Lehrreiche Zeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders gut finde ich die sehr guten Strukturen und die Organisation im Unternehmen. Die Mitarbeiterportale, die Ausstattung und insbesondere die Hauptverwaltung sind wirklich top. Auch die Personalabteilung macht aus meiner Sicht einen sehr guten Job und arbeitet sehr professionell.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In der operativen Ebene werden die Unternehmensstandards meiner Wahrnehmung nach teilweise nicht ganz so konsequent umgesetzt wie in den anderen Bereichen. Außerdem würde ich mir wünschen, dass Mitarbeitende stärker anhand ihres Fachwissens, ihrer Qualifikationen und ihrer tatsächlichen Leistung beurteilt werden und weniger anhand eines persönlichen Eindrucks oder einzelner Eigenschaften. Gerade bei beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten sollte aus meiner Sicht die fachliche Kompetenz stärker im Vordergrund stehen.
Verbesserungsvorschläge
Ich finde, dass der Arbeitgeber grundsätzlich vieles richtig macht. Das merkt man auch daran, dass viele Mitarbeitende zufrieden sind. Für mich persönlich ist die Unternehmenskultur allerdings weniger passend, da ich stärker fachlich und leistungsorientiert denke. Ich bevorzuge es, wenn berufliche Entwicklung und Beförderungen vor allem anhand von Fachwissen, Leistung und Engagement erfolgen, und weniger anhand von persönlicher Nähe oder dem Auftreten im Team.
Verbessern würde ich außerdem den Umgang mit Mitarbeitenden, die bereits über eine gute fachliche Ausbildung und entsprechende Qualifikationen verfügen. Aus meiner Sicht sollte bei der Besetzung von Positionen stärker darauf geachtet werden, ob die angebotene Stelle tatsächlich zum Qualifikationsniveau und zu den beruflichen Zielen der jeweiligen Person passt. Im Idealfall sollte man entsprechend qualifizierten Mitarbeitenden Entwicklungsmöglichkeiten bieten, die ihren Fähigkeiten gerecht werden oder ihnen eine Position gar nicht erst anbieten, wenn von Anfang an keine passende Perspektive besteht.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre bei Fürst ist grundsätzlich angenehm, hängt jedoch stark davon ab, mit welchen Führungskräften man zusammenarbeitet, fachliches Wissen allein scheint dabei weniger entscheidend zu sein als ein guter persönlicher Draht zu den richtigen Personen.
Work-Life-Balance
Meine Work-Life-Balance ist für mich absolut unzureichend. Durch den geteilten Dienst bin ich dauerhaft müde und habe kaum noch das Gefühl, ausreichend Zeit für ein eigenes Privatleben zu haben. Gerade das ist für mich langfristig keine menschliche bzw. tragbare Arbeitsgestaltung.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist beispielsweise bei Firmenfeiern grundsätzlich gut. Im Arbeitsalltag habe ich jedoch den Eindruck, dass insbesondere auf Ebene der Abteilungsleiter wenig gegenseitige Empathie und Zusammenarbeit vorhanden ist und eher jeder sein eigenes Süppchen kocht. Wie das in anderen Abteilungen aussieht, kann ich nicht beurteilen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten, insbesondere der Abschnittsleiter, empfinde ich teilweise als schwierig. Viele kommen ohne fundierte Führungsausbildung in diese Position und haben zuvor beispielsweise selbst als Reinigungskraft gearbeitet. Dadurch fehlt es meiner Erfahrung nach teilweise an Führungskompetenz, Menschlichkeit und einem professionellen Umgang mit den Mitarbeitenden. Die Planungssicherheit ist grundsätzlich etwas besser, bei den Führungsqualitäten und der menschlichen Ebene sehe ich jedoch deutlichen Verbesserungsbedarf.
Kommunikation
Die Kommunikationswege bei Fürst sind grundsätzlich klar und es ist positiv, dass man beispielsweise die Personal- oder Lohnabteilung gut erreichen kann. Auch die eigenen Programme erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Allerdings kann die Kommunikation mit einzelnen Führungskräften, insbesondere mit Abschnittsleitern, manchmal etwas schwieriger sein.
Interessante Aufgaben
Grundsätzlich gibt es bei Fürst interessante und abwechslungsreiche Aufgaben. In meinem bisherigen Bereich waren die Tätigkeiten jedoch eher eintönig, da sich die Aufgaben im Arbeitsalltag größtenteils wiederholen und wenig Abwechslung bieten.