Fressnapf Holding SE als Arbeitgeber

  • Krefeld, Deutschland
  • BrancheHandel
Fressnapf Holding SE

Arbeiten mit VIEL Druck und OHNE Freude: Das ist die Fressnapf-Zentrale.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Fressnapf Tiernahrungs GmbH in Krefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hunde dürfen mit zur Arbeit genommen werden. Man ist großzügig mit der Vergabe von Firmenwagen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird nicht erkannt, dass der Kern einer Arbeit der Mensch ist. Menschen haben Bedürfnisse nach Freizeit, Gesundheit, Zufriedenheit etc. und diese Bedürfnisse werden meines Erachtens bei Fressnapf nicht ausreichend berücksichtigt.

Verbesserungsvorschläge

Berücksichtigung/Kontrolle des Arbeitszeitschutzgesetzes, Betriebsratgründung, Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten, Homeoffice-Option, gesundheitsfördernde Maßnahmen wie z.B. Betriebsarzt, Ruheräume, Fitnessraum; KiTa, weniger Druck, mehr Menschlichkeit, bessere Mitarbeiterförderung.

Arbeitsatmosphäre

In meinem Bereich sind innerhalb des letzten Jahres über 10 Mitarbeiter gegangen oder gegangen worden. Teilweise Leute mit jahrelanger Fressnapferfahrung. Wieviel Wissen und Kollegialität dadurch gleichzeitig verloren gehen, scheint dem Unternehmen egal zu sein. Insgesamt ist das Durchschnittsalter sehr gering. Betriebsrat FEHLANZEIGE!! Fressnapf bezeichnet sich selbst als modernes Multichannel-Unternehmen, verbietet aber den Mitarbeitern private Internetnutzung.

Kommunikation

Vorgesetzte komminizieren sehr unterschiedlich, über die verschiedenen Ebenen hinweg wird sehr schlecht kommuniziert.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen beobachtet man aufgrund des Jobgrade-Systems mit großen individuellen Unterschieden täglich Missgunst und Neid.

Work-Life-Balance

Arbeitszeitschutzgesetz ist hier nur auf dem Papier vorhanden. Selbst in den unteren Jobgrades können 120 Überstunden gesammelt werden und diese werden einfach nach bestimmter Zeit automatisch gelöscht. Hoffentlich gibt es bald mal eine offizielle, externe Überprüfung. Homeoffice gibt es nicht. Arbeitszeiten lassen sich nur sehr eingeschränkt flexibel gestalten. "Wenn der Kollege bis 21 Uhr arbeitet, dann haben Sie wohl nicht genug zu tun, wenn Sie schon um 18:15 gehen können."

Interessante Aufgaben

Die Personen, die an Geschäftsführer berichten müssen, haben teilweise pure ANGST, da einige Personen der alten Schule sind, mit viel Wissen aus dem Handel mit FMCGs, die aber auch wissen, wie man die Leute mit Druck springen lässt. Diese Belastung sieht man den Mitarbeitern jeden Tag an. Spaß an der Arbeit hat man nicht, da ein Großteil davon "quick and dirty" erledigt werden soll. Die Belastbarkeitsgrenzen sind bei vielen Mitarbeitern erreicht. Ich arbeite im Bereich Category Management (leider kann man nur Einkauf/Beschaffung im Dropdown von Kununu auswählen).

Gleichberechtigung

Es wurde zwar eine Harmonisierung eingeführt, diese lässt jedoch enorme Spielräume offen. Von Fairness ist an vielen Stellen noch weit und breit nichts zu sehen.

Arbeitsbedingungen

Die Räume sind mangelhaft klimatisiert. Teilweise arbeiten zu viele Leute in einem Raum, dadurch ist es zu laut. Auch die Lichtverhältnisse sind nicht immer optimal. Kein Betriebsarzt vorhanden. Es gab mal einen Gesundheitstag, auf dem ganz viele Missstände und Verbesserungsvorschläge von den Mitarbeitern aufgezeigt/eingereicht wurden - seitdem hat sich nichts geändert. Was ist mit den Versprechungen wie KiTa, Fitnessraum, Ruheräume, Berücksichtigung von Belastbarkeitsgrenzen, ...?

Gehalt/Sozialleistungen

Branchenübliches Gehalt (Handel).

Image

Ein Bekannter von mir hätte eine verantwortungsvolle Position bei Fressnapf haben können. Im Nachhinein ist er froh, dass er abgelehnt hat, denn er hat einen Arbeitgeber gefunden, der viel mehr für die Mitarbeiter tut.

Karriere/Weiterbildung

Bestehende Mitarbeiter werden klein gehalten, man kann hoffen auf einer ziemlich hohen Stufe eingestiegen zu sein. Bonus etc. wurden in diesem Jahr reduziert, GF leistet sich jedoch einen neuen Sportwagen.


Vorgesetztenverhalten

Umwelt-/Sozialbewusstsein