Definiere Wertschätzung.
Arbeitsatmosphäre
Bis auf das ein oder andere (Selbstzahler-)Fest erfolgen keine Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre, z.B. team- oder vertrauensbildende Maßnahmen
Image
Das Image in der Wissenschaftswelt ist gut, unter den Mitarbeitenden oftmals nicht so.
Work-Life-Balance
hohe Flexibilität, Remote work möglich, wenn auch vom Vorgesetzten abhängig, Grundsätzlich wird aber auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden Rücksicht genommen.
Karriere/Weiterbildung
Ultimativ abhängig von Aufgabengebiet und Führungskraft. Karrieremöglichkeiten im wissenschaftlichen Bereich möglich, jedoch stark von subjektiven Faktoren abhängig. Geringe Möglichkeiten im Verwaltungsbereich, keine Möglichkeiten im Assistenzbereich
Gehalt/Benefits
Pünktliche Zahlung und Zusatzleistungen (Zusatzrente, Anteilig Jobticket, sogg. Leistungszulagen). Eingruppierung intransparent u. wenig nachvollziehbar. Übernahme von mehr Verantwortung und Tätigkeiten wird als Vorleistung vorausgesetzt, das Gehalt wird aber nicht der Verantwortung angepasst sondern der formellen Qualifikation.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nur solange es kein Geld kostet.
Kollegenzusammenhalt
in den direkt zusammen arbeitenden Teams meistens sehr gut
Umgang mit älteren Kollegen
Langdienende Führungskräfte werden gefördert mit Beraterverträgen über die Rente hinaus. Ansonsten wird der Erfahrungsschatz langegedienter Mitarbeitenden nicht berücksichtigt/genutzt. Mir ist keine Ü50-Einstellung bekannt.
Vorgesetztenverhalten
Führungsverhalten ist kein Besetzungskriterium für Leitungspositionen. Man muss schon froh sein, wenn die Führungskraft nicht aktiv DEmotiviert.
Arbeitsbedingungen
Räumlichkeiten sind beengt und nicht (optimal) temperierbar. Arbeitsplätze erfüllen Standard. Technische Ausstattungen erfüllen Standard.
Kommunikation
Interne Instituts-Kommunikation erfolgt grundsätzlich top-down über Hierarchie-Kaskade, d.h. stille Post mit dem entsprechenden Outcome. Im Arbeitskontext verhindern Hierarchiestrukturen und entsprechende Zugriffsbeschränkungen einen umfänglichen Informationsfluss. Informations"zuteilung" als Kontroll-/Machtinstrument.
Gleichberechtigung
Auf dem Papier. Strukturelle Benachteiligung der Frauen vielfach durch "Teilzeitfalle" und intransparente Eingruppierung.
Interessante Aufgaben
Einflussnahme, Freiräume und Ausgestaltung des Aufgabengebiets ist sehr unterschiedlich von Führungskraft zu Führungskraft und Aufgabengebiet, z.B. bei wissenschaftlicher oder administrativer Tätigkeit. Arbeitsbelastung immer über N.N., da Stellen gestrichen/nicht oder nur sehr langsam nachbesetzt werden und die Aufgaben gerne langfristig auf die verbliebenen Kollegen verteilt werden.