Toller Arbeitgeber, aber leider nicht ohne Kritik.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team, die Vorgesetzten, die Kantine, die Außendienstmitfahrt, Homeoffice, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Quooker
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt, Dienstzeiten/Schichten im Vertrieb, Möglichkeiten sein Gehalt zu verbessern
Verbesserungsvorschläge
Gehälter bei einigen Mitarbeitern optimieren und bessere Anpassungsmöglichkeiten bieten.
Arbeitszeiten anpassen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich sehr gut. Das Team zeichnet sich durch einen starken Zusammenhalt und eine offene, respektvolle Kommunikation aus. Konflikte werden konstruktiv und fair gelöst, wodurch ein angenehmes Miteinander gefördert wird. Man fühlt sich wertgeschätzt und erhält regelmäßig positives Feedback, was die Motivation stärkt. Auch die Führungskräfte tragen mit ihrem unterstützenden und respektvollen Umgang wesentlich zu einem positiven Arbeitsklima bei. Insgesamt herrscht ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt und gerne zur Arbeit kommt.
Image
Nach außen wirkt die Firma sehr professionell. Intern gibt es jedoch viel Bürokratie, die Abläufe teilweise verlangsamt und an eine Behörde erinnert. Die interne Kommunikation ist gemischt – sowohl positive als auch kritische Stimmen sind vertreten.
Trotz der Größe mit rund 4.000 Mitarbeitenden fühlt sich das Unternehmen sehr familiär an. Der Umgang ist durchweg freundlich und geprägt von Wertschätzung auf Augenhöhe, was ein angenehmes und respektvolles Arbeitsklima schafft.
Work-Life-Balance
Jeder kaufmännische Mitarbeiter erhält fünf Home-Office-Tage pro Monat, was grundsätzlich in Ordnung ist, allerdings besteht hier noch Luft nach oben, um mehr Flexibilität zu ermöglichen.
Die Frühschicht von 07:30 bis 16:15 Uhr im Vertriebsinnendienst ist sehr angenehm und zeitgerecht, da sie eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglicht.
Der Spätdienst von 09:00 bis 18:00 Uhr hingegen ist weniger ideal, da es dadurch schwieriger wird, das Leben nach der Arbeit gut zu organisieren. Hier wäre es wünschenswert, flexible Lösungen oder Gleitzeitmodelle einzuführen, um den Mitarbeitenden mehr Spielraum zu bieten.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden teilweise angeboten, allerdings gibt es hier noch Verbesserungsbedarf. Für mich sind die Angebote nicht immer klar ersichtlich oder ausreichend ausgeprägt, sodass in diesem Bereich noch Luft nach oben besteht.
Gehalt/Benefits
Positiv: Das Gehalt wird immer pünktlich ausgezahlt, was sehr zuverlässig ist. Außerdem gibt es diverse kleine Provisionen, die das Einkommen etwas aufbessern könnten, diese sind aber nicht bei jedem gegeben. Zudem gibt es Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Verbesserungsbedarf: Das Festgehalt selbst ist jedoch schlecht und liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Verhandlungsspielraum auf Augenhöhe gibt es kaum, was sehr frustrierend ist. Hier muss dringend etwas geändert werden, um das Gehaltsniveau an die Branche anzupassen und faire Verhandlungen zu ermöglichen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man arbeitet aktiv daran -> WE ACT
Kollegenzusammenhalt
Der ist beim Vertriebsteam erstklassig!
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen ist bei Fricke durchweg vorbildlich. Ihr wertvolles Wissen wird sehr geschätzt und als echte Bereicherung angesehen. Man kann viel von ihrer langjährigen Erfahrung lernen, was den Arbeitsalltag bereichert und den Teamzusammenhalt stärkt. Ältere Mitarbeitende werden hier mit großem Respekt behandelt und ihre Expertise wird im wahrsten Sinne des Wortes „in Gold aufgewogen“.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten sind sehr freundlich und zugänglich. Sie nehmen sich fast immer Zeit für ihre Mitarbeitenden und führen Gespräche auf Augenhöhe, was eine angenehme und wertschätzende Arbeitsatmosphäre schafft. Zudem fördern sie eine offene Kommunikation und stehen bei Fragen oder Problemen jederzeit unterstützend zur Seite. Ihre offene Art motiviert das Team und trägt zu einem respektvollen und konstruktiven Miteinander bei.
Arbeitsbedingungen
Positiv hervorzuheben sind die höhenverstellbaren Stehschreibtische, die eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung ermöglichen. Zudem sorgt die gute Versorgung für ein angenehmes Arbeitsumfeld: Kostenlos gefiltertes Wasser (mit oder ohne Kohlensäure) aus dem Quooker, gratis Kaffee, Milch und Zucker sowie frische Äpfel in der Kantine tragen zum Wohlbefinden bei. Das Mittagessen ist lecker und preiswert, und im Sommer sorgt ein regelmäßiger Eiswagen für Erfrischung. Zusätzlich gibt es in der Kantine eine breite Auswahl an leckeren Erfrischungsgetränken, delikatem Kaffee und preiswerten Brötchen am Morgen.
Auf der negativen Seite sind die Großraumbüros im Vertrieb sehr laut, was konzentriertes Arbeiten erschwert und wenig Privatsphäre bietet. Die Bürogestaltung wirkt eintönig und wenig kreativ. Der Pausenraum ist für die Mitarbeitendenzahl zu klein, und die Ausstattung insgesamt veraltet. Besonders störend ist die Lärmbelastung über dem Warenausgang, wo regelmäßig LKWs andocken.
Insgesamt bieten die Arbeitsbedingungen sowohl positive Ansätze als auch deutlichen Verbesserungsbedarf, insbesondere hinsichtlich Lärm, Raumgestaltung und moderner Ausstattung.
Kommunikation
Die Unternehmenskultur bei Fricke zeichnet sich durch Offenheit und Wertschätzung aus. Die Kommunikation ist transparent und wird von allen Ebenen gelebt, wodurch ein vertrauensvolles Miteinander entsteht. Informationen werden klar und zeitnah weitergegeben, und Feedback wird konstruktiv angenommen. Das Arbeitsklima ist kollegial und fördert den Austausch, sodass sich alle Mitarbeitenden gut eingebunden und respektiert fühlen. Insgesamt trägt die positive Unternehmenskultur wesentlich zur Motivation und Zufriedenheit im Team bei.
Gleichberechtigung
Kann ich leider nichts zu sagen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind leider recht eintönig und haben wenig mit klassischem Vertrieb zu tun. Stattdessen liegt der Fokus eher auf Beratung und Kundenbetreuung sowie der Bearbeitung von Reklamationen. Tätigkeiten wie das Erstellen von Angeboten, Anpassen von Preisen oder das Anfertigen von Aufträgen spielen eine geringere Rolle. Oftmals benötigen die Kunden hauptsächlich Unterstützung bei Rückfragen, sodass man sich schnell überqualifiziert fühlt.

