Absturz
Verbesserungsvorschläge
Der Vorstand sollte sich Fragen warum wir so einen Absturz hingelegt haben. Und das nicht einfach mit einem weiteren Arbeitsplatzabbau lösen. Die Verursacher dieses Chaos zur Rechenschaft ziehen. Zu theoretisch, zu realitätsfern. Das wäre ehrlich und würde Vertrauen schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Die Perspektive ist negativ. Der Bereich Brauerei wurde durch eine Umstrukturierung nachhaltig zerstört. Der verantwortliche Manager wurde, trotz mehrerer gleicher Fehlleistungen, für eine andere Businessunit zuständig und nicht zur Rechenschaft gezogen. Der Auftragseingang hat eine Senkrechte nach unten genommen, genauso wie die Arbeitsatmosphäre.
Work-Life-Balance
Wenn wenig Work, klar, mehr Life.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Überzogen. Andere Firmen haben das bereits bemerkt. Wir haben eine Organisation aufgebaut der nicht mehr klar ist, das wir Geld mit Anlagenbau verdienen.
Kollegenzusammenhalt
zerfällt
Vorgesetztenverhalten
Kein drive mehr
Arbeitsbedingungen
SAP ist wichtig. Reporting bis zum Ende. Aber technische Tools haben null Priorität. Wenn Technik keine Rolle mehr spielt - dann gibt es auch nichts mehr zu Reporten.
Kommunikation
Zu wenig werthaltig, zu viele zu Themen die nichts mit Wertschöpfung zu tun haben. Man feiert sich in seiner internen Blase, beschäftigt sich mit internen Themen statt diese Energie in Kunden zu investieren.
Interessante Aufgaben
Die gibt es! Aber komplizierte und ineffiziente Strukturen, Bürokratie und Zahlenfetischismus machen das Arbeiten unmöglich. Man wird gebremst, damit nicht auffällt wie krass negativ die "organisatorischen" Änderungen das Geschäft geschädigt haben. Anlagenbau kann so nicht funktionieren. Aber das scheint im neuen Divisionsmanagement (noch?) nicht verstanden zu sein. Execution is local in den Ländergesellschaften. Auch wenn die Fähigkeiten und das Interesse dort nicht gegeben sind. Und die, die es machen wollen dürfen nicht. Kein Wunder dass die Zahlen nicht passen.

