87 von 174 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
87 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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87 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
An sich ein guter Arbeitgeber, allerdings nimmt dies ab
Optimierung der Strukturen hätte vor vielen Jahren besser angegangen werden sollen
Optimierung der Strukturen unter Mitnahme der Mitarbeiter und des langjährigen tiefen Wissens
Abfallend
Absteigend
Immer noch gut
Absteigend
Nach wie vor gut, allerdings auch nach wie vor Silo-Denken
Bezieht sich _nicht_ auf direkten Vorgesetzten
Absteigend
Nimmt ab
Immer noch gut
Schwankend
Nichts
Alles wie es zur Zeit läuft.
Vor allem das schlechte Management.
Da kann man echt nichts mehr zu sagen. Es geht nur noch darum kosten zu sparen und dadurch die Aktionäre glücklich zu machen.
Von dem damaligen Gesundheitskonzern, bei dem der Mensch noch im Mittelpunkt stand und der Gründerin das Personal noch wichtig war sind definitiv vorbei. Heute hat man bei Fresenius Manager aus dem Ausland die kein Gefühl, Empathie und keine Menschlichkeit haben.
Die Atmosphäre war extrem schlecht und Toxisch. Lange und Erfahrene Mitarbeiter wurden so lange gemobbt und unter Druck gesetzt bis sie von selbst gehen. HR macht da schön mit.
Das war mal extrem gut und man war stolz für Fresenius zu arbeiten aber mittlerweile muss man den Leuten echt abraten dor hin zu gehen.
Da is nichts mehr. Jeder versucht seinen Hintern zu retten.
Nicht gewollt. Alle weg.
Eigentlich - - - Sterne.
Die Vorgesetzten sind extrem schlecht und unmenschlich.
Die haben absolut keine Ahnung und kein Gefühl für das Personal. Man ist nur eine Nummer die zu viel kostet und die man los werden will.
Es war mal ein echt guter Arbeitgeber aber davon ist nichts mehr geblieben. Man kann nur jedem abraten da hin zu gehen.
Falsche oder schwammige Informationen bekommt man.
Gehalt war schon gut.
Aber auch der Grund warum man sehr schnell auf der Abschussliste gestanden hat.
Nicht mehr.
Zusammenhalt im Team ist noch da.
Wie schlimm es in nur zwei Jahren geworden ist. Es war mal super hier zu arbeiten und es bleibt fast nichts gutes. Der Knowhow Verlust durch Kündigungen bricht dem Unternehmen das Genick. Es gibt nicht die Aussicht, dass es sich wieder verbessert.
Ganz dringend die Kommunikation verbessern und toxische Führungskräfte austauschen.
Die Stimmung ist extrem schlecht und wird allgemein als toxisch empfunden.
Man muss selbst auf sich aufpassen und Grenzen setzten. Diese werden in vielen Fällen leider nicht respektiert und man brennt nach und nach aus.
Mir wurden mehrere Trainings genehmigt über die Jahre. Karriereentwicklung hat es aber nicht gebracht.
War mal super, aber es wird immer schwerer und langsam werden viele zum Einzelkämpfer aus reiner Selbstverteidigung. Viele langjährige Kollegen verlassen das Unternehmen. Es ist sehr schade.
Es gibt noch tolle Teams mit super Chefs, aber nach dem Austausch von fast allen Führungsrollen sehr sehr toxisch.
Open Space, immer weniger Plätze. Tageweise bekommt man keinen Platz mehr im Büro. Sonstige Arbeitsmittel sind Standard und ok.
Die Management Kommunikation ist oberflächlich und "weichgespült". Über kritische Dinge wird nur inoffiziell gesprochen.
Nach außen heißt es, es gibt keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Die Realität ist anders.
Kommt auf den Job drauf an, aber es gibt noch Themen mit Perspektive.
Gehalt
Outsourcing wurde durchgeführt, obwohl CEO dies im Vorfeld immer als keine Lösung deklariert hatte. Daher große Unzufriedenheit und massiver Vertrauensverlust
Zu Hierachiebezogen
nichts mehr
menschenverachtender Umgang mit den Mitarbeitern
Austausch des gesamten oberen Managements
nicht vorhanden bei FDT
unterirdisch schlecht
nicht vorhanden bei FDT
steril, unpersönlich und ungemütlich
müssen entsorgt werden
Handlanger (Marionetten) des oberen Mangements
steril, unpersönlich und ungemütlich
ein Fremdwort bei FDT
zunehmend schlechter
NEIN
Dass ich ihn nicht mehr lange ertragen muss.
Seine Zukunft.
A.) Der Outsourcing-/Offshoring-Plan schadet dem Unternehmen nachhaltig, insb. vor dem Hintergrund, dass alle Konzernteile umstrukturiert werden sollen/müssen. Die IT ist DAS Werkzeug dafür, das gibt man nicht aus der Hand. Also: Rücknahme des Outsourcing-Plans.
B.) Der bisherige Know-How-Verlust ist eine Katastrophe, und über den Markt nicht zu kompensieren. Es erfordert sehr spezifischer Kenntnisse, um Fresenius zu supporten. Diese Kenntnisse gibt es auf dem Markt kaum. Woher ich das weiß? Ich habe versucht, genau dieses Know-How anzuheuern. Also: Rückhohlaktion für alle Mitarbeiter mit entsprechenden Prämien. Halteprogramm für kündigungswillige Mitarbeiter.
C.) Ein Großteil der Probleme dieses Konzerns liegt in seiner Dezentralität. Dementsprechend gibt es jede Menge paralleler (IT-) Organisationen, und jeder Teilkonzern darf sein eigen Süppchen kochen. Also: Eine zentrale IT, zu deren Nutzung jeder Teilkonzern verpflichtet wird.
D.) Fresenius ist eine Übernahmemaschine geworden, der unternehmerische Geist einer Else Kröner schon längst Geschichte. Dementsprechend: Die Führung wechseln, Konzentration auf das Kerngeschäft, maximaler IT-Support für die Teilkonzerne.
Was soll man sagen? Mein Job wird outgesourct und mein Vertrag an einen externen Dienstleister verkauft. Die meisten Kollegen sind bereits gegangen, während der Rest den Laden noch irgendwie zusammenzuhalten versucht. Funktionieren tut da nicht mehr viel. Atmosphäre? Titanic. Mit einem weithin sichtbaren Eisberg, dessen Position bekannt ist.
You decide.
Wenn eh alles egal ist, kann man auch seine Freiräume wiederfinden.
Du bist Spezialist auf Deinem Gebiet? Dann kommst Du von Deiner Aufgabe nicht mehr weg. Es sei denn, Du wirst outgesourct ... aber dann wirst Du ja direkt wieder auf Deine alte Aufgabe geschickt. Weiterbildungen in den letzten 4 Jahren? Keine? Neue Aufgaben? Keine.
Die, die noch da sind, versuchen sich gegenseitig zu stützen. Das Klima ist ein wenig wie in der DDR 1989 - "Wie, Du bist noch da? Wann machst Du denn rüber?"
Es wird verschoben, wer verfügbar ist. Du wirst jetzt Berater! Viel Spaß unterwegs!
Die direkte Ebene über mir ist mit einem altgedienten Fresenianer besetzt, der alles in seiner Macht liegende versucht, die Situation erträglich zu machen. Alles über ihm ist in den letzten 1,5 Jahren ausgewechselt worden. Guess what.
Katastrophe - die Prozesse waren schon lange dysfunktional, endeten gerne mal im Nirvana. Guten liefen aber Abteilungen, die was mit "cultural change" machen. Das funktioniert noch, der Rest nicht mehr.
Die Kommunikation, insbesondere um das Thema "Outsourcing" war von Anfang an durch Unehrlichkeit geprägt. Erst als es nicht mehr anders ging, und der Betriebsrat informiert werden musste, wurden auch die Mitarbeiter über das Verschieben ihres Arbeitsplatzes informiert.
Was eingestampft werden konnte, wurde eingestampft. Betriebsrente? Habe ich nichts mehr von gehört. Mitarbeiterbeteiligungsprogramm? Gestrichen. Gehaltsentwicklung? Seit Jahren unterhalb der Inflation.
Das übliche: Es sind vor allem die Mütter, die in Teilzeit arbeiten, und deswegen vor allem administrative/koordinative Aufgaben bekommen. Die interessanten Aufgaben gingen an die Vollzeitkräfte.
Mein aktuelles "Aufgabengebiet" wäre am ehesten mit "der letzte macht das Licht aus" zu beschreiben. Hat jemand Interesse an so etwas?
Es wird nie langweilig :-)
Gefühlt müssen wir an 100 Fronten gleichzeitig mit der Hälfte der Belegschaft kämpfen, sollen alles unterstützen, aber dabei das Tagesgeschäft in hoher Qualität aufrechterhalten. Das kann nicht funktionieren, aber die Erwartungshaltung ist da, und das finde ich schlecht.
Abhängigkeit von dem einen großen Dienstleister reduzieren (Konkurrenz schafft bessere Preise und vor allem höhere Qualität), Transformationsthemen ordentlich im Vorfeld planen und nicht einfach mal starten und die Belegschaft mit den Problemen alleine lassen, Führungskräfte immer wieder erinnern, was „gute Führung“ bedeutet, mehr Frauen als Führungskräfte etablieren
Die Atmosphäre ist noch immer geprägt von den Nachwirkungen vergangener Transformations-Entscheidungen: Wir haben viel KnowHow verloren, kämpfen täglich mit Themen unseres großen externen Dienstleisters sowie nicht vorhandenen, nicht funktionierenden oder umständlichen Prozessen. Die internen Mitarbeiter haben (zu) viele Themen auf dem Tisch mit ständig wechselnden Prioritäten. Aber: Es wird an den Prozessen gearbeitet, und es werden auch neue Mitarbeiter eingestellt. Wir bewegen uns also in die richtige Richtung.
Das hat am Ende des Tages jeder selbst in der Hand. Man kann von zuhause aus arbeiten oder im Büro, hat flexible Arbeitszeit, kann auch mittags zwei Stunden Pause machen und spazieren gehen, etc.
Wer darauf wartet, dass er zu einem Training geschickt wird, wird enttäuscht. Wer sich aber selbst kümmert und nachfragt, erhält die Genehmigung.
Viele Parkplätze, auch mit Ladestationen für e-Autos. Leider kein Jobticket, um günstig per ÖPNV fahren zu können.
Jeder hat jede Menge offener Themen auf dem Tisch. Trotzdem unterstützen sich die Kollegen gegenseitig, gehen gemeinsam Essen, regen sich zusammen auf oder freuen sich.
Viele Vorgesetzte kümmern sich um ihr Team und darum, dass die Themen vorankommen. Manchmal wird der Druck direkt weitergegeben an das Team, was bei allen zu Frust führt.
Dass es menschlich mal nicht passt oder mal ein Vorgesetzter auf Kosten seines Teams besonders glänzen möchte, gibt es natürlich auch hier.
Zuschuss für Home Office Ausstattung. Im Büro höhenverstellbare Tische. Jeder hat einen Laptop, ggf. Firmenhandy.
Die Kommunikation ist deutlich besser und auch regelmäßiger geworden. Die Wahrnehmung zwischen Management („bis auf wenige Themen läuft alles erfolgreich“) und operativ tätigen Mitarbeitern („nichts läuft rund. Einen Großteil des Tages verbringe ich mit Eskalationen“) ist allerdings noch signifikant und führt dazu, dass der einzelne Mitarbeiter denkt, das Management würde die vielen Probleme gar nicht wahrnehmen. Aber, wenn man genau hinhört, klingt in der offiziellen Kommunikation inzwischen immer mal wieder durch, dass man um die Themen weiß und an Lösungen arbeitet. Jetzt muss „nur noch“ geliefert werden, damit wir uns wieder auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren können.
Weibliche Führungskräfte sind eher selten. Hier sollte mehr gemacht werden.
Die ganze Transformation hatte zum Ziel, das Unternehmen zukunftsgerichtet aufzustellen. Wenn wir uns vermehrt auf diese Themen konzentrieren können (was in den nächsten Monaten der Fall sein sollte), erwarten uns einige interessante Projekte, die uns die nächsten Jahre beschäftigen.
Nichts mehr
Blindwütige Transformation ohne Sinn und Verstand
Setzt das obere Management vor die Tür
Menschenverachtend
Entfällt
Gibt es nicht mehr
Im Team sehr gut
Mitarbeiter werden wie Eigentum behandelt.
Entfällt oder falsche Informtionen
Keine Aufgaben, nur Katastrophen bearbeiten
Die Umstrukturierung/Ausgliederung der FDT an Capgemini hatte nur wirtschaftliche Aspekte im Blick. Die Zerstörung der Lebenssituationen und die Zukunft der Mitarbeitenden, insbesondere vulnerabler Gruppen, interessierte in diesem Zusammenhang offenbar niemanden. Es ist mehr als bedauerlich, dass das Unternehmen die Möglichkeit versäumt hat, einen konstruktiven Dialog mit den Betroffenen zu führen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und Schutzmechanismen zu entwickeln.
Dass Fresenius behauptet, sich einem Ethikkodex gemäß zu verhalten, kann vor diesem Hintergrund nur als Feigenblatt angesehen werden. In den Umstrukturierungsmaßnahmen sind weder Respekt vor den Mitarbeitenden noch Verständnis für die Bedeutung der Mitarbeitendenbeteiligung zu erkennen. Fresenius ist mittlerweile ein Unternehmen, dem die Mitarbeitenden vollkommen egal sind. Dass es sich nach wie vor Gesundheitskonzern nennt, erscheint daher wie ein Hohn – und wer mit dem Gedanken spielt, zu Fresenius zu wechseln, sollte auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass die sozialen Belange der Mitarbeitenden für die Managementebene nicht einmal zweitrangig sind.
Eine Aussage, die gemacht wurden, um das Outsourcing schönzureden, hat scheinbar gestimmt. Capgemini scheint für ITler wirklich ein guter Arbeitgeber zu sein. Zumindest von dem, was ich gehört habe, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gehen mussten, nun glücklicher als die, die bleiben durften.
Seit dem Outsourcing sind sehr viele gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die nicht outgesourct wurden, von sich aus gegangen. Dieser braindrain kann nicht gewollt sein, und macht es für die jetzt verblieben noch schwerer.
Ich sage nicht, dass kein Reformbedarf vorhanden war, und eventuell war Outsourcing sogar die richtige Lösung. Aber nicht so!
Do the needful
Mit der Ankündigung des Outsourcings war die Arbeitsatmosphäre zerstört. Seit der Einstellung bestimmter Mitarbeiter hat sich die Situation noch weiter verschlechtert.
Als die „Fresenius digital technologie“ noch „netcare“ hieß, wurde sie „liebevoll“ vom Business „notcare“ genannt. Seit dem Outsourcing ging es noch weiter bergab.
In einer alten Townhall wurde, und da sind sich sehr viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sicher, die Frage gestellt, ob es zu einem Outsourcing kommen wird. Dies wurde verneint. Es wurde lediglich von einem „lift and shift“ gesprochen – ohne eine genauere Erklärung. Nach der Townhall, in der das Outsourcing angekündigt wurde, wurde in einer späteren Townhall eine Publikumsfrage gestellt, die implizierte, dass gelogen wurde, beim Verneinen des zukünftigen Outsourcings. Es wurde sehr ungehalten darauf reagiert, und gesagt, dass das nicht wahr sei, und man von Anfang an von einem „lift and shift“ gesprochen hätte. Es wurde einfach so getan, als ob ein „lift and shift“ per definitionem Outsourcing ist.
Auch gut waren die Mitarbeiterbefragungen, bei denen man sich auf der „Kübler-Ross Change Curve“ einordnen sollte. Implizierend, dass man einfach zu langsam ist, wenn man zu lange unzufrieden ist.
Ein anderes schönes Beispiel ist, dass nach dem Outsourcing, die verbliebenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, während sie auf dem Zahnfleisch gingen, gebeten wurden, positive kununu Bewertungen anzugeben, da man die aktuelle Bewertung nicht nachvollziehen könne.
So verdient kununu Geld.