210 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
210 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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210 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich wurde nach meinem zweiten Bewerbungsgespräch trotz intensiver Vorbereitung von mehreren Use Cases einfach geghostet. Keine Zusage, keine Absage, keine finale Rückmeldung trotz nachhaken meinerseits.
Die Abteilung AI bei Funke Digital kann ich nicht empfehlen!!
Ich habe mich im Februar auf die Position als Redakteurin beworben. Positiv hervorzuheben ist, dass ich sehr schnell zu einem Erstgespräch eingeladen wurde. Dieses Gespräch dauerte etwa 30 Minuten und war inhaltlich angenehm sowie durchaus vielversprechend. Leider blieb es danach bei diesem positiven Eindruck. Mir wurde im Gespräch zugesichert, dass ich Anfang der darauffolgenden Woche eine Rückmeldung bezüglich eines zweiten Termins erhalten würde. Diese Rückmeldung ist jedoch bis heute (Stand: April) nicht erfolgt. Ich habe Verständnis dafür, dass sich Prozesse verzögern oder Positionen zwischenzeitlich besetzt werden. Was ich jedoch als Bewerberin erwarte, ist ein Mindestmaß an Professionalität und Verlässlichkeit – insbesondere die Einhaltung von angekündigten Rückmeldungen oder zumindest eine kurze Absage. Schließlich investiert man als Bewerber Zeit und Mühe in die Bewerbung. Insgesamt hinterlässt der Prozess bei mir daher einen gemischten Eindruck: ein guter Start, aber ein leider unprofessionelles und enttäuschendes Ende.
Der Erstkontakt erfolgte proaktiv über LinkedIn durch einen Recruiter bezüglich einer Business Development Position. Nach einem ca. 20–30-minütigen Telefonat wurde kurzfristig ein digitales Gespräch mit der Head of Business Development sowie einer weiteren Business Development Managerin vereinbart.
Das digitale Kennenlern-Gespräch verlief aus meiner Sicht sehr positiv, auch wenn ich überwiegend Fragen beantwortet habe und nur begrenzt Raum für eigene Rückfragen blieb. Kurz darauf wurde ich zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen . Für diesen Termin sollte eine Case Study inklusive Business Case vorbereitet werden.
Vor Ort wurde die Case Study präsentiert und weitere fachliche Fragen besprochen. Anschließend fand ein separates Peer-Gespräch statt, das als offener Austausch angekündigt wurde. Insgesamt bestand der Prozess aus drei Gesprächsrunden inklusive Case-Study-Vorbereitung.
Ein möglicher Diskussionspunkt war meine Gehaltsvorstellung, die jedoch bereits im ersten Gespräch mit dem Recruiter transparent kommuniziert wurde.
Einige Tage nach dem Vor-Ort-Termin erhielt ich eine Absage per E-Mail vom Recruiter, der nach dem Erstgespräch nicht weiter am Prozess beteiligt war. Als Begründung wurde genannt, dass die langfristige Ausrichtung der Rolle und meine Vorstellungen nicht deckungsgleich seien. Konkretes Feedback zu Gesprächen oder zur Case Study wurde nicht gegeben und die unterschiedlichen Vorstellungen kamen in den Gesprächen für mich auch nicht durch.
Nach dem zeitlichen Aufwand, insbesondere durch die Vorbereitung einer umfangreichen Case Study, hätte ich mir eine persönliche Rückmeldung mit konkretem Feedback gewünscht. Während des gesamten Prozesses wurde kein kritischer Punkt oder möglicher "Mismatch" thematisiert, weshalb die finale Begründung für mich nicht nachvollziehbar war.
Insgesamt hinterlässt der Prozess bei mir den Eindruck eines hohen zeitlichen Investments bei gleichzeitig geringer Transparenz in der Entscheidungsfindung.
Verbesserungsbedarf sehe ich vor allem in folgenden Punkten:
- Frühzeitige und transparente Abstimmung zur Gehaltsrange, insbesondere wenn diese bereits im Erstgespräch bekannt ist.
- Persönliche Absagen per Telefon nach mehreren Gesprächsrunden: idealerweise durch eine beteiligte Fachperson.
- Konkretes, ehrliches Feedback nach aufwendigen Case Studies.
- Klare Kommunikation möglicher inhaltlicher Differenzen bereits während des Prozesses.
Gerade für ein Medienunternehmen, in dem Kommunikation eine zentrale Rolle spielt, hätte ich mir hier mehr Transparenz und offene Kommunikation im Abschluss des Bewerbungsprozesses gewünscht.
Man sollte evtl. eine Person in den Bewerbungsprozess setzen, die Fragen stellt, und auch Informationen über die Kondition und die Stelle vermittelt. Das erste kennenlernen ging 8 Minuten was viel zu kurz ist. Schrecklich monotone Redensart.
Der komplette Bewerbungsprozess hat sich über knapp 1,5 Monate erstreckt, aufgrund von diversen Urlauben. Das ist nicht immer zu verhindern, aber könnte bei der Planung zukünftig vielleicht besser berücksichtigt werden, da man als Arbeitssuchende/r natürlich auf heißen Kohlen sitzt.
keine
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