Gute Idee, grauenhafte Umsetzung!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das es ökologisch soziale Ziele und Ideen gibt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hierarchen werden hochgehalten anstatt sie abzubauen. Die Kommunikation ist eine Katastrophe und führt zu Missmut bei allen Beteiligten. Es gibt zudem extrem unrealistische Vorstellungen davon, wie die wirklich guten Ideen umgesetzt werden sollen. Es wird sich bei Ahnungslosigkeit keine Hilfe geholt.
Verbesserungsvorschläge
Mal ein Schritt zurücktreten. Hören was fachangestellte sagen. Ein größeren Wert auf Kooperation legen, anstatt eigene Ideen auf Biegen und Brechen durchsetzt zu wollen. Sich Hilfe holen, bei Fragen von denen Mensch keine Ahnung hat. Vielleicht auch mit anderen Gärtnereien Kooperationen statt das Rad neu zu erfinden.
Arbeitsatmosphäre
Teils sehr unangenehm. Der Arbeitgeber ist praxisfern und hat dadurch unrealistische Ideen. Die Umsetzung dieser ist, aus kausalen Gründen, immer mit anstrengenden Diskussion verbunden, so das viel Energie für Nebensächlichkeiten beansprucht wird, was zur Behinderung einer guten und sinnvollen Arbeit führt. Das wiederum führt zu einer angespannten, wenig zielführenden und unfruchtbaren Atmosphäre.
Image
Es wird viel über die Arbeitgeber geredet, da die Selbstdarstellung nicht mit der erlebten Realität der Angestellten übereinstimmt.
Work-Life-Balance
Wie oben gennant, sind Ideen und Vorstellung der Arbeitgeber fachfremd und führen zu einer Auseinandersetzung auch noch nach den Arbeitszeiten. Es werden viele Problem, neben des Tagesgeschäfts, mit nach Hause genommen und belasten.
Karriere/Weiterbildung
Es werden Weiterbildungen gewährt, wenn sich selbst darum gekümmert wird.
Gehalt/Benefits
Gute Bezahlung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Da es sich um eine bio gemüsegärtnerei handelt, gibt es ein hohes Augenmerk auf die ökologische und soziale Komponente.
Kollegenzusammenhalt
Das Arbeiten mit den anderen Angestellten, fühlt sich gut an und ist von Kooperativen Geist geprägt. Was das Tagesgeschäft erträglich und fruchtbar macht.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es in der Belegschaft nicht. Alle Angestellten sind in einem ähnlichen Alter.
Vorgesetztenverhalten
Teils ehr unangebracht in den Forderungen. Die Kommunikation ist herablassend. Es wird unnötig Druck auf die Belegschaft ausgeübt.
Arbeitsbedingungen
Viel ist noch unfertig (z.b. pausenrsum, umkleide, sanitäre Anlagen…) was die alltägliche Infrastruktur angeht. Der Lohn ist für die Branche gut. Der kommunikative Arbeitsaufwand ist enorm und steht in keinem Verhältnis. Hinzu kommt, dasz es zu wenig Leute für zu viel Arbeit gibt (was eine Entscheidung der Arbeitgeber ist)
Kommunikation
Es wird über mindestens 3-4 Kanäle kommuniziert, was viel zu viel ist. Information gehen verloren. Teils wird einfach zu viel und unnötiges kommuniziert, was zu Unsicherheiten führt, da es nie ganz eindeutig ist, was oder wer gemeint ist. Hinzu kommen die Arbeitssitzungen mit den Arbeitgebern. Es wir viel über satt mit den Angestellten geredet, selbst im Beisein dieser.
Gleichberechtigung
Im Alltagsgeschäft mit den Beschäftigten gibt es nichts zu beklagen. In der Auseinandersetzung mit den Arbeitgebern werden aber immer wieder Hierarchien reproduziert.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit macht an und für sich extrem viel Spaß, ist Sinnstiftend, intellektuell fordernd und transformativ.