Insgesamt ein AG mit enormem Potenzial und einem tollen, authentischen Inhaber, welchen ich absolut empfehlen kann!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Inhabergeführt, authentisch und vor allem in den meisten Fällen sehr empathisch.
Der Inhaber weiß genau wo er mit der Firma hin möchte und ich könnte mir keinen besseren, fähigeren Geschäftsführer vorstellen, der seine Vision verfolgt.
Überall lauern spannende und sinnstiftende Aufgaben und Entfaltungsmöglichkeiten!
Mittelstand kann richtig Bock machen wenn man mit solchen Menschen zusammenarbeiten kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht ist ein hartes Wort. Verbesserungswürdig sind die Kommunikation und vielleicht auch das schnellere, konsequentere revidieren von Fehlentscheidungen. Fehler passieren, man darf sie nur nicht wiederholen oder sich nicht eingestehen.
Verbesserungsvorschläge
Arbeitgebermarke weiter stärken.
Strukturen weiter professionalisieren.
Logistik und Spedition weiter verzahnen.
Kommunikation vor allem intern weiter aufbauen, um Identifikation und Wir-Gefühl weiter zu stärken. Dazu Teambuildigmaßnahmen aufbauen.
Menschlichkeit trotz des wirtschaftlichen Umfelds weiterhin als wichtigen Baustein verstehen und in die gesamte Führungsriege integrieren.
Subjektive Einschätzung: Durch das aktuell angespannte wirtschaftliche Umfeld und die zwar berechtigte Kursanpassung besteht die Gefahr dass man über das Ziel hinausschießt, zu sehr in Richtung konzerntypisches Verhalten abkommen und seine Werte verlieren könnte. Da vertraue ich aber auf das sehr gute Gespür der erfahrenen GL.
Arbeitsatmosphäre
Speziell im Projektmanagement hatten wir eine sehr gute Atmosphäre und Teamgeist. Auf das gesamte Unternehmen geblickt ist die Atmosphäre gut. Das zusammenwachsen zwischen Logistik und Spedition wurde bereits initiiert und ist ein Prozess, um bald auf 5 Sterne zu kommen.
Image
Leider Luft nach oben. Ich habe vor meiner Einstellung nicht viel Gutes gehört aber wurde sehr positiv überrascht, auch aufgrund des sehr authentischen und nicht zuletzt in Sachen Führung kompetenten Inhabers.
Work-Life-Balance
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Beim richtigen Vorgesetzten wird eine Disbalance gesehen und auch entsprechend gewürdigt.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man sich darum kümmert, erhält man durchaus gute Möglichkeiten. Das machen andere mittelständische Unternehmen nicht so gut wie Fritz.
Gehalt/Benefits
Meine beiden Vorgesetzten schafften es in mir eine große Identifikation auszulösen, die entsprechende Leistung hervorgerufen hatte. Das Gehalt steht in Relation zur Aufgabe und auch hier hat man verstanden, dass proaktives Anpassen des Gehalts zu noch größerer Motivation führen kann und in dieser Beziehung eine win win situation entstehen kann
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Umweltabteilung ist sehr kompetent besetzt und auch weiterhin offen für neue Möglichkeiten, unser Klima zu schützen. Mit dem Schritt die (Geschäftswagen) Flotte zu elektrisieren und einer PV Anlage auf den Dächern wurden weitere konsequente und richtige Maßnahmen umgesetzt (Stichwort Strategie).
Kollegenzusammenhalt
Auch hier wurden gute Schritte eingeleitet, um das Teamgefühl zu stärken. Mir hätte eine jährliche Skiausfahrt oder ein monatlicher Stammtisch on top noch sehr gefallen und kenne ich von anderen Unternehmen als Erfolgsfaktor.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte großes Glück mit meinen Vorgesetzten. Beide Vorgesetzte waren eine Mischung aus modern und Erfahrenheit, sodass ich mich sehr gut entwickeln konnte. Es wurden SMARTe Ziele vereinbart und auch auf private Themen eingegangen und Rücksicht genommen. Das kann von unschätzbarem Wert sein und findet man nicht überall. Diese Attitüde muss sich ein mittelständisches Unternehmen wie die Fritz Gruppe unbedingt beibehalten, weil diese Menschlichkeit den Unterschied macht und gute Argumente auf dem Arbeitsmarkt sind.
Das Thema Wertschätzung könnte in dem ein oder anderen Fall ebenfalls noch an Bedeutung gewinnen, oft sind es Kleinigkeiten, die beim AN ein gutes Gefühl auslösen können und Identifikation stiften.
Arbeitsbedingungen
Die Büros wurden trotz der wirtschaftlichen Situation renoviert und werden nun step by step auf alle Standorte ausgerollt.
Kommunikation
Wichtige Schritte wie ein monatliches Townhallmeeting für die Belegschaft wurden durch die GL eingeführt. Wer aber aus Konzernstrukturen stammt, muss sich daran erstmal gewöhnen die Monatsergebnisse und EBIT etc. nicht zu erfahren und „im Dunkeln zu tappen“. Man hat sich dazu entschlossen sich in der Hinsicht weiter Stück für Stück gegenüber der Belegschaft zu öffnen. Dass dies als mittelständisches Unternehmen auch ein gewisses Risiko mit sich bringt und die Diskretion deshalb in gewissem Maße angebracht ist, darf man nicht vergessen. Insgesamt ist man auch hier auf dem richtigen Weg, wenn auch Luft nach oben ist.
Interessante Aufgaben
Hätte nicht spannender und interessanter sein können. Eine bunte Vielfalt an Aufgaben und das Vertrauen, diese auch eigenständig zu lösen.