65 von 174 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Heizung im Büro funktioniert.
Es gibt in der deutschen Sprache 1336 Synonyme in 34 Gruppen für das Wort "Schlecht". Jedes einzelne trifft den Kern.
Gratis Essen und Getränke ist btw. kein besonderes Benefit, sondern Standard in der Branche.
Steht zu den Reaktionen Eurer Aktionen. Hört auf hier löschen zu lassen und gleichzeitig HR-Fake-Bewertungen rein zu stellen. Wer soll Euch das denn glauben?
Neue Kollegen werden aktiv dazu aufgefordert hier positive Kommentare zu hinterlassen, teilweise schon am 1. oder 2. Werktag nach Einstellung. Seriös geht anders.
2017-Heute: diverse spontane Kündigungen, insbesondere älterer Kollegen oder Mitarbeitern die eine eigne Meinung haben, jeweils ohne nachvollziehbare Gründe
2016: 330 entlassene Kollegen vor Weihnachten (ALLE Bewertungen gelöscht)
2011: 100 entlassene Kollegen vor Weihnachten (ALLE Bewertungen gelöscht)
Ein Großteil dieser Menschen hat Euch zu Recht in den Jahren für Eurer Handeln bewertet, welches durchweg unter der Gürtellinie war.
Wenn Ihr nur 20 % der Umsetzungsenergie, die Ihr hier für Blendwerk aufwenden könnt, in Eure Mitarbeitenden investieren würdet, wäre wirklich vielen geholfen.
Mal sehen wie lange es dauert bis diese Bewertung gelöscht wird.
Gerne wird in den HR-Kommentaren auf negative Unternehmens-Kritik mit undifferenzierter Täter-Opfer-Umkehr reagiert. Auch hier zeigt sich das Abteilungen gerne gesellschaftlich am Rand der Zeit agieren.
Eine Kununu-Bewertung durch anwaltlichen Rat löschen zu lassen kostet im median 150 EUR pro Stück. Das Geld wäre bei den unterbezahlten Kollegen besser aufgehoben.
Die 80er haben angerufen, sie wollen ihren Führungsstil zurück.
Das ich heute weiß wie es bei einem WIRKLICH GUTEN ARBEITGEBER in der IT sein kann:
Täglich wertschätzendes Verhalten
Dreifaches Gameforge-Jahres-Gehalt ohne Boni
4-Tage - Woche
All-incl.-Leasing-Dienstwagen incl. Tankkarte
i-Macs als Grundausstattung im Home-Office für alle Arbeitnehmer
Urlaubs- und Weihnachtszulage
mindestens eine jährliche Fortbildung inc. Zertifizierung
Präventionsprogramme zur psychiologischen Gesundheit ... usw.
Nein ... gut war bei der Gameforge wirklich nichts.
Abreißen und einen Hooters hin stellen ... hat mehr Inhalte.
Retrospektiv lässt sich die Gameforge noch nicht eimal romantisieren.
Einfach Schließen ... wäre ehrlicher.
Und die gekaufte Unternehmens-Auszeichung geht wiederholt an ...
Nur um nach Außen getragen zu werden.
Die nächste freie Beförderung ist für Sie reserviert ... jetzt aber wirklich ... ganz bald ... bitte warten Sie.
Erinnert stark an "Erobert die Flagge"
Vorgesetzte haben als Gott-Gleich gesehen zu werden. Punkt.
Es sei denn sie verstecken sich, ehe sie Rechenschaft für Lug, Betrug und die eigenen Taten ablegen müssen.
Das Unternehmen richtet sich stark an die Fans von Zeitreisen. Als Mitarbeiter sind die Epochen Antike und Mittelalter beide live erlebbar ... insbesondere bei der technischen Ausstattung.
Das animalische Paar-Treiben der Kollegen war, durch nicht allzu dicke Wände, immer klar und für alle verständlich kommuniziert. Haltungsnote eine glatte drei.
Der Mindestlohn wird seit 2015 gesetzlich festgelegt. Das hält wohl dennoch manche Vorstände nicht davon ab, diesen plus ein MiniMini-Plus, als besondere Firmenleistung zu verkaufen.
Wer mit Bananen zahlt, kann auch nur mit Primaten arbeiten.
Jeder wird gleich schlecht behandelt.
(Ausnahmen siehe Kommunikation)
Work life balance
Bezahlung, weit unter Durchschnitt. Keine Gehaltserhöhungen.
Benefits an HomeOffice anpassen. Besser bezahlen und Inflationsausgleich automatisch anbieten.
Location vor Ort ist super, Kollegen sind super, Wertschätzung durch Vorgesetzte ist klasse
Das "gierige" Image, was dem Unternehmen nach außen hin anhängt
Kümmert euch bitte um die armen Leute in den Abteilungen, in denen es aktuell noch nicht so gut läuft (namentlich QA)
Insgesamt lockerer Umgang unter Kollegen und mit den Entwicklern, viele Möglichkeiten, um auch kleinere Projekte zu verfolgen und im Rahmen des Haupt-Projekts zu realisieren.
Das Image der Firma ist aus Spielersicht nicht so gut; aus Mitarbeitersicht hängt es von der jeweiligen Abteilung ab. Insgesamt gibt es aber definitiv schlimmere Arbeitgeber.
Dank Home Office überhaupt kein Problem; private Termine können ohne viel Aufwand zwischengeschoben werden, solang die Aufgaben am Ende des Tages erledigt werden
Sofern es einem zeitlich neben den täglichen Aufgaben möglich ist, bieten sich auch genug Mögliichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung an.
Gehalt ist insgesamt völlig in Ordnung (wenn auch leicht unter dem Durchschnitt)
Hatte sich in der Vergangenheit auch kulturell innerhalb Karlsruhe eingesetzt; momentan ist das dank Corona alles ein wenig zurückgegangen. Ansich jedoch durchaus sehr mitarbeiterfokussiert, da uns ein zügiger Wechsel ins Home Office (mittlerweile als dauerhafte Option) geboten wurde.
s.o.
Insgesamt handelt es sich um ein sehr "junges" Unternehmen mit wenigen älteren Mitarbeitenden, aber auch bei denen konnte ich bislang keinerlei Benachteiligung feststellen.
Viel Rücksprache und Feeback von unserem Lead, der sich viel mit unseren Problemen auseinandersetzt.
Gibt's nichts zu meckern: Home Office ist hier das Programm; wenn zusätzliche Ausstattung zum Arbeiten benötigt wird, ist die Firma generell offen für Vorschläge.
Kommunikation innerhalb unserer Abteilung ist super, gibt viel Rücksprache mit den Kollegen und wenn man mal Unterstützung benötigt, ist immer eine helfende Hand zur Stelle.
Habe bislang noch keinen einzigen Fall von Diskriminierung im Unternehmen erlebt, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Hautfarbe.
Bis jetzt haben mich jeden Tag neue, spannende Aufgaben erwartet und es wurde nie langweilig.
Corona time showed how much they care, even small stuff like chocolates during Easter or Christmas, they actually managed to send it to each single employee even though we work from home, as well as masks and even social support.
can't think of any.
Salaries of course.
People are friendly, you can setup you own workspace as you like, they don't mind buying something that you like for your setup as long as it's not over the top.
it's a gaming company that has free to play games, of course some people would emphasize the differences between P2W and F2P so the image will not always be perfect.
They encourage you not to say more than needed at work, an try to plan ahead so you don't have to.
The offer language courses and an online platform with trainings and courses to improve your knowledge.
Recently there has been a lot of change in the company, but not a lot of opportunities to IT departments.
Salary wise, Gameforge is not the best, but they are slowly trying to get there.
We use recycled paper, reusable washable gloves, reusable containers for food, even tea is from a company that has Fairtrade principles.
Depending on the personality of the person, some people just like to keep to themselves, and that is not the fault of the company.
Can't talk about all of them, but management is quite included with us, and have an open door policy.
Can't really complain, sometimes I get surprised if someone from another department is leaving, but I guess this information in limited because of the datenschutz
of course there are always daily business that is not quite interesting, but every month you at least get to work on a new project, which is interesting.
Viele Goodies. Essen, Getränke, Kuchen, Massage, Feiern mit Rücksicht auf Corona. Gratis vorrat an Masken. Homeoffice wurde innerhalb kurzer Zeit geplant und für die ganze Firma umgesetzt. So gut wie Alle haben eine Steuerfreie Prämie nach 5 Monaten Homeoffice erhalten.
Ich hab bisher zum Glück noch nichts schlechtes erlebt woran GF schuld wäre...
Eventuell doch Schulungen zum Einstieg anbieten. Einarbeitung ist für Einarbeiter wie auch für den einzuarbeitenden teilweise anstrengend und langwierig.
Sehr lieb und nett aufgenommen worden..
Wird versucht an jeder Ecke zu verbessern
Flexible und Vertrauensarbeitszeit
Kann ich noch nicht beurteilen
Kann mich nicht beschweren ..
Kommt auf die Kollegen und deren Charakter an
Es wird immer auf respektvollen Umgang geachtet.
Über Meetings und Mails immer auf den neusten Stand
Getränke
Führung, Gehalt, großer Teil der Kollegen bzw. fehlender Zusammenhalt
Schwierig der Fisch stinkt hier schon am Kopf. Die führende Positionen haben bei weitem nicht so viel Ahnung von der Branche, wie sie sich einbilden
Ich hatte die Arbeitsatmosphäre immer als sehr gestellt wahrgenommen. Wirklich gemocht haben sich nur wenige.
Mittelmäßig, damals war der Ruf als Einstiger Amateur Bude ganz okay. Aber genau das sollte man erkannt haben nach spätestens 1-2 Jahren. Da sie mit Zeitverträgen arbeiten, kein Problem, für mich eh ein Zeichen für ein schlechtes Unternehmen.
Kaum vorhanden, am liebsten immer Einsatz bringen, wenn man schon Communities über drei Kontinente verteilt hat, kann man ja auch Rund um die Uhr Teammeetings machen.
Nicht vorhanden
Eher eine, jeder ist sich selbst der nächste, Mentalität
Lächerlich, zu meinen Gehaltsvorstellungen sagte mir mein Vorgesetzter wortwörtlich so viel würde ich niemals verdienen. Er sprach von meinem monatlichen Bruttogehaltsvorstellungen, ich verdiene jetzt fast vierstellig NETTO mehr! Das schafft natürlich auch im Nachhinein, den Beigeschmack, dass versucht wird einen klein zu halten. Generell tanzt man immer auf Messers Scheide. Heute bist du Top, morgen bist du Flop.
Großraumbüro, geht gar nicht!
Erfahren hat man nie was, außer mal hier und da aus dem Flurfunk. Immer nur Bullshit Bingo, wie erfolgreich man doch fahren würde. Gegenüber den Communities war es noch schlimmer. Im Zweifel wurden Projekte Dicht gemacht, weil die Zahlen mal gerade nicht so passten.
Wie oben beschrieben, beim Vorgesetztenverhalten - Katastrophal. Überhaupt keine Wertschätzung. Man soll Community Manager, Quality Assurance, Projekt Manager, Produkt Manager, Marketing, Event Manager, Teamleiter, Ausbilder, Texter, uvm. sein. Alles auf höchstem Niveau (ohne Schulung oder Einweisung) und dazu noch am besten in mehr als zwei Sprachen.
Im Gehalt sieht man das alles nicht, außerhalb meiner Ausbildungszeit habe ich nie wieder so schlecht verdient.
Ja, es gab durchaus welche, allerdings musste man froh sein, wenn man mal was abgekriegt hat.
Wie die Firma in kürzester Zeit auf Corona reagiert und die komplette Belegschaft ins Homeoffice versetzt hat. Seit Mitte März sind wir komplett im Homeoffice und nicht nur, dass das absolut reibungslos ablief, es hat auch der Effizienz kein bisschen geschadet.
Die Gehälter sind zugegebenermaßen eher im unteren Segment angesiedelt.
Abhängig von Produkt, Abteilung, Tagesform...wie in jedem anderen Unternehmen auch. Nach weit über 10 Jahren in der Firma bewerte ich die Arbeitsatmosphäre immer noch als überwiegend positiv.
Bis auf einige Ausnahmen, bei denen man sich nicht im Guten getrennt hat, ist das Image unter Mitarbeitern und Ex-Mitarbeitern nicht weit von der Realität entfernt.
Die Work-Life-Balance ist primär erst einmal nicht NUR von der Firma abhängig. Da machen beide Fehler. Je nach Produkt und Abteilung ist sie kaum gegeben und oftmals starken Schwankungen unterlegen.
Stark vom eigenen Einsatz und dem Bereich abhängig.
Grundsätzlich ist Weiterbildung durchaus möglich und wird auch unterstützt, oftmals muss man das aber mehrfach und bestimmt ansprechen. Die Vorgesetzten kommen selten von sich aus auf einen damit zu (Stichwort: recognise and nurture potential).
Auch ist innerbetriebliche Karriere nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich. Es kann halt nicht nur Leads geben.
Das Gehalt ist in der Regel nicht besonders hoch, so ehrlich muss man sein. Wir bekommen Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kaltgetränke sowie Obst und Naschkram. Das muss man bedenken. Etwas höhere Gehälter würden dennoch nicht schaden.
Da ginge mehr. Allerdings: bei wem nicht.
Nach weit über 10 Jahren in der Firma muss ich immer erst noch erleben, dass Kollegen hier nicht füreinander einstehen, wenn es wirklich darauf ankommt.
Wir haben, branchenbedingt, nicht wirklich viele "ältere" Kollegen. In der Branche treiben sich dann doch zumeist jüngere Menschen herum. Dennoch: es gibt ein paar ältere und die werden nicht anders behandelt, als alle anderen auch.
Manches Büro ist mitunter ein wenig klein für die Anzahl an Mitarbeitern, die darin sitzen. Allerdings ist das schon Jammern auf hohem Niveau und bereits die einzige Kritik, die ich diesbezüglich anbringen kann.
Traditionell verbreiten sich Neuigkeiten bei uns häufig erst einmal im sogenannten Flurfunk. Die wirklich wichtigen Dinge bekommen alle zeitnah und verständlich eine eigene Infomail. Manchmal fällt etwas hinten runter. Nobody's perfect.
Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen mit Menschen aus weit über 20 Ländern. Sprache, Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, etc., mir ist noch nie aufgefallen, dass das auch nur irgendjemanden annäherungsweise gekümmert hätte.
Hängt natürlich extrem von der eigenen Position und Abteilung ab. Service Management, Facility und co. werden nun eher weniger Abwechslung und Spannung in ihren täglichen Aufgaben erleben. Insgesamt bietet die Gamingbranche da allerdings doch eher viel.
Es ist super leicht hier in einen Beruf einzusteigen, da die Firma fast Jede/n einstellt. Es ist auch super leicht den Arbeitgeber mit Karriereaussicht wieder zu verlassen. Gameforge ist kein schlechtes Sprungbrett, allerdings sollte man dann wieder von "Gaming-Industry" sprechen und die Firma nicht beim Namen nennen.
Schlecht waren die Gehälter, der Filz im (mittleren) Management, die Kommunikation, die Atmosphäre zwischen Mißtrauen und Angst vor Kündigung, die Machtspielchen einzelner Vorgesetzter, das Werben mit in Wahrheit kaum vorhandenen Benefits und und und.
Den Sumpf im (mittleren) Management radikal aufräumen wäre ein Anfang. Weniger Luftschlösser versprechen wäre menschlich. Und hört doch auf mit Niedrigstlöhnen und der Aussicht auf eine Festanstellung in der EU Menschen aus dem Ausland anzuwerben, wenn mit dem Großteil der Gehälter keine Familien zu ernähren sind.
Kam sehr auf die Abteilung an. Einzelne Teams oder auch Bürogemeinschaften hatten eine nette, meistens freundliche Atmosphäre. Das endete aber oft dann, wenn Unterstützung im Projekt gefragt war, um mit den harten Deadlines ansatzweise klar zu kommen. Dann zeigte sich, dass fast alle das schnelle Unsichtbarwerden perfektioniert hatten. Nicht aus Faulheit, sondern aufgrund der eigenen Arbeitslast und auch dem Unwillen, sich durch Übernahme von Verantwortung angreifbar zu machen. Fingerpointing und das Treten nach unten waren Alltag. Leider war es auch notwendig ständig über die eigene Schulter zu schauen. Viel Zeit ging dafür verloren, sich selbst abzusichern, um in der nächsten Gehaltsrunde nicht leer auszugehen. Wer andere nicht über die Klinge springen lassen konnte, kam nicht weit. Allerdings funktionierte "survival of the fittest" auch nur, wenn man mindestens mit dem mittleren Management angefreundet war, besser noch privat feiern ging. Im Großen und Ganzen fühlte es sich so an, als wären die meisten Kolleginnen und Kollegen nur noch dort, weil sie noch nichts besseres gefunden hatten. Resignation pur, denn jeder wusste, dass sich nichts verbessern würde.
Weder Spieler noch Mitarbeiter waren stolz auf das Unternehmen, viele mochten bei der Frage nach dem Arbeitgeber selbst unter Freunden den Namen der Firma nicht nennen. Die Umschreibung "ich bin in der Gaming-Industry" war üblich. Google findet auch heute noch die Bezeichnungen "Geldforge" oder "Greedforge" in den hauseigenen Spieleforen. Spieler, die sich mit dem Micropayment des Unternehmens in den free2play-Games beschäftigten, bezeichneten die Firma regelmäßig als "geldgeil". Vielen von uns war das radikale Ausreizen von free2play unangenehm. Da kam der knallharte Konzern zum Vorschein, der uns mit der familiären und lockeren Atmosphäre geworben hatte. Das Image der Firma war und ist katastrophal. Erst in den letzten Jahren wurde angefangen das Image aktiv durch medienwirksame Sponsorships oder gekaufte Titel als "Bester Arbeitgeber" aufzuwerten.
Abhängig von Karrierestufe und Abteilung. Für Menschen, an denen die Arbeit hängen bleibt, nicht selten 60+-Stunden-Wochen (bei 40-Wochenstunden-Verträgen), Crunch und durchgearbeitete Wochenenden. Bei Menschen, deren Pläne zu diesen zeitlichen Katastrophen führten, klassische 9-to-5-Arbeitstage. Nichts ist zynischer als ein "wir sehen uns morgen", wenn der Vorgesetzte das Büro verlässt und der Rest Nachtschicht schieben darf. Allerdings hätte auch kein Planer groß helfen können mangels Fachkenntnissen und Detailwissen rund um Spieler und Game. Die Signalwirkung war einfach schlecht. Work hatte immer vor Life zu stehen. Ohne Diskussion. Ging etwas schief, blieb es am kleinsten Licht hängen, hatte das kleinste Licht am Wochenende gut gearbeitet, prahlte der Vorgesetzte am Montag mit den guten Zahlen. Auch auf Kosten von kurzfristigen Urlaubssperren seiner Untergebenen, wenn anders die zeitlichen Planungskatastrophen nicht aufzufangen waren.
Karriere war nur durch Vitamin B in begrenzten Rahmen möglich. Weiterbildungen gab es, die wurden aber mit jeder Kündigungswelle weniger und irgendwann wurden sie durch Vertröstungen ersetzt.
Das Einstiegsgehalt war selbst bei branchenüblichen Niedriglöhnen unterdurchschnittlich. Der Nettolohn reichte in Karlsruhe genau für eine Person um über den Monat zu kommen. Ohne die Verpflegung durch die Firma (Frühstück und Mittagessen) wären viele von uns nicht in der Lage gewesen den Monat zu überstehen. Pünktlich gezahlt wurde allerdings. Gehaltsverbesserungen gab es. Die waren überschaubar und nicht inflationsangepasst. Zwischen Junior und Senior war finanziell kein großer Unterschied, das bewegte sich im Rahmen einer Inflationsanpassung+.
Führungskräfte hatten die Zeit, den Müll in den großen Containern im Hof nochmal zu sortieren. Das ist gut für die Umwelt. Das bereitgestellte Frühstück und auch der wöchentliche Kuchen wurde von einer lokalen sozialen Einrichtung produziert und geliefert. Das punktet sozial.
Auf Teamebene meistens gut, von Galgenhumor geprägt, aber zumindest nicht so schlimm, dass man gar nicht zur Arbeit kommen wollte. Ansonsten gab es keinen Zusammenhalt auf größerer Ebene, der Arbeitgeber war die einzige Gemeinsamkeit. Oder das von der Firma gestellte Feierabendbier, was von manchen Kollegen schon ab 15 Uhr geöffnet wurde. Das lockerte die Zungen, man bekam abteilungsübergreifend wichtige Informationen die ansonsten eher verschwiegen worden wären. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass in diesen Runden wenig Gutes über die Firma erzählt wurde. Es war daher gesünder nur zuzuhören und nicht mitzumachen, denn diese Informationen, wer was wann wo gesagt hatte, fanden erstaunlicherweise fast immer den Weg zu Vorgesetzten, die das eigene "Mindset" und die "Arbeitsmoral" in Mitarbeitergesprächen später gegen die Kollegen verwendeten.
Abteilungsintern kein Problem. Es war aber zu beobachten, dass mit steigendem Alter und vielleicht auch Gehalt die Menschen die Firma verließen, nicht immer auf eigenen Wunsch. Insgesamt ist der Altersdurchschnitt unterhalb des Managements eher niedrig.
Freundlich gesagt insgesamt armselig, aber auch das ist der Unternehmenskultur von "jeder ist sich selbst der Nächste" geschuldet. Es gab einzelne Führungspersonen, die wirklich versuchten ihre Rolle ernst zu nehmen. Solche Menschen passten sich dann recht schnell der allgemeinen Hackordnung an. Druck nach unten gabs immer, abhängig vom Vorgesetzten nur mehr oder weniger ausgeprägt. Das war desillusionierend. Unter solchen Voraussetzungen machten dann auch Mitarbeitergespräche wenig Sinn, das fühlte sich zu oft als Hinhalten an. Ich weiss bis heute nicht ob meine Vorgesetzten so gut wie keine Möglichkeiten der Mitarbeiterentwicklung hatten, oder ob sie es nicht wollten. Der Wasserfall dominierte.
Sehr alte Hardware, mehrfach durchgereicht und nicht immer den Anforderungen der eigenen Games gewachsen. Großraumbüros wurden durch viele PCs derartig aufgeheizt, dass die Temperaturen im Sommer grenzwertig waren. Lange war die Nachrüstung einer Klimaanlage zu teuer, erst als es nicht mehr anders ging wurde investiert. Im Grunde hatte jeder das Nötigste zum arbeiten. Viele Kolleginnen und Kollegen besorgten sich bspw. Headsets dennoch auf eigene Kosten, da die gestellte Minimalausstattung für die üblichen langen Arbeitstage einfach zu unbequem war.
Nicht gut. Also wirklich nicht gut. Die interne Kommunikation war eher langsam bis nicht vorhanden, gerne massiv schöngeredet oder bei Ausbleiben von Informationen "noch nicht spruchreif". Ohne Flurfunk ging nichts. Kündigungen wurden massenweise nur per E-Mail versandt, nachdem sich mittleres und oberes Management aus der Firma entfernt hatten, um nicht persönlich angesprochen werden zu können. Wir wussten alle die Zeichen zu lesen, wenn sich abteilungsübergreifend Vorgesetzte und Leads übermäßig häufig trafen, oder wenn es eine Rundmail gab, die 4 Stunden später eine "spontane" Vollversammlung ankündigte. Der Gameforge ging es dann trotz der offiziellen Kommunikation "bestes Quartal ever" so schlecht, dass wieder ein paar Menschen durch "strategische Neuausrichtung" gehen mussten. Nicht dass daraus gelernt wurde, das System free2play nicht zu überreizen. Es war eisernes Gesetz die "Kuh zu schlachten, wenn sie keine Milch mehr geben will". Bemerkenswert daher, dass einzelne Menschen in der Abteilung dennoch fette Boni für Quartalsergebnisse kassieren durften. Offiziell in der Abteilung vor allen kommuniziert, nur bekamen nicht alle, die am Projekt arbeiteten, einen Bonus.
Gleichberechtigung war von Vitamin B und der Person der/des Vorgesetzten abhängig, nicht vom Geschlecht. Da die Entwicklungsmöglichkeiten für alle gleichmäßig begrenzt waren, kann man irgendwie als vorhandene Gleichberechtigung bezeichnen.
Nur für Berufsanfänger interessant. Kreativität und Initiative für Verbesserungen ist gar nicht erwünscht. Never change a running system. Du hast eine Aufgabe und die machst du genau so wie vorgegeben bis zum Ende der beruflichen Beziehung. Das reicht um zu erkennen, was nicht gut ist, und eigenständig zu lernen, wie es besser geht. Mit dem Wissen kann man dann auch ohne Probleme das Unternehmen wechseln.
Die tollen Kollegen
Gleitzeit
siehe die anderen Bewertungen
Bessere Auswahl und Schulung der Führungskräfte
Gehälter auf ein faires Niveau anpassen. Die Gehälter sind nichtmal auch nur halbwegs wettbewerbsfähig.
Etwas mehr zur Spielefirma zurück: Mehr Wert auf Spaß bei der Arbeit legen statt auf Druck , Kontrolle und enge Timelines
Die wenigen Arbeitskollegen, die noch nicht die Firma verlassen haben, werten die Arbeitsatmosphäre auf. Generell herrscht aber eine sehr angespannte Stimmung durch Ungleichgewicht der Arbeitslast und durch das unfaire Verhalten in der Führungsebene.
Leider ist unser Image bei Spielern eher, dass wir es nur aufs Geld abgesehen haben und ihnen sonst wenig bieten.
Je nach Abteilung und Projekt unterschiedlich. In manchen Bereichen wird sich dauerhaft zu Tode geschuftet und die Mitarbeiter haben kaum Möglichkeiten die Überstunden abzubauen, in anderen Bereichen können Kollegen/Vorgesetzte später kommen und früher gehen, ohne dass es "auffällt".
In manchen Abteilungen wird Urlaub nie verweigert, andere müssen die Verzögerungen dann "ausbaden" indem es Urlaubssperren gibt.
Aufgrund hoher Arbeitslast wird nur das nötigste gemacht und man hat keinen Raum zur persönlichen Entwicklung/Weiterbildung.
Wer eine große, bekannte Spielefirma in seinem Lebenslauf vorzuweisen hat oder wer persönliche Connections hat, hat bessere Aufstiegschancen als qualifiziertere interne Mitarbeiter.
Es wird sogar persönlich gesagt, dass es keine Karrieremöglichkeit in der Firma in der Abteilung gibt und die Firma es in Kauf nimmt, dass die Leute nach und nach gehen.
Spielebranche wird leider generell sehr schlecht bezahlt, ist hier aber noch viel schlimmer. Das Gehalts ist nicht mal annähernd wettbewerbsfähig und grenzt an Ausbeute.
Dass es auch mal 5-7 Jahre keine Gehaltsanpassung gibt, nicht einmal Inflationsausgleich, ist hier schon ganz normal.
In heutigen Zeiten wird es eher schwierig mit diesem Gehalt überhaupt seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Als Sozialleistungen gibt es kostenlos Frühstück, kostenlos Mittagessen in der Kantine, kostenlose Getränke und Massage gg. einen kleinen Aufpreis. Dies ist zu Zeiten von Corona Homeoffice auch weggefallen. Viele Mitarbeiter haben nun finanzielle Probleme, da sie mit dem extrem knapp bemessenen Gehalt nun kaum noch für die eigene Verpflegung aufkommen können.
Sozialbewusstsein ist vorhanden durch Charity events. Darf es gerne öfter geben :)
Umweltbewusstsein leider wenig vorhanden (z.B. Frühstücksbrötchen einzeln verpackt in Folien), auch wenn die Firma versucht ein "go green" image aufzubauen.
Es ist toll wie die Kollegen miteinander umgehen. Gerade in kritischen Phasen schweißt es sehr zusammen wenn man Leidensgenossen hat die einen unterstützen.
Kann auch passieren, dass man noch kurz vor der Rente gekündigt oder rausgeekelt wird. Ältere Leute werden gleich schlecht behandelt wie die Jüngeren.
Je nach Abteilung/Bereich unterschiedlich. Mehrfach beobachtet : Einzelne Mitarbeiter werden auf Ergebnisse von anonymen Führungskräfteumfragen angesprochen. Mitarbeitern wird gedroht und/oder es wird versucht Mitarbeiter eizuschüchtern (auch öffentlich vor anderen Kollegen); es wird versucht die Kommunikation unter Mitarbeitern zu unterbingen; kein Vertrauen zu den Mitarbeitern und ständige Kontrolle trotz Vertrauensarbeitszeit (Notieren von Arbeits- und Pausenzeiten; Loggen von Arbeitszeiten auf Tickets für jede Kleinigkeit inkl. Meetings), Mobbing oder besser gesagt Bossing.
Es wird nicht auf die Wünsche und Probleme der einzelnen Mitarbeiter eingegangen, diese werden teilweise vollständig ignoriert.
Gebäudepflege wird leider vernachlässigt (Schimmel und es wird seltenst gesaugt und geputzt); Arbeitsmaterial wird nur das Nötigste gestellt, was oft sehr veraltet ist.
Kommunikation unter gleichgesinnten Kollegen ist gut, Kommunikation von Vorgesetzten und der Firma sehr schlecht. Man bekommt Infos entweder gar nicht oder verspätet durch die Gerüchteküche. Infos bei company meetings werden so verschleiert, dass die Mitarbeiter nicht wissen, wie es um die Firma steht.
keine Gleichberechtigung. Vereinzelte Mitarbeiter werden aktiv gemobbt und von Boni ausgeschlossen, egal wieviel Mühe sie sich auch geben.
Aufgrund hoher Arbeitslast kann nur das Nötigste gemacht werden + keine Möglichkeiten zur Weiterbildung im eigenen Gebiet.
So verdient kununu Geld.