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Bewertung

Herausfordernde Arbeitssituation durch negatives Arbeitsklima und mangelnde Unterstützung

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei FSD Stiftung in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mein Arbeitsalltag war geprägt von einer angespannten Atmosphäre, die durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt wurden.

* Unterbesetzung: Die geringe Teamgröße führt dazu, dass bei Krankheit oder Urlaub eines Kollegen die Arbeitsabläufe stark gestört werden und Umstrukturierungen notwendig sind, da keine Vertretung vorgesehen ist. Oft müssen Kollegen einspringen, selbst wenn sie eigentlich frei haben.
* Negatives Arbeitsklima: Der Umgangston im Team ist häufig respektlos, was sich leider auch in den Supervisionen widerspiegelt. Konflikte werden nicht offen angesprochen, und es kommt zu Ausschlüssen und unfairer Behandlung.
* Mangelnde Kommunikation: Eine ehrliche und offene Kommunikation innerhalb des Teams findet kaum statt. Supervisionen führen nicht zu Verbesserungen, im Gegenteil, sie verschärfen die Probleme oft sogar noch.
* Unzureichende Reaktion der Führungskräfte: Die Geschäftsleitung zeigt wenig Engagement bei der Lösung der bestehenden Probleme.
* Ungleiche Behandlung: Langjährige Mitarbeiter mit mehr Verantwortung nutzen ihre Position aus, was zu Benachteiligungen und einem Gefühl der Ungerechtigkeit führt.
* Angst und Isolation: Die Angst vor Konflikten und Ausschlüssen führt dazu, dass manche Kollegen sich zurückziehen und distanzieren.
* Unklare Arbeitszeitgrenzen: Obwohl bei Schichtübergabe, Aufgaben klar übergeben wurden, wurde ich dennoch oft telefonisch kontaktiert, dabei auch oftmals meines Erachtens ein repektvoller Umgangston fehlte, fühlte ich mich oft von oben herab behandelt. Durch diese ständige Erreichbarkeit verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit und erhöhen die psychische Belastung.

Verbesserungsvorschläge

* Klare Regeln für die Kommunikation und den Umgang miteinander im Team etablieren
* Regelmäßige Teambesprechungen zur offenen Aussprache
* Schulungen zum Thema Konfliktmanagement
* Transparente Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten
* Einhaltung der Arbeitszeitgrenzen und klare Regelungen zur Erreichbarkeit
* Stärkere Einbindung und Unterstützung durch die Geschäftsleitung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina AdeltReferentin für Unternehmenskommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

Liebe*r Bewerter*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Ihr ehrliches Feedback zu geben. Es tut uns leid zu hören, dass Sie Ihre Zeit bei uns als herausfordernd empfunden haben und insbesondere das Arbeitsklima sowie die Unterstützung durch Führungskräfte und Kolleg*innen nicht Ihren Erwartungen entsprochen haben.

Wir nehmen Ihre Kritik sehr ernst und verstehen, dass ein respektvolles Miteinander, eine offene Kommunikation und eine faire Verteilung der Arbeitsbelastung essenziell für ein positives Arbeitsumfeld sind. Einige der von Ihnen angesprochenen Punkte, wie die Stärkung der Kommunikation im Team, klare Arbeitszeitregelungen und die Teamgrößen, sind Themen, an denen wir bereits aktiv arbeiten:

Grundsätzlich werden alle offenen Stellen sowohl intern als auch extern ausgeschrieben und so schnell wie möglich besetzt. Die Teamgröße in unseren Einrichtungen richtet sich nach dem vertraglich mit dem Berliner Senat festgelegten Betreuungsschlüssel. Dennoch wissen wir, dass kurzfristige Personalausfälle eine besondere Herausforderung darstellen können. Um die Betreuung auch in Zeiten hoher Krankheitsausfälle sicherzustellen, unterstützen sich unsere Teams standortübergreifend. Wir sind sehr froh, dass wir so engagierte Mitarbeitende haben, die in solchen Situationen einspringen. Diese zusätzlichen Einsätze werden ihnen auf ihr Arbeitszeitkonto gutgeschrieben und mit einer Einspringprämie in Höhe von 50 EUR (brutto) vergütet. Überstunden können u.a. für ein Sabbatical angesammelt, zeitnah durch Freizeitausgleich abgebaut oder ausgezahlt werden.

Für uns ist ein respektvoller Ton im Team sehr wichtig und trägt maßgeblich zu einer guten Arbeitsumgebung dazu. Um die Teamkultur aktiv zu stärken, gibt es wöchentliche Teambesprechungen sowie monatliche Supervisionen mit externer Unterstützung. Sollte es zu akuten Konflikten kommen, sind zusätzlich Einzel-Supervisionen möglich. Auch die Kolleg*innen des Betriebsrates und die Einrichtungsleitung stehen jederzeit für Gespräche zur Verfügung. Darüber hinaus pflegen wir ein aktives Beschwerdemanagement, das allen Mitarbeitenden offensteht und in das bei Bedarf auch die Geschäftsleitung einbezogen werden kann. Wir nehmen Ihre Bewertung noch einmal zum Anlass, das Verfahren noch niedrigschwelliger für alle Teammitglieder aufzuzeigen.

Im sozialen Bereich kann die psychische Belastung höher sein, als in anderen Tätigkeitsfeldern. Aus diesem Grund fördern wir einen offenen Austausch in den Teams. Darüber hinaus können die Kolleg*innen bei ihrer Einrichtungsleitung angeben, wenn sie in ihrer Freizeit für Einspring-Anrufe nicht kontaktiert werden möchten. Uns ist wichtig, die psychische Belastung der Teammitglieder nicht zu erhöhen. Grundsätzlich möchte ich noch erwähnen, dass die FSD-Stiftung die gesetzlichen Arbeitszeitregelungen strikt einhält und kein*e Arbeitnehmer*in die tägliche oder wöchentliche maximale Arbeitszeit überschreiten darf.

Gerne möchten wir aus Ihren Erfahrungen lernen und laden Sie ein, uns noch einmal persönlich Ihr Feedback zukommen zu lassen. Ihr Input hilft uns, uns als Arbeitgeberin weiterzuentwickeln und für alle Mitarbeitenden ein unterstützendes und wertschätzendes Umfeld zu schaffen. Sie können mich gerne unter 030 817 25 00 44 oder k.adelt@fsd-stiftung.de erreichen. Ich freue mich auf den Austausch.

Beste Grüße
Katharina Adelt

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.