Galeria war super, wird leider zunehmend zum Alptraum, lasst uns wieder zurück zum super
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe unglaubliche Sympathien für Galeria, da es mir nach einer solch langen Zeit wirklich viel bedeutet und ich nicht möchte, dass wir untergehen. Galeria war eine Familie in der sich alle supportet haben. Leider ist es mehr zu einem gegeneinander geworden. Lass und dahin zurückkommen wo wir herkommen. Nicht die Geschäftsführung, nicht der Betriebsrat und nicht die Mitarbeiter allein retten das Unternehmen sondern wir alle Hand in Hand.
Verbesserungsvorschläge
Auch mal wieder auf die Mitarbeiter hören. Wir halten das Schiff immer am laufen. Manche von uns seit 40 Jahren. Keine Glückswochen mehr sondern endlich ehrliche offene Kommunikation. Glückswochen kann es geben, wenn wir die Karren aus dem Dreck gezogen haben und das Unternehmen mal auf einem Festem Fundament steht, nicht wenn wir die Mieten nicht zahlen können. Ich möchte mich im Gespräch mit meinen Kollegen auf der Fläche nicht mehr schämen.
Arbeitsatmosphäre
Leider hat sich Atmosphäre verändert. Langsam herrscht bei uns in P&C ein wenig Klima der Angst. Es gibt nur noch eine Top Down Führung in der Abteilung. Als einfacher Mitarbeiter gibt es leider keine Mitbestimmung mehr. Jedes Verhalten wird kontrolliert. Das führt zu Verunsicherung und leider macht die Arbeit keinen Spaß mehr.
Unter den Mitarbeiter herrscht nach und nach immer mehr Verunsicherung über die Zukunft des Unternehmens. Vorgesetzte geben leider auch keine Halt, da niemand Infos raus gibt. Alles erfährt man leider über die Presse und niemand nimmt Stellung dazu.
In Meetings von P&C wird leider mehr über Glückswochen gesprochen als über die wirklichen Probleme im Unternehmen. Wenn man mit Kollegen in den Filialen spricht fühlen diese sich noch weniger abgeholt. Wenn ich dann erzähle, dass wir im Büro eine Woche des Glücks gefeiert haben und eine weitere folgen soll, schäme ich mich in Grund und Boden. Menschen kämpfen um ihre Existenz und bei uns ist alles Friede Freude Eierkuchen.
Das wirkt ein wenig zynisch.
Image
Ich glaube die Artikel in der Presse zeigen leider unser sehr schlechtes Image. Auch intern bröckelt es leider langsam.
Work-Life-Balance
Die Work-Life Balance ist in Ordnung. Es gibt Zeiten mit sehr viel Arbeit. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten gibt es aber was wirklich gut ist.
Karriere/Weiterbildung
Im Service Center eigentlich nicht vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist nach so turbulenten Zeiten da. Man hat alles bisher geschafft. Man sollte aber definitiv nicht jedem Vertrauen. Es gibt doch viele schwarze Schafe.
Vorgesetztenverhalten
Bei Vorgesetzten muss man unterscheiden. Die direkten Vorgesetzten machen eigentlich eine tollen Job, werden aber nur noch mit Druck und Top Down geführt, was leider zwangsläufig an die Mitarbeiter weitergeben wird. Die Angst vor Führungskräften ist auf jeden Fall vorhanden. Das war mal anders.
Arbeitsbedingungen
Leider ist das neue Büro nicht neu. Es tropft von der Decke. Türen lassen sich nur unter massivem Körpereinsatz öffnen. Die Toiletten sind nicht sauber und stinken. Jeder Toilettengang bleibt eine halbe Stunde in der Nase. Höhenverstellbare Tische sind gut.
Kommunikation
Kommunikation ist leider ein Fremdwort im Unternehmen. Es wird quasi nicht kommuniziert. Als Mitarbeiter holst du dir Informationen über dein Unternehmen aus der Presse.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt verändert sich nicht. Die einzige Möglichkeit mehr zu verdienen ist zu kündigen und einen neuen Job zu suchen.
Gleichberechtigung
Es gibt leider Teams und Personen die von Führungskräften anders behandelt werden
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben in meinem Bereich sind wirklich interessant. Leider ist die Meinung von Mitarbeitern mittlerweile nichts mehr wert, da die Meinung nicht mehr gehört wird.
