211 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
211 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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211 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keinerlei Reaktion auf die Bewerbung.. 2 x habe ich mich beworben.. ich habe versucht Kontakt aufzunehmen da überhaupt gar keine Reaktion kam.. eine zweite Bewerbung in 2025 übermittelt. .auch darauf keinerlei Reaktion.. das ist unfassbar und für ein solches Unternehmen was sich zumindest auf der Webseite als professionell darstellt unfassbar.. .
Wie es in Deutschland offiziell bekannt ist, beschreibt der sogenannte „verdeckte Arbeitsmarkt“ den Teil des Arbeitsmarkts, in dem offene Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern überwiegend über persönliche Kontakte, Netzwerke oder interne Empfehlungen vergeben werden. Häufig wird behauptet, dass bis zu 70 % aller Stellen auf diesem Weg besetzt würden – insbesondere im Bereich der Fach- und Führungskräfte.
Diese Praxis wirft erhebliche soziale und gesellschaftliche Probleme auf. Wenn ein Großteil der Stellen gar nicht offen zugänglich ist, profitieren vor allem Menschen mit bestehenden Kontakten, guten Netzwerken oder privilegierten Hintergründen. Wer arbeitslos ist, neu im Land, sozial isoliert oder nicht über die „richtigen“ Beziehungen verfügt, hat dadurch deutlich schlechtere Chancen auf beruflichen Zugang und gesellschaftlichen Aufstieg.
Rechnet man vereinfacht mit rund 3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland und der Annahme, dass lediglich etwa 30 % der Stellen öffentlich zugänglich sind, könnte man überspitzt formulieren: Nur ungefähr 900.000 Arbeitslose hätten überhaupt realistische Chancen auf eine offene Bewerbung, während rund 2,1 Millionen Menschen faktisch vom regulären Zugang zum Arbeitsmarkt ausgeschlossen bleiben. Die Aussage, diese Menschen seien „für immer arbeitslos“, wäre zwar sachlich überzogen und statistisch nicht haltbar, verdeutlicht jedoch die grundlegende Kritik: Ein Arbeitsmarkt, der stark über informelle Netzwerke funktioniert, verstärkt soziale Ungleichheit und zementiert Chancenungleichheit. Statt Leistung und Qualifikation entscheiden häufig Beziehungen, Herkunft oder persönliche Kontakte darüber, wer Zugang zu beruflichen Möglichkeiten erhält.
Wie es in Deutschland ebenfalls offiziell bekannt ist, existiert weder ein standardisierter Schulabschluss noch ein Hochschulabschluss, der automatisch zur Ausübung einer Führungsposition berechtigt. In Deutschland existiert kein Gesetz, das für Führungspositionen oder die Tätigkeit als Geschäftsführer zwingend ein bestimmtes Schul- oder Hochschulzeugnis verlangt. Die Besetzung solcher Positionen liegt weitgehend im Ermessen der Arbeitgeber. Unternehmen können ihre Führungskräfte nach eigenen Maßstäben auswählen – unabhängig davon, ob formale Bildungsabschlüsse tatsächlich etwas über Führungsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein oder praktische Kompetenz aussagen.
Der Zugang zu Führungspositionen ist damit nicht staatlich reguliert, sondern vor allem von unternehmensinternen Entscheidungen, Netzwerken und subjektiven Auswahlkriterien geprägt. In der Praxis führt das häufig dazu, dass formale Abschlüsse überbewertet werden, obwohl sie keine Garantie für strategisches Denken, Mitarbeiterführung oder unternehmerischen Erfolg darstellen. Gleichzeitig entsteht dadurch ein System, in dem tatsächliche Leistung, Praxiserfahrung und persönliche Eignung oftmals hinter formalen Titeln zurückstehen. Die fehlende gesetzliche Definition oder verbindliche Qualitätskontrolle für Führungskräfte begünstigt somit erhebliche Unterschiede in Kompetenz, Verantwortung und Professionalität innerhalb vieler Unternehmen.
Mein Fazit: Solange der sogenannte „verdeckte Arbeitsmarkt“ einen so großen Teil der Stellenbesetzungen bestimmt, werden Fachkräftemangel und Arbeitslosigkeit gleichzeitig bestehen bleiben. Unternehmen beklagen zwar fehlende Fachkräfte, schließen jedoch durch intransparente Rekrutierungsverfahren viele potenzielle Bewerber faktisch aus. Wenn Stellen überwiegend über persönliche Netzwerke, Empfehlungen und interne Kontakte vergeben werden, haben qualifizierte Menschen ohne die „richtigen“ Beziehungen oftmals kaum eine reale Chance.
Dadurch entsteht ein widersprüchliches System: Einerseits bleiben Stellen unbesetzt, andererseits finden Millionen Menschen keinen fairen Zugang zum Arbeitsmarkt. Der verdeckte Arbeitsmarkt verstärkt soziale Ungleichheit und verhindert, dass vorhandene Arbeitskräfte transparent, leistungsorientiert und effizient vermittelt werden.
Mit diesem Problem muss sich auch die Politik dringend beschäftigen. Wenn ein erheblicher Teil des Arbeitsmarkts außerhalb öffentlicher und transparenter Verfahren funktioniert, entsteht nicht nur soziale Ungerechtigkeit, sondern langfristig auch ein volkswirtschaftlicher Schaden. Die Regierung sollte deshalb stärker darauf achten, dass offene Stellen nachvollziehbar und öffentlich ausgeschrieben werden und Bewerber unabhängig von Herkunft, sozialen Kontakten oder persönlichem Umfeld faire Chancen erhalten. Nur durch mehr Transparenz und gleiche Zugangsbedingungen können Arbeitslosigkeit reduziert und vorhandene Fachkräfte tatsächlich sinnvoll genutzt werden.
Bei der Erstauswahl auch intern Leute hinzuziehen, die das Marktumfeld kennen und vorallem historische Erfahrungen haben. Auf Nachfragen reagieren und dadurch Respekt signalisieren! Niemals hätte ich ein solches Verhalten von Vileda erwartet und werde dies aber mit meinen persönlichen Kontakten nochmals bei passender Gelegenheit besprechen.
Wer nach eigenen Aussagen „Talente“ sucht, sollte Bewerber entsprechend mit Respekt und Anerkennung begegnen. Sich nach mehreren Gesprächen einfach gar nicht mehr zu melden und selbst auf mehrere Mails nicht zu reagieren, ist einfach nur unverschämt.
- Sicherstellen, dass der Bewerber regelmäßig über den Status der Bewerbung informiert wird
- konstruktives Feedback geben
Schnelleren und Transparenteren Bewerbungsprozess, Rückmeldungen geben
Ich sehe keinen akuten Bedarf für Verbesserungen des Bewerbungsprozesses, denn dieser Bewerbungsprozess sucht seinesgleichen! Deshalb folgen jetzt die "Highlights":
TOP-Atmosphäre und das obwohl zum Zeitpunkt der Gespräche viele Besucher/hohe Göste vor Ort waren. Für mich als Bewerber eine schöne Erfahrung in Form einer sofort spürbaren Wertschätzung, wenn die Geschäftsleitung sich Zeit nimmt für Bewerbungsgespräche. Das hat mir imponiert. Die HR-Performance fand ich auch sehr gut. Meine neuen Kollegen und die anderen Teilnehmer waren zu jederzeit sehr zuvorkommend. Inhaltlich war ich sehr zufrieden, da ich alle meine Fragen stellen konnte und auch für jede Frage Antworten erhalten habe.
Hier ist man interessiert an den Bewerbern und hört nicht andauern "Person A nimmt doch nicht am Gespräch teil, weil..." oder "Herr/Frau Mustermann lässt sich entschuldigen, es ist ein wichtiger Termin dazwischen gekommen." - solche Sprüchen kenne bestimmt nicht nur ich alleine. Im Bewerbungsgespräch sind solche Äußerungen für mich ein ernstzunehmendes Warnsignal, denn sie zeugen aus meiner Sicht von Desinteresse an der sich bewerbenden Person.
Strukturiertes Vorstellungsgespräch mit Respekt vor den Bewerbern, die dem Gespräch Zeit für die Vorbereitung geben, in einer Zeit, in der es auf dem Arbeitsmarkt an qualifizierten Personen mangelt.
Meine Erfahrung mit dem Bewerbungsprozess bei der Freudenberg Gruppe war enttäuschend. Nach meiner Bewerbung erhielt ich lediglich eine standardisierte Absage, die keinerlei individuellen Bezug oder hilfreiches Feedback enthielt. Es machte den Eindruck, dass meine Bewerbung nicht wirklich geprüft wurde und man sich keine Zeit genommen hat, sich mit meinem Profil auseinanderzusetzen.
Ein solch unpersönlicher Umgang lässt an der Wertschätzung von Bewerbenden zweifeln. Eine kurze, konstruktive Rückmeldung hätte gezeigt, dass Bewerbende ernst genommen werden, doch leider fehlte dies völlig.
Zusammenfassend kann ich den Bewerbungsprozess bei der Freudenberg Gruppe nicht empfehlen.
Ich habe mich während des Gespräches sehr wohl gefühlt.
Meine Gesprächspartner waren sehr freundlich und sind auf mich eingegangen
So verdient kununu Geld.