1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Meine erste Vorgesetzte und mein vorletzter Vorgestzter. Hatten Ahnung und hatten immer Respekt.
Sämtlich bereits beschriebene Punkte. Die gesamte Firma ist schlecht. Schlechte Bezahlung, größtenteils ungerechter Umgang mit Angestellten, hat keine Strukturen, offensichtlich auch kein Anspruch, kein Respekt, keine Wertschätzung.
Die Firma sollte sich um ihre Angestellten kümmern und diese auch schützen. Ihnen vertrauen und unterstützen. Grundlegende Dinge wie Respekt, Struktur existieren nicht und sollten schleunigst Einzug erhalten. Ebenso muss sich die Art der Gehaltberechnung ändern, damit die Angestellten für ihre harte, körperliche Arbeit zumindest so fair wie möglich bezahlt werden. Weihnachts und Urlaubsgeld, bezahlte Überstunden sind motivierender, als permanent von den Vorgesetzten für ihre Versäumnisse oder Faulheit abgeledert zu werden. Dringend erforderlich ist auch, dass jeder Angestellte auf seine mindestens 12h Ruhezeit zwischen dem Letzten und ersten Auftrag kommt.
Das könnte man gewährleisten indem man nicht eine Person buntgemischt auf mehrere Kunden verteilt, sondern strukturell einem Arbeitnehmer die Kunden so gibt, dass sie möglichst gut miteinander verbunden liegen und z.B mit einem Kunden um 6 Uhr beginnt und der letzte Kunde um 15 Uhr dran ist und den Arbeitstag dann beendet. Personalisierte Kundeverteilung kurzgesagt. Würde schon maßgeblich dazubeitragen, dass Angestellte deutlich besser arbeiten werden und ein wenig zufriedener sein können. Setzt aber auch voraus, dass man Vorgestzte hat die Ahnung haben und ein solches System effizient installieren. Das setzt aber voraus, dass man nicht mehrmals im Jahr die Vorgesetzten austauscht, was ein weiterer Punkt ist der dringend verbessert werden muss.
Permanenter Zeitdruck, unzureichend Arbeitsmaterial, faule Arbeitskollegen
Die meisten Mitarbeiter sprechen eher negativ über die Firma. Das Ansehen von Außerhalb ist allerdings auch nicht besser. Jeder der mit dieser Firma irgendwie zutun hatte lässt kann nichts Positives nennen.
Es geht soweit, dass selbst in anderen Berufsfeldern mindestens eine Person von der Firma zwar gehört hat, aber nur im negativen Sinne. Oft wird die Firma mit Unzuverlässigkeit, Ahnungslosigkeit der Beschäftigten und zu teuer für die Nichtleistung in Verbindung gebracht.
Viele Einsatzorte, quer verteilt in der Stadt. Einsatzzeiten waren oft nachts um 2 Uhr bis 6 Uhr, danach direkt um 8 Uhr bis 11 Uhr zum nächsten Kunden, danach konnte man sich kurz erholen zu Hause, 14 Uhr bis 18 Uhr dann weiter, danach von 19 Uhr bis 23 Uhr zum letzten Kunden. Danach konnte man dann zu Hause 1h schlafen und dann direkt wieder los zum 2 Uhr-Nachts-Kunden. Freizeit hatte man gar nicht, Schlafen war ein seltener Luxus.
Es wird nichts Dergleichen angeboten, jedenfalls nicht für die Angestellten die den Beruf nicht gelernt haben. Wenn eine solche Person eine Weiterbildung macht, dann über Angebote vom Jobcenter oder aus eigener Tasche. Von der Firma gab es auch Nachfrage nie etwas.
Gehalt basierte auf Tarif. Arbeitsstunden wurden allerdings so merkwürdig berechnet, dass man sich nie selbst ausrechnen konnte ob man auch richtig bezahlt wurde. So waren auf dem Dienstplan die vorgegebene Arbeitszeit für Kunde X 1,33 Stunden. In der Praxis waren das 1h 15 Minuten und nicht wie es vermuten lässt 1h 33 Minuten.
Somit hatte man immer weniger bekommen als mit vernünftigen und gängigen Sollzeiten. Überstunden wurden wirklich nie bezahlt, auch mit Beweisen das man wegen außerplanmäßigen Aktionen des Kunden einen deutlichen Mehraufwand hatte. Weihnachts oder Urlaubsgeld gab es auch nie oder sonstige Bonuszahlungen. Es wurde das absolut Nötigste gezahlt und selbst da wurden sich Gründe aus den Fingern gesaugt um da auch nochmal was abziehen zu können.
Außer auf Mülltrennung wurde auf nichts geachtet. Firmenwagen sind allesamt Verbrenner gewesen. Die Privatfahrzeuge von Arbeitskollegen, die als ihr Dienstwagen herhalten mussten, waren auch Verbrenner. Also würde ich behaupten, dass sich mit Klima und Umwelt wenig bis gar nicht auseinandergesetzt wurde
Jeder macht sein Ding. Viele faul und lassen sich durch Vertretung ihre Einsatzorte aufpolieren um nach dem Urlaub weniger als das Nötigsten tun zu müssen. Jeder geiert dem anderen einen lukrativen Einsatzort weg, mit Lügen oder sonstigen Aktion. Zusammenhalt, Ehrlichkeit sind für Angestellte und für die ganze Firma ein Fremdwort.
Respektlos. Ältere Kollegen werden zwar eingestellt, wenn sie allerdings nicht mehr so funktionieren, dann werden sämtliche Bemühungen zum herausekeln in Bewegung gesetzt. Kollegen und Kolleginnen werden angestachelt Probleme zu machen und Lügen zu verbreiten.
Vorgesetzte werden nur tätig wenn man angeblich etwas nicht richtig gemacht hat. Wenn man sich für Materialbestellungen an die zuständigen Vorgesetzten gewandt hat, wurde nicht reagiert. Ebenso wenig wenn man vom Kunden schikaniert wurde. Es wurde sich nie um die eigenen Mitarbeiter gekümmert. Man hatte zutun was gesagt wir, egal ob es Sinn gemacht hat oder nicht. Anliegen der Mitarbeiter wurden gar nicht beachtet oder gegen die Mitarbeiter benutzt.
Von Kunde zu Kunde unterschiedlich. Der eine Kunde hat Platz für Materialien und Platz für die Arbeitskräfte, wieder andere Kunden nicht. Stauraum für Arbeitsmaterial hatten die Wenigsten. Man hatte deswegen nie genug und musste öfter bestellen, geliefert wurde nur snach Lust und Laune und grundsätzlich nie vollständig. Viele Kunden haben sich auch in Abwesenheit an dem Material bedient, ebenso haben Arbeitskollegen Material mitgehen lassen. Man konnte also in den seltensten Fälle seine Arbeit wie vorgesehen leisten.
Gab es nie. Man wurde nur darüber informiert, wenn man etwas angeblich vergessen hat oder nicht gründlich gewesen sein soll. Vorzugsweise in der Freizeit
Kann ich nicht beurteilen. Ist ein frauendominierte Job gewesen und da hatte man als Mann eher Probleme.
Allerdings wurden auf einen männlichen Vorgesetzten zwei weibliche Nachfolger eingesetzt. Und selbst zwei Frauen waren nicht in der Lage den männlichen Vorgesetzten adäquat zu ersetzen. Sollte also alles aussagen ob Frauen die gleiche Möglichkeiten haben wie Männer. Frauen werden da bevorzugt, ob sie die Position können oder nicht ist erstmal egal. Für Kundenbeschwerden werden dann auf die Untergebenen gerichtet und dafür abgeledert.
Aufgrund von unterschiedlichen Kunden gab es durchaus abwechselnde Bedingungen auf die man sich einstellen musste. Also durchaus interessant. Allerdings wird es mit der Zeit eintönig. Die Arbeitsbelastung war nicht gerecht. Man konnte aber durchaus seine eigene Vorgehensweise praktizieren, um für sich selbst den bestmöglichen Ablauf zu praktizieren.