Verlinkte Beiträge bei LinkedIn sagen alles Auflösungsverträge und Kündigungen zum Jahresgespräch ohne Vorankündigung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich hatte viel Zeit, um meine berufliche Ausrichtung zu überdenken.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kein Betriebsrat, gelebte Hierarchien, Alltagsdiskriminierungen, Aufstiegschancen, Gehaltsverhandlungen ....
Verbesserungsvorschläge
Vieles muss überdacht werden: Angebot, Stellen, Personal (auch in Führungspositionen) ......
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der jeweiligen Abteilung ist die Atmosphäre unter den Mitarbeitenden gut. Geht es um andere Abteilungen oder gar Vorgesetzte ...
Image
Nach außen Hui, mit veralteten Angeboten (die nicht mehr verkauft werden) und starken Kontakten in kommunale Wirtschaft und Politik (z.B. SPD-Werbung am Firmengebäude zur Landratswahl 2025) aber Kundenzufriedenheit und Empfehlungen fehlten.
Work-Life-Balance
Urlaub war bei mir jederzeit möglich. Nur mit Begründung. „Flexible Arbeitszeiten“ gelten nur von 7 Uhr bis 9 Uhr und „Homeoffice Möglichkeiten“ auch nur bei sehr guten Gründen, die Vorgesetzte bewerten. Da kann man Glück haben oder eben nicht.
Karriere/Weiterbildung
Hast du bereits viel Erfahrung, kannst du Weiterbildungen besser begründen. Aber auch hier braucht es Glück mit den direkten Vorgesetzten. Eher 1- bis 2-tägige Schulungen. Karrieresprünge sind die Ausnahme!
Gehalt/Benefits
Gehälter sind sehr individuell und entsprechen meistens nicht den tatsächlich geleisteten Aufgaben. Müssen im Bewerbungsgespräch sehr gut verhandelt worden sein, denn Gehaltserhöhungen sind Mangelware.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Jeder Versuch ein Betriebsrat zu gründen im Keim erstickt. Betriebsrat und Home-Office sind die Unwörter, die niemals laut genannt werden sollten. Neue Verbrenner-Dienstwagen 2025, obwohl selbst Ladesäulen verkauft und PV-Anlagen installiert werden. Weil es abrechnungsmäßig „einfacher“ ist. Hier ist man vom eigenen Geschäft überzeugt.
Kollegenzusammenhalt
Grade in den einzelnen Abteilungen sehr gut. Jedoch schon bei Vorgesetzten schwieriger. Eher ein „Wir gegen die da Oben“.
Umgang mit älteren Kollegen
Auf Fähigkeiten und Wissen von erfahrenen Kolleg*innen wird sehr häufig zurückgegriffen.
Vorgesetztenverhalten
Ebenfalls ein „Wir gegen die da unten“. Abgaben bis gestern, unzureichende Informationen für die Bearbeitung, unrealistische Preisgestaltung, Vorwürfe statt Lösungsfindung. Teilweise sogar Falschbehauptungen und Absprache von Fähigkeiten.
Arbeitsbedingungen
Software, Softwarelizenzen und die Klimaanlage waren tägliche Konfliktquellen.
Kommunikation
Erst gar keine, dann wöchentliche Meeting, die eher einer Arbeitsabfrage gleichen. „Was hast du letzte Woche gemacht, warum ist das noch nicht fertig, mach das diese Woche! Und weiter zum nächsten“ Dafür braucht es keine Teammeetings! Gelegentlich kommen auch kurzfristige Aufgabenabfragen von der Geschäftsführung (Wenn Geld nicht so abgebucht werden kann, wie anfangs kalkuliert.) Ach und von den plötzlichen „Aufhebungsverträgen“ und Kündigungen in u.a. Jahresgespräche, ohne Vorankündigungen habe ich noch nichts erzählt.
Gleichberechtigung
Alltagsrassismus und Alltagssexismus sind alltäglich. Teilweise aber auch mehr.
Interessante Aufgaben
Möglichkeiten wären da. Besonders bei den Stellen für die sich beworben wird. Allerdings gibt es fast niemanden, der wirklich das tut, wofür er/sie eingestellt wurde. Änderungen der Abteilungen, der Aufgaben und der Mitarbeitenden sind genauso häufig wie Umzüge in neue Büros (ca. alle 3 Monate).

