Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Die Stiftung Friedehorst erhält ein positives Gesamturteil. Besonders hervorgehoben werden Gehalt und Sozialleistungen: Der Tarifvertrag AVR DD, 31 Urlaubstage, Betriebsrente und zahlreiche Zusatzleistungen wie Fahrradleasing und Fitnessprogramme genießen breite Zustimmung. Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten überzeugen viele Mitarbeiter:innen – eine interne Akademie sowie geförderte externe Qualifikationen eröffnen Entwicklungsperspektiven. Der Kollegenzusammenhalt gilt als verlässliche Stütze des Arbeitsalltags, und die Arbeitsaufgaben werden als abwechslungsreich und sinnstiftend beschrieben.
Das Vorgesetztenverhalten spaltet die Meinungen: Während viele Führungskräfte auf direkter Ebene als offen, lösungsorientiert und wertschätzend erlebt werden, kritisieren andere fehlende Entscheidungsfreiheit, mangelnde We...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei der Stiftung Friedehorst wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Viele heben die Offenheit und Zugänglichkeit der direkten Führungskräfte positiv hervor: Eine flache Hierarchie, eine lösungsorientierte Haltung bei Problemen sowie regelmäßige Feedbackgespräche und eine Open-Door-Politik werden mehrfach gelobt. Auch der wertschätzende Umgang, etwa die unterstützende Rückkehr nach längerer Krankheit, wird positiv erwähnt.
Demgegenüber äußern einige Nutzer:innen deutliche Kritik an der übergeordneten Leitungsebene. Fehlende Wertschätzung, mangelndes Vertrauen und eingeschränkte Handlungsspielräume durch den Vorstand werden bemängelt. Auch Gerüchte und eine fehlende Fehlerkultur thematisieren wenige Bewertungen kritisch. Dabei zeigt sich ein klares Muster: Die direkte Führungsebene erhält überwiegend positive Rückmeldungen, während die Kritik vor allem auf höhere Entscheidungsebenen abzielt.
Die Work-Life-Balance bei Stiftung Friedehorst wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden flexible Arbeitszeiten, 31 Urlaubstage sowie zusätzliche freie Tage an Heiligabend und Silvester. Auch die Dienstplanung wird gelobt: Viele Mitarbeiter:innen schätzen, dass persönliche Wünsche und regelmäßige Freizeitaktivitäten bei der Schichtplanung berücksichtigt werden.
Da Schichtarbeit in der Pflege unvermeidbar ist, empfinden einige Nutzer:innen die Balance als herausfordernd, erkennen jedoch an, dass Dienstplanwünsche nach Möglichkeit erfüllt werden. Wenige Stimmen kritisieren, dass Einspringen erwartet wird und die Handhabung nicht für alle Mitarbeiter:innen gleich fair ausfällt. Zudem merkt eine Bewertung an, dass ein zusätzliches Teammitglied zu entspannteren Dienstplänen beitragen könnte.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Stiftung Friedehorst wird von vielen Mitarbeiter:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden flache Hierarchien, ein wertschätzender Umgang sowie Strukturen wie Supervision, Teammeetings und gemeinschaftliche Problemlösungen. Einige fühlen sich in ihrem Team wohl und beschreiben das Arbeitsumfeld als offen und anerkennend.
Allerdings zeichnen einige Bewertungen ein kritischeres Bild: Die Atmosphäre variiere je nach Bereich, und fehlende Führungsstärke sorge für Frustration. Zudem berichten wenige Mitarbeiter:innen davon, dass Fehler nicht konstruktiv aufgearbeitet, sondern nachhaltig negativ vermerkt würden. Diese widersprüchlichen Einschätzungen deuten auf eine uneinheitliche Erfahrung hin, bei der das direkte Teamumfeld oft positiver erlebt wird als die Zusammenarbeit mit übergeordneten Ebenen.
Die Kommunikation bei Stiftung Friedehorst wird von den Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Einige loben die Transparenz und den offenen Austausch auf Augenhöhe über alle Führungsebenen hinweg, und auch regelmäßige Teambesprechungen sowie digitale Kommunikationswege werden positiv hervorgehoben.
Auf der anderen Seite äußern einige Mitarbeiter:innen deutliche Kritik: Vorgesetzte sollen teamrelevante Informationen zurückhalten oder nur unvollständig weitergeben, und E-Mails an die Führungsebene blieben gelegentlich unbeantwortet. Darüber hinaus beschreiben einige Bewertungen ein Klima, in dem Formulierungen in schriftlicher Kommunikation als heikel empfunden werden und Missverständnisse befürchtet werden. Die Meinungen zur Kommunikationskultur gehen damit deutlich auseinander – während ein Teil der Belegschaft die Strukturen als funktionierend erlebt, sehen andere erheblichen Verbesserungsbedarf.
Findest du das hilfreich?


