47 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Hängt stark von der Arbeitsgruppe ab. In der Abteilung, in der ich gearbeitet hab, wurde vom Gruppenleiter der Druck ziemlich ungefiltert nach unten weitergeleitet - d.h. schnell Ergebnisse erzielen und neue Projekte acquirieren. Der Anspruch war, wissenschaftlich zu arbeiten, dafür gab es jedoch weder Ressourcen noch Zeit. Fehlende Veröffentlichungen durch den Fokus auf Kundenprojekte wurden dann negativ gewertet. Wenig echter Zusammenhalt in der Gruppe, jeder macht seins, manchmal eher forcierte Gruppenevents.
Außendarstellung ganz gut.
Ok, TVÖD setzt Rahmen. Home-Office war leider durch die oberste Management-Ebene nicht gern gesehen, was natürlich Null zeitgemäß ist. Man muss sich rechtfertigen für HomeOffice und auch wenn man Teilzeit arbeiten will. Der Wunsch danach wurde vom Vorgesetzten gleichgesetzt mit mangelnder Arbeitmotivation und Einsatz für das Institut.
Ich hatte 4 Jahre lang (als wissenschaft. MA!) keine einzige wirkliche Weiterbildung, nicht mal intern. Meine Anfrage nach Teilnahme an einem bestimmten Kurs wurde missmutig kommentiert.
Sehr individuell verschieden. Ich habe in anderen Arbeitsstellen ein besseres Kollegium erlebt. Man hilft sich schon, wenn man fragt, aber mehr auch nicht.
Oft besser als mit jüngeren, da ältere Kollegen feste Stellen haben.
Transparenz, lösungsorientierte Kommunikation und echte Führung fehlt, es gab in Gruppenmeetings eigentlich immer nur "Jetzt strengt euch doch mal mehr an". Dass das Gruppenergebnis auch durch die Führung beeinflusst wird, wird offenbar nicht erkannt. Menschen mit Führungsaufgaben haben für diese kaum Zeit neben den anderen Projektaufgaben, niemand will daher freiwillig Leitungsaufgaben übernehmen. 1x im Jahr unmotiviertes Mitarbeitergespräch, in dem ich mein Feedback geäußert habe, das wurde allerdings komplett ignoriert.
Freundlichkeit wird vom Vorgesetzten nur gefordert, wenn es um effizientere Zusammenarbeit im Projekt geht und nicht um auf die individuellen Bedürfnisse seiner Mitarbeiter einzugehen, quasi Einbahnstraße.
Ok. Leider wenig HomeOffice Möglichkeit. Befristete Verträge schaffen permanentes Unsicherheitsgefühl. Wirklich fähige Leute gehen dann einfach.
Eher mau, keine guten Prozesse für konstruktives Feedback, Kritik und Verbesserungsvorschläge. Einarbeitung fand quasi nicht statt, da niemand Zeit hatte.
TVÖD, mittelmäßig.
Dies ist nur meine persönliche Erfahrung, kann in anderen Gruppen anders sein: Die befristeten Arbeitsverträge benachteiligen klar junge Wissenschaftlerinnen, die es sich erlauben, schwanger zu werden. Oft wird bei Fraunhofer der Vertrag dann einfach nicht verlängert oder man hört dann bei Wunsch nach Teilzeit, dass man wohl nicht motiviert ist.
Nach meinem Vorgesetzten bekannten gesundheitlichen Problemen hatte ich tatsächlich das Feedback, ich würde mein Potential nicht voll nutzen. Wenig Verständnis oder Unterstützung.
Generell gibt es leider sehr wenige Wissenschaftlerinnen am Institut, und ich habe keine Bemühungen gesehen, dies zu verbessern. Aktiv gefördert oder motiviert werden sie jedenfalls nicht.
Abhängig von der Position und aktuellen Projekten. Meist ist für die wirklich spannende wiss. Arbeit keine Zeit und kein Geld.
Nette Atmosphäre unter den Kollegen, faire Vorgesetzte
Funktioniert, wenn man sich kümmert. Verständnis während Corona. Aber hohe Arbeitsbelastung, Überstunden oft nötig/normal. Teilzeit eher nicht gewünscht/schwierig.
Es gibt einige interne Angebote, um den Rest muss man sich sehr aktiv kümmern
TVB, Gehalt ok
Halbleiterei mit vielen hochgiftigen Chemikalien. Soweit das in diesem Rahmen geht Umweltbewusst mit Verbesserungspotential.
Respektvoll, als Wissensträger geschätzt
Fair, aber natürlich mit dem Interesse das meiste fürs Unternehmen herauszuholen
Männerlastig, wie die meisten Ingenieursberufe. Soweit ich das einschätzen kann werden keine Unterschiede gemacht
Spannend, abwechslungsreich, herausfordernd mit hoher Eigenverantwortung
Sehr gut als Karriere-Stufe, aber auch als dauerhafter Arbeitgeber.
Und man ist an der Spitze der Entwicklung.
Alles Techniker, die ihre technischen Problemstellungen lösen wollen :-)
Fraunhofer ist eine renommierte Adresse. Dass der eine oder andere über Forscher lächelt ist dagegen auch nicht nur unberechtigt.
Weil die Identifikation mit der Arbeit hoch ist, reiben sich doch viele auf.
Gute Leute werden möglichst gehalten und können sich entwickeln
Im wesentlichen sind alle konstruktiv. Trotzdem ploppt immer mal Lagerdenken zwischen Bereichen auf, das dann nicht so schnell wieder einzudämmen ist. Da kann man sich dann dran aufreiben.
Wer Neues willkommen heißt und seine Erfahrung prägnant teilt, wird bis zur Rente geschätzt und gemocht. Die Fraktion "Das haben wir nie so gemacht!" macht andern das Leben schwer und sollte -gerade in der F&E- gebändigt werden.
Die Leitung achtet auf gute und fähige Führungskräfte. Das ist bei Forschungsinstituten ja nicht immer selbstverständlich. Vor allem wäre mir dort kein einziger "mieser Karrierist" bekannt.
angenehme Büros und Labors
Eigentlich gar nicht schlecht bei der Größe. Ich glaube die Kritiker haben unrealistisch hohe Erwartungen, dass Sie ohne viel Meetings und Umläufe alles erfahren haben müssten.
im TVöD führt das Niveau des akademischen Abschlusses zu großen Gehaltsunterschieden
Keine Frage bei einem Forschungsinstitut :-)
Vieles läuft gut, man hat weite Freiheiten sich zu entfalten und die Vorgesetzten bedanken sich für alles.
Maximale Bürokratie, teilweise das Klischee einer kafkaesk ineffizienten Behörde. Vorgänge werden durch Formalitäten um Wochen und Monate verzögert.
Oftmals fehlt eine klare Strategie, so dass irgendwie alles mögliche gemacht wird. Durch unklare Zuständigkeiten macht manchmal jeder alles.
Es ist ein sehr angenehmes und nettes Team, modern, energiegeladen, positiv gestimmt, ideenreich und nicht so eingefahren, wie man von der Fraunhofer-Gesellschaft erwarten könnte! Als Studierende wurde ich sehr gut aufgenommen, geschätzt und stetig nach meiner Meinung und eigenen Ideen gefragt, sodass ich mich immer einbringen durfte. Kritik wurde stets geschätzt. Ich konnte unheimlich viel lernen und durfte vielfältige Aufgaben übernehmen: Zeitweise habe ich das Bewerbermanagement allein übernommen, ich durfte auf Karrieremessen und Stellenanzeigen be- und überarbeiten. Meine kreative Ader durfte ich bei der Neugestaltung von Powerpoint-Präsentationen ausleben sowie beim Intranet. Ebenso habe ich Events wie bspw. den Gesundheitstag organisieren dürfen. Es gab vorher klare Aufgabenanweisungen und ich konnte Fragen stellen - ich habe aber dennoch immer viel Freiraum für die Bearbeitung bekommen und hinterher ausreichend Feedback. Am Ende fühlte man sich nicht mehr wie die bloße Werkstudentin sondern als vollwertiges Team-Mitglied. Ich würde jederzeit wieder im Team Human Resource Development & Recruiting am Fraunhofer IPMS arbeiten!
Das Fraunhofer IPMS liegt eben nicht im Zentrum Dresdens - aber die etwas weitere Anreise wird durch eine sehr gute Verkehrsanbindung und eine super Arbeitsatmosphäre wettgemacht!
Das einzige was wirklich verbessert werden sollte, ist die IT-Anbindung beim Onboarding für neue Mitarbeitende. Es dauert aktuell zu lange bis neue Werkstudenten/-studentinnen wirklich anfangen können zu arbeiten bis alle Ordner freigegeben, Kalender angebunden, Postfächer verknüpft etc. sind.
Sehr angenehmes Team!
Die Fraunhofer-Gesellschaft zahlt nach Tarif, daher ein sehr guter Studentenlohn - insbesondere, wenn man bereits den Bachelor abgeschlossen hat.
Sowohl über Telefon, E-Mail, Microsoft Teams oder persönlich - immer problemlos.
Für einen Studentenjob sehr abwechslungsreiche Aufgaben, wobei anhand eigener Stärken und Vorlieben ausgewählt werden darf.
Als Werkstudent arbeitete ich allein, hatte keine Kollegen, was das Arbeiten sehr einsam machtE.
Es wurden Fehler immer nur bei anderen gesucht, das eigene Arbeitsmanagement wurde nicht reflektiert. Die Kommunikation war sehr schlecht. Eigene Inkompetenz wurde mit der Vergabe von sinnlosen Aufgaben überbrückt.
Das Büro ist gut ausgestattet, die Küche auch. Es gibt jedoch keine Cafeteria.
Die Kommunikation mit meiner Vorgesetzten war sehr schlecht. Es wurden Meetings ohne Absprache gesetzt, obwohl ich neben dem Job noch studieren musste und nicht immer Zeit hatte. Darauf wurde aber keine Rücksicht genommen.
Es kann sehr viel Spaß machen und sehr lehrreich sein als wissenschaftlicher Mitarbeiter an Projekten teilzunehmen.
Ich schätze, dass etwa 90% der Forschungsarbeit im Nichts versandet. Nur wer sich motivieren kann ins Nichts zu arbeiten und Steuergelder zu verschwenden oder weiß, dass er zu den 10% gehört die etwas bewirken, kann hier arbeiten.
Viele Punkte kann ich nicht bewerten da ich nicht das Gefühl habe hier jemals gearbeitet zu haben, sondern vielmehr wie ein externer Freelancer vor Ort behandelt wurde.
Meine Vermutung ist, dass das Anreizsystem in der Fraunhofer-Gesellschaft sehr suboptimal ist. Eine entsprechende Änderung, welche Effektivität und Effizienz der Operation erzwingt, wäre meines Erachtens die größtmögliche einzelne Verbesserungsmaßnahme.
An Fraunhofer-Instituten gibt es keine konkret definierten Ziele. Die Anreizstrukturen sind durch die Erhaltung des eigenen Arbeitsplatzes dominiert. Es existiert kein funktionierendes Management der Projekte. Alle Forschungsprojekte für die Gelder bereitgestellt werden, werden umgesetzt. Enorme Ressourcen werden für Fundraising aufgewendet.
Die Arbeitsatmosphäre variiert stark von Team zu Team. Mir blieb entsagt in einem Team zu arbeiten. Auf dem Hausflur grüßt man sich nicht.
Es gibt kaum Situationen in denen Interesse an einer echten Weiterentwicklung der Mitarbeiter herrschen könnte. Die einzige "Weiterbildung" die häufig angeboten wird, ist eine Promotion. Anreiz dafür ist eine dadurch gerechtfertigte niedrigere Bezahlung der Mitarbeiter.
Die Büros sind gut ausgestattet. Großer Mangel ist die Kantine, die gibt es nämlich einfach nicht. Im Institutskomplex in Klotzsche arbeiten jeden Tag weit über 500 Menschen und es wird kein Essen in irgendeiner Form bereitgestellt. Die Anwendung der wissenschaftlichen Methode erstreckt sich scheinbar nicht über das Forschungsgebiet hinaus.
Nichtexistent. Studentische Mitarbeiter (~15%) haben bspw. keinen Zugriff auf interne Daten.
Es fehlt noch ein Rezept gegen das Verzetteln
Techniker verzetteln sich gerne, wollen alles noch perfekter machen. Der erste Wurf verbrauch dann alle Zeit, wird trotzdem nicht perfekt und der Zeitplan wird überzogen. Eine Anleitung für zielgerichtetes Arbeiten in kleinen Lernschritten, könnte die meisten Mitarbeiter gut gebrauchen.
Ingenieure und Wissenschaftler wollen halt vor allem in Ruhe ihre Arbeit machen und gehen Zwist lieber aus dem Weg als ihn anzufachen.
Eigentlich kein böser Druck von oben. Projekt-Deadlines und die jagt nach Forschungsergebnisse motivieren aber immer wieder zu Überstunden.
Ich habe dort ein ziemlich breites Fundament bekommen
Fast überall konstruktiv. Karrieristen gehen halt selten in Forschungsinstitute.
Nicht bei allen immer professionell, aber praktisch immer gutmütig
Kein Ort zum Reich-Werden. Für den Osten aber gar nicht schlecht.
Halt praxisnahe F&E :-)
Flexible Arbeitszeiten
Das Miteinander. Zu viel Lärm in den Büros. Kein fester Arbeitsplatz.
-Arbeistumfeld (Vorgesetzte/Kollegen)
-abwechslungsreiche Tätigkeit
-personlicher Freiraum für Ideen
-Verwaltungsvorgänge dauern verhältnismäßig lang
-hohe Bürokratie
-Änderung der Befristungspolitik => spätestens nach 6 Jahren sollte automatisch eine Entfristung erfolgen um das Know-How im Unternehmen zu halten
-gutes Betriebsklima
-grundsätzlich hohe allgemeine Akzeptanz
-Arbeitszeiten bewegen sich im normalen Rahmen und sind durch das Kernarbeitszeitmodell nach vorn und hinten variabel
-mit persönlichen Engagement sind Weiterbildungsmaßnahmen möglich
-kleiner Zuschuss für die Altersvorsorge
-im Vergleich zur Industrie unterdurchschnittliches Gehalt für die gleiche Tätigkeit
-nichts bekannt
-mit Abstand das beste Kollegium das ich je erlebt habe
-ältere Kollegen werden respektiert und sind optimal ins Team integriert
-vorbildliches Vorgesetztenverhalten im Hinblick auf Transparenz und Wertschätzung der Mitarbeiter
-Einbeziehung der Mitarbeiter bei technischen und strukturellen Entscheidungen ist noch ausbaufähig
-grundsätzlich gut ausgestattet
-klimatisierte Räume für den Sommer wären hilfreich
-gute Informierung über Ergebnisse, weniger über bevorstehende Entscheidungen
-Männer und Frauen haben gleiche Aufsteigschancen
-abwechslungsreiche kreative Tätigkeit
So verdient kununu Geld.