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Bewertungen

1.608 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 70%
Score-Details

1.608 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein guter Arbeitgeber für den Start ins Jobleben. Zuletzt leider etwas chaotisch.

3,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer IAIS in St. Augustin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die vielseitigen Aufgaben, Möglichkeit schnell Verantwortung zu übernehmen und sich auszuprobieren. Auch arbeiten hier quasi nur nette und fachlich kompetente Leute.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Chaotische, oft willkürliche Ressourcenverteilung, unzureichende Kommunikation auch zu wichtigen Themen, hohe Projektlast aufgrund von mangelnder Planung und Verantwortungsdiffusion, ungleiche Verteilung von Aufgaben.
Ich kann daher aktuell keine Empfehlung aussprechen. Vor ein paar Jahren hätte das noch anders ausgesehen, und ich hoffe dass es sich auch wieder zum Besseren verändert.

Verbesserungsvorschläge

Organisation von Ressourcen, und abteilungsinterne Kommunikation sollten besser funktionieren. Ein neues HR-Department mit entsprechenden Ansprechpersonen wäre aus meiner Sicht essentiell. Themen und Projekte könnten über die Abteilungen weniger redundant verteilt werden.

Arbeitsatmosphäre

Weitgehend positiv, man unterstützt sich gegenseitig und es herrscht ein hoher kollegialer Zusammenhalt. Geschmälert durch z.T. unrealistisch hohen Akquise- und Publikationsdruck, sowie fehlende Ressourcenkoordination.

Image

Allgemein immer noch gut, durch die Schlagzeilen rund um den ehemaligen Präsidenten hat es aber etwas gelitten.

Work-Life-Balance

Allgemein in Ordnung, jedoch geschmälert durch doppelte Belastung, wenn man neben dem Vollzeitjob promoviert. Einige Personen in der Rolle Team-/Geschäftsfeldleitung haben aus meiner Sicht ein absolut unrealistisches Arbeitspensum gehabt. Von "oben" wurde wenig darauf geachtet, man musste häufig selbst dafür einstehen, genug Freizeit zu haben - gerade für Leute am Anfang des Berufslebens eher schwierig.

Karriere/Weiterbildung

Ein guter Startpunkt für eine Karriere. Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. zu Soft Skills und Technologien, jedoch aktuell nur noch extern. Ich habe von den Programmen der Personalentwicklung, als es sie noch gab, sehr profitiert; zu den aktuellen kann ich wenig sagen.

Gehalt/Benefits

Es ist ein TVÖD-Gehalt, also unter dem Industrieniveau. Zusätzlich gibt es leistungs- und aufgabenabhängige Boni, die aber sehr intransparent verteilt werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Meines Erachtens gut, man wurde z.B. angehalten für kürzere Strecken den Zug zu nehmen.

Kollegenzusammenhalt

Einer der Hauptgründe, weshalb ich über lange Zeit sehr gerne hier gearbeitet habe. Der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen war - trotz tendenziell kurzer Beschäftigungsdauer - phänomenal. Viele Freundschaften werden über das Ende meiner Beschäftigung andauern.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt nicht sehr viele ältere Kolleg*innen, den Umgang mit ihnen habe ich immer als wertschätzend erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Mein Eindruck war, dass hier oft Leute befördert werden, die fachlich sehr kompetent sind, aber nicht gut geeignet bzw. ausgebildet für Führungspositionen. Ich habe in meiner Zeit einige No-Gos erlebt. Relevante Entscheidungen (bspw. Einstellung eines langjährigen Projekts, infolge dessen Nichtverlängerung einiger Verträge) kamen gefühlt aus dem Nichts und wurden selbst direkt Betroffenen nicht richtig erklärt. Die Arbeitslast war in der Abteilung z.T. sehr ungleich verteilt - einige Personen hatten 5 (!) Industrieprojekte auf einer halben Stelle, andere konnten relativ unbehelligt an ihren Forschungsthemen arbeiten. Vor allem Promovierende hatten mit einer hohen Arbeitslast zu tun, während man gleichzeitig durch die Promotion an die Stelle gebunden war. Es wurden zeitweise immer mehr Projekte akquiriert, ohne sicherzustellen, dass diese bei der Personalsituation überhaupt bearbeitet werden konnten. Dies resultierte in massiven Überstunden bei einigen Leuten, zudem konnten Projektdeadlines oft nicht eingehalten werden. Zuletzt kam es zu vielen Weggängen, die aus meiner Sicht auch darauf zurück zu führen sind.

Arbeitsbedingungen

Allgemein in Ordnung, alles Notwendige ist da, aber viel mehr auch nicht. Auf dem Campus gibt es wenig Möglichkeiten zur Beschäftigung außerhalb der Arbeit, die Kantine hat nur mittags offen. Zuletzt durfte es bei internen Events kein Catering mehr geben, was der Stimmung geschadet hat. Es gibt auch nur noch wenige soziale Events, bei denen man sich über die Abteilungsgrenzen hinaus hätte vernetzen können - das war früher anders.

Kommunikation

Die Kommunikation, v.a. vonseiten der Vorgesetzten, könnte verbessert werden. Relevante Informationen (z.B. zu Abläufen im ERP-System, Onboarding, Weiterbildungsmaßnahmen) erfährt man oft häufig nur verspätet und durch Hörensagen. Teilweise kam es vor, dass man mit wenigen Tagen oder Stunden Vorlauf gebeten wurde, auf Dienstreise zu fahren. Die Ressourcen- und Projektplanung war zuletzt recht chaotisch, niemand hatte einen richtigen Überblick. (Dies bezieht sich ibs. auf die Abteilung, in der ich gearbeitet habe.) Zwischen den Abteilungen gab es Überschneidungen in den Themen und daher mitunter Konkurrenzdenken. Das Institut leidet allgemein sehr unter dem Wegfall der Personalentwicklung.

Gleichberechtigung

Auf dem Papier gibt es viele Initiativen in die Richtung, de facto allerdings - zum Zeitpunkt meines Weggangs - beispielsweise kaum Frauen in Führungspositionen.

Interessante Aufgaben

Ein großer Pluspunkt - es gibt spannende Projekte mit immer wieder neuen Aufgaben und Einblicke in unterschiedliche Industrien. Man lernt hier extrem viel und bekommt Einblick in Wissenschaft und Wirtschaft.

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Fraunhofer IZM in Berlin

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer-Gesellschaft in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die neue Institutsleitung sowie die Wirtschaftskrise machen es nicht besser


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Freiheit in Forschung

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer IPA in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Gute Kollegialität

Work-Life-Balance

Frriheit in der Zeiteinteilung, wenn die Ergebnisse stimmen. Hoher Zeiteinsatz

Gehalt/Benefits

Eher öffentlicher Dienst

Arbeitsbedingungen

Gute Technika

Kommunikation

Über die Forschungsthemen der Kollegen

Interessante Aufgaben

Forschung an den Themen für die Zukunft


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Mehrfachbewertung

ineffiziente Organisation

3,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Fraunhofer-Gesellschaft in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work-Live Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-träge Organisation
- Kollegen, die ihre Aufgaben nicht erfüllen, werden vom Management akzeptiert
- ineffiziente Prozesse

Verbesserungsvorschläge

Prozesse verschlanken, Mitarbeiter "machen lassen", weniger Hierarchie, Management muss "möglich" machen und nicht "behindern.

Arbeitsatmosphäre

leider zu viele "faule" Äpfel

Kollegenzusammenhalt

es gibt tolle Kollegen mit denen man vorankommt

Vorgesetztenverhalten

Verwaltung statt Management

Kommunikation

sehr hierarisch


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Besuch bei Betriebsarzt verwehrt

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer-Gesellschaft in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wurde als Metaller in Chemielabor versetzt bis dort Arbeitsunfall geschah.

Verbesserungsvorschläge

Sich an Arbeitsrecht, Beschwerderrecht, Sozialrecht halten, akzeptieren dass Mobbing tagtäglich stattfindet, hier gegensteuern und abstrafen anstatt zu dulden.
Bin dadurch gesundheitlich am Boden, mittlerweile psychisch Geschädigt, so dass mir Behinderung Erwerbsunfähigkeit attestiert wurde.
Der Personalleiter verhinderte aktiv, dass der Betriebsarzt einschritt, Urteil Gerichtsverfahren wurde ignoriert, Betriebliche Wiedereingliederung nicht durchgeführt, Integrationsfachdienst und Integrationsamt nur auf Druck Abwalt einbezogen und fortan zum Besten gehalten
Zum Schutz meiner Gesundheit habe ich nach 25 Dienstjahren gekündigt.

Arbeitsatmosphäre

Hinter vorgehaltener Hand Druck und Drohungen

Image

Das öffentliche Image ist blitzblank, Abgründe im Inneren

Work-Life-Balance

Hat sich während 25 Jahren massiv verschlechtert

Kollegenzusammenhalt

Unterschiedlich bis die Mobbingfalle zugeschnappt ist

Vorgesetztenverhalten

Nur Rückhalt solange du mitspielst, wehe man erkrankt

Kommunikation

Nahezu nichts lief reibungslos


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Es tut uns sehr leid zu lesen, wie belastend und schwerwiegend Sie Ihre Zeit bei uns erlebt haben – insbesondere im Zusammenhang mit Gesundheit, Arbeitsschutz und dem Umgang mit Ihrer persönlichen Situation. Das entspricht in keiner Weise den Werten, für die wir als Arbeitgeber stehen wollen.

Die von Ihnen geschilderten Punkte zu Mobbing, Druck, fehlender Unterstützung im Krankheitsfall sowie zum verhinderten Einbezug des Betriebsarztes nehmen wir sehr ernst. Solche Vorwürfe sind für uns ein klarer Anlass zur kritischen Selbstreflexion und zur konsequenten Überprüfung bestehender Prozesse und Verantwortlichkeiten.

Gleichzeitig danken wir Ihnen für die Hinweise zu einzelnen Aspekten, die Sie trotz allem positiv bewertet haben, etwa die interessanten Aufgaben und die grundsätzlich vorhandenen Rahmenbedingungen. Dass diese Punkte für Sie die Gesamtsituation nicht auffangen konnten, ist uns bewusst. Deshalb würden wir – sofern Sie das möchten – einen vertraulichen Austausch anbieten, um besser zu verstehen, was konkret aus Ihrer Sicht schiefgelaufen ist und welche Lehren wir daraus ziehen müssen. Sie können sich dazu gerne direkt und vertraulich an uns wenden (karriere@zv.fraunhofer.de).

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg vor allem gesundheitlich alles Gute und danken Ihnen für Ihre Offenheit.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Grauzonen Meister

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer-Gesellschaft in Kaiserslautern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zahlt pünktlich.

Das Gebäude hat angenehmes Raumklima.

Standort. Näher zur Stadt und daher leichter erreichbar.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vereint die schlechteren Seiten von akademischen (Gehalt) und Industrie (wenig Freiheit, solange man nicht eine Führung inne hat und Klärung von IP).

Die Unternehmenskultur ist stark prozessorientiert geprägt, wobei die Einhaltung interner Systeme oft eine höhere Priorität genießt als die tatsächliche Zielerreichung.

In der Kommunikation zeigt sich eine Diskrepanz zwischen der Außendarstellung und der operativen Realität: Die Webseite ist nicht wirklich auf den aktuellen Stand (sie ist aber so wie sie man es haben möchte). Beim Bewerbungsgespräch oder Stellenausscheibung bekommt man einen falschen Eindruck auf die wirklichen Aufgaben. Viele Wissen es, keiner tut etwas.

Viele Regeln, jedoch keine Transparenz. Man muss einfach den Vorgesetzten Glauben schenken, der jedoch seine Agenda offen liegt. Dadurch gibt es keinen Karriereweg. Bei anderen Fraunhofer kann man vom Tag 1 seine eigene Forschungsanträge schreiben.

Silent firing: Wenn man dich nicht mag (fachlich oder persönlich), wird man wie bei der Supernanny auf den "stillen Stuhl" gesetzt. Letztendlich, der Vertrag wird nicht verlängert oder bei Doktoranden wird kein Vollzeit angeboten.
Weiters, man kommt nicht auf die Webseite, wenn es nicht sein muss.
Die Namen der "Braven" kann man noch ergoogeln und erscheinen auf der ITWM Webseite plötzlich wieder über Sublinks.
Die ausgeprägte Top-down-Kultur führt hier zu einem passiven Führungsverhalten. Dieses Desinteresse an der Belegschaft resultiert in einem schleichenden "Silent Firing"-Prozess: Mitarbeitende werden weder aktiv gefördert noch sozial integriert. Selbst grundlegende Teamelemente wie gemeinsame Mittagessen fehlen fast vollständig.
Deswegen finde die Bezeichnung "wie im Trumptower zutreffend".

Arbeiten und kleinen Gruppen: Sehr oft ist die Projektarbeit für 1 bis 2 Personen ausgelegt.
Leute, die ihren Einstieg hier wählen, wissen nicht, wie ein Arbeitsgeber oder Vorgesetzter sich zu Verhalten hat und lassen sich vieles über sich ergehen.
Größere Gruppen würden diese Verhalten eindämmen können und die Resultate

Promotion mit wenig Mitteln: Die Ausrichtung der Dissertation kann sich jederzeit ändern, was sich negativ auf die Benotung auswirkt. Die Studierenden sind in dieser Situation besonders verletzlich, da sie von prekären Kettenverträgen abhängig sind. Obwohl sie ein Stipendium erhalten, werden sie nicht angemessen betreut und müssen stattdessen an Projekten arbeiten, die in erster Linie dem Betreuer nutzen.
Bei Widerwillen, gibt es genug Masterstudenten, die man dafür anstellt.
Die Personalplanung scheint eher auf maximale Flexibilität und Austauschbarkeit ausgelegt zu sein als auf eine langfristige Unterstützung der wissenschaftlichen Qualifizierung.

Ähnlich wie in der Industrie gehen Erfindungen am Fraunhofer automatisch an den Arbeitgeber über. Diese Regelung ist an vielen Universitäten freundlicher geregelt. Für potenzielle Ausgründungen (Spin-offs) hat dies schwerwiegende Folgen: Investoren zeigen aufgrund der schwierigen Eigentumsübertragung in der Regel kaum Interesse.

Verbesserungsvorschläge

Momentan ist nur die allgemeine Administration vorhanden; eine richtige HR-Abteilung fehlt. Diese oder andere unabhängige Beteiligte in Vorstellungsgesprächen wären eine kritische Kontrollinstanz, um zu verhindern, dass Bewerber getäuscht werden.
Monatelang kursierte zudem eine stark geschönte Stellenausschreibung, die eher ein Wunschbild als die Realität widerspiegelte.

Mehr Freiraum für Projektgestaltung: Förderanträge werden ausschließlich von festangestellten Mitarbeitern konzipiert und beantragt. Die eigentliche Umsetzung der darin definierten Projekte wird dann neuen Mitarbeitern übertragen. Diese erhalten jedoch keine Möglichkeit, selbst Anträge zu schreiben, was ihre berufliche Weiterentwicklung und wissenschaftliche Eigenständigkeit massiv behindert.

Arbeitsatmosphäre

Alte Frauen und Männer, die freundlich nach unten treten.

Manipulativ. Machthaberisch, anstatt lösungsorientiert. Nicht hilfsbereit.

Image

In Kaiserslautern vielleicht gut. Wenn man einen weiteren Blick hat, dann nicht so...

Work-Life-Balance

Wenn man nicht übernommen wurde, dann eher nicht. Zeitverträge oder schlechte Verträge für Doktoranden.

Karriere/Weiterbildung

Es werden viele Workshops mit Selbständigen zum Thema Körpersprache, Präsentieren, etc. angeboten. Wenn man eine weitere Karriere zum Consulting anstrebt, kann das hilfreich sein.

Gehalt/Benefits

Neue Angestellte: Zeitverträge.
Doktoranden: Verschiedene Konstrukte von Stipendien und Teilzeitverträgen. Bei vielen Unis bekommt man einfach eine Vollzeitanstellung. Alle Verträge anders als die normalen Angestellten nach Tarif, befindet sich man dann als Mitarbeiter 2ter Klasse. Das bedeutet, dass viele Regeln, die nicht transparent, gar nicht greifen. Dadurch nach Regeln gearbeitet wird, wird dann weniger gemacht. Führungskräfte können dann Druck ausüben mit Verträgen an den Sie weniger Verantwortung haben.

Grundsätzlich gibt es keine HR und dein zukünftiger Chef, wird dein Gehalt drücken so viel es geht. "Für die Abteilung!" Das ist ja ein eigentlich kein guter Start für eine zukünftige Beziehung mit ihr/ihm.

Wie in der Industrie, werden Erfindungen usw. gehören Fraunhofer. Bei verschiedenen Universitäten ist das besser geregelt. Falls man ein Spinn-off machen möchte, dann sind Investoren kaum interessiert, da das Eigentum nur schwer transferiert wird.

Hoher Eigenanteil bei der Weihnachtsfeier.

Generell: Alles worum sich das Gehalt oder Benefits bietet, werden Wege gefunden zu sparen. Bei Arbeitsmitteln wird nicht gespart.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird an Solar und E-Mobilität gebastelt.

Kollegenzusammenhalt

Eher nicht so.
Es gibt eher kleine Gruppen die zusammen Pause machen.
Am besten, wo keiner mithören kann.

Wenn nicht positive Behauptungen besprochen werden, dann lieber im vertrautesten Kreise.

Umgang mit älteren Kollegen

Vor ihnen hat man Angst und nicht Respekt.

Vorgesetztenverhalten

Die prekären Vertragsverhältnisse begünstigen ein toxisches Arbeitsklima, das von machtdynamischen Missbräuchen geprägt ist. Unsichere Verträge verleiten manche Vorgesetzten zu manipulativem Verhalten, während die betroffenen Mitarbeiter – insbesondere in Einzelprojekten – aus Angst vor Vertragsverlust Übergriffe hinnehmen müssen. Diese Abhängigkeit wird systematisch ausgenutzt, um Berufseinsteiger gefügig zu machen.

Zugleich wird das Selbstvertrauen der Mitarbeiter zusätzlich dadurch untergraben, dass Vorgesetzten in einigen Projekten eigenständige Entscheidungsbefugnisse fehlen.

Die Situation wird durch Homeoffice weiter verschärft, da räumliche Distanz zu Fehlwahrnehmungen seitens der Führungskräfte führt. Auf dieser Grundlage getroffene Entscheidungen sind oft von elitärer Arroganz geprägt.

Da die oberste Führungsebene kaum eingreift, bleiben diese strukturellen Dysfunktionen unhinterfragt und werden so perpetuiert.

Intern heißt es bei uns "Firma", obwohl es ein Institut ist. Dieser Unterschied ist nicht ganz eindeutig.

Darüber hinaus sind Vorgesetzten meist mit sehr viel Management arbeiten eingedeckt. Über die Zeit verlieren sie ihre fachliche Kompetenz.

Arbeitsbedingungen

Abstimmung vom Büro und Arbeitsmitteln ist gut. Die IT macht auch einen souveränen Job.

Kommunikation

Neuigkeiten werden per E-Mail oder Teams-Meeting verbreitet. Schlechte Aspekte werden einfach weggelassen. Das zeigt die Unternehmenskultur, dass man Probleme nicht teilen sollte.

Gleichberechtigung

Frauen haben mehr Freiheit, weil Förderanträge mit Frauenanteil leichter genehmigt werden. Das führt dazu, dass ihre eigenen Karrierewünsche eher verfolgen können.
Männer werden dann tendenziell eher bei den Industrieprojekten untergebracht, da sie ja sonst keine Vorteile bieten. Für die Abteilung versteht sich.

Interessante Aufgaben

Projekt abhängig. Der ausgeprägte Hang zur Industrie erweist sich für eine akademische Laufbahn als Karrierefalle: Ein Wechsel an die Universität nach zwei Jahren ist kaum möglich. Wer dennoch in der Forschung arbeiten möchte, zahlt einen hohen Preis – entweder durch finanzielle Einschnitte oder durch den Zwang zu prekären Multi-Verträgen.

Andere Fraunhofer-Institute erlauben Mitarbeiter, Förderanträge selbst zu schreiben. In der Abteilung, die gearbeitet wird, gab es das nicht. Am Ende der Vertragslaufzeit ist wenige Wille einen Folgevertrag zu nehmen, weil sie haben uninteressante Aufgaben zur Auswahl und verlieren das Interesse.

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Auch wenn Ihre Bewertung kritisch ausfällt, ist sie für uns ein wichtiger Impuls zur Selbstreflexion.

Zunächst möchten wir uns für die positiv hervorgehobenen Punkte bedanken.
Dass Sie die angebotenen Weiterbildungangebote, die allgemeinen Arbeitsbedingungen und das Umweltbewusstsein positiv bewerten, freut uns sehr. Diese Rahmenbedingungen verstehen wir als grundlegende Basis guter Arbeit und nehmen Ihre Rückmeldung hierzu ausdrücklich als Bestätigung wahr.

Gleichzeitig sprechen Sie mehrere und sehr ernstzunehmende Kritikpunkte an. Insbesondere Ihre Hinweise zu fehlender Transparenz sowie zur Betreuungssituation von Promovierenden machen deutlich, dass hier Erwartungen und erlebte Realität auseinandergefallen sind. Auch die von Ihnen beschriebene Wahrnehmung von eingeschränkter Mitgestaltung und mangelnder Feedback-Kultur nehmen wir sehr ernst. Ihre Rückmeldung bestärkt uns darin, diese Themen noch klarer, transparenter und verbindlicher anzugehen. Deshalb würden wir gerne mit Ihnen in den persönlichen Austausch zu diesen Themen gehen. Wenn Sie dazu bereit sind, können Sie sich gerne unter karriere@zv.fraunhofer.de bei uns melden.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Toxisches Kommunikationsteam

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich PR / Kommunikation bei Fraunhofer-Gesellschaft in Kaiserslautern gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Toxisches Verhalten an der Tagesordnung

Kollegenzusammenhalt

Über die Person, die gerade nicht da ist, wird gelästert.

Kommunikation

Der oder die lauteste gewinnt


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige*r Kolleg*in,

vielen Dank für die Zeit, die Sie sich genommen haben um uns eine Bewertung zu hinterlassen. Und freut es sehr, dass Sie einige Punkte wie die Arbeitsbedingungen sowie die Work-Life-Balance als positiv empfunden haben. Ihre Schilderungen zu toxischem Verhalten, einer lauten und wenig konstruktiven Kommunikationskultur sowie zu Lästern im Team widersprechen klar unserem Anspruch an eine respektvolle und faire Zusammenarbeit. Ein wertschätzendes Miteinander, ist für uns zentral – und wir arbeiten kontinuierlich daran, Führung, Feedback- und Teamkultur weiterzuentwickeln. Wenn Sie Interesse an einem vertraulichen Austausch haben, laden wir Sie herzlich dazu ein, sich über karriere@zv.fraunhofer.de bei uns zu melden.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Es lässt vieles nach

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Fraunhofer-Gesellschaft in München gearbeitet.

Kommunikation

unter Kolleg*innen TOP - nach oben FLOP


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Leider Vertrag nicht verlängert

4,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Fraunhofer IPT in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr gutes Arbeitsklima, tolle Kollegen

Verbesserungsvorschläge

Mal über den Tellerrand schauen und ein wenig von starren Prozessen abweichen.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angenehme Kollegen


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreichZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

wir bedanken uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben und eine positive Bewertung hiterlassen haben. Wir freuen uns sehr darüber, dass Sie die Zeit bei uns trotz des befristeten Arbeitsvertrages als positiv wahrgenommen haben.

Viele Grüße und alles Gute für ihre berufliche Zukunft!
Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Unprofessionelle Leitung, keine Vertraulichkeit, null Rückhalt, Betriebsrat ineffektiv.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Fraunhofer IPM in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kantine

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechtes Arbeitsklima, fehlende Wertschätzung und keine Entwicklungsmöglichkeiten.

Verbesserungsvorschläge

Management-Check dringend empfohlen. Hier entscheidet eher Chaos als Kompetenz

Arbeitsatmosphäre

Aus meiner Sicht herrscht eine schlechte Arbeitsatmosphäre. Kommunikation und gegenseitiger Respekt lassen deutlich zu wünschen übrig.

Image

Nach außen glänzt das Image, intern glänzt nur die Chaos-Kultur: Führung unprofessionell, Rückhalt fehlt, Betriebsrat unsichtbar.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist akzeptabel: flexible Zeiten, aber Phasen mit höherer Belastung.

Karriere/Weiterbildung

Keine wirklichen Aufstiegschancen oder Weiterbildungsmöglichkeiten. Unterstützung für persönliche Entwicklung praktisch nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Bezahlung nach TvöD, aber Wertschätzung und Entwicklung fehlen komplett.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kaum Umwelt- oder Sozialbewusstsein, Initiativen fehlen komplett. Enttäuschend.

Kollegenzusammenhalt

Kaum Zusammenhalt unter Kollegen, Ellenbogenmentalität statt Teamgeist.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden ist ausbaufähig. Erfahrung wird nicht immer anerkannt, Rückhalt ist eingeschränkt.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte bieten kaum Rückhalt, keine Vertraulichkeit – sehr belastendes Arbeitsumfeld.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsumfeld frustrierend, Kommunikation schlecht, Motivation fast unmöglich.

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht unzureichend. Informationen werden selektiv weitergegeben und nicht offen erläutert.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird bemüht, ist aber oft nur Theorie – Verbesserungen dringend nötig.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben, aber Prozesse und Kommunikation sind ausbaufähig. Insgesamt solide, mit Luft nach oben.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.