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Fritz 
Berger 
GmbH
Bewertung

Mehr Wertschätzung, angemessene Gehälter und auch mal auf die Stimme der Mitarbeiter*innen aus den Filialen hören.

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Fritz Berger GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Berger Produkte, vor allem die Eigenmarken an sich sind zum Großteil Topp. Auch die Preise sind super. Die hohen Mitarbeiter Rabatte finde ich super und dass es ein bis zweimal im Jahr die Personalrabattaktion gibt. Das vieles Digitalisiert wird, wie die Kundenkarte. Job-Rad und Getränke im Sommer.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitszeiten, oft von 9 - 19 Uhr in der Saison, Urlaubssperre in der Saison, man geht dann in den Urlaub, wenn es früher dunkel wird und es Nebensaison ist. Niedrige Gehalt im Niedriglohnsektor. Kein Urlaub und kein Weihnachtsgeld etc. Sparen ist gut, aber es wird oft am falschen Ende gespart und am falschen Ende wird Geld rausgeschmissen, zum Beispiel im Versandbereich. Gute Mitarbeiter, die gehen, werden nicht gehalten, nach dem Motto "und tschüss". Die Oberen interessieren sich auch nicht wirklich dafür. Dabei fehlen gute Fachkräfte immer mehr. Zu altbackenes System, nicht mal Echtzeit. In neue, effizientere Programme investieren. Die Scanner sollen endlich wieder die Umlagerungsfunktion haben. Die Mühlen mahlen hier zu langsam.

Verbesserungsvorschläge

Investiert in Mitarbeiter in Fachschulungen, in besseres Gehalt, was nicht unterer Branchendurchschnitt ist. Versucht gut Mitarbeiter im Unternehmen zu halten, anstatt diese mit einer "Reisende sollte man nicht Aufhalten" Einstellung zu begegnen. Zahlt Marktleitergehalt und kein Teamleitergehalt und hört auf, Verträge zu machen, bei dem der Filialleiter erst nach 20 Stunden seines Lebens die erste Überstunde bekommt. Schult die Mitarbeiter besser in Sachen Produktschulungen. Mehr Solidarität zu den Mitarbeitern. Keine Rücknahmen von Onlinebestellungen mehr. Besserer Warenfluss von Artikeln, die fehlen und gebraucht werden, anstatt Artikel zu liefern, die man schon hat. Strengere Min/Max Richtlinien. Was ich im Scanner einstelle, wird auch sofort so gemacht. Es kommen Artikel immer noch Wochen später Artikel in die Filialen, die rausgenommen wurden. Führt wieder ein, das beim Saisonauftaktfest der Kunde wieder 10 Prozent auf den teuersten Artikel bekommt. Die Seite, wi Kunden sich registrieren, muss stabiler laufen. Oft lassen sich die Daten mit dem Mobiltelefon nicht abschicken. Warum nicht gleich den Strichcode bei Registrierung. Warum muss der Kunde erst das Beantragen, wenn der Kunde sich registriert hat. Zielvereinbarungen für Filialleiter, die sie auch realistisch schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Zwischen den Kollegen ist alles in Ordnung. Es wird ein freundlicher Umgang gepflegt. Die Regionalleitung sieht man selten, aber wenn, dann waren diese bis dato freundlich.

Kommunikation

Keine wöchentliche Meetings, manchmal wird man vor vollendeten Tatsachen gestellt, wenn es erst soweit ist. Oft liegt die Infotheke voll, aber niemand weiß, was mit gewissen Artikeln ist. Erst wenn man fast jeden gefragt hat, kommt mal ein, ja lass einfach liegen und dann liegen die Artikel tagelang rum, ohne das was damit passiert.

Kollegenzusammenhalt

Der ist in unserem Standort voll okay, kann man nicht meckern. Auch die Filialen unterstützen sich und senden auf Anfrage Waren für Kundenkommissionen zu, wenn man mal selbst keinen Bestand in der Filiale hat.

Work-Life-Balance

In der Saison wird jeder Kollege (m/w/d) benötigt. Samstags frei, eher nicht. Normaler Weise Urlaubssperre von März bis Oktober. Viele Überstunden bis Saisonende. Gut, es müssen ja ein paar gemacht werden, da die Nebensaison andere Öffnungszeiten hat. Ansonsten ein freier Tag in der Woche und den Sonntag. Zwei Tage am Stück, eher selten und oft beim Überstundenabbau.

Vorgesetztenverhalten

Regional und Vertriebsleitung ist soweit in Ordnung. Es gibt aber auch Vorgesetzte in höheren Positionen, die gucken einen mit dem A... nicht mehr an, wenn man es bei Ihnen verk... hat und sind nachtragend. Aber sind zum Glück ja nicht alle so.

Interessante Aufgaben

Täglich das gleiche, aber in der Saison ein sehr hohes Pensum

Gleichberechtigung

Hat sich in den Jahren eingependelt

Umgang mit älteren Kollegen

Da kann ich nichts negatives zu sagen.

Arbeitsbedingungen

Manchmal werden Updates an den Computern mitten am Tag gemacht. In der Saison zu hohes Pensum, für zu wenig Leute. Im Sommer ist die Filiale oft ein Backofen, keine Klimaanlage. Sozialraum, was ein Sozialraum? Zu wenig Platz bzw. zu wenig Lagerflächen für zu viel gelieferte Waren. Täglich Preisänderungen, die alle manuell gemacht werden müssen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ware wird in Paletten mit Pappcontainern geliefert, aber die Artikel sind sehr oft mit zu viel Plastik-Umverpackungen umhüllt. Viel Plastikmüll.

Gehalt/Benefits

Kein Bonus, keine Verkaufsprämie, kein Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld, keine betriebliche Altersvorsorge, keine Vermögenswirksamen Leistungen

Image

Das Image nach Außen ist bei den meisten Kunden hoch.

Karriere/Weiterbildung

Keine Schulungen Fachschulungen für Mitarbeiter.

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Arbeitgeber-Kommentar

Pascal OscheeRecruiter

Danke Dir, dass Du Dir die Zeit für eine so ausführliche und ehrliche Rückmeldung genommen hast.

Es freut uns, dass Du den Kollegenzusammenhalt, unsere Produkte und einige Benefits positiv erlebt hast. Gleichzeitig zeigen Deine Schilderungen klar, dass wir bei Themen wie Arbeitszeiten in der Saison, Vergütung und Wertschätzung noch besser werden müssen.

Auch Deine Hinweise zu Kommunikation, Führung sowie Abläufen und Systemen nehmen wir ernst. Unser Ziel ist es, transparenter zu werden, Prozesse zu verbessern und die Perspektiven aus den Filialen stärker einzubeziehen.

Deine konkreten Verbesserungsvorschläge – insbesondere zu Schulungen, Mitarbeiterbindung und operativen Themen – sind für uns sehr wertvoll und fließen in unsere Weiterentwicklung ein.

Wir wünschen Dir für Deinen weiteren Weg alles Gute.
Dein HR-Team

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