Die Salatbar der Kantine ist klasse.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Forschungsschwerpunkt, wider der verschlafenen Politik.
Die internationalen Teams mit all den interessanten und netten Menschen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das mit sich selbst beschäftigte Management
Unterdurchschnittliche Bezahlung
Die Salatbar ist klasse
Verbesserungsvorschläge
Lobby für Nicht-Führungskräfte ausbauen
Schwerst- und Risikoarbeit besser bezahlen
Konflikte konstruktiv und lösungsorientiert austragen
Führungskräfte sinnvoll schulen und nicht überfordern
Arbeitsteilung dort, wo tatsächlich notwendig
Arbeitsatmosphäre
Über die Jahre sind die Daumenschrauben kontinuierlich angezogen worden. Doppelspitzen findet man fast ausschließlich in der Führungsebene und nicht dort, wo sie tatsächlich notwendig wären.
Image
Das Image wurde nach aussen und innen massiv beschädigt durch die Verfehlungen und den Korruptionsskandal des Vorstandes der Dachorganisation. Das ISE selbst pflegt ein progressives Image.
Work-Life-Balance
Teilzeit und Elternzeit sind meist ohne Probleme möglich, um Vertretungen für diese Zeiten kümmert sich NIEMAND. Das ist inkompetent.
Karriere/Weiterbildung
Keine Führungskraft kann mit deiner Motivation weiterzukommen etwas anfangen. Niemanden interessiert es, wenn du mehr Verantwortung übernehmen willst.
"Du willst gehen? Hier ist die Tür"
Wer sich die Mühe macht, das Leitbild des Institutes durchzulesen, entdeckt dieses Mindset schnell, nett verpackt. Vom "Sprungbrett" ist die Rede. Es sei denn, du kennst jemanden......
Gehalt/Benefits
Wer als PostDoc, Ing. oder Technikerin eine Karriere im Forschungbereich anstrebt, kann am ISE die Fritten direkt einpacken. Du wirst eingestellt und bleibst genau auf dieser Position.
Unterbezahlung nach TVöD ist die Norm, das Gehaltslevel der Boomerkollegen ist auf einem anderen Level...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es liegt in der Sache des Aufgabenfeldes, dass es am Institut diese Art von Bewusstsein gibt. Sonderlich innovativ ist hier trotzdem nichts organisiert. Entsorgungspraktiken z.B. entsprechen allenfalls dem Industriestandard.
Kollegenzusammenhalt
In dem Teams trifft man junge, engagierte Menschen mit internationalem Background. Der Leistungs- und Zeitdruck ist in diesem Forschungsfeld hoch.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Boomer-Kollegen sind meistens respektiert, haben anders herum aber auch nichts zu befürchten und so hat jedes Tierchen sein Pläsierchen
Vorgesetztenverhalten
Ich habe hier das pure Chaos erlebt. Die Führungskräfte am ISE sind nicht selten unerfahren oder inkompetent oder überfordert. Manchmal sind die Stellen auch schlicht nicht besetzt. Wer frisch von der Uni kommt, darf sich hier ungehemmt ausprobieren.
Konfliktscheuheit und die Unfähigkeit nach oben zu treten sind weit verbreitet.
Arbeitsbedingungen
Themenbedingt gibt es eine Menge Leistungsdruck bei den global gelagerten Forschungsthemen. Der Druck, für Masterandinnen und Doktorandinnen, mit der verfügbaren Infrastruktur in begrenzter Zeit Ziele zu erreichen ist immens.
Arbeitssicherheit existiert, es wird eine Menge auf die verantwortlichen Menschen in den einzelnen Teams abgewälzt, ohne an anderer Stelle für einen Ausgleich zu sorgen.
Die Möglichkeit einer Entfristung (bei jahrelanger befristeter Beschäftigung auf "Projektbezug") wird zum Sehnsuchtsgegenstand gemacht. Das hat den Effekt, dass das Thema Gehalt gar nicht erst zur Sprache kommt.
Diese Zeiten scheinen ja nun auch vorbei zu sein...
Kommunikation
träger Betriebsrat, selten Dialog von oben
Gleichberechtigung
Es wird sich Mühe gegeben, dieses Thema mit dem notwendigen Ernst zu begegnen. Ansprechpersonen und Prozesse sind vorhanden, nicht alle Führungskräfte leben das Thema so wie es sein sollte.
Interessante Aufgaben
Das ISE bietet ein extrem interessantes Betätigungsfeld für junge Forschende und Ingenieure. Gleichzeitig findet diese Arbeit immer im Licht der derzeitigen politischen Lage statt.