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Fraunhofer-Gesellschaft
Bewertungen

413 von 1.730 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kommunikation
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 46%
Score-Details

413 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Solider Job mit kleineren Optimierugspotenzialen

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer FHR in Wachtberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sozialer Zusammenhalt, Blick für den Menschen, spannende Aufgaben, breite Vernetzung durch die Fraunhofer Gesellschaft und in die Fachcommunity möglich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Politisches Gerangel auf Führungsebenen

Verbesserungsvorschläge

Vereinfachung von Bürokratie sofern mit allen gesetzlichen Auflagen möglich.

Arbeitsatmosphäre

Im eigenen Bereich super. In der Gesellschaft derzeit etwas schwierig.

Image

Für Fraunhofer generell: Hat in den letzten Jahren leider gelitten.
Für das Institut: weiterhin gutes Standing bei Kunden und mit unserer spannenden Themen auch nach außen in die Öffentlichkeit.

Work-Life-Balance

Man hat zwar immer viel Arbeit, aber man kann es sich einteilen, wie man kann und möchte. Auch Sondervereinbarungen sind möglich, wenn die Leistung am Ende stimmt.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Nicht überbezahlt, aber zufriedenstellend gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ja. Das Thema Nachhaltigkeit könnte aber an manchen Stellen noch stärker in den Fokus gerückt werden.

Kollegenzusammenhalt

Top!

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr gut. Ihre Erfahrung wird geschätzt und sie sind voll integriert in ihre jeweilige Gruppe/Abteilung.

Vorgesetztenverhalten

Man hört von vielen, aber ich hatte bisher immer sehr gute Führungskräfte, die fordern, fördern und sich - wenn nötig - auch mal vor einen stellen. Alle passen aufeinander auf.

Arbeitsbedingungen

Generell sehr gut. In manchen Gebäuden wird es im Sommer manchmal zu warm. Aber Lüfter oder Homeoffice sind möglich.

Kommunikation

Im eigenen Bereich super. Aus der Zentralverwaltung eher bruchstückhaft, manchmal widersprüchlich und teils sehr geschönt.

Gleichberechtigung

Ist meines Erachtens gegeben - im Tarif sowieso. Leider sind die Beschäftigungszahlen von Frauen immer noch geringer.

Interessante Aufgaben

Habe schon mehrfach neue Aufgaben übernommen, die es immer wieder spannend machen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr Feedback. Ihre Bewertung zeigt, dass Sie Fraunhofer trotz einzelner Optimierungspotenziale insgesamt sehr positiv erleben. Besonders freut es uns, dass Sie den sozialen Zusammenhalt, die spannenden Aufgaben sowie die vielfältigen Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft hervorheben. Auch Ihre positiven Rückmeldungen zum Kollegenzusammenhalt und zum Umgang mit älteren Kolleg*innen unterstreichen die Bedeutung eines wertschätzenden Miteinanders im Arbeitsalltag.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Back to the Roots

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Fraunhofer-Gesellschaft in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sicherer Arbeitsplatz.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe Bewertungen.

Verbesserungsvorschläge

Der Basis der MA wieder Vertrauen schenken und funktionierende effiziente Prozesse belassen. Transparente Kommunikation auf wenigen Kanälen. Wieder mehr Menschlichkeit und Stärkung des "Wirgefühls".

Arbeitsatmosphäre

Wenig Zusammenhalt der MA, wenig gegenseitiges Vertrauen

Image

Hat durch Fehlverhalten diverserer Vorstände (Missbrauch von Gelder) gelitten, aber immer noch gut.

Work-Life-Balance

Homeoffice & Mobiler Arbeitsplatz sollten auch zu 100% möglich sein

Karriere/Weiterbildung

Große Firma mit ca. 30000 MA und vielen internen Stellenangeboten. Weiterbildungsmöglichkeiten wurden in den letzten Jahren etwas zurückgefahren.

Gehalt/Benefits

Nach TvöD Bund und zunehmende Einsparrung von Zulagen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein Jobrad, keine nennenswerte Umweltziele bzw. Anreize. Sozialförderliche Aktivitäten alle nur noch auf Selbstzahlerbasis und eingeschränkte Angebote (Feste, Sportaktivitäten,...)

Kollegenzusammenhalt

Zu große Durchmischung von alten und neuen Kollegen

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Altersdiskriminierung

Vorgesetztenverhalten

Fehlende Wertschätzung bei immer mehr VG (aber Personenabhänging), allgemein keine gute Managerkultur (mehr)

Arbeitsbedingungen

Je nach Gebäude schlechte Klimatisierung, keine Wertlegung auf Gestaltung der Büroräume. IT-Ausstattung ausreichend.

Kommunikation

Bei wichtigen Sachverhalten zu wenig, ansonsten auf zu vielen Kanälen. Allgemeiner sachlicher Umgangston.

Gleichberechtigung

Frauen werden immer noch (nachweislich) durchschnittlich - bei selber Ausbildung und Tätigkeit - schlechter eingruppiert. Gute Gleichberechtigung hingegen bei körperlichen Einschränkungen.

Interessante Aufgaben

Viel Abwechslung. Viel SAP-Erfahrung

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r Kolleg*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich und differenziert zu schildern. Bereits der Titel Ihrer Bewertung macht deutlich, dass Sie sich für eine Rückbesinnung auf aus Ihrer Sicht bewährte Strukturen und Werte wünschen. Besonders positiv hervorzuheben sind Ihre Einschätzungen zum generationenübergreifenden Miteinander.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre kritischen Anmerkungen zu Vertrauen, Kommunikation, Führungskultur, Gleichberechtigung sowie Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sehr ernst. Auch Ihre Hinweise zu internen Prozessen und der Effizienz von Abstimmungswegen sind wichtige Impulse, die uns dabei helfen, Verbesserungspotenziale zu erkennen und Veränderungen anzustoßen.

Um Ihre Erfahrungen insbesondere in Bezug auf Führung, Kommunikation und die von Ihnen angesprochenen strukturellen Herausforderungen besser nachvollziehen zu können, würden wir Ihnen gerne einen vertraulichen Austausch anbieten. Dazu können Sie sich gerne direkt an uns wenden (karriere@zv.fraunhofer.de).

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Es ist nicht alles Gold was glänzt

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer IPA in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man ist bei Akquisethemen recht frei. Solange man finanziert ist bzw. Fördergelder reinbringt, hat man recht viel Freiheit im Job.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Fluktuation der Mitarbeitenden ist sehr hoch und damit wirbt das Fraunhofer. Sie sehen sich als Sprungbrett zur Industrie. Man merkt, dass Fraunhofer kein Interesse daran hat Mitarbeitende lange zu halten. In der kurzen Zeit, die man dort ist, soll man alles geben und maximal performen. Die finanzielle Verantwortung durch Einholen von Projektgeldern wird komplett auf die wissenschaflichen Mitarbeitenden abgewälzt. Steigen die Gemeinkosten, soll mehr Geld akquiriert werden. Es sollen Projektgelder für Akquisetätigkeiten genutzt werden. Diese sind aber eigentlich zur Bearbeitung der Projekte da.

Verbesserungsvorschläge

Verwaltungsapparat massiv reduzieren und damit Gemeinkosten senken. Bürokratie und Prozesse verschlanken. Mehr Wertschätzung der Mitarbeitenden und Fokus auf Forschung. Promotion fördern bzw. die Vorgesetzen mit in die Verantwortung nehmen. Keine Splitverträge mehr zwischen Universität Stuttgart und Fraunhofer IPA.

Arbeitsatmosphäre

Die schlechte finanzielle Lage des IPAs führt zu einer schlechten Stimmung. Wertschätzung gibt es wenig, man ist sehr auf sich alleine gestellt.

Image

Das Fraunhofer ist durch den großen Verwaltungsapparat komplett überteuert und hat aufgrund dessen ein immer schlechteres Image bei Projektträgern und Industrie. Die wissenschaftliche Qualität der Projekte lässt zu wünschen übrig und verschlechtert das Image zunehmend. Mitarbeitende reden in der Regel nicht gut über das IPA.

Work-Life-Balance

Man ist bezüglich Arbeitszeiten und Urlaub recht frei, solange die Akquisen oder Projekte dadurch nicht gefährdet werden.

Karriere/Weiterbildung

Kaum Weiterbildungen. Bei der Promotion ist man auf sich gestellt, viele brechen ihre Promotion ab oder brauchen bis zu 10 Jahre. Man wird in seiner persönlichen Entwicklung nicht gefördert.

Gehalt/Benefits

Gemäß TVöD. Mit einem Masterabschluss wird man in EG13 eingestuft. Es gibt einmal im Jahr eine Prämie basierend auf der Erreichung der Ziele. Man sollte darauf achten keinen Splitvertrag mit der Universität Stuttgart zu bekommen, hier fällt die Prämie nämlich weg und man wird nach TV-L bezahlt. Die Aufteilung des Gehalts bei zwei Arbeitgebern kann zu steuerlichen Nachteilen führen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

keine Mülltrennung, bzw. es gibt verschiedene Mülleimer für Verpackungsmüll, Restmüll und Papier, aber die Putzkräfte werfen das alles in einen Müllsack, weil das IPA den zusätzlichen Aufwand der Putzkräfte zur Mülltrennung nicht bezahlt.
Es wird in der Regel immer das billigste gekauft, was nicht unbedingt das nachhaltigste ist (z.B. in Bezug auf Stromverbrauch bei Bildschirmen). In manchen Gebäuden werden jeden Tag die Wasserhähne aufgemacht um die Leitungen zu spülen, weil beim Gebäudebau am Wasserrohrsystem gespart wurde. Absolut unnötige Verschwendung von Wasser.

Kollegenzusammenhalt

Viel Konkurrenzdenken. Projektgelder werden ungern mit anderen geteilt. Selbst manche Laborgeräte werden nicht als Allgemeingut der Abteilung gesehen, sondern gehören einzelnen Personen. Man ist Einzelkämpfer*in

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang ist ok, wobei man zum Teil eine leichte Abneigung gegen Ältere in Gesprächen bemerkt. Im Schnitt sind die Mitarbeitenden sehr jung, da im wissenschaftlichen Bereich wenig entfristet wird.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten haben kaum Zeit für Mitarbeitende, weil sie sich fast ständig in strategischen oder organisatorischen Meetings befinden. In erster Linie dienen Gruppenleitende zur bürokratischen Verwaltung der Mitarbeitenden (Unterschreiben von Arbeitszeitnachweisen, Genehmigung von Urlaub etc.). Man hat somit wenig Kontakt und wird wenig in seiner eigenen Entwicklung gefördert.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Tische. Ergonomische Mäuse können organisiert werden. Meistens Büros zu Zweit. Noise-cancelling Headphones waren vorhanden. Die Innenausstattung der Gebäude bzw. Büros wirkt aber leider etwas steril oder trist.

Kommunikation

Es wird sehr viel über bürokratische Prozesse gesprochen. Die Forschung steht nicht im Mittelpunkt.

Gleichberechtigung

Es wird darauf geachtet den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Dies macht sich auf Gruppenleitungsebene bemerkbar, in höheren Positionen allerdings nicht. Wegen der schlechten finanziellen Lage sind aktuell Förderprogramme für Frauen eingestellt worden. Das IPA besteht größtenteils aus Männern sowie Deutschen. Das Institut ist kaum international aufgestellt. Die Diversität ist ausbaufähig.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben können sich sehr schnell (innerhalb eines Tages) ändern, aufgrund von veröffentlichten Ausschreibungen oder Akquiseanfragen aus dem Geschäftsbereich. Die Projektarbeit kommt leider zu kurz, dabei ist diese am interessantesten. Man verbringt viel Zeit mit dem Lesen und schreiben von Dokumenten anstatt im Labor zu arbeiten. Die Bürokratie sowie die Prozesse am IPA sind sehr umfangreich und umständlich.

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr ehrliches und detailliertes Feedback zu Ihrer Erfahrung bei uns. Es freut uns, dass Sie die Flexibilität bei Arbeitszeiten und Urlaub sowie die ergonomischen Arbeitsbedingungen positiv bewerten.

Ihre Kritikpunkte nehmen wir sehr ernst, insbesondere die Herausforderungen bei der Karriereentwicklung und Promotion. Es ist bedauerlich zu hören, dass Sie sich in Ihrer persönlichen Entwicklung nicht ausreichend gefördert fühlen und dass die Betreuung bei Promotionsvorhaben nicht den gewünschten Standard erreicht. Auch Ihre Bedenken bezüglich der hohen Bürokratie, der finanziellen Belastung durch Akquisetätigkeiten und der Arbeitsatmosphäre sind wichtige Punkte für uns.

Wir verstehen, dass die Balance zwischen administrativen Aufgaben und der eigentlichen Forschungsarbeit eine zentrale Herausforderung darstellt. Ihre konstruktiven Verbesserungsvorschläge, wie die Verschlankung von Prozessen und mehr Fokus auf Forschung, sind wertvolle Impulse für uns.

Wir würden Ihnen gerne einen vertraulichen Austausch anbieten, dazu können Sie sich gerne direkt an uns wenden (karriere@zv.fraunhofer.de).

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Ich bin happy und erlebe dabei spannende Einblicke in einem sich sehr schnell wandelnden Entwicklungsumfeld.

4,3
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Fraunhofer HHI in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Eine faire und wertschätzende Atmosphäre

Work-Life-Balance

Sehr flexibel in der Arbeitszeiten Gestaltung

Karriere/Weiterbildung

Regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten und Feedback/ Entwicklungsgespräche

Kollegenzusammenhalt

Auf einem angenehmen Niveau

Umgang mit älteren Kollegen

Ich kann nicht vollumfänglich einschätzen aber och habe ein positives Gefühl was das betrifft

Vorgesetztenverhalten

Stets aufmerksam und offen für Neues

Arbeitsbedingungen

Sehr modern und gut ausgestattet

Kommunikation

Sehr direkt aber freundlich und auf Augenhöhe

Gleichberechtigung

Sehr ausgeprägt in meinem Team

Interessante Aufgaben

Ja definitiv, vor allem viele spanende neue Themenfelder hinsichtlich KI Entwicklung verändern die Aufgabengestaltung stetig


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r Kolleg*in,

vielen Dank für Deine positive und ausführliche Bewertung. Es freut uns sehr, dass du das Fraunhofer HHI als ein spannendes Arbeitsumfeld in einem dynamischen Entwicklungsfeld wahrnimmst und insbesondere die wertschätzende Arbeitsatmosphäre, die flexible Arbeitszeitgestaltung sowie die modernen Arbeitsbedingungen hervorhebst.

Besonders schön ist es zu lesen, dass du die Weiterbildungsmöglichkeiten, die Entwicklungs- und Feedbackgespräche sowie die abwechslungsreichen Aufgaben rund um Zukunftsthemen wie die KI-Entwicklung positiv erlebst. Solche Rückmeldungen bestärken uns darin, unsere Mitarbeitenden bei ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.

Für Deinen weiteren Weg bei Fraunhofer wünschen wir dir weiterhin viel Erfolg und spannende Einblicke in die vielfältigen Themenfelder unseres Forschungsumfelds.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentral

Viel Schein nach außen, intern Chaos: schlechte Kommunikation, hoher Druck und fehlende Wertschätzung

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Fraunhofer ILT in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind vor allem die interessanten und technisch anspruchsvollen Projekte, an denen das Unternehmen arbeitet. Die Aufgabenbereiche bieten grundsätzlich die Möglichkeit, an spannenden Themen mitzuwirken und wertvolle fachliche Erfahrungen zu sammeln.

Das Unternehmen verfügt über viel technisches Know-how und beschäftigt Mitarbeitende mit umfangreicher Erfahrung. Wer sich für die fachlichen Inhalte interessiert und gerne an komplexen Aufgaben arbeitet, findet hier grundsätzlich interessante Herausforderungen.

Auch die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Fachbereichen zusammenzuarbeiten und Einblicke in verschiedene Themengebiete zu erhalten, kann eine wertvolle Erfahrung sein.

Aus meiner Sicht liegt die Stärke des Unternehmens vor allem in den Projekten und den vorhandenen fachlichen Möglichkeiten. Wenn die internen Strukturen, Kommunikation und Arbeitsbedingungen verbessert werden, könnte dieses Potenzial deutlich besser genutzt werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was ich am Arbeitgeber besonders kritisch sehe, sind die fehlenden klaren Strukturen und die daraus entstehenden Belastungen im Arbeitsalltag. Viele Prozesse wirken unnötig kompliziert, Informationen sind schwer auffindbar und Mitarbeitende müssen sich häufig selbst Lösungen erarbeiten, anstatt ausreichend unterstützt zu werden.

Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens empfinde ich als verbesserungswürdig. Entscheidungen und Vorgaben werden nicht immer transparent vermittelt, wodurch Unsicherheit entsteht. Gleichzeitig wird erwartet, dass Mitarbeitende eigenständig funktionieren, obwohl notwendige Informationen oder Schulungen teilweise fehlen.

Auch der Umgang mit Fehlern und Verantwortung ist aus meiner Sicht problematisch. Statt Fehler als Möglichkeit zur Verbesserung von Prozessen zu nutzen, entsteht teilweise der Eindruck, dass die Verantwortung auf einzelne Personen übertragen wird. Dadurch sinkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und offen Probleme anzusprechen.

Die hohe Anzahl paralleler Projekte, der Verwaltungsaufwand und fehlende Priorisierungen führen aus meiner Sicht zu einer unnötig hohen Belastung. Darunter leiden sowohl die Qualität der Arbeit als auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Positiv hervorzuheben sind die fachlich interessanten Projekte und die technischen Möglichkeiten. Allerdings werden diese Vorteile durch die aus meiner Sicht schwierigen Rahmenbedingungen, die Arbeitsorganisation und die fehlende Wertschätzung deutlich eingeschränkt.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht gibt es mehrere Bereiche, in denen sich das Unternehmen deutlich verbessern könnte. Der wichtigste Punkt ist eine bessere Kommunikation auf allen Ebenen. Informationen sollten klar, verständlich und zentral verfügbar sein, damit Mitarbeitende nicht ständig selbst nach Antworten suchen müssen.

Die Prozesse und organisatorischen Abläufe sollten kritisch hinterfragt und vereinfacht werden. Aktuell entsteht aus meiner Sicht viel unnötiger Aufwand durch komplizierte Freigaben, unklare Zuständigkeiten und fehlende Standards. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, die besser für die eigentlichen Aufgaben genutzt werden könnte.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten mehr Verantwortung übernehmen, Entscheidungen nachvollziehbar treffen und ihre Teams stärker unterstützen. Eine offene Fehlerkultur, bei der Probleme genutzt werden, um Abläufe zu verbessern, wäre aus meiner Sicht dringend notwendig.

Auch bei der Einarbeitung und Weiterbildung besteht Verbesserungspotenzial. Neue Mitarbeitende sollten strukturierte Unterstützung erhalten und nicht darauf angewiesen sein, sich wichtige Informationen selbst zusammenzusuchen. Wissen sollte besser dokumentiert und weitergegeben werden.

Darüber hinaus sollte das Unternehmen die Belastung der Mitarbeitenden ernster nehmen. Weniger parallele Projekte, realistische Zeitplanung und eine faire Bewertung von Leistung und Einsatz würden dazu beitragen, die Motivation und Zufriedenheit langfristig zu erhöhen.

Das Unternehmen hat fachlich interessante Aufgaben und großes Potenzial. Damit dieses Potenzial auch intern genutzt werden kann, müssen jedoch die Arbeitsbedingungen, Prozesse und der Umgang mit Mitarbeitenden nachhaltig verbessert werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als äußerst enttäuschend erlebt. Auf dem Papier gibt es Vertrauensarbeitszeit, die Mitarbeitende selbst dokumentieren sollen. In der Praxis entsteht jedoch der Eindruck, dass lange Arbeitszeiten erwartet werden, aber gleichzeitig kritisiert werden, wenn die geleisteten Stunden tatsächlich sichtbar werden. Wer Aufgaben nicht innerhalb der regulären Arbeitszeit schafft, weil ein großer Teil der Zeit durch interne Verwaltungsprozesse gebunden wird, steht am Ende trotzdem unter Druck, die Arbeit irgendwie fertigzustellen.

Aus meiner Sicht werden die eigentlichen Probleme nicht gelöst, sondern auf die Mitarbeitenden verlagert. Statt Prozesse zu verbessern und realistische Arbeitsbedingungen zu schaffen, entsteht der Eindruck, dass Überstunden als selbstverständlich angesehen werden.

Besonders schwierig empfinde ich den Umgang mit Verantwortung innerhalb der Führungsebene. Entscheidungen werden stark von der Verwaltungsleitung geprägt, während andere Führungskräfte aus meiner Wahrnehmung heraus nicht ausreichend den Mut zeigen, Verantwortung zu übernehmen oder sich für ihre Mitarbeitenden einzusetzen.

Image

Das öffentliche Image des Unternehmens entspricht aus meiner Sicht nicht vollständig der tatsächlichen Arbeitsrealität. Das Unternehmen kann zweifellos mit interessanten und technisch anspruchsvollen Projekten punkten. Die Bedingungen, unter denen diese Projekte umgesetzt werden, werden nach außen jedoch kaum sichtbar.

Bei den positiven Kununu-Bewertungen wurde aus meiner Sicht teilweise aktiv Druck auf Mitarbeitende ausgeübt, Bewertungen abzugeben. Dies konnte man auch im internen Intranet nachlesen. Durch die schnelle Häufung dieser Bewertungen entstand der Eindruck einer stark verbesserten Bewertung, die aus meiner Sicht nicht unbedingt die tatsächliche Stimmung im Unternehmen widerspiegelt.

Dadurch wirkt das Image nach außen deutlich positiver, als es viele Mitarbeitende im Arbeitsalltag erleben. Die Projekte und fachlichen Möglichkeiten sind sicherlich interessant, jedoch bringen diese wenig, wenn die internen Strukturen, Kommunikation und Arbeitsbedingungen nicht stimmen.

Für mich entsteht daher der Eindruck: Das Unternehmen präsentiert sich nach außen besser, als es sich für viele Mitarbeitende im täglichen Arbeitsumfeld tatsächlich anfühlt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance habe ich als deutlich verbesserungswürdig erlebt. Zwar wird mit Vertrauensarbeitszeit und flexiblen Arbeitsmodellen gearbeitet, in der Praxis entsteht jedoch häufig der Eindruck, dass die Arbeitsmenge innerhalb der regulären Arbeitszeit kaum zu bewältigen ist.

Durch zahlreiche Verwaltungsprozesse, Abstimmungen und zusätzliche Aufgaben bleibt für die eigentlichen Tätigkeiten oft zu wenig Zeit. Der dadurch entstehende Druck wird aus meiner Erfahrung häufig durch längere Arbeitszeiten aufgefangen. Wer seine Aufgaben gewissenhaft erledigen möchte, kommt schnell in die Situation, zusätzliche Stunden investieren zu müssen.

Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass diese Mehrbelastung nicht wirklich gesehen oder anerkannt wird. Es wirkt widersprüchlich, wenn einerseits Eigenverantwortung und Einsatz erwartet werden, andererseits aber längere Arbeitszeiten kritisch betrachtet werden.

Eine gute Work-Life-Balance bedeutet aus meiner Sicht nicht nur flexible Arbeitszeiten auf dem Papier, sondern auch realistische Arbeitsmengen, funktionierende Prozesse und Führungskräfte, die auf die Belastung ihrer Mitarbeitenden achten.

Karriere/Weiterbildung

Beim Thema Karriere und Weiterbildung habe ich den Eindruck gewonnen, dass Mitarbeitende hierbei weitgehend auf sich allein gestellt sind. Entwicklungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht nicht klar aufgezeigt und hängen stark davon ab, wie viel Eigeninitiative man selbst einbringt.

Strukturierte Weiterbildungsangebote oder eine gezielte Förderung von Mitarbeitenden habe ich nur begrenzt wahrgenommen. Gerade bei komplexen Themen wird häufig erwartet, dass man sich Wissen selbst aneignet, anstatt durch Schulungen oder eine systematische Einarbeitung unterstützt zu werden.

Auch bei der persönlichen Weiterentwicklung fehlt mir eine klare Perspektive. Es ist aus meiner Sicht nicht immer transparent, welche Möglichkeiten bestehen, sich fachlich oder innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln und welche Kriterien dafür gelten.

Wer sich weiterbilden oder neue Aufgaben übernehmen möchte, muss daher viel Eigeninitiative zeigen und sich vieles selbst erarbeiten. Eine aktivere Förderung durch Führungskräfte und ein klareres Entwicklungskonzept würden aus meiner Sicht dazu beitragen, Mitarbeitende langfristig zu motivieren und im Unternehmen zu halten.

Gehalt/Benefits

Beim Thema Gehalt habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Vergütung stark von der formalen Qualifikation abhängt und weniger von der tatsächlich geleisteten Arbeit oder Verantwortung.

Wer einen Doktortitel vorweisen kann, scheint entsprechend besser eingestuft und vergütet zu werden. Mitarbeitende ohne diesen Abschluss können jedoch teilweise die gleichen oder sehr ähnliche Aufgaben übernehmen und erhalten aus meiner Sicht dafür eine deutlich geringere Vergütung. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Abschlüsse stärker bewertet werden als die tatsächliche Leistung, Erfahrung und der Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Gerade wenn Mitarbeitende Verantwortung übernehmen, komplexe Aufgaben bearbeiten und wertvolle Arbeit leisten, sollte sich dies aus meiner Sicht auch in einer angemessenen Vergütung widerspiegeln.

Bei den Benefits sehe ich ebenfalls Verbesserungspotenzial. Entscheidend sind nicht nur Zusatzleistungen auf dem Papier, sondern vor allem eine faire und transparente Vergütung, die die Arbeit und den Einsatz der Mitarbeitenden angemessen berücksichtigt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich den Eindruck gewonnen, dass zwischen Anspruch und gelebter Praxis teilweise eine Lücke besteht. Zwar gibt es Vorgaben, Prozesse und Richtlinien, jedoch fehlt aus meiner Sicht häufig die konsequente Umsetzung im Arbeitsalltag.

Gerade im sozialen Umgang mit Mitarbeitenden sehe ich Verbesserungspotenzial. Wertschätzung, offene Kommunikation und ein respektvoller Umgang sollten aus meiner Sicht stärker im Mittelpunkt stehen. Mitarbeitende sollten nicht nur als Ressource betrachtet werden, sondern als wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolgs.

Auch beim nachhaltigen Umgang mit vorhandenen Ressourcen gibt es aus meiner Sicht noch Möglichkeiten zur Verbesserung. Ineffiziente Prozesse, unnötiger Verwaltungsaufwand und fehlende Ordnung führen teilweise dazu, dass Zeit und Ressourcen nicht optimal genutzt werden.

Ein glaubwürdiges Umwelt- und Sozialbewusstsein zeigt sich nicht nur durch Vorgaben und Dokumente, sondern vor allem durch das tägliche Handeln gegenüber Mitarbeitenden und durch nachhaltige, effiziente Arbeitsweisen. Hier sehe ich noch deutliches Entwicklungspotenzial.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich als schwierig erlebt. Häufig entsteht der Eindruck, dass viele Mitarbeitende vor allem versuchen, sich selbst abzusichern, anstatt gemeinsam Lösungen zu finden. Ein Grund dafür scheint zu sein, dass Verantwortung nicht gerne übernommen wird, weil Fehler aus meiner Erfahrung nicht konstruktiv aufgearbeitet werden, sondern teilweise negative Folgen für die betroffenen Personen haben.

Mitarbeitende, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Dinge voranzutreiben, scheinen dadurch schnell frustriert zu werden. In der Folge verlassen einige engagierte Kollegen das Unternehmen oder ziehen sich zurück.

Zusätzlich erschwert wird die Zusammenarbeit durch häufige Wechsel und fehlende strukturierte Übergaben. Wenn Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, sei es freiwillig oder durch andere Umstände, fehlt es aus meiner Sicht oft an einer sauberen Weitergabe von Wissen und Aufgaben. Dadurch entstehen zusätzliche Belastungen für die verbleibenden Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Den Umgang mit älteren Kollegen habe ich als kritisch erlebt. Gerade langjährige Mitarbeitende verfügen häufig über viel Erfahrung und wertvolles Wissen, jedoch entsteht aus meiner Sicht nicht immer der Eindruck, dass diese Erfahrung ausreichend geschätzt oder genutzt wird.

Motivierte ältere Kollegen scheinen teilweise frustriert zu sein und verlassen das Unternehmen, weil sie die dauerhaft angespannte Stimmung und die bestehenden Probleme nicht mehr mittragen möchten. Andere ziehen sich zurück, machen nur noch das Nötigste und warten auf den Ruhestand. Auch wenn dieser Rückzug nachvollziehbar ist, ist es schade, dass langjährige Mitarbeitende offenbar ihr Engagement verlieren.

Aus meiner Sicht zeigt sich daran, dass es an Maßnahmen fehlt, um erfahrene Mitarbeiter langfristig zu motivieren, einzubinden und ihre Kenntnisse weiterzugeben. Gerade ältere Kollegen könnten eine wichtige Rolle bei der Einarbeitung und Wissensvermittlung spielen, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen würden.

Ein Unternehmen sollte die Erfahrung seiner langjährigen Mitarbeitenden als Stärke sehen und dafür sorgen, dass diese nicht durch Frust und fehlende Wertschätzung verloren geht.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als schwierig und wenig unterstützend erlebt. Aus meiner Sicht fehlt es teilweise an klarer Kommunikation, nachvollziehbaren Entscheidungen und einer Führung, die Mitarbeitende aktiv unterstützt.

Statt Probleme gemeinsam zu lösen, entsteht häufig der Eindruck, dass Verantwortung nach unten weitergegeben wird. Mitarbeitende müssen sich viele Informationen selbst beschaffen und Lösungen eigenständig erarbeiten, während notwendige Unterstützung oder Rückendeckung durch die Führungsebene nicht immer vorhanden ist.

Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Fehlern und Herausforderungen. Eine konstruktive Fehlerkultur, bei der Fehler analysiert und zur Verbesserung genutzt werden, habe ich nur begrenzt wahrgenommen. Stattdessen entsteht eher der Eindruck, dass Fehler schnell bei einzelnen Personen gesucht werden, anstatt die Ursachen in Prozessen oder Strukturen zu hinterfragen.

Auch bei Entscheidungen fehlt mir teilweise die notwendige Konsequenz und Verantwortungsübernahme durch Führungskräfte. Dadurch entsteht Unsicherheit bei den Mitarbeitenden und das Gefühl, mit schwierigen Situationen allein gelassen zu werden.

Aus meiner Sicht braucht

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich als schwierig und teilweise belastend erlebt. Viele Probleme entstehen aus meiner Sicht nicht durch die eigentlichen Aufgaben, sondern durch fehlende Strukturen, komplizierte Abläufe und eine hohe organisatorische Belastung im Arbeitsalltag.

Die vorhandenen Prozesse wirken häufig unnötig kompliziert und kosten viel Zeit, die dann für die eigentlichen fachlichen Aufgaben fehlt. Statt effizient arbeiten zu können, entsteht oft zusätzlicher Aufwand durch Abstimmungen, Freigaben und die Suche nach Informationen.

Auch die Ausstattung und Organisation der Arbeitsbereiche hinterlassen teilweise einen verbesserungswürdigen Eindruck. Fehlende Ordnung, unzureichende Dokumentation und nicht klar geregelte Verantwortlichkeiten erschweren die tägliche Arbeit und führen dazu, dass Mitarbeitende viel Zeit mit der Bewältigung von Problemen verbringen, die vermeidbar wären.

Die Arbeitsbelastung ist aus meiner Sicht häufig hoch, da mehrere Themen und Projekte gleichzeitig bearbeitet werden müssen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass immer mehr Aufgaben auf die Mitarbeitenden zukommen, ohne dass die notwendigen Ressourcen oder klare Prioritäten geschaffen werden.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen habe ich als sehr schwierig und wenig effizient erlebt. Häufig erhält man Antworten, die wenig konkret sind und anschließend mehr Fragen offenlassen als vorher. Wenn man versucht, weitere Informationen zu bekommen, wird teilweise darauf verwiesen, dass man kaufmännische Prozesse verstehen müsse. Für mich stellt sich dabei die Frage: Wenn Prozesse nicht verständlich erklärt werden, warum wird dann von Mitarbeitenden erwartet, dass sie diese automatisch kennen?

Theoretisch gibt es klare Kommunikationswege, praktisch wird man jedoch mit Informationen über verschiedenste Kanäle wie E-Mail, Jabber und Teams überschüttet. Die benötigten Informationen muss man sich aus vielen unterschiedlichen Quellen zusammensuchen. Dadurch geht viel Zeit verloren und es entsteht eher Verwirrung als Transparenz.

Für nahezu alles gibt es Organisationsanweisungen. Das Problem ist jedoch, dass diese Informationen erst einmal gefunden werden müssen und der Zugriff darauf nicht immer selbstverständlich ist. Anstatt Mitarbeitende durch klare und zugängliche Prozesse zu unterstützen, entsteht häufig der Eindruck, dass man sich alles selbst zusammensuchen und erarbeiten muss.

Gleichberechtigung

Beim Thema Gleichberechtigung habe ich den Eindruck gewonnen, dass nicht für alle Mitarbeitenden die gleichen Maßstäbe gelten. Besonders bei den Arbeitsbedingungen gibt es aus meiner Sicht deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Bereichen.

Während Mitarbeitende in der Verwaltung eher von geregelten Arbeitszeiten und besser planbaren Abläufen profitieren, scheint dies in anderen Bereichen deutlich weniger der Fall zu sein. Dort werden Flexibilität und zusätzlicher Einsatz stärker erwartet, ohne dass die Belastung oder der zusätzliche Aufwand immer ausreichend berücksichtigt werden.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass Arbeitsbedingungen und Erwartungen stark davon abhängen, in welchem Bereich man tätig ist. Eine einheitliche Regelung und ein vergleichbarer Umgang mit allen Mitarbeitenden wären aus meiner Sicht wichtig, um mehr Fairness und Transparenz im Unternehmen zu schaffen.

Interessante Aufgaben

Die eigentlichen Aufgaben und Themenbereiche könnten aus meiner Sicht sehr interessant und abwechslungsreich sein. Das Problem liegt weniger in den Tätigkeiten selbst, sondern in den Rahmenbedingungen, unter denen diese erledigt werden müssen.

Durch zu viele parallele Projekte und wechselnde Prioritäten fehlt häufig die notwendige Zeit, Aufgaben sauber abzuschließen. Statt Themen konzentriert und nachhaltig zu bearbeiten, entsteht oft der Eindruck, dass viele Dinge gleichzeitig begonnen werden, aber zu wenig Kapazität vorhanden ist, um sie ordentlich zu Ende zu bringen. Dadurch bleiben Aufgaben liegen und offene Punkte sammeln sich immer weiter an.

Ein weiteres großes Problem sehe ich in der Dokumentation und Wissensweitergabe. Die Ablage von Informationen und Unterlagen wirkt aus meiner Erfahrung sehr uneinheitlich. Neue Mitarbeitende starten dadurch häufig ohne ausreichende Grundlage und müssen sich vieles mühsam selbst erarbeiten, da Wissen nicht strukturiert dokumentiert oder weitergegeben wird.

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Die Salatbar der Kantine ist klasse.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Fraunhofer ISE in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Forschungsschwerpunkt, wider der verschlafenen Politik.
Die internationalen Teams mit all den interessanten und netten Menschen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das mit sich selbst beschäftigte Management
Unterdurchschnittliche Bezahlung
Die Salatbar ist klasse

Verbesserungsvorschläge

Lobby für Nicht-Führungskräfte ausbauen
Schwerst- und Risikoarbeit besser bezahlen
Konflikte konstruktiv und lösungsorientiert austragen
Führungskräfte sinnvoll schulen und nicht überfordern
Arbeitsteilung dort, wo tatsächlich notwendig

Arbeitsatmosphäre

Über die Jahre sind die Daumenschrauben kontinuierlich angezogen worden. Doppelspitzen findet man fast ausschließlich in der Führungsebene und nicht dort, wo sie tatsächlich notwendig wären.

Image

Das Image wurde nach aussen und innen massiv beschädigt durch die Verfehlungen und den Korruptionsskandal des Vorstandes der Dachorganisation. Das ISE selbst pflegt ein progressives Image.

Work-Life-Balance

Teilzeit und Elternzeit sind meist ohne Probleme möglich, um Vertretungen für diese Zeiten kümmert sich NIEMAND. Das ist inkompetent.

Karriere/Weiterbildung

Keine Führungskraft kann mit deiner Motivation weiterzukommen etwas anfangen. Niemanden interessiert es, wenn du mehr Verantwortung übernehmen willst.

"Du willst gehen? Hier ist die Tür"

Wer sich die Mühe macht, das Leitbild des Institutes durchzulesen, entdeckt dieses Mindset schnell, nett verpackt. Vom "Sprungbrett" ist die Rede. Es sei denn, du kennst jemanden......

Gehalt/Benefits

Wer als PostDoc, Ing. oder Technikerin eine Karriere im Forschungbereich anstrebt, kann am ISE die Fritten direkt einpacken. Du wirst eingestellt und bleibst genau auf dieser Position.

Unterbezahlung nach TVöD ist die Norm, das Gehaltslevel der Boomerkollegen ist auf einem anderen Level...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es liegt in der Sache des Aufgabenfeldes, dass es am Institut diese Art von Bewusstsein gibt. Sonderlich innovativ ist hier trotzdem nichts organisiert. Entsorgungspraktiken z.B. entsprechen allenfalls dem Industriestandard.

Kollegenzusammenhalt

In dem Teams trifft man junge, engagierte Menschen mit internationalem Background. Der Leistungs- und Zeitdruck ist in diesem Forschungsfeld hoch.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Boomer-Kollegen sind meistens respektiert, haben anders herum aber auch nichts zu befürchten und so hat jedes Tierchen sein Pläsierchen

Vorgesetztenverhalten

Ich habe hier das pure Chaos erlebt. Die Führungskräfte am ISE sind nicht selten unerfahren oder inkompetent oder überfordert. Manchmal sind die Stellen auch schlicht nicht besetzt. Wer frisch von der Uni kommt, darf sich hier ungehemmt ausprobieren.
Konfliktscheuheit und die Unfähigkeit nach oben zu treten sind weit verbreitet.

Arbeitsbedingungen

Themenbedingt gibt es eine Menge Leistungsdruck bei den global gelagerten Forschungsthemen. Der Druck, für Masterandinnen und Doktorandinnen, mit der verfügbaren Infrastruktur in begrenzter Zeit Ziele zu erreichen ist immens.
Arbeitssicherheit existiert, es wird eine Menge auf die verantwortlichen Menschen in den einzelnen Teams abgewälzt, ohne an anderer Stelle für einen Ausgleich zu sorgen.
Die Möglichkeit einer Entfristung (bei jahrelanger befristeter Beschäftigung auf "Projektbezug") wird zum Sehnsuchtsgegenstand gemacht. Das hat den Effekt, dass das Thema Gehalt gar nicht erst zur Sprache kommt.
Diese Zeiten scheinen ja nun auch vorbei zu sein...

Kommunikation

träger Betriebsrat, selten Dialog von oben

Gleichberechtigung

Es wird sich Mühe gegeben, dieses Thema mit dem notwendigen Ernst zu begegnen. Ansprechpersonen und Prozesse sind vorhanden, nicht alle Führungskräfte leben das Thema so wie es sein sollte.

Interessante Aufgaben

Das ISE bietet ein extrem interessantes Betätigungsfeld für junge Forschende und Ingenieure. Gleichzeitig findet diese Arbeit immer im Licht der derzeitigen politischen Lage statt.

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Forschung für die Energiewende

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer ISE in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sinnvolle Arbeit/Forschung

Arbeitsatmosphäre

Der wirtschaftliche Druck ist gewachsen, dennoch gute Atmosphäre

Image

Viele Weltrekorde wurden hier aufgestellt

Karriere/Weiterbildung

der typische Weg startet als Student (HiWi, Bachelor-, Masterarbeit) und kann bis zur Führungskraft gehen

Gehalt/Benefits

Zufrieden. Die Leistungszulagen wurden leider wegen wirtschaftlicher Schieflage gestrichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hohes Umweltbewusstsein im Allgemeinen. Klar wir forschen im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Kollegenzusammenhalt

top

Umgang mit älteren Kollegen

Keine negativen Erfahrungen gemacht. Man kann von äteren Kolleg*innen lernen

Vorgesetztenverhalten

gut. Relativ flache Hirachie. Es wird konsequent geduzt

Arbeitsbedingungen

ok

Kommunikation

wenig zu beklagen

Gleichberechtigung

man bemüht sich mehr Frauen in alle Bereiche zu bekommen.

Interessante Aufgaben

Forschung, es wird nie langweilig


Work-Life-Balance

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Mehrfachbewertung

Empfehlenswert

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fraunhofer-Gesellschaft in Pfinztal gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Wirklich immer angenehm

Image

Super

Work-Life-Balance

Gleitzeit; HO-office & Stundenreduktion machen viel möglich, sehr familienfreundlich

Karriere/Weiterbildung

Gibt Optionen auf Anfrage

Gehalt/Benefits

TVÖD ....könnte besser sein

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Haben sogar ein Windrad

Kollegenzusammenhalt

Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten rückt man näher zusammen

Umgang mit älteren Kollegen

Immer respektvoll

Vorgesetztenverhalten

Die ein oder andere Schulung zum Führungskräfteverhalten Maßstab 2026 wäre toll

Arbeitsbedingungen

Teilweise ältere Gebäude aber Basis passt

Kommunikation

An der ein oder anderen Stelle ausbaufähig; könnte aber auch viel schlimmer sein

Gleichberechtigung

Gibt mehr Männer wie Frauen, liegt aber auch an der Branche...es werden alle gleich behandelt

Interessante Aufgaben

Super interessant!

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

Ihre Bewertung freut uns sehr. Ihre Bewertung zeigt, wie wichtig flexible Arbeitsmodelle für einen gelungenen Arbeitsalltag sind. Es freut uns sehr, dass Sie insbesondere die Möglichkeiten durch Homeoffice, Gleitzeit und Stundenreduktion als familienfreundlich erleben. Ebenso schön ist Ihr positives Feedback zu den spannenden Aufgaben und zum kollegialen Miteinander.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.
Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

Nicht empfehlenswert

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Fraunhofer-Gesellschaft in Garching bei München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Mobbing, Man wird alleine gelassen,

Image

Außen hui, innen p…..

Work-Life-Balance

Ok

Karriere/Weiterbildung

Ok

Gehalt/Benefits

Öffentlicher Dienst

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut

Kollegenzusammenhalt

Kein

Umgang mit älteren Kollegen

Ok

Vorgesetztenverhalten

Kein Rückhalt

Arbeitsbedingungen

Gut

Kommunikation

Nicht vorhanden

Gleichberechtigung

Einigermaßen

Interessante Aufgaben

Soweit ok

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r ehemalige/r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihre offene Schilderung Ihren Erfahrungen. Dass Sie sowohl die Kommunikation, das Vorgesetztenverhalten als auch den Kollegenzusammenhalm und die Arbeitsatmosphäre kritisch erlebt haben, nehmen wir aufmerksam zur Kenntnis. Ein respektvoller Umgang, gegenseitige Unterstützung und eine offene Kommunikation sind für uns wichtige Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit.

Wie würden Ihnen gerne einen vertraulichen Austausch anbieten, dazu können Sie sich gerne direkt an uns wenden (karriere@zv.fraunhofer.de).

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.
Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentral

Exzellente Forschung und Entwicklung für Deutschland und die Welt

4,3
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Fraunhofer FHR in Wachtberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Einzigartige Verbindung von Forschungsexzellenz mit industrieller Anwendung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts ;)

Verbesserungsvorschläge

Strukturen des öffentlichen Dienstes sinnvoller nutzen

Arbeitsatmosphäre

Wächst

Image

Top Forschungseinrichtung

Work-Life-Balance

Mehr work als life - hohe Belastung

Karriere/Weiterbildung

Wo denn sonst?!

Gehalt/Benefits

Öffentlicher Dienst angelehnt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Angemessen

Kollegenzusammenhalt

Richtig schön

Umgang mit älteren Kollegen

Ebenso wie mit den jüngeren

Vorgesetztenverhalten

Fair und fordernd

Arbeitsbedingungen

Moderne Büros

Kommunikation

Offen

Gleichberechtigung

Völlig selbstverständlich

Interessante Aufgaben

Immer wieder neue Herausforderungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Fraunhofer-Gesellschaft
Fraunhofer-Gesellschaft

Liebe/r Kolleg*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Arbeitsalltag mit uns zu teilen. Eine solche Einschätzung unterstreicht sehr schön den Anspruch, den wir an unsere Arbeit haben. Es freut uns, dass Sie die Verbindung von exzellenter Forschung mit industrieller Anwendung sowie den offenen Austausch und den kollegialen Zusammenhalt so positiv erleben. Gleichzeitig ist Ihre Rückmeldung zur Arbeitsbelastung für uns ein wichtiger Anstoß.

Viele Grüße
das Personalmarketing-Team der Fraunhofer-Zentrale

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