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Freie und Hansestadt Hamburgals Arbeitgeber

Deutschland,  20 Standorte Branche Öffentliche Verwaltung
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Freie und Hansestadt Hamburg Erfahrungsbericht

  • 28.Juni 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Stadtteilschullehrer - Katastrophenjob. Kein Wunder, dass die kein Personal mehr finden.

2,00

Gleichberechtigung

Im Prinzip alles transparent, aber dass Angestellte weniger bekommen, als Beamte und Grundschullehrer als alle anderen, ist ein Witz. Leider ein ganz schlechter.

Gehalt / Sozialleistungen

So viel Geld kann einem gar nicht bezahlt werden, dass das die Arbeitsbedingungen irgendwie wettmachen würde.

Arbeitsbedingungen

Absolute Katastrophe. Depp-vom-Dienst für sämtliche "Innovationen", die nichts als Mehrarbeit ohne Ressourcen bedeuten. Ganztag ohne Lehrerarbeitsplätze ("Dann arbeite doch zu Hause bis Mitternacht am eignen Schreibtisch"), "Inklusion", die viel viel schlechter ausgestattet ist, als die frühere Integration. Schwieriges Klientel, keine Rückendeckung von der Schulleitung. "Lehrerarbeitszeitmodell", das den ganzen Extrazirkus nicht berücksichtigt und normale Klassenlehrer völlig verheizt.

Work-Life-Balance

Guter Witz!

Image

Das ist das einzige, um das es geht. Nach außen hin "wir schaffen das", "Inklusion", "individuele Förderung". Als Betroffener weiß man, dass es vorne und hinten nicht funktioniert. Ich kenne KEINEN einzigen Lehrer der sich vorstellen kann, in dem Job bis 67 zu arbeiten.

Verbesserungsvorschläge

  • Bildungspolitische Konzepte und die vorhandenen Mittel dafür in Einklang bringen. Die Konsquenzen können vieles Bedeuten: Viel (!) geringere Gruppengrößen bei ständiger Doppelbesetzung (15 pro Klasse, wenn man Inklusion machen will) oder eben keine Inklusion. Lehrerarbeitsplätze (echte also wie Büros in der Verwaltung, kein Murks), wenn man Ganztag machen will. Nicht mehr als 20 Unterrichtsstunden bei dem üblichen Schülerklientel an StS.

Contra

ich denke, da habe ich genügend Punkte benannt.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00
  • Firma
    Freie und Hansestadt Hamburg (Behörde für Schule und Berufsbildung)
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Guten Tag! Ich danke Ihnen, dass Sie sich nach Beendigung Ihrer Tätigkeit noch Zeit für eine Bewertung genommen haben. Da der Schulbereich sehr groß ist und Ihre Bewertung keine Rückschlüsse auf Zuständigkeiten hergibt, habe ich die zuständige Behörde für Schule und Berufsbildung informiert. Diese schätzt es wert, dass die Tätigkeit als Lehrkraft an einer Stadtteilschule in Hamburg eine herausfordernde und sinnvolle Aufgabe ist, die täglich von einer großen Zahl sehr gut ausgebildeter Lehrkräften mit hohem Engagement ausgeübt wird. Dieses Engagement für die schulische Ausbildung der Hamburger Schülerinnen und Schüler wird von Seiten der Behörde für Schule und Berufsbildung aktiv durch eine Vielzahl von Maßnahmen unterstützt. Hinweis zur Bezahlung: Derzeit sind Lehrkräfte mit dem Lehramt an der Primar- und Sekundarstufe I – wie in einer Vielzahl der anderen Bundesländer auch - als Beamte auf der Grundlage des Hamburgischen Besoldungsgesetzes nach A 12 besoldet; tarifbeschäftigte Lehramtsabsolventen erhalten auf der Grundlage der Entgeltordnung der Lehrkräfte (TV EntgO-L) eine Eingruppierung nach E 11 zuzüglich einer Angleichungszulage. Das ist der im Moment ausschöpfbare Rahmen. Wir bedauern, Sie als Lehrkraft verloren zu haben, und wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute. Mit freundlichen Grüßen

Britta Becker
Referentin Personalmanagement
Freie und Hansestadt Hamburg (Personalamt)