Mehr Wertschätzung, angemessene Gehälter und auch mal auf die Stimme der Mitarbeiter*innen aus den Filialen hören.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Berger Produkte, vor allem die Eigenmarken an sich sind zum Großteil Topp. Auch die Preise sind super. Die hohen Mitarbeiter Rabatte finde ich super und dass es ein bis zweimal im Jahr die Personalrabattaktion gibt. Das vieles Digitalisiert wird, wie die Kundenkarte. Job-Rad und Getränke im Sommer.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitszeiten, oft von 9 - 19 Uhr in der Saison, Urlaubssperre in der Saison, man geht dann in den Urlaub, wenn es früher dunkel wird und es Nebensaison ist. Niedrige Gehalt im Niedriglohnsektor. Kein Urlaub und kein Weihnachtsgeld etc. Sparen ist gut, aber es wird oft am falschen Ende gespart und am falschen Ende wird Geld rausgeschmissen, zum Beispiel im Versandbereich. Gute Mitarbeiter, die gehen, werden nicht gehalten, nach dem Motto "und tschüss". Die Oberen interessieren sich auch nicht wirklich dafür. Dabei fehlen gute Fachkräfte immer mehr. Zu altbackenes System, nicht mal Echtzeit. In neue, effizientere Programme investieren. Die Scanner sollen endlich wieder die Umlagerungsfunktion haben. Die Mühlen mahlen hier zu langsam.
Verbesserungsvorschläge
Investiert in Mitarbeiter in Fachschulungen, in besseres Gehalt, was nicht unterer Branchendurchschnitt ist. Versucht gut Mitarbeiter im Unternehmen zu halten, anstatt diese mit einer "Reisende sollte man nicht Aufhalten" Einstellung zu begegnen. Zahlt Marktleitergehalt und kein Teamleitergehalt und hört auf, Verträge zu machen, bei dem der Filialleiter erst nach 20 Stunden seines Lebens die erste Überstunde bekommt. Schult die Mitarbeiter besser in Sachen Produktschulungen. Mehr Solidarität zu den Mitarbeitern. Keine Rücknahmen von Onlinebestellungen mehr. Besserer Warenfluss von Artikeln, die fehlen und gebraucht werden, anstatt Artikel zu liefern, die man schon hat. Strengere Min/Max Richtlinien. Was ich im Scanner einstelle, wird auch sofort so gemacht. Es kommen Artikel immer noch Wochen später Artikel in die Filialen, die rausgenommen wurden. Führt wieder ein, das beim Saisonauftaktfest der Kunde wieder 10 Prozent auf den teuersten Artikel bekommt. Die Seite, wi Kunden sich registrieren, muss stabiler laufen. Oft lassen sich die Daten mit dem Mobiltelefon nicht abschicken. Warum nicht gleich den Strichcode bei Registrierung. Warum muss der Kunde erst das Beantragen, wenn der Kunde sich registriert hat. Zielvereinbarungen für Filialleiter, die sie auch realistisch schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Zwischen den Kollegen ist alles in Ordnung. Es wird ein freundlicher Umgang gepflegt. Die Regionalleitung sieht man selten, aber wenn, dann waren diese bis dato freundlich.
Kommunikation
Keine wöchentliche Meetings, manchmal wird man vor vollendeten Tatsachen gestellt, wenn es erst soweit ist. Oft liegt die Infotheke voll, aber niemand weiß, was mit gewissen Artikeln ist. Erst wenn man fast jeden gefragt hat, kommt mal ein, ja lass einfach liegen und dann liegen die Artikel tagelang rum, ohne das was damit passiert.
Kollegenzusammenhalt
Der ist in unserem Standort voll okay, kann man nicht meckern. Auch die Filialen unterstützen sich und senden auf Anfrage Waren für Kundenkommissionen zu, wenn man mal selbst keinen Bestand in der Filiale hat.
Work-Life-Balance
In der Saison wird jeder Kollege (m/w/d) benötigt. Samstags frei, eher nicht. Normaler Weise Urlaubssperre von März bis Oktober. Viele Überstunden bis Saisonende. Gut, es müssen ja ein paar gemacht werden, da die Nebensaison andere Öffnungszeiten hat. Ansonsten ein freier Tag in der Woche und den Sonntag. Zwei Tage am Stück, eher selten und oft beim Überstundenabbau.
Vorgesetztenverhalten
Regional und Vertriebsleitung ist soweit in Ordnung. Es gibt aber auch Vorgesetzte in höheren Positionen, die gucken einen mit dem A... nicht mehr an, wenn man es bei Ihnen verk... hat und sind nachtragend. Aber sind zum Glück ja nicht alle so.
Interessante Aufgaben
Täglich das gleiche, aber in der Saison ein sehr hohes Pensum
Gleichberechtigung
Hat sich in den Jahren eingependelt
Umgang mit älteren Kollegen
Da kann ich nichts negatives zu sagen.
Arbeitsbedingungen
Manchmal werden Updates an den Computern mitten am Tag gemacht. In der Saison zu hohes Pensum, für zu wenig Leute. Im Sommer ist die Filiale oft ein Backofen, keine Klimaanlage. Sozialraum, was ein Sozialraum? Zu wenig Platz bzw. zu wenig Lagerflächen für zu viel gelieferte Waren. Täglich Preisänderungen, die alle manuell gemacht werden müssen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ware wird in Paletten mit Pappcontainern geliefert, aber die Artikel sind sehr oft mit zu viel Plastik-Umverpackungen umhüllt. Viel Plastikmüll.
Gehalt/Benefits
Kein Bonus, keine Verkaufsprämie, kein Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld, keine betriebliche Altersvorsorge, keine Vermögenswirksamen Leistungen
Image
Das Image nach Außen ist bei den meisten Kunden hoch.
Karriere/Weiterbildung
Keine Schulungen Fachschulungen für Mitarbeiter.

