naturgemäß begrenzt.
Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und gesellschaftliche Wirkung sind wesentliche Bestandteile zahlreicher Forschungs- und Transferprojekte. Auch Nachwuchsförderung, Schülerangebote und Kooperationen mit Hochschulen und regionalen Partnern spielen eine wichtige Rolle. Solche Aktivitäten müssen allerdings immer mit den verfügbaren personellen und finanziellen Ressourcen in Einklang gebracht werden.
In vielen Teams und Projekten erlebe ich einen ausgesprochen guten Zusammenhalt und eine hohe Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen. Institutsübergreifend könnten Zusammenarbeit und gemeinsames Denken teilweise noch stärker sein als die Orientierung an einzelnen Organisationseinheiten und Projekten.
Erfahrung und langjährig aufgebautes Wissen werden am IMWS bewusst wertgeschätzt und aktiv genutzt. Mehrere Mitarbeitende sind auch über das reguläre Renteneintrittsalter hinaus weiterhin am Institut tätig. Gleichzeitig wird darauf geachtet, Erfahrungswissen mit neuen Kompetenzen und Perspektiven zu verbinden.
Führung ist am IMWS insgesamt von großen Gestaltungsspielräumen und vergleichsweise kurzen Wegen geprägt. Wie in jeder größeren Organisation gibt es unterschiedliche Führungsstile und damit auch unterschiedliche Erfahrungen. An einer klareren, verbindlicheren und stärker dialogorientierten Führungskultur wird derzeit intensiv gearbeitet.
Die wissenschaftliche Infrastruktur und die technischen Möglichkeiten sind in vielen Bereichen hervorragend. Auch die Flexibilität der Arbeitsgestaltung ist ein großer Vorteil.
Die interne Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und ist deutlich transparenter geworden. Bei einem Institut mit mehreren Standorten, unterschiedlichen Geschäftsfeldern und zahlreichen Veränderungsprozessen gelingt es dennoch nicht immer, alle Beschäftigten gleichermaßen frühzeitig zu erreichen und einzubeziehen.
Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle und Lebenssituationen werden grundsätzlich berücksichtigt, auch in verantwortungsvollen Positionen. Gleichzeitig bleibt Gleichberechtigung eine dauerhafte Führungsaufgabe, die sich nicht allein an formalen Regelungen, sondern auch an tatsächlichen Entwicklungs- und Beteiligungsmöglichkeiten messen lassen muss.
Die fachliche Breite des Instituts ist außergewöhnlich. Mitarbeitende können an wissenschaftlich anspruchsvollen und gesellschaftlich relevanten Themen arbeiten – von Werkstoffdiagnostik und Mikroelektronik über Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Medizin, Biotechnologie und Luftfahrtanwendungen.
Flexible Arbeitszeiten, Entscheidungsfreiheit, HomeOffice-Regelungen
Die Atmosphäre im Allgemeinen: nicht vertrauenswürdig, nicht wertschätzend, nicht motivierend, denunzierend, diskriminierend, unsozial, wenig empatisch.
Umdenken ist notwendig. Hierarchische Strukturen sind überholt. Mitarbeitende sollten federführend an Lösungen arbeiten. Die Leitung kann dabei anleiten. Tipp: Neue Narative lesen
Ständige Veränderungen und langwierige Strategieanpassungen führen zu Unsicherheit in der Belegschaft.
Fraunhofer IMWS als Arbeitgeber: Nicht empfehlenswert!
Die Leitungsebene ist männlich. Work-Life-Balance ist insbesondere Frauen wichtig. Insbesondere bei Führungspositionen wird dies nachteilig bewertet.
Gehalt ist ok. TVÖD Bund
Soziales Engagement und Nachwuchsförderung werden ständig in Frage gestellt und eher geduldet als unterstützt. Schülerpraktika - wozu? Girls' and Boys' Day - wozu?
Teilweise konkurrieren die einzelnen Abteilungen aufgrund von Kompetenzbüberschneidungen. Aufgrund des Fraunhofer-Modells ist sich jeder selbst der Nächste.
Leider ist meine Erfahrung nicht positiv: toxisch, nicht wertschätzend, nicht vertrauensbildend, demotivierend.
Mitarbeitende werden wenig in die Veränderungsprozesse involviert und spät informiert. Probleme werden nicht kommuniziert und Lösungsansätze nur von der Leitung erarbeitet und dann "delegiert".
Frauen haben es schwer am Institut, insbesondere in Führungspositionen und ganz besonders, wenn diese in Teilzeit arbeiten. Männliche Kollegen werden oft für qualifiziert gehalten, auch wenn sie nicht kompetent sind.
Männer werden nach Potenzial beurteilt, Frauen nach Leistung.
Teamgeist
Nationale Konkurrenz
Langfristige Sicherheit notwendig
Interessante anwendungsorientierte Aufgaben, viel Unabhängigkeit
keine Garantie der Entfristung
Die Arbeitsverträge sollten früher entfristet werden.
flexible Arbeitszeiten; Vereinbarkeit von Familie und Beruf; positive Grundstimmung
erherblicher bürokratischer Aufwand; verhaltene Offenheit einiger weniger Bereiche im Institut
größerem gemeinsamen Benefit durch weniger interne Konkurrenzsituationen
flexible Arbeitszeiten
keine klare Linie
viel PR ohne praktische Untersetzung
offene und kritische Diskussion über strategische Entscheidungen