Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Die Stiftung Friedehorst erhält ein positives Gesamtbild. Besonders stark schneiden Gehalt und Sozialleistungen ab: Kollektivverträge nach AVR DD, Weihnachtsgeld, betriebliche Altersvorsorge und weitere Benefits werden gelobt, wenngleich ein nicht ausgezahlter Sommerbonus kritisch vermerkt wird. Der Kollegenzusammenhalt gilt als verlässliche Stärke – langjährige Teams, gegenseitige Unterstützung und eine gute Zusammenarbeit prägen den Alltag. Die Arbeitsaufgaben werden als abwechslungsreich und inhaltlich bereichernd beschrieben, mit Raum zur aktiven Mitgestaltung. Auch Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten positive Rückmeldungen, obwohl Karrierewege nicht immer klar kommuniziert werden.
Das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation werden gemischt bewertet. Direkte Führungskräfte gelten vielfach als zug...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei Stiftung Friedehorst wird positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden flexible Arbeitszeiten, 31 Urlaubstage sowie zwei zusätzliche freie Tage. Viele Nutzer:innen betonen, dass sich berufliche und private Verpflichtungen gut miteinander vereinbaren lassen. Auch die Dienstplanung wird gelobt: Dienstplanverantwortliche bemühen sich, individuelle Wünsche – selbst für Hobbys – zu berücksichtigen, was laut einigen Bewertungen über das hinausgeht, was andere Arbeitgeber:innen bieten.
Einschränkend merken wenige Nutzer:innen an, dass die Situation bei Vollzeitbeschäftigung anders ausfallen könnte und mehr Personal für entspanntere Dienstpläne wünschenswert wäre. Schichtarbeit bleibt eine grundlegende Herausforderung des Pflegeberufs, und wenige Bewertungen weisen darauf hin, dass Einspringen erwartet wird und Erfahrungen je nach Person variieren können. Der Gesamteindruck bleibt dennoch positiv, mit verlässlichem Abwesenheitsmanagement und guter Planungssicherheit.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Stiftung Friedehorst wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite heben viele Bewertungen hervor, dass Vorgesetzte ansprechbar und offen sind, eine Open-Door-Policy pflegen sowie regelmäßig Feedback geben. Einige Nutzer:innen beschreiben die Führungskräfte als lösungsorientiert, menschenorientiert und unterstützend – besonders in schwierigen persönlichen Situationen wie nach längeren Krankheiten.
Demgegenüber äußern wenige Nutzer:innen deutliche Kritik, insbesondere am Verhalten auf Vorstandsebene. Bemängelt werden fehlende Wertschätzung, Kritik hinter dem Rücken der Mitarbeiter:innen sowie eingeschränkte Handlungsspielräume der direkten Führungskräfte durch den Vorstand. Diese gegensätzlichen Einschätzungen spiegeln sich im insgesamt ausgeglichenen Gesamtbild der Kategorie wider: Während das direkte Vorgesetztenverhalten mehrheitlich positiv wahrgenommen wird, fällt die Beurteilung höherer Führungsebenen deutlich kritischer aus.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Stiftung Friedehorst wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Mehrere Bewertungen beschreiben das Umfeld als offen und wertschätzend, flache Hierarchien fördern laut einigen Mitarbeiter:innen eine kollaborative Problemlösung durch Vorgesetzte. Einzelne Stimmen heben hervor, dass sie sich im Team wohlfühlen und die besondere Atmosphäre schätzen.
Wenige Bewertungen zeichnen jedoch ein kritischeres Bild: Sie beschreiben ein kühles Klima, in dem Fehler eher bestraft als konstruktiv aufgearbeitet werden. Insgesamt überwiegt dennoch der positive Eindruck, da die Mehrheit der Nutzer:innen die Arbeitsatmosphäre als angenehm und unterstützend erlebt.
Die Kommunikation bei der Stiftung Friedehorst wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Einige heben regelmäßige Teammeetings, ausreichende Übergabezeiten sowie einen guten digitalen Austausch positiv hervor. Zudem beschreiben wenige die Kommunikation als klar, transparent und auf Augenhöhe über alle Führungsebenen hinweg.
Dem stehen jedoch kritische Stimmen gegenüber: Wenige Mitarbeiter:innen berichten, dass teamrelevante Informationen von höheren Ebenen nicht vollständig weitergegeben werden. Auch der Austausch mit der Führungsebene per E-Mail funktioniere schlecht, da Nachrichten häufig ungelesen oder unbeantwortet blieben. Wenige empfinden die Kommunikation zudem als angespannt und berichten, dass Aussagen im Nachhinein gegen sie verwendet worden seien.
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