Aufwendiger Auswahlprozess, spannende Aufgabe – aber enttäuschender Umgang in der Probezeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Fachlich spannende Aufgaben im kaufmännischen Umfeld von Großprojekten.
Kolleg:innen im Alltag überwiegend sehr freundlich, hilfsbereit und die Stimmung im Team war gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kaum strukturiertes Onboarding, Zuständigkeiten und Erwartungen waren wenig klar.
Es gab kein von der Führung initiiertes frühes Feedback: Mein erstes Probezeitgespräch musste ich nach fast 3,5 Monaten selbst einfordern.
Während der Probezeit ausschließlich positives Feedback, keine Hinweise auf Probleme oder Risiken.
Kündigung kurz vor Ende der Probezeit ohne vorher erkennbare Anhaltspunkte – rechtlich möglich, aber menschlich enttäuschend, gerade mit familiären Verpflichtungen.
Nach einer größeren Transformation ist im Mitarbeitendenkreis spürbar Unsicherheit vorhanden, was sich auch auf Rollen, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit auswirkt.
Verbesserungsvorschläge
Klare Onboarding‑Strukturen mit definierten Ansprechpersonen und Einarbeitungsplan.
Erwartungen, Rollen und Verantwortlichkeiten transparent klären und bei Veränderungen offen kommunizieren.
In Probezeitgesprächen ehrlich auch kritische Punkte ansprechen, anstatt ausschließlich positiv zu spiegeln.
Bewusst klären, wie man künftig im Unternehmen mit Unsicherheit und Veränderungen umgehen will – und diese Haltung im Alltag vorleben.

