Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 18.8.2026
GEA Group erhält von Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Besonders positiv stechen der Kollegenzusammenhalt und die Aufgabenvielfalt hervor: Die Zusammenarbeit im Team wird als stark bewertet, wenngleich abteilungsübergreifende Kooperation und Silo-Denken kritischer gesehen werden. Die Vergütung nach IG-Metall-Tarif gilt als überdurchschnittlich, auch wenn Kürzungen bei Sozialleistungen und intransparente Bonusanpassungen für Unmut sorgen.
Kritischer fallen die Bewertungen zu Führungsverhalten und Kommunikation aus. Viele Rezensionen beschreiben einen autoritäreren Stil auf höheren Führungsebenen, fehlende klare Zielvorgaben und mangelnde Wertschätzung. Auch die interne Kommunikation gilt als verbesserungswürdig – Entscheidungen werden oft ohne Erklärung verkündet, abteilungsübergreifender Austausch scheitert hä...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei GEA Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige berichten von offenen und fairen Vorgesetzten, die ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter:innen haben. Dabei zeigt sich, dass die Qualität der Führung stark von der jeweiligen direkten Führungskraft abhängt.
Kritischer fällt das Bild auf höheren Hierarchieebenen aus. Mehrere Nutzer:innen bemängeln einen zunehmend autoritären Führungsstil im mittleren und oberen Management, fehlende klare Ziele sowie mangelndes persönliches Feedback. Zudem berichten einige von einem Wandel hin zu einer stärkeren Fokussierung auf Deadlines und Statusberichte, während die Interessen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen in den Hintergrund treten. Kritisches Feedback werde dabei häufig ignoriert oder blockiert. Wenige Nutzer:innen kritisieren darüber hinaus fehlende Transparenz bei personellen Veränderungen sowie mangelnde Wertschätzung seitens der Führung.
Die Kommunikation bei GEA Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Offenheit des neuen CEOs sowie die gute Erreichbarkeit von Vorarbeiter:innen und der Lagerverwaltung positiv hervorheben, überwiegen kritische Stimmen. Wenige Nutzer:innen berichten, dass sie über wichtige Themen informiert wurden, und beschreiben die Kommunikation als offen.
Häufiger hingegen äußern Nutzer:innen, dass die abteilungsübergreifende Kommunikation problematisch sei und oft in gegenseitigen Schuldzuweisungen ende. Die Kommunikation innerhalb des Managements gilt manchen als katastrophal, Entscheidungen würden ohne Erklärungen bekanntgegeben, was zu Frustration und Vertrauensverlust führe. Trotz moderner Tools würden Probleme häufig umgangen statt gelöst, und interne Kommunikation konzentriere sich auf Selbstdarstellung statt auf inhaltlich wertvolle Informationen. Die Qualität der Kommunikation variiere stark je nach Gesprächspartner:in.
Die Arbeitsatmosphäre bei GEA Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite beschreiben einige Kolleg:innen das Miteinander als freundlich, respektvoll und hilfsbereit, wobei einzelne Abteilungen besonders hervorgehoben werden. Die Teamdynamik wird von einigen als angenehm und kompetent wahrgenommen.
Dem gegenüber stehen deutlich kritischere Stimmen, die eine spürbare Verschlechterung des Arbeitsklimas beklagen. Als Ursachen nennen einige Nutzer:innen zunehmenden Druck, fehlendes Vertrauen sowie Silodenken – insbesondere im Zusammenhang mit der SAP S/4HANA-Transformation und Restrukturierungsmaßnahmen in einzelnen Unternehmensbereichen. Kritik führe laut einigen Bewertungen eher zu Rechtfertigungsdruck als zu Verbesserungen, und offene Kommunikation werde als wenig verbindlich erlebt. Insofern spiegelt die ausgeglichene Gesamtstimmung den Widerspruch wider: Während das kollegiale Miteinander vielerorts positiv empfunden wird, belasten strukturelle und organisatorische Entwicklungen das Klima in Teilen des Unternehmens erheblich.
Der Kollegenzusammenhalt bei GEA Group wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders die Zusammenarbeit innerhalb der einzelnen Abteilungen und unter langjährigen Kolleg:innen erhält sehr gute Rückmeldungen. Viele beschreiben die gemeinsame Leistung als hervorragend und die Teamarbeit als stark ausgeprägt.
Jedoch zeigt sich ein gemischtes Bild, sobald Abteilungsgrenzen überschritten werden. Einige Nutzer:innen berichten von Spannungen zwischen Außendienst und Büro sowie von Silodenken, das durch internen Druck entstanden sei. Wenige kritisieren zudem Vetternwirtschaft und interne Konflikte. Auch empfanden manche Kolleg:innen verpflichtende Teamevents als sozialen Druck. Vereinzelt wird erwähnt, dass sich der Zusammenhalt zuletzt verschlechtert habe.
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