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25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Interessante Projekte
- Schlechte Bezahlung bei vielen Überstunden
- Wenig Senior-Mitarbeitende, das Arbeitsniveau der Mitarbeitenden ist extrem unerfahren
Professionellere Mitarbeiter einstellen und nicht nur Studienabsolventen.
Mitarbeiter sind gestresst, da alle 12+ Stunden am Tag arbeiten. Zwischen den Abteilungen wird sich sehr schnell angezickt.
Leider ist Freaks dafür bekannt, schlechte Arbeitsbedingungen zu haben, weswegen es schwierig ist, neue Mitarbeiter zu finden
Ich habe noch nie so viele Überstunden gemacht. 12 Stunden Tage sind mehr Regel als Ausnahme, da es nicht genug Mitarbeiter für die Aufträge gibt, die das Management an nimmt.
Beförderungen basieren in einigen Abteilungen nur darauf, wie gut man sich mit der Führungskraft stellt. Einige Führungskräfte sind aber sehr unterstützend. Es gibt einige Weiterbildungsmöglichkeiten.
Die Gehälter sind generell schlecht. Ich habe früh herausgefunden, dass ich weniger als meine männlichen Kollegen verdient habe. Trotz nach mehrfacher Diskussion habe ich keine Gehaltserhöhung bekommen.
Innerhalb der Abteilungen gibt es einen sehr guten Zusammenhalt, aber sobald es um andere Abteilungen geht, beginnt der Kampf
Es gibt kaum Mitarbeiter über 40, die meisten sind junge Menschen, die gerade von der Uni kommen
Vorgesetzte sind meistens noch sehr jung und unerfahren. Ich musste mir viele unprofessionelle Kommentare anhören. Beförderungen wurden auf „Bro-Basis“ vergeben.
Gutes Equipment und Büroausstattung
Die meisten Mitarbeiter sind weiß und männlich. Diskriminierende Kommentare sind Alltag.
Man arbeitet an spannenden Projekten und kann sich in diesen kreativ ausleben.
Das Umfeld und der Zusammenhalt verbunden mit der Leidenschaft, sind das beste am ganzen Unternehmen. Du findest ein Team das du wahrscheinlich nirgends anders wirst finden können.
Work-Life-Balance
Gehalt
Benefits (bisher)
Hört auf die Arbeiter des Unternehmens. Wie geht es denen und was können wir tun? Führt dazu einfach mal Mitarbeiter Umfragen ein und geht auch auf die Leute zu.
Benefits und Gehalt: Diese Sachen müssen besser, schneller und vor allem gerecht angepasst werden. Man sollte sich auch gegen andere Agenturen stellen können.
Work-Life-Balance: Der wichtigste Punkt. Hier sollte definitiv geholfen werden. Es sollte nicht dazu kommen das man 60 Stunden arbeitet oder auch mal Nachtschichten schiebt nur damit etwas noch klappt. Man sollte auch gerne Freelancer oder Externe zur Hilfe holen. (Was langsam angegangen wird)
Du bist umgeben von Menschen die, die gleiche Leidenschaft teilen. Es wird nach der Arbeit noch zusammen gezockt oder auch ein Bierchen getrunken. Die Arbeit ist sehr viel und es baut sich über die Zeit eine sehr gestresste Umgebung auf. Das wird ausgeglichen durch Unternehmungen im Bestfall.
In der Esport Welt hat Freaks einen sehr gutes Image. Leider bei den Mitarbeitern nicht so.
Die Work-Life-Balance ist leider sehr wenig vorhanden. Es wird zwar gesagt man sollte weniger arbeiten, aber das ist leider wegen des Arbeitspensums null möglich. Es dauert leider sehr lange bis Hilfe kommt und bis dahin ist man meist schon weit über die Grenze. Auch wird man mal im Urlaub oder wenn man krank ist kontaktiert. Das sollte nicht sein, auch nicht bei Kleinigkeiten. Positiv ist das man aufjedenfall keine Probleme hat auch mal Vormittags Arzt Termine etc. wahrzunehmen.
Position wird gedrückt mit Absicht, damit man sich dem Gehalt anpassen kann. Leute die viel Erfahrung mitbringen werden auch mal bei Beförderungen übergangen oder an sie wird leider nicht gedacht. Es wird stattdessen mal jemand externes geholt, der oder die sich komplett noch einarbeiten muss. Weiterbildung wird jetzt mehr gefördert in Firmen weiten Workshops. Persönliche Weiterbildung oder ein eigenes Budget ist eher unbekannt.
Es ist die Branche aber auch das schnelle Wachstum von Freaks verantwortlich für die Gehälter. Die Gehälter liegen unterm Durchschnitt und werden jetzt langsam angepasst. Rücksicht auf Inflation gibt es leider keine und auch die Unterschiede sind zum Teil sehr groß wenn man mit Kollegen spricht. Hier muss und wird Freaks in den nächsten Jahren dran arbeiten.
Hier wird viel im Background getan. Es sollte mehr Public gemacht werden, was alles an Recherchen aber auch Maßnahmen geplant werden. Ansonsten wird es auch sehr unterstützt mit e-Wagen zu fahren, mit vielen Ladesäulen Vorort.
Der Kollegenzusammenhalt ist das beste was ich jemals in meiner Karriere erleben durfte. Egal was passiert, deine Kollegen und auch deine Führungskraft steht immer hinter dir. Man findet hier aufjedenfall Freunde und nicht nur Kollegen.
Niemand interessiert das Alter. Hier werden alle gleich behandelt und es wird auch Rücksicht genommen.
Hier kommt es auf Abteilung und Position an. Mein eigener Vor-gesetzter war gut. Sehr hilfsbereit, immer mit einem offenen Ohr und hat bei allem was einem auch möglich war unterstützt. Leider sind die Vorgesetzten meist weiter weg von den "Arbeitern" der Firma wie sich vermuten lässt.Viel muss erst heran getragen werden und es werden viele Augen zugedrückt in positiven sowie negativen Sachen.
Zu Anfang war es eher sehr schlecht. Jetzt liegt Freaks mehr im Durchschnitt. Natürlich 40 Stunden die Woche sind immer noch an der Tages Ordnung, aber die Urlaubstage wurden schon angepasst. Leider sind Überstunden ein großes Thema und gehört auch mit zum Problem Work-Life-Balance. Es gibt noch Betriebsferien am Ende des Jahres für Weihnachten. Das ermöglicht vielen die Arbeit runter zu fahren und sich für ein paar Tage zu entspannen.
Kommunikation funktioniert semi. Zwischen engen Kollegen ist die Kommunikation gar kein Problem. Sobald es Abteilungsübergreifend wird, wird viel nicht klar kommuniziert oder erst sehr verspätet.
Hier gibt es noch ein paar Schwierigkeiten in verschiedenen Abteilungen. In meiner war es gar kein Problem und jeder war auf seiner Position gleich berechtigt.
Zu Anfang ist natürlich alles neu und Interessant. Leider setzt dann irgendwann die Routine ein. Leider hat man auch wenig Zeit um Projekte richtig anzugehen oder neue Prozesse zu implementieren. So werden die Aufgaben eher zum monotonen Alltag. Die Zeit sich mit neuen Aufgaben zu beschäftigen bleibt leider durch den workload auch auf der Strecke.
As a fast-growing company, of course there are typical signs of growing too quickly. But the company tries to improve constantly which I rate very positively. Also, typical meeting culture. + People seem to know each other for a long time, so the atmosphere is nice and friendly. It might be a bit awkward for people, who join from different industries into eSports.
If a job is cool or fun, some people tend to work too much. Also, please be aware that this is not a 9-5 job environment. But I feel like teven though the company knows and openly communicates
that there are days/weeks where the workload is huge especially in stressful phases, they try to encourage you to take care of yourself. For example: Compensation days are possible.
Compared to other companies and/or industries its low. It's developing and of course "more is always better". I noticed that they work on this topic.
Seems to be good.
Not so many in the company, but no one is excluded or treated differently.
Communication is clear, open, friendly. Support is given whenever necessary. I feel appreciated.
Received some equipment for my homeoffice which is nice. Remote work is totally fine within the pandemic. Office on-site is okay (e.g. equipment, place, environment, coffee, fruits, a kitchen to cook).
When a company grows very fast, processes and communication often do not grow with them. There is potential to adapt, which the company tries to improve.
As a female, I feel equally treated. Also, I never noticed that someone was excluded or treated differently based on gender, religion or any other.
Of course, interesting eSports projects within this company. Potential to reflect on the culture, build and adapt structures, support with communication processes, methodologies and so on.
Junge Branche mit coolen Projekten
Verhältnismäßig hierarchisch und traditionell unterwegs noch
Mehr Mitarbeiter Benefits
Ich bewerte das hier sehr gut, weil ich mich in meinem Team und mit meinen Kollegen und Kolleginnen sehr wohl fühle. Wir sind alle insgesamt jung und man kann auch viel lustige Momente zusammen haben.
Man merkt, dass wir immer bekannter werden, auch über Deutschland hinweg. Es ist cool, dabei zu sein - gerade jetzt.
Sehr "Agentur-ig", also man bleibt auch mal länger, wenn es für das Projekt nötig ist.
Durch das schnell-lebige Umfeld lernt man sehr viel und kann in viele verschiedene Themenbereiche eintauchen.
Sehr stark alles in allem. Man hat natürlich viel mit den eigenen Abteilungen zu tun, aber das Thema Gaming und Esports verbindet einen auch darüber hinaus sehr stark.
Ich kann nicht alle bewerten, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den Vorgestzten.
Die Benefits könnten besser sein, ehrlich gesagt.
Es wird auf jeden Fall viel daran gearbeitet. In der Commercial Abteilung herrscht viel Transparenz. Der Rest der Firma muss noch nachziehen, aber insgesamt schon echt ok.
Mehr geht auf jeden Fall noch, aber so schlecht ist es auch nicht.
Für die Branche sind wir sehr weit, denke ich.
Viel Abwechslung.
Ein großes Plus dieser Firma ist der Teamgeist und der Zusammenhalt innerhalb der Teams - natürlich kann das von Team zu Team variieren, ich habe jedoch bislang sehr positive Erfahrungen gesammelt.
Die Mitarbeiter reflektieren das Image der Company ziemlich realistisch. Die meisten kommen aus der Szene und tragen dementsprechend viel Stolz.
In manchen Phasen gibt es wie in anderen Firmen/Branchen zeitweise hohe Arbeitslasten. An diesem "Problem" wird jedoch stetig gearbeitet, wobei es sich nicht dauerhaft verhindern lässt
Definitiv der richtige Ort um sich zu entwickeln - man bekommt sehr früh viel Verantwortung und kann entsprechend schnell wachsen.
Das Angebot zur Weiterbildung über Kurse/ Workshops ist überschaubar.
Die Gehaltsstruktur entspricht dem Standard der Branche, welcher natürlich gegenüber anderer Branchen etwas niedriger ausfällt. Das Gehalt kommt immer pünktlich.
Zum heutigen Stand sind die Maßnahmen überschaubar.
Die meisten der Kollegen brennen für die Sache und damit für die Company, das ist spürbar und als großes Plus zu verbuchen.
Der Anteil "älterer" Kollegen ist überschaubar. Alle mir bekannten Fälle sind in Ordnung.
Ich habe sehr transparenten und ehrlichen Umgang mit meinen Vorgesetzten erfahren. Guter Mix aus Challenge und Förderung!
Arbeitsausstattung ist völlig in Ordnung - natürlich gibt es auch hier ein wenig Luft nach oben.
Auf Unternehmensebene wird sehr transparent mit den Mitarbeitern umgegangen, Entwicklungspotenzial sehe ich in der individuellen Feedback-Kultur.
Nur bedingt einschätzbar durch mich.
Ein weiteres großes Plus für jeden, der sich dem Thema Gaming und/oder Esports verbunden sieht. Projekte variieren stark und so auch der Alltag.
It is a growing company so stress is part of our daily job. I don't mind for some people this might not be the best fit then. Many great projects running next to each other, processes are not always clear. However we are working on them and try to improve.
Freaks 4U Gaming has a creat standing within the industry and these days being a partner for leading brands an publishers. This also is reflected by the projects Freaks is handling today.
Again it is a growing company, agency, young industry. Work-life.balance could be better of course. Just be aware that this is not a 9-5 job environment. Still when ever to talk to your boss compensation days are possible.
Show your skills and passion and Freaks can be the place to make a career.
Salary is clearly developing and improving. Still not perfect.
Management has started several initiatives to support this. Economical power for the TV studios etc.
Overall good. People are friendly and try to help each other. On department level even better.
Overall I can't complain. Open minded, open to receive feedback and input. If I need support or help I receive it.
Could be better.
Leadership team is improving communication year by year. Quarterly Townhall meetings to inform the whole team about success stories, revenue updates, next steps, on-going topics etc
Management is doing a lot to support this.
One of the biggest benefits of Freaks 4U Gaming: incredible great projects, industry leading productions. Working at Freaks means to create and push a industry, no project is the same!
Man fühlt sich rundum wohl. Probleme oder Anregungen werden jederzeit aufgenommen und sind durchaus erwünscht.
Hier und da ausbaufähig, hat sich aber über die letzten Monat durch die Freigabe und Einstellung weiterer Mitarbeiter extrem gebessert!
Regelmäßige Workshops und Weiterbildungen werden angeboten. Mitarbeiter können eigene Vorschläge einbringen.
Vorbildlich! Ein offenes Ohr und dickes Fell wann immer nötig.
Über die Abteilungen hinweg immer ausbaufähig, aber im Großen und Ganzen kommuniziert man Firmen weit auf einer Ebene
Ich habe im Unternehmen noch nie mitbekommen, dass jemand aufgrund vom Herkunft/Geschlecht/Religion oder sonstigem anders behandelt wurde. Sehr viele Frauen in Führungspositionen.
Esport und Gaming ist weiterhin ein extrem interessantes Feld.
Weiterhin junge Firma, wo Strukturen und Co nachgezogen werden. Im Commercial-Bereich ist die Stimmung gefühlt besser als im Rest des Unternehmens, was meiner Meinung nach an der deutlich transparenteren Kommunikation in eben diesem Bereich liegt. Zudem wird von den Führungskräften stark daran gearbeitet, dass die Abteilungen im Commercial Bereich als ein Team arbeiten. Unternehmensweit scheinen einige Abteilungen noch nicht ganz verstanden zu haben, dass Freaks 4U Gaming ein Dienstleistungeunternehmen ist und Kunden für uns dementsprechend wichtig sind. Nur mit diesen machen wir unseren Umsatz.
In der Industrie gehört Freaks 4U Gaming zu den Großen und hat sich definitiv durch viele Leuchtturm-Projekte einen Namen gemacht.
Start-Up Feeling, daher eher schlechtere Work-Life-Balance. Darüber hinaus Agentur und in einem stark wachsenden Umfeld "Gaming & Esport". Wer bei Freaks 4U Gaming arbeiten möchte, sollte wissen, dass hier kein 8 to 5 möglich ist.
Ich würde behaupten es herrscht Chancengleichheut und jeder kann hier relativ schnell aufsteigen, wenn man dementsprechend Leistung und Einsatz zeigt.
Gehälter sind noch nicht zwingend Branchenüblich, es wird aber weiter daran gearbeitet. Sozialleistungen müssen besser werden.
Insgesamt gut, auch hier speziell im Commercial. Abteilungen im Commercial arbeiten heute Hand in Hand. Unternehmensweit wird es besser, generell ist es kollegial und je nach Abteilung wird an einem Strang gezogen. Manche Kollegen/Abteilungen tun sich hin und wieder schwer.
Im Commercial haben wir einige sehr gute Führungskräfte, die das Thema Führungs und Mitarbeiterentwicklung sehr ernst nehmen. Ständiger Austausch durch Einzelgespräche und Teammeetings. Das ganze stark gepushed von der Commercial-Spitze. Unternehmensweit ist das Führungsverhalten dagegen in jedem Fall ausbaufähig.
Im Commercial-Bereich wird eine sehr offener und transparenter Austausch gelebt. Quartals-Meetings sowie Updates via MS Teams halten das Team auf dem neuesten Stand. Unternehmensweit könnte die Kommunikation besser sein, mehr regelmäßige Updates wären wünschenswert.
Geschlecht oder Herkunft spielen hier keine Rolle - jeder kann "mitmachen" und etwas erreichen.
Definitiv. Gaming & Esport sind die Zukunft im Entertainment. Hier arbeiten bedeutet mitgestalten und neue Dinge ausprobieren. Man kann sich ausprobieren und an spannenden Projekten mitarbeiten.
Innerhalb der Abteilung herrscht ein familiäres Miteinander, außerhalb ein regelrechter Krieg unter den Departments. Feedback wird oft persönlich genommen und Expertise nicht anerkannt.
Nur wer Co-Worker mit Samthandschuhen anpackt kommt weiter.
Früher galt: Außen hui innen pfui. Jedoch dringt der Ruf der Firma immer mehr nach außen.
Früher Verschleiß der Mitarbeiter und hohe Fluktuation sorgen dafür
Unvergütete Überstunden, minimale Urlaubstage, kein Homeoffice da dem Unternehmen das Vertauen zu seinen Mitarbeitern fehlt.
Oft nehmen Mitarbeiter ihre Arbeit mit nach Hause oder arbeiten während sie krank sind (Dann ist Homeoffice auf einmal doch ok?). Das wird von der Firma nicht verlangt, jedoch regelmäßig vorgelebt.
Öfter positives Feedback und Mitarbeiterpflege seitens HR würden dem vielleicht entgegenwirken.
Keine Chance... Eigenengagement wird nicht anerkannt, Erweiterung des Fachbereiches auf eigene Faust wird nicht gesehen, Weiterbilden in der Freizeit wird belächelt und Vergrößern der Verantwortung verneint.
Die Firma legt großen Wert darauf die Mitarbeiter so klein wie möglich zu halten um das Gehalt drücken zu können.
Hier blutet man aus.
Lächerlich. Man verdient hier die Hälfte vom Branchendurchschnitt. Es wird einem jedoch anderes in Gesprächen vermittelt. Hier ziehen gerade Berufseinsteiger den Kürzeren, welche ihren Wert noch nicht kennen und zu billig verkaufen.
Chance auf Gehaltserhöhung gibt es nicht. Es existiert auch keine Gehaltsverhandlung. Die Gehaltssteigerung an sich ist mit vlt. 5% nach Jahren schon beleidigend. Hier wird man regelrecht für dumm verkauft.
Müll wird getrennt.
Zynismus hilft weiter. Man lächelt eher über die Umstände hinweg und versucht sein möglichst Bestes.
Innerhalb der Abteilung ist der Zusammenhalt sehr groß. Jeder unterstützt sich.
Firmenweit gilt man eher als menschlicher Drucker. Grafiker werden kaum in Meetings eingebunden und in Projekte eingearbeitet. Brainstorming und Kreativmeetings sind ein Fremdwort. Man soll nur machen und das möglichst schnell.
Wenn du Jubiläum feierst, bekommst du eventuell einen feuchten Händedruck vom Vorgesetzten, falls Zeit da ist. Es wirt keinen Wert darauf gelegt und man nimmt schnell langjährige Mitarbeiter als selbstverständlich.
Schlichtweg furchtbar.
Für Berufseinsteiger, da weder die Zeit da ist Mitarbeiter einzulernen, zu unterstützen oder weiterzubilden, noch für erfahrene Grafiker da Kritik oft subjektiv aufgenommen wird und der Respekt gegenüber der Erfahrung fehlte.
Es fehlte das Durchsetzungsvermögen sich um die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu kümmern.
Falsche Versprechen und Vertrösten war Gang und Gebe. Priorität lag daran seine eigene Position zu schützen auf Kosten des Teams.
Weiße kalte Wände a la Zahnarztpraxis, Klimaanlage kaputt und zu viele Mitarbeiter auf zu kleinem Raum. Lagerplätze fehlen, der Raum steht voll mit Kisten und provisorischen Schränken. Vermittelt regelmäßig den Eindruck als wäre man frisch eingezogen.
Eine kreative, moderne Atmosphäre ist etwas anderes...
Fehlende Projektorganisation ist hier das Stichwort.
Kaum einer fühlt sich verantwortlich für seine eigenen Projekte. Es ist mehrfach erforderlich seinen benötigten Informationen hinterher zu rennen um der kurzfristigen Deadline entgegen zu arbeiten.
Zeitliches Management ist mangelhaft. Oft werden Projekte viel umständlicher als sie es sein müssten durch Mangel an Strukturierung.
Nie etwas aufgefallen.
Wer das Thema Gaming und E-Sport liebt, wird sich hier wiederfinden.
Monotonie gibt es nicht.
Jeden Tag gibt es andere Aufgaben auf ein großes Portfolio von Kunden aufgefächert.
- Gleichgesinntes Umfeld (im Hinblick auf die Faszination für Gaming)
- Berufsanfängern wird die Chance geboten Verantwortungen zu übernehmen
- Vielen gelingt es sich nach F4U zu besseren Arbeitgebern in der Branche abzusetzen, da die Ausgangslage auch sehr bescheiden ist
- Benefits wie Homeoffice und gute Hardware zum Zocken sollten nicht in die Stellenausschreibung aufgenommen werden, wenn es nicht stimmt
- es sollte nicht mit oberflächlichen Maßnahmen vernebelt werden, dass Mitarbeiter als kurzlebiges Verbrauchsgut gelten
Fakt ist: Das Businessmodell von Freaks 4U ist zu Lasten der Mitarbeiter auf Überstunden aufgebaut. Das große Wachstum nährt sich vom Ausnutzen der Leidenschaft der Mitarbeiter für Gaming.
- faire Gehälter oder zumindest vergleichbar bei fiktiven 40h-Wochen
- Urlaubsanspruch nicht knapp über dem Minimum
- geregelte Arbeitszeiten
- Fokus bei der Besetzung von offenen Positionen auf Kompetenz und Erfahrung statt niedriges Gehalt legen
- Standorte gleichbehandeln
- den Ansatz Strukturen in die Organisation zu bringen (Freigaben/Onboarding/MA-Gespräche) auch sinnvoll umsetzen
- Fluktuation in den Griff bekommen (bzw. nachhaltige Personalstrategie)
Hier zu arbeiten lohnt nur für Berufsanfänger, die gerne schnell viele Erfahrungen sammeln wollen oder für Hardcore-Gaming-Fans, die bereit sind für einen Job in diesem Bereich alles unterzuordnen.
Contra:
Es herrscht eine richtiger Kult was Freaks 4U angeht (a la Freaks-Family). Begünstigt durch oberflächliche HR/Mitarbeiterbindungs-Maßnahmen wird dieses Gemeinschaftsgefühl genutzt, um die zahlreichen Überstunden und schlechte Bezahlung mit emotionalen Werten auszugleichen.
Dazu kommt noch, dass der unverhältnismäßig hohe Einsatz eines jeden ganz klar voraus gesetzt wird.
- 5 Tage Arbeit, inkl. Samstag, zu je 12-14 Stunden auf der gamescom? dann bekommst du netterweise !einen! Ausgleichstag.
- Arztbesuch aufgrund akuter Beschwerden? Kann man nicht verbieten, aber cool finden wirds auch keiner.
- Homeoffice? total ungern
- Urlaub? knapp über Minimum
- Sicherheit im Job? Nach 2 Jahren kriegst du vll. eine Festanstellung.
Pro:
Durch den niedrigen Altersdurchschnitt, irgendwo um/unter 30, arbeitet man quasi in einer etwa gleichalten Peer-Group mit dem gemeinsamen Interesse "Gaming!". Unter dem Aspekt ist man unter Gleichgesinnten mit verschiedensten, bereichernden Backgrounds.
In der Gaming-Industrie sicherliche eine bekannte Größe in der Agenturlandschaft. Nach innen gespalten zwischen den euphorisierten F4U-Jüngern und denen, die sich Fragen ob es das wert ist.
Nach außen hin bzw. für weitere Bewerbungen bedeutet allein der Name Freaks 4U Gaming bei seriösen Unternehmen einen erklärender Einzeiler formulieren zu müssen, der nicht unbedingt auf die berufliche Reputation einzahlt.
Ganz persönlich empfinde ich den Namen leider auch als Sinnbild dessen, was das Image von Gaming eigentlich nicht mehr sein sollte: "Zocken ist für Freaks"
Auch nicht nostalgisch/ironisch.
Befristung, Überstunden und ständige Erreichbarkeit sind Teil des Jobs:
Die vertraglichen Arbeitszeiten verschwimmen im Aufgabenüberfluss - wenn man engagiert ist und eine persönliche Verantwortung für seine Projekte entwickelt, kann man mit 40 Stunden pro Woche nicht alles bedienen. Zumal auch bewusst mehr Projekte auf dem eigenen Tisch landen als regulär machbar wäre. Das ist kalkuliert, wird sich lt. GF aber auch nicht vermeiden lassen.
Mein persönliches Highlight: Bei Dienstreisen zählt die Arbeitszeit erst ab Ankunft - auch wenn während der Reise am Laptop gearbeitet wird. So hat man gerne mal einen 11-Stundentag auch ohne Überstunden zusammen.
Die große Ironie: Gaming findet nur noch in Form von Projekten statt - Zeit fürs Zocken ist für mich eher nicht mehr vorhanden.
Karriere im klassischen Sinne definiert als Weiterkommen in Hinblick auf gute Bezahlung, guter Job (Work-Life-Balance) und erfüllende Verantwortung ist bei Freaks 4U nicht drin. Die, die Glück haben, setzen sich irgendwann auf Kunden- oder Publisherseite ab oder wechseln eben wieder in eine andere Branche.
Wenn man jedoch jemand ist, der Privates für Freaks 4U aufopfert, kann man sicher aufsteigen, allein schon da die Fluktuation regelmäßig Posten freiräumt.
Weiterbildung bisher nur zu internen Produkten/Kampagnen. Alles andere gibt aber auch keinen Sinn, da die Fluktuation das Wissen wieder wegschwemmen würde.
Es macht Spaß mit Gleichgesinnten zu arbeiten, jedoch herrscht zwischen den Abteilungen viel Spannung. Teilweise werden Anfragen zwischen den Abteilungen nicht professionell, sondern mit persönlicher Note behandelt - bspw. schnippische Antworten oder defensive Grundhaltung. Die meisten sind im rein persönlich/privaten Umgang (Feierabendbier o.Ä.) aber echt in Ordnung, was ja schon Einiges über den Rahmen der Arbeit aussagt.
Leider bringt die wirklich angenehme Duz- & Kumpelkultur in Hinblick auf die Vorgesetzten auch nicht wirklich etwas, wenn der Informationsfluss nicht stimmt. Das fängt schon beim Onboarding an - von HR strukturell schön angedacht, endet es dennoch in einer Situation, wo eine Anleitung für kunden-/unternehmensspezifische Vorgänge fehlt. Gleichzeit wird aber viel zu viel Wert auf kleinteilige Freigaben gesetzt, auch bei offensichtlich erfahreren Mitarbeitern. So etwas wie E-Mail-Formulierungen anpassen, weil die Tonalität einem Vorgesetztens subjektiv nicht zusagt, kommt leider vor.
Hier kann man den direkten Vorgesetzten aber auch keinen Vorwurf machen, denn auch die müssen viel zu viele Projekte koordinieren und bei der enormen Fluktuation immer ein Auge auf alle möglichen Fehlerquellen haben. Meiner Erfahrung nach sind sie dafür menschlich noch echt okay, werden aber wohl oder übel langsam verheizt.
Problematisch ist jedoch, dass es auf mittlerem Führungslevel Personen gibt, die unternehmensbekannt weder sozial noch fachlich den Anforderungen entsprechen - hier schadet die Untätigkeit der GF der Arbeit aller.
Pro:
- Laptop und Handy damit man immer erreichbar sein kann.
- Bürogröße ist für die Anzahl der Mitarbeiter in Ordnung
Contra:
- Arbeitszeitenschutzgesetzt wird mit Füßen getreten
- große Ungleichheit der Versorgung je nach Standort
- mangelhafte Softwareschulung
Pro:
- regelmäßige Update-Mails aus der GF und von HR teils als Newletter
- abteilungsinterne Änderungen werden vorab im Team besprochen und dann ins gesammte Unternehmen kommuniziert
Contra:
- mit den Unternehmenszielen wird nicht offen umgegangen: es gibt zwar bspw. beim Sommerfest entsprechende Vorträge von der GF, aber auf die Kernfrage warum Mitarbeiter kleingehalten und die Ziele groß gedacht werden, fehlen Antworten
- teilweise fehlen elemtare Informationen bei interen Briefings von Projekten, die man sich dann zusammenkramen muss, dazu gibt es ausgearbeitete Prozesse, die mäßig funktionieren
Man gibt offen zu, dass das Gehalt unterdurchschnittlich ist - das Problem ist: Fängt man an über Stundenlohn nachzudenken, ergibt sich aus den Überstunden und dem hier-und-da-arbeiten in der "Freizeit" je nach Karrierestufe schon kein Mindestlohn mehr.
Gut beschreiben kann man es so: der normale Marketing Manager würde bei einem anderen Unternehmen mindestens gleichwertig bezahlt werden wie der Senior Marketing Manager bei F4U.
Geschlecht und sexuelle Orientierung sind meiner Erfahrung nach rein für den Job nicht relevant.
Hier kann ich dennoch nur schlecht bewerten, da es ein schon ausgedehnteres Problem mit Mysogynismus und in der Form auch mit Belästigung gibt. Vor allem viele Kolleginnen fühlen sich durch grenzwertige Sprüche zu Frauen im Gaming o.Ä. regelmäßig unwohl.
Ein anderer Punkt ist, dass man sich so locker und kumpelhaft gibt, aber dennoch viel Wert auf Hierachien gelegt wird und das in einem Stil, der nicht dem Zeitgeist entspricht. Denn egal auf welcher Karrierestufe man sich befindet - auch ein "normaler" Mitarbeiter kann einen bessere Idee haben und Dinge berechtigt in Frage stellen. Man spricht nicht immer auf Augenhöhe.
Hier sollte eigentlich die Kernstärke von F4U liegen, da es das Gaming ist, was die Leute lockt all die Nachteile in Kauf zu nehmen.
Es stimmt auch, dass es je nach Abteilung vorwiegend um Gaming geht. Aber man muss ganz ehrlich sagen, dass man effektiv viel Zeit mit Projektmanagement/Design/Kundenberatung o.Ä. verbringt, was zwar unter dem Thema Gaming geschieht, jedoch in gleicher Ausarbeitung jedes andere nicht gaming-relevante Projekt sein könnte. Es bleibt zu einem Großteil die gleiche Arbeit wie bei anderen Agenturen auch. Hinzukommt, dass man meist keine Zeit dafür hat in einem Projekt völlig aufzugehen und sein Herzblut in einem Maße einfließen zu lassen wie man es sich vll. vorher vorgestellt hat.
Der Moment, wo sich der Gamingbezug dann in Gänze zeigt ist, wenn man auf einem Event einen Kunden betreut und dabei sein kann. Aber auch hier ist man zum Arbeiten als Dienstleister vor Ort, was man nicht außer Acht lassen sollte. Bspw. ist es auf jeden Fall eine Erfahrung mal auf der gamescom gearbeitet zu haben, aber wirklich etwas davon mitbekommen habe ich nicht, obwohl ich gefühlt 5 Tage dort gelebt habe.
So verdient kununu Geld.