Super Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn ich an einem Punkt ankomme, an dem ich fachlich nicht mehr weiter weiß, dann habe ich bisher (in meinen 10 Jahren Betriebszugehörigkeit) immer das Gefühl bekommen, dass mir weitergeholfen werden kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt noch keinen Springerpool für den Tagdienst. Das Ausfallmanagement wird häufig innerhalb der Teams geregelt und bleibt gerne auch mal an den gleichen Leuten hängen. Das Sorgt natürlich auf Dauer für Verschleiß..
Verbesserungsvorschläge
Die größte Problematik ist der Fachkräftemangel. Ich würde mir wünschen, dass meine Vorgesetzten mehr Druck nach oben geben würden (in die senatorische Behörde). Der Job muss finanziell attraktiver werden. Dann würden sich auch mehr Menschen für diesen echt schönen Job interessieren und in die Ausbildung gehen.
Arbeitsatmosphäre
wir werden von unseren Vorgesetzten gelobt und wenn wir Probleme haben, wir immer versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Probleme, die nicht lösbar sind, ist selten die Schuld der Vorgesetzten, sondern in der Regel im allgemeinen sozialen System begründet. Wir kriegen Supervision, haben regelmäßige Teamsitzungen und die Hierarchien zu unseren Vorgesetzten werden flach gehalten.
Work-Life-Balance
Schichtdienst ist halt Schichtdienst... Dennoch versucht unser Dienstplaner all unsere Wünsche zu berücksichtigen und geht mit uns frühzeitig in den Dialog, wenn es absehbar ist, dass ein Wunsch nicht erfüllbar sein wird. Auch wenn ich meinem Dienstplaner sage, dass ich ein Hobby habe, dass ich einmal die Woche an einem festen Termin habe, wird versucht das zu berücksichtigen. Solange man damit leben kann, dass es ab und an auch mal Situationen gibt in denen man den Regeltermin auch mal sausen lassen muss, ist das doch schon echt gut. Kenn ich von anderen Arbeitgebern anders
Karriere/Weiterbildung
das Fortbildungsangebot von Friedehorst ist echt umfangreich. Ich kann mir auch Fortbildungen extern suchen, die mir Friedehorst auch zahlt. Einige Kolleg:innen können sich auch zu Profis in bestimmten Fachbereichen ausbilden lassen. So kenne ich Kolleg:innen, die sich zu Deeskalationstrainer:innen oder Autismusexpert:innen haben ausbilden lassen.
Kollegenzusammenhalt
In meiner Gruppe ist das Team top! die Arbeit läuft auf Augenhöhe, es gibt kein unnötiges Machtgefälle von Fachkraft zu Hilfskraft. Die Teamdynamik ist gut und wir reflektieren uns auch regelmäßig selbst. Einen Stern Abzug gebe ich nur, weil einige Mitarbeitenden sich weniger häufig bei Krankheitsausfällen bereit erklären einzuspringen als andere.
Vorgesetztenverhalten
Bei unseren Leitungen wird eine Philosophie der offenen Tür gelebt. ich kann immer zu meinen Vorgesetzten gehen und mich auch mal "auskotzen", ohne dass es mir krumm genommen wird. Einmal alle zwei Jahre gibt es ein verpflichtendes Personalentwicklungsgespräch. zwischendurch kann ich aber auch so eines bekommen, wenn ich danach frage.
Gehalt/Benefits
Verglichen mit "der Konkurrenz" zahlt Friedehorst mit seinem Tarif am besten! zusätzlich kriegen wir Weihnachtsgeld in Form eines halben Monatsgehalts, eine betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, oder auch Firmenfitness.


