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Fraunhofer-Gesellschaft
Bewertungen

352 von 1.678 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 51%
Score-Details

352 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Fraunhofer IAPT: Ein Arbeitgeber, der Maßstäbe setzt

5,0
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Fraunhofer IAPT in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Fraunhofer IAPT bietet ein Arbeitsumfeld, das durch Professionalität, Innovation und Menschlichkeit besticht. Wer hier Unzufriedenheit äußert, sollte den Vergleich wagen: In der freien Wirtschaft wird schnell klar, wie besonders die Bedingungen (inkl. Gehalt) hier sind. Mein Rat an alle, die zweifeln: Probiert es woanders aus und kehrt mit neuer Wertschätzung zurück.

Arbeitsatmosphäre

Eine außergewöhnlich kreative und inspirierende Arbeitsatmosphäre, geprägt von hochqualifizierten, motivierten Kolleg:innen, die mit Leidenschaft und Expertise an innovativen Lösungen arbeiten.

Image

Das Image des Fraunhofer IAPT ist, wie für die gesamte Fraunhofer-Gesellschaft, exzellent und steht für Qualität, Innovation und Vertrauen.

Work-Life-Balance

Ausgewogen und vorbildlich: genau so, wie man es sich wünscht.

Karriere/Weiterbildung

Es werden zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung geboten. Wer Initiative zeigt und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, findet hier ideale Rahmenbedingungen, um sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Attraktiv und fair, insbesondere im Kontext der gesamten Arbeitsbedingungen und Leistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind fester Bestandteil der Institutsphilosophie und werden aktiv gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleginnen & Kollegen sind durchweg hilfsbereit und unterstützen sich gegenseitig. Natürlich gibt es, wie überall, unterschiedliche Persönlichkeiten – doch der Teamgeist überwiegt.

Umgang mit älteren Kollegen

Fachkompetenz und Persönlichkeit werden unabhängig vom Alter geschätzt. Erfahrung und Expertise sind hier willkommen und werden aktiv gefördert.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte sind offen, konstruktiv und wertschätzend. Sie agieren als Sparringspartner, die mit Rat und Tat zur Seite stehen und eine Kultur des Vertrauens fördern.

Arbeitsbedingungen

Hervorragend, sowohl in Bezug auf die technische Ausstattung als auch auf die Rahmenbedingungen. Deutlich über dem Durchschnitt dessen, was ich bisher erlebt habe.

Kommunikation

Die Kommunikation ist offen und transparent. Fragen werden stets umfassend und konstruktiv beantwortet; man erhält alle Informationen, die für die Arbeit notwendig sind.

Gleichberechtigung

Das Institut setzt sich für ein faires und inklusives Arbeitsumfeld ein. Die wenigen Frauen am Institut scheinen sich wohlzufühlen. Das ist sicher ein Zeichen für eine respektvolle und wertschätzende Kultur.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend, mit der Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszublicken und sich fachlich sowie persönlich weiterzuentwickeln.

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

eine Rückmeldung wie diese lesen wir mit großer Wertschätzung. Es freut uns sehr, dass Sie das Fraunhofer IAPT als Arbeitgeber erleben, der Professionalität, Innovation und Menschlichkeit verbindet. Besonders schön ist es zu lesen, dass Sie sowohl die Arbeitsatmosphäre als auch die Zusammenarbeit, Entwicklungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen als so überzeugend wahrgenommen haben. Genau daran möchten wir anknüpfen und Veränderung weiterhin aktiv und gemeinsam gestalten.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.
Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Mehrfachbewertung

Super Arbeitgeber, leider derzeit keine Vrrtragsverlängerung möglich

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Fraunhofer IPT in Aachen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alles, super Chefs und die Kollegen sind auch super.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Verbesserungsvorschläge

Keine, ich finde es nur sehr schade, dass derzeit befr. Vertäge nicht verlängert werden.

Arbeitsatmosphäre

Toller Arbeitgeber - leider wird Vertrag nicht verlängert

Image

sehr gut

Work-Life-Balance

Super

Karriere/Weiterbildung

sehr gut

Gehalt/Benefits

fair, da gibts ja immer etwas Luft nach oben, besonders jetzt mit d. Inflation

Umwelt-/Sozialbewusstsein

sehr gut

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

sehr gut

Vorgesetztenverhalten

Sehr nette und faire Chefs in meinem Bereich

Arbeitsbedingungen

Sehr gut

Kommunikation

Sehr gut

Gleichberechtigung

sehr gut

Interessante Aufgaben

im Rahmen der Möglichkeiten / der Abteilung sehr gut

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r Kolleg*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so offen mit uns teilen. Es freut uns sehr zu lesen, dass Sie Ihre Zeit bei Fraunhofer so positiv erleben. Besonders Ihre Worte zur Zusammenarbeit mit Führungskräften und Kolleg*innen sowie zur Arbeitsatmosphäre wissen wir sehr zu schätzen. Gleichzeitig bedauern wir, dass eine Vertragsverlängerung in Ihrem Fall aktuell nicht möglich war, solche Rahmenbedingungen lassen sich leider nicht immer beeinflussen.

Für Ihren weiteren Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement bei Fraunhofer.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Mehrfachbewertung

Boys Club

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer ISE in Freiburg im Breisgau gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

flexible Arbeitszeiten, gute Homeoffice-Möglichkeit (allerdings abhängig von Führungskraft und mit aktueller Tendenz zum Zurückschrauben)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Definitiv ein Boys Club: patriarchale, hierarchische Strukturen ohne Änderungswille
Kein objektives System der Leistungsbewertung und -belohnung

Verbesserungsvorschläge

Wo fange ich an...

Arbeitsatmosphäre

der Druck steigt

Image

Nach außen gut (davon lebt Fraunhofer)

Work-Life-Balance

gute Flexibilität

Karriere/Weiterbildung

Karrierepfade nur im wissenschaftlichen Bereich

Gehalt/Benefits

Tarif, Spielräume werden nicht zum Vorteil des Mitarbeiters ausgeschöpft

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nur wenn es nichts (extra) kostet

Kollegenzusammenhalt

im unmittelbaren Kollegenkreis gut

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Einstellung älterer Arbeitnehmer bekannt

Vorgesetztenverhalten

keine Fehlerkultur, keine Lernbereitschaft, keine Führungsqualitäten, je höher in der Hierarchie, desto schlimmer. (inkl. Micromanaging und Kontrollzwang)

Arbeitsbedingungen

Kommt drauf an, ob Labor oder Büro

Kommunikation

nicht vorhanden bis schlecht

Gleichberechtigung

Nur unter den männlichen Buddies, nicht für Frauen, Nicht-Deutsche, Hilfskräfte, Nicht-Wissenschaftler


Interessante Aufgaben

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FHG-ILT-Aachen: Chaotisch, stressig, wenig Führung

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Fraunhofer-Gesellschaft in Aachen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

„Du hältst den Kopf dafür hin„

Verbesserungsvorschläge

Mehr Struktur, transparentere Kommunikation und eine verlässlichere Führung würden das Arbeitsumfeld deutlich verbessern. Zudem sollten flexible Arbeitsmodelle konsequenter und planbarer umgesetzt werden. Weniger unnötige Meetings und klarere Prozesse würden den Arbeitsalltag erheblich entlasten

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war häufig angespannt und von hohem Druck geprägt. Viele Prozesse wirkten chaotisch und schlecht organisiert, wodurch zusätzlicher Stress entstand.

Image

Nach außen wirkt das Unternehmen moderner und strukturierter, als es intern tatsächlich erlebt wurde.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitsweisen wurden zunehmend eingeschränkt. Homeoffice-Regelungen wurden teilweise kurzfristig geändert oder zeitweise komplett gestrichen. Insgesamt war die Belastung dauerhaft hoch.

Karriere/Weiterbildung

Immer wieder möglich, nur ob die Zeit da war, das war immer fraglich

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen haben sich untereinander häufig unterstützt und versucht, den stressigen Alltag gemeinsam zu bewältigen. Ohne den Zusammenhalt im Team wäre vieles deutlich schwieriger gewesen.

Umgang mit älteren Kollegen

Gut

Vorgesetztenverhalten

Klare Führung und transparente Entscheidungen haben aus meiner Sicht häufig gefehlt. Statt Unterstützung entstand oft zusätzlicher Druck auf die Mitarbeitenden.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsabläufe wirkten teilweise unstrukturiert und wenig planbar. Mitarbeitende mussten sich teilweise selbst organisieren, beispielsweise wer bis zum Schluss bleibt.

Kommunikation

Wichtige Informationen wurden teilweise sehr spät weitergegeben und Kommunikationswege waren oft unnötig lang. Dadurch entstanden Missverständnisse und Unsicherheit.

Gehalt/Benefits

tvöd- öffentlicher Dienst

Gleichberechtigung

Unterschiedliche Persönlichkeiten und Hintergründe waren vorhanden, allerdings stand das operative Chaos häufig stärker im Vordergrund als ein wirklich modernes Miteinander

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben konnten grundsätzlich abwechslungsreich sein, allerdings ging durch die hohe Anzahl an Meetings viel produktive Arbeitszeit verloren

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so offen zu schildern. Wir bedauern, dass Sie Ihre Zeit bei Fraunhofer als belastend erlebt haben und insbesondere Struktur, Führung und Kommunikation aus Ihrer Sicht nicht ausreichend waren.

Die Rückmeldung zur Kommunikation, sowohl auf Führungsebene als auch abteilungsübergreifend, ist ein wichtiger Hinweis. Strukturierte und transparente Kommunikation ist uns ein Anliegen.

Gleichzeitig danken wir Ihnen für die Hinweise zu einzelnen Aspekten, die Sie trotz allem positiv bewertet haben, etwa die Gleichberechtigung.

Wie würden Ihnen gerne einen vertraulichen Austausch anbieten, dazu können Sie sich gerne direkt an uns wenden (karriere@zv.fraunhofer.de).

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.
Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber mit angeschlagenem Image, aber man arbeitet sich zusammen wieder an die Spitze

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Fraunhofer-Gesellschaft in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

entspannt, ruhig

Image

hat gelitten durch gewisse Vorstände, wird aber besser dank des neuen Präsidenten

Work-Life-Balance

wichtige private Angelegenheiten müssen nicht leiden und man kann über alles reden

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind jederzeit möglich

Gehalt/Benefits

Gut, wenn man entsprechende Leistungen erbringt auch sehr gut

Kollegenzusammenhalt

Man unterstützt sich wo es geht und jeder hilft so gut er kann

Vorgesetztenverhalten

Respektvoll, wertschätzend

Arbeitsbedingungen

gut ausgestattete Arbeitsplätze, auch spezielle Arbeitsmittel können besorgt werden

Kommunikation

man versucht eine offene und direkte Kommunikation

Interessante Aufgaben

Vielfältig, je nach Wissensstand und Ausbildung


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr positives Feedback! Es freut uns sehr zu hören, dass Sie sich in unserem Arbeitsumfeld wohlfühlen und die entspannte Atmosphäre schätzen. Besonders wertvoll ist Ihre Einschätzung zur offenen Kommunikation und dem starken Teamzusammenhalt - dass sich alle gegenseitig unterstützen und helfen, ist genau das, was wir uns wünschen.

Ihre Beobachtung zur Verbesserung unseres Images unter der neuen Führung nehmen wir gerne zur Kenntnis. Es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Fehlende Strategie und hohe Unsicherheit

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer IPA in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

War mal hervorragend. Nun werden Verträge nicht verlängert, betriebsbedingte Kündigungen diskutiert und es herrscht eine sehr stark von Angst geprägte Stimmung.

Image

Viele Skandale, hohe Unzufriedenheit. FhG ist eine fette Katze.

Work-Life-Balance

Überstunden werden gefordert und sollen bei schlechter Finanzierung nicht erfasst werden. Dissertation ist zudem als "Freizeit" zu betrachten.

Karriere/Weiterbildung

Seit 3 Jahren werden keinerlei Fortbildungen mehr bezahlt, Aufstieg kaum möglich da Führungsrollen reduziert werden. Neue Gehaltsstufen deutlich hinter früheren Maßstäben.

Gehalt/Benefits

Gehalt war immer übersichtlich (TVÖD), nun ist aber keinerlei Arbeitsplatzsicherheit mehr gegeben. Neueinstellungen gibt es kaum, alle Verträge werden nicht mehr verlängert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bahnfahren und E-Auto sind noch keine Nachhaltigkeit

Kollegenzusammenhalt

Größtenteils gut, teilweise entsteht Misstrauen und Ellenbogen-Mentalität, um eigenen Job zu sichern.

Umgang mit älteren Kollegen

Altgediente Mitarbeiter dürfen sich ausruhen und haben auf Grund unbefristeter Verträge keine Sorgen.

Vorgesetztenverhalten

Einzelfälle ausgenommen ist die Führungskompetenz sehr übersichtlich, liegt wohl an "Forscher"-Mentalität.

Arbeitsbedingungen

Laptops komplett veraltet, kein Geld für neue Betriebsmittel

Kommunikation

Lange werden Zustände beschönigt, bis es aus dem Chef rausplatzt. Vergleiche zu Maserati & Co. passen nicht in aktuelle Finanzierung.

Gleichberechtigung

Sehr stark männlich geprägt, viele Vorurteile, hinter vorgehaltener Hand findet ungleichberechtigung statt.

Interessante Aufgaben

Früher spannende Projekte, heute egal was hauptsache Geld.

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Ein guter Arbeitgeber für den Start ins Jobleben. Zuletzt leider etwas chaotisch.

3,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer IAIS in St. Augustin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die vielseitigen Aufgaben, Möglichkeit schnell Verantwortung zu übernehmen und sich auszuprobieren. Auch arbeiten hier quasi nur nette und fachlich kompetente Leute.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Chaotische, oft willkürliche Ressourcenverteilung, unzureichende Kommunikation auch zu wichtigen Themen, hohe Projektlast aufgrund von mangelnder Planung und Verantwortungsdiffusion, ungleiche Verteilung von Aufgaben.
Ich kann daher aktuell keine Empfehlung aussprechen. Vor ein paar Jahren hätte das noch anders ausgesehen, und ich hoffe dass es sich auch wieder zum Besseren verändert.

Verbesserungsvorschläge

Organisation von Ressourcen, und abteilungsinterne Kommunikation sollten besser funktionieren. Ein neues HR-Department mit entsprechenden Ansprechpersonen wäre aus meiner Sicht essentiell. Themen und Projekte könnten über die Abteilungen weniger redundant verteilt werden.

Arbeitsatmosphäre

Weitgehend positiv, man unterstützt sich gegenseitig und es herrscht ein hoher kollegialer Zusammenhalt. Geschmälert durch z.T. unrealistisch hohen Akquise- und Publikationsdruck, sowie fehlende Ressourcenkoordination.

Image

Allgemein immer noch gut, durch die Schlagzeilen rund um den ehemaligen Präsidenten hat es aber etwas gelitten.

Work-Life-Balance

Allgemein in Ordnung, jedoch geschmälert durch doppelte Belastung, wenn man neben dem Vollzeitjob promoviert. Einige Personen in der Rolle Team-/Geschäftsfeldleitung haben aus meiner Sicht ein absolut unrealistisches Arbeitspensum gehabt. Von "oben" wurde wenig darauf geachtet, man musste häufig selbst dafür einstehen, genug Freizeit zu haben - gerade für Leute am Anfang des Berufslebens eher schwierig.

Karriere/Weiterbildung

Ein guter Startpunkt für eine Karriere. Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. zu Soft Skills und Technologien, jedoch aktuell nur noch extern. Ich habe von den Programmen der Personalentwicklung, als es sie noch gab, sehr profitiert; zu den aktuellen kann ich wenig sagen.

Gehalt/Benefits

Es ist ein TVÖD-Gehalt, also unter dem Industrieniveau. Zusätzlich gibt es leistungs- und aufgabenabhängige Boni, die aber sehr intransparent verteilt werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Meines Erachtens gut, man wurde z.B. angehalten für kürzere Strecken den Zug zu nehmen.

Kollegenzusammenhalt

Einer der Hauptgründe, weshalb ich über lange Zeit sehr gerne hier gearbeitet habe. Der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen war - trotz tendenziell kurzer Beschäftigungsdauer - phänomenal. Viele Freundschaften werden über das Ende meiner Beschäftigung andauern.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt nicht sehr viele ältere Kolleg*innen, den Umgang mit ihnen habe ich immer als wertschätzend erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Mein Eindruck war, dass hier oft Leute befördert werden, die fachlich sehr kompetent sind, aber nicht gut geeignet bzw. ausgebildet für Führungspositionen. Ich habe in meiner Zeit einige No-Gos erlebt. Relevante Entscheidungen (bspw. Einstellung eines langjährigen Projekts, infolge dessen Nichtverlängerung einiger Verträge) kamen gefühlt aus dem Nichts und wurden selbst direkt Betroffenen nicht richtig erklärt. Die Arbeitslast war in der Abteilung z.T. sehr ungleich verteilt - einige Personen hatten 5 (!) Industrieprojekte auf einer halben Stelle, andere konnten relativ unbehelligt an ihren Forschungsthemen arbeiten. Vor allem Promovierende hatten mit einer hohen Arbeitslast zu tun, während man gleichzeitig durch die Promotion an die Stelle gebunden war. Es wurden zeitweise immer mehr Projekte akquiriert, ohne sicherzustellen, dass diese bei der Personalsituation überhaupt bearbeitet werden konnten. Dies resultierte in massiven Überstunden bei einigen Leuten, zudem konnten Projektdeadlines oft nicht eingehalten werden. Zuletzt kam es zu vielen Weggängen, die aus meiner Sicht auch darauf zurück zu führen sind.

Arbeitsbedingungen

Allgemein in Ordnung, alles Notwendige ist da, aber viel mehr auch nicht. Auf dem Campus gibt es wenig Möglichkeiten zur Beschäftigung außerhalb der Arbeit, die Kantine hat nur mittags offen. Zuletzt durfte es bei internen Events kein Catering mehr geben, was der Stimmung geschadet hat. Es gibt auch nur noch wenige soziale Events, bei denen man sich über die Abteilungsgrenzen hinaus hätte vernetzen können - das war früher anders.

Kommunikation

Die Kommunikation, v.a. vonseiten der Vorgesetzten, könnte verbessert werden. Relevante Informationen (z.B. zu Abläufen im ERP-System, Onboarding, Weiterbildungsmaßnahmen) erfährt man oft häufig nur verspätet und durch Hörensagen. Teilweise kam es vor, dass man mit wenigen Tagen oder Stunden Vorlauf gebeten wurde, auf Dienstreise zu fahren. Die Ressourcen- und Projektplanung war zuletzt recht chaotisch, niemand hatte einen richtigen Überblick. (Dies bezieht sich ibs. auf die Abteilung, in der ich gearbeitet habe.) Zwischen den Abteilungen gab es Überschneidungen in den Themen und daher mitunter Konkurrenzdenken. Das Institut leidet allgemein sehr unter dem Wegfall der Personalentwicklung.

Gleichberechtigung

Auf dem Papier gibt es viele Initiativen in die Richtung, de facto allerdings - zum Zeitpunkt meines Weggangs - beispielsweise kaum Frauen in Führungspositionen.

Interessante Aufgaben

Ein großer Pluspunkt - es gibt spannende Projekte mit immer wieder neuen Aufgaben und Einblicke in unterschiedliche Industrien. Man lernt hier extrem viel und bekommt Einblick in Wissenschaft und Wirtschaft.

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Grauzonen Meister

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer-Gesellschaft in Kaiserslautern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zahlt pünktlich.

Das Gebäude hat angenehmes Raumklima.

Standort. Näher zur Stadt und daher leichter erreichbar.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vereint die schlechteren Seiten von akademischen (Gehalt) und Industrie (wenig Freiheit, solange man nicht eine Führung inne hat und Klärung von IP).

Die Unternehmenskultur ist stark prozessorientiert geprägt, wobei die Einhaltung interner Systeme oft eine höhere Priorität genießt als die tatsächliche Zielerreichung.

In der Kommunikation zeigt sich eine Diskrepanz zwischen der Außendarstellung und der operativen Realität: Die Webseite ist nicht wirklich auf den aktuellen Stand (sie ist aber so wie sie man es haben möchte). Beim Bewerbungsgespräch oder Stellenausscheibung bekommt man einen falschen Eindruck auf die wirklichen Aufgaben. Viele Wissen es, keiner tut etwas.

Viele Regeln, jedoch keine Transparenz. Man muss einfach den Vorgesetzten Glauben schenken, der jedoch seine Agenda offen liegt. Dadurch gibt es keinen Karriereweg. Bei anderen Fraunhofer kann man vom Tag 1 seine eigene Forschungsanträge schreiben.

Silent firing: Wenn man dich nicht mag (fachlich oder persönlich), wird man wie bei der Supernanny auf den "stillen Stuhl" gesetzt. Letztendlich, der Vertrag wird nicht verlängert oder bei Doktoranden wird kein Vollzeit angeboten.
Weiters, man kommt nicht auf die Webseite, wenn es nicht sein muss.
Die Namen der "Braven" kann man noch ergoogeln und erscheinen auf der ITWM Webseite plötzlich wieder über Sublinks.
Die ausgeprägte Top-down-Kultur führt hier zu einem passiven Führungsverhalten. Dieses Desinteresse an der Belegschaft resultiert in einem schleichenden "Silent Firing"-Prozess: Mitarbeitende werden weder aktiv gefördert noch sozial integriert. Selbst grundlegende Teamelemente wie gemeinsame Mittagessen fehlen fast vollständig.
Deswegen finde die Bezeichnung "wie im Trumptower zutreffend".

Arbeiten und kleinen Gruppen: Sehr oft ist die Projektarbeit für 1 bis 2 Personen ausgelegt.
Leute, die ihren Einstieg hier wählen, wissen nicht, wie ein Arbeitsgeber oder Vorgesetzter sich zu Verhalten hat und lassen sich vieles über sich ergehen.
Größere Gruppen würden diese Verhalten eindämmen können und die Resultate

Promotion mit wenig Mitteln: Die Ausrichtung der Dissertation kann sich jederzeit ändern, was sich negativ auf die Benotung auswirkt. Die Studierenden sind in dieser Situation besonders verletzlich, da sie von prekären Kettenverträgen abhängig sind. Obwohl sie ein Stipendium erhalten, werden sie nicht angemessen betreut und müssen stattdessen an Projekten arbeiten, die in erster Linie dem Betreuer nutzen.
Bei Widerwillen, gibt es genug Masterstudenten, die man dafür anstellt.
Die Personalplanung scheint eher auf maximale Flexibilität und Austauschbarkeit ausgelegt zu sein als auf eine langfristige Unterstützung der wissenschaftlichen Qualifizierung.

Ähnlich wie in der Industrie gehen Erfindungen am Fraunhofer automatisch an den Arbeitgeber über. Diese Regelung ist an vielen Universitäten freundlicher geregelt. Für potenzielle Ausgründungen (Spin-offs) hat dies schwerwiegende Folgen: Investoren zeigen aufgrund der schwierigen Eigentumsübertragung in der Regel kaum Interesse.

Verbesserungsvorschläge

Momentan ist nur die allgemeine Administration vorhanden; eine richtige HR-Abteilung fehlt. Diese oder andere unabhängige Beteiligte in Vorstellungsgesprächen wären eine kritische Kontrollinstanz, um zu verhindern, dass Bewerber getäuscht werden.
Monatelang kursierte zudem eine stark geschönte Stellenausschreibung, die eher ein Wunschbild als die Realität widerspiegelte.

Mehr Freiraum für Projektgestaltung: Förderanträge werden ausschließlich von festangestellten Mitarbeitern konzipiert und beantragt. Die eigentliche Umsetzung der darin definierten Projekte wird dann neuen Mitarbeitern übertragen. Diese erhalten jedoch keine Möglichkeit, selbst Anträge zu schreiben, was ihre berufliche Weiterentwicklung und wissenschaftliche Eigenständigkeit massiv behindert.

Arbeitsatmosphäre

Alte Frauen und Männer, die freundlich nach unten treten.

Manipulativ. Machthaberisch, anstatt lösungsorientiert. Nicht hilfsbereit.

Image

In Kaiserslautern vielleicht gut. Wenn man einen weiteren Blick hat, dann nicht so...

Work-Life-Balance

Wenn man nicht übernommen wurde, dann eher nicht. Zeitverträge oder schlechte Verträge für Doktoranden.

Karriere/Weiterbildung

Es werden viele Workshops mit Selbständigen zum Thema Körpersprache, Präsentieren, etc. angeboten. Wenn man eine weitere Karriere zum Consulting anstrebt, kann das hilfreich sein.

Gehalt/Benefits

Neue Angestellte: Zeitverträge.
Doktoranden: Verschiedene Konstrukte von Stipendien und Teilzeitverträgen. Bei vielen Unis bekommt man einfach eine Vollzeitanstellung. Alle Verträge anders als die normalen Angestellten nach Tarif, befindet sich man dann als Mitarbeiter 2ter Klasse. Das bedeutet, dass viele Regeln, die nicht transparent, gar nicht greifen. Dadurch nach Regeln gearbeitet wird, wird dann weniger gemacht. Führungskräfte können dann Druck ausüben mit Verträgen an den Sie weniger Verantwortung haben.

Grundsätzlich gibt es keine HR und dein zukünftiger Chef, wird dein Gehalt drücken so viel es geht. "Für die Abteilung!" Das ist ja ein eigentlich kein guter Start für eine zukünftige Beziehung mit ihr/ihm.

Wie in der Industrie, werden Erfindungen usw. gehören Fraunhofer. Bei verschiedenen Universitäten ist das besser geregelt. Falls man ein Spinn-off machen möchte, dann sind Investoren kaum interessiert, da das Eigentum nur schwer transferiert wird.

Hoher Eigenanteil bei der Weihnachtsfeier.

Generell: Alles worum sich das Gehalt oder Benefits bietet, werden Wege gefunden zu sparen. Bei Arbeitsmitteln wird nicht gespart.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird an Solar und E-Mobilität gebastelt.

Kollegenzusammenhalt

Eher nicht so.
Es gibt eher kleine Gruppen die zusammen Pause machen.
Am besten, wo keiner mithören kann.

Wenn nicht positive Behauptungen besprochen werden, dann lieber im vertrautesten Kreise.

Umgang mit älteren Kollegen

Vor ihnen hat man Angst und nicht Respekt.

Vorgesetztenverhalten

Die prekären Vertragsverhältnisse begünstigen ein toxisches Arbeitsklima, das von machtdynamischen Missbräuchen geprägt ist. Unsichere Verträge verleiten manche Vorgesetzten zu manipulativem Verhalten, während die betroffenen Mitarbeiter – insbesondere in Einzelprojekten – aus Angst vor Vertragsverlust Übergriffe hinnehmen müssen. Diese Abhängigkeit wird systematisch ausgenutzt, um Berufseinsteiger gefügig zu machen.

Zugleich wird das Selbstvertrauen der Mitarbeiter zusätzlich dadurch untergraben, dass Vorgesetzten in einigen Projekten eigenständige Entscheidungsbefugnisse fehlen.

Die Situation wird durch Homeoffice weiter verschärft, da räumliche Distanz zu Fehlwahrnehmungen seitens der Führungskräfte führt. Auf dieser Grundlage getroffene Entscheidungen sind oft von elitärer Arroganz geprägt.

Da die oberste Führungsebene kaum eingreift, bleiben diese strukturellen Dysfunktionen unhinterfragt und werden so perpetuiert.

Intern heißt es bei uns "Firma", obwohl es ein Institut ist. Dieser Unterschied ist nicht ganz eindeutig.

Darüber hinaus sind Vorgesetzten meist mit sehr viel Management arbeiten eingedeckt. Über die Zeit verlieren sie ihre fachliche Kompetenz.

Arbeitsbedingungen

Abstimmung vom Büro und Arbeitsmitteln ist gut. Die IT macht auch einen souveränen Job.

Kommunikation

Neuigkeiten werden per E-Mail oder Teams-Meeting verbreitet. Schlechte Aspekte werden einfach weggelassen. Das zeigt die Unternehmenskultur, dass man Probleme nicht teilen sollte.

Gleichberechtigung

Frauen haben mehr Freiheit, weil Förderanträge mit Frauenanteil leichter genehmigt werden. Das führt dazu, dass ihre eigenen Karrierewünsche eher verfolgen können.
Männer werden dann tendenziell eher bei den Industrieprojekten untergebracht, da sie ja sonst keine Vorteile bieten. Für die Abteilung versteht sich.

Interessante Aufgaben

Projekt abhängig. Der ausgeprägte Hang zur Industrie erweist sich für eine akademische Laufbahn als Karrierefalle: Ein Wechsel an die Universität nach zwei Jahren ist kaum möglich. Wer dennoch in der Forschung arbeiten möchte, zahlt einen hohen Preis – entweder durch finanzielle Einschnitte oder durch den Zwang zu prekären Multi-Verträgen.

Andere Fraunhofer-Institute erlauben Mitarbeiter, Förderanträge selbst zu schreiben. In der Abteilung, die gearbeitet wird, gab es das nicht. Am Ende der Vertragslaufzeit ist wenige Wille einen Folgevertrag zu nehmen, weil sie haben uninteressante Aufgaben zur Auswahl und verlieren das Interesse.

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Auch wenn Ihre Bewertung kritisch ausfällt, ist sie für uns ein wichtiger Impuls zur Selbstreflexion.

Zunächst möchten wir uns für die positiv hervorgehobenen Punkte bedanken.
Dass Sie die angebotenen Weiterbildungangebote, die allgemeinen Arbeitsbedingungen und das Umweltbewusstsein positiv bewerten, freut uns sehr. Diese Rahmenbedingungen verstehen wir als grundlegende Basis guter Arbeit und nehmen Ihre Rückmeldung hierzu ausdrücklich als Bestätigung wahr.

Gleichzeitig sprechen Sie mehrere und sehr ernstzunehmende Kritikpunkte an. Insbesondere Ihre Hinweise zu fehlender Transparenz sowie zur Betreuungssituation von Promovierenden machen deutlich, dass hier Erwartungen und erlebte Realität auseinandergefallen sind. Auch die von Ihnen beschriebene Wahrnehmung von eingeschränkter Mitgestaltung und mangelnder Feedback-Kultur nehmen wir sehr ernst. Ihre Rückmeldung bestärkt uns darin, diese Themen noch klarer, transparenter und verbindlicher anzugehen. Deshalb würden wir gerne mit Ihnen in den persönlichen Austausch zu diesen Themen gehen. Wenn Sie dazu bereit sind, können Sie sich gerne unter karriere@zv.fraunhofer.de bei uns melden.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Unprofessionelle Leitung, keine Vertraulichkeit, null Rückhalt, Betriebsrat ineffektiv.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Fraunhofer IPM in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kantine

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechtes Arbeitsklima, fehlende Wertschätzung und keine Entwicklungsmöglichkeiten.

Verbesserungsvorschläge

Management-Check dringend empfohlen. Hier entscheidet eher Chaos als Kompetenz

Arbeitsatmosphäre

Aus meiner Sicht herrscht eine schlechte Arbeitsatmosphäre. Kommunikation und gegenseitiger Respekt lassen deutlich zu wünschen übrig.

Image

Nach außen glänzt das Image, intern glänzt nur die Chaos-Kultur: Führung unprofessionell, Rückhalt fehlt, Betriebsrat unsichtbar.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist akzeptabel: flexible Zeiten, aber Phasen mit höherer Belastung.

Karriere/Weiterbildung

Keine wirklichen Aufstiegschancen oder Weiterbildungsmöglichkeiten. Unterstützung für persönliche Entwicklung praktisch nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Bezahlung nach TvöD, aber Wertschätzung und Entwicklung fehlen komplett.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kaum Umwelt- oder Sozialbewusstsein, Initiativen fehlen komplett. Enttäuschend.

Kollegenzusammenhalt

Kaum Zusammenhalt unter Kollegen, Ellenbogenmentalität statt Teamgeist.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden ist ausbaufähig. Erfahrung wird nicht immer anerkannt, Rückhalt ist eingeschränkt.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte bieten kaum Rückhalt, keine Vertraulichkeit – sehr belastendes Arbeitsumfeld.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsumfeld frustrierend, Kommunikation schlecht, Motivation fast unmöglich.

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht unzureichend. Informationen werden selektiv weitergegeben und nicht offen erläutert.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird bemüht, ist aber oft nur Theorie – Verbesserungen dringend nötig.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben, aber Prozesse und Kommunikation sind ausbaufähig. Insgesamt solide, mit Luft nach oben.

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Nicht zu empfehlen

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei Fraunhofer-Gesellschaft in Aachen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Durch die befristeten Verträge ist man ein Spielball älterer Kollegen, die bei vermeintlicher Low-Performance sofort mit Kündigung drohen.
Mir wurde während meiner Einarbeitung permanent Druck und Stress gemacht, dass ich schneller sein soll, schneller arbeiten muss. Ich wurde während der Arbeit über Teams beobachtet indem ich oft 4 Stunden lang meinen Bildschirm teilen musste und geschaut wurde, was ich mache. Es wurde in meiner Anwesenheit im Büro über mich gelästert. Regelmäßig bekam ich Anrufe in denen mir aus dem nichts heraus negatives an den Kopf geschmissen wurde. Auf meine Vorschläge zur Verbesserung wurde nicht eingegangen. Ich wurde dann gekündigt und am letzten Arbeitstag hat sich meine Führungskraft noch nicht mal dazu herabgelassen ein abschließendes Gespräch mit mir zu suchen, obwohl sie mich im Büro gesehen hat. Ich wurde einfach ignoriert.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung war mies und angespannt, da Mitarbeitende sich gegenseitig untergraben haben. Jede Aussage wurde gegen einen verwendet. Hat man nur mal 10 Minuten mit den falschen Kollegen gequatscht, wurde dies mit Augenrollen und dem Aufhalsen von mehr Arbeit quittiert.

Image

Das Fraunhofer hat natürlich nach außen ein sehr gutes Image. Mehr Schein als Sein.

Work-Life-Balance

Das Home Office war in Ordnung. Es wurde aber verlangt, dass man außerhalb der Arbeitszeit noch verfügbar ist, damit Anträge noch bearbeiten werden können. Wenn man was vor hatte und pünktlich Feierabend gemacht hat, wurde das mit den Worten „was hat man denn nach der Arbeit ständig noch zutun“ quittiert.

Karriere/Weiterbildung

Man verweigerte mir eine Excel Schulung.

Gehalt/Benefits

Der TVÖD bezahlt wirklich nicht gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Begrüntes Gelände.

Kollegenzusammenhalt

Man konnte keinem Vertrauen und ein wenig privates miteinander reden wurde nicht gerne gesehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind dort an der Tagesordnung.

Vorgesetztenverhalten

Meine Führungskraft war quasi nicht vorhanden. Wurde alles zu einer anderen Mitarbeitenden abdelegiert. Die meinte dann alles über Mikromanagement im griff Griff haben zu müssen. Es war wirklich anstrengend. Es wurde sogar daraufhin gewiesen, dass ich bitte meine Arbeitszeit so einplanen soll, dass ich mich an der Arbeitszeit dieser Mitarbeitenden orientiere.

Arbeitsbedingungen

Gute IT Ausstattung

Kommunikation

Kommunikation hat in Form von Lästern stattgefunden. Pläne der Verwaltungsleitung bzgl Personalentscheidungen wurden mir erst kurz vor der Kündigung mitgeteilt.

Gleichberechtigung

Die Führungskraft hatte Lieblinge.

Interessante Aufgaben

Die Projekte klangen ganz interessant, aber damit kommt in der Verwaltung gar nicht in Berührung.

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine ausführliche Bewertung mit entsprechenden Kommentaren genommen haben. Wir bedauern sehr, dass sie negative Erfahrungen im Umgang mit Ihrer Führungskraft und den Kolleg*innen gemacht haben, was für uns wichtige Elemente für eine offene und wertschätzende Unternehmenskultur sind. Deshalb möchten wir Sie ermutigen, die genannten Punkte in einem persönlichen Gespräch vertraulich ausführlich darzulegen. Wenn Sie daran interessiert sind, melden Sie sich gerne bei karriere@zv.fraunhofer.de.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

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