3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre ist besonders freundlich. Das Gartenteam sowie die gesamte Organisation werden demokratisch durch einen Prozess namens Sokratie geführt. Wir lernen ständig voneinander und haben enge Beziehungen zu den Mitgliedern, die Seite an Seite mit dem Gärtner*innen arbeiten. Wir kochen unser Mittagessen selbst auf dem Feld mit unserem eigenen frischen Gemüse, was uns auch als Kollegen näher zusammenbringt.
Es braucht eine wirkliche Veränderung in den Strukturen der Frohlawi, mehr Verantwortung für das Gartenteam und Rückzug des Vorstandes aus den Arbeiten auf dem Feld. Es braucht ein Verständnis dafür, dass die Frohlawi langfristig nicht funktionieren wird, wenn ein fachfremder Vorstand in die Arbeit des Gartenteams rein redet. Es geht hierbei nicht darum die Wichtigkeit eines Vorstandes und dessen Bemühungen keine Wichtigkeit zu geben, sondern die Aufgaben umzuverteilen.
Die Arbeitsatmosphäre im Gartenteam war meistens angenehm und harmonisch, leider war das zwischen Vorstand und Gartenteam meist nicht gegeben. Die Arbeitsatmosphäre war durch konstantes Misstrauens seitens des Vorstandes gegenüber des Gartenteams leider oft schlecht.
Es gab meiner Meinung nach den kontinuierlichen Versuch des Vorstandes ein bestimmtes Image der Frohlawi aufrechtzuerhalten, der wichtiger zu sein scheint, als das Projekt und die Leute in ihm. Das beinhaltet schlechte, intransparente Kommunikation intern, aber den Schein eines tollen Miteinanders nach Außen. Dieses Image wird auch vor den Mitgliedern aufrechterhalten, Dinge werden bewusst nicht kommuniziert und intransparent gehalten.
Auf Nachfrage gab es die Möglichkeit sich weiterzubilden
Grundsätzlich ist die Vorstellung einer besseren Bezahlung für den Gemüsebau vorhanden, die Umsetzung gelingt zum Teil, allerdings gab es einige Anpassungen, die die Gehälter des Gartenteams wieder nach unten korrigiert haben, zum Unmut derer.
Im Gartenteam gab es einen großen Zusammenhalt und ein solidarisches Miteinander.
Vom Vorstand gab es grundsätzlich eine Misstrauenskultur gegenüber dem Gartenteam. Die Vorstellungen des Vorstandes bezüglich des Anbaus auf dem Feld waren oft unrealistisch und kaum umsetzbar, daher war die Frustration auf Seiten des Vorstandes und des Gartenteams kontinuierlich da.
Auf Nachfrage wurden Dinge angeschafft (beispielsweise ein Handy fürs Gartenteam). Für den fehlenden Arbeitsschutz wurde das Gartenteam verantwortlich gemacht (nach dem das Gartenteam darauf hingewiesen hat und eine angemessene externe Schulung zu dem Thema gebraucht hätte)
Ein großes Thema bei der Frohlawi war die fehlende und schlechte Kommunikation. Eine Verbesserung wurde angestrebt, aber nicht umgesetzt, da es kein Verständnis für eine wohlwollende und transparente Kommunikation gab. Viele fürs Gartenteam relevanten Entscheidungen wurden ohne deren Mitsprache getroffen.
Das es ökologisch soziale Ziele und Ideen gibt.
Hierarchen werden hochgehalten anstatt sie abzubauen. Die Kommunikation ist eine Katastrophe und führt zu Missmut bei allen Beteiligten. Es gibt zudem extrem unrealistische Vorstellungen davon, wie die wirklich guten Ideen umgesetzt werden sollen. Es wird sich bei Ahnungslosigkeit keine Hilfe geholt.
Mal ein Schritt zurücktreten. Hören was fachangestellte sagen. Ein größeren Wert auf Kooperation legen, anstatt eigene Ideen auf Biegen und Brechen durchsetzt zu wollen. Sich Hilfe holen, bei Fragen von denen Mensch keine Ahnung hat. Vielleicht auch mit anderen Gärtnereien Kooperationen statt das Rad neu zu erfinden.
Teils sehr unangenehm. Der Arbeitgeber ist praxisfern und hat dadurch unrealistische Ideen. Die Umsetzung dieser ist, aus kausalen Gründen, immer mit anstrengenden Diskussion verbunden, so das viel Energie für Nebensächlichkeiten beansprucht wird, was zur Behinderung einer guten und sinnvollen Arbeit führt. Das wiederum führt zu einer angespannten, wenig zielführenden und unfruchtbaren Atmosphäre.
Es wird viel über die Arbeitgeber geredet, da die Selbstdarstellung nicht mit der erlebten Realität der Angestellten übereinstimmt.
Wie oben gennant, sind Ideen und Vorstellung der Arbeitgeber fachfremd und führen zu einer Auseinandersetzung auch noch nach den Arbeitszeiten. Es werden viele Problem, neben des Tagesgeschäfts, mit nach Hause genommen und belasten.
Es werden Weiterbildungen gewährt, wenn sich selbst darum gekümmert wird.
Gute Bezahlung.
Da es sich um eine bio gemüsegärtnerei handelt, gibt es ein hohes Augenmerk auf die ökologische und soziale Komponente.
Das Arbeiten mit den anderen Angestellten, fühlt sich gut an und ist von Kooperativen Geist geprägt. Was das Tagesgeschäft erträglich und fruchtbar macht.
Gibt es in der Belegschaft nicht. Alle Angestellten sind in einem ähnlichen Alter.
Teils ehr unangebracht in den Forderungen. Die Kommunikation ist herablassend. Es wird unnötig Druck auf die Belegschaft ausgeübt.
Viel ist noch unfertig (z.b. pausenrsum, umkleide, sanitäre Anlagen…) was die alltägliche Infrastruktur angeht. Der Lohn ist für die Branche gut. Der kommunikative Arbeitsaufwand ist enorm und steht in keinem Verhältnis. Hinzu kommt, dasz es zu wenig Leute für zu viel Arbeit gibt (was eine Entscheidung der Arbeitgeber ist)
Es wird über mindestens 3-4 Kanäle kommuniziert, was viel zu viel ist. Information gehen verloren. Teils wird einfach zu viel und unnötiges kommuniziert, was zu Unsicherheiten führt, da es nie ganz eindeutig ist, was oder wer gemeint ist. Hinzu kommen die Arbeitssitzungen mit den Arbeitgebern. Es wir viel über satt mit den Angestellten geredet, selbst im Beisein dieser.
Im Alltagsgeschäft mit den Beschäftigten gibt es nichts zu beklagen. In der Auseinandersetzung mit den Arbeitgebern werden aber immer wieder Hierarchien reproduziert.
Die Arbeit macht an und für sich extrem viel Spaß, ist Sinnstiftend, intellektuell fordernd und transformativ.