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Gute Kollegen und Meister ABER auf Führungsebene sind die Mitarbeiter hier absolut nichts wert

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Produktion in Aalen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

gute Kollegen, guter Meister, abwechslungsreiche Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsleitung. Im Vorstellungsgespräch wird oft erwähnt wie dringend man Leute braucht. Sobald man dann anfängt, hat man Kurzarbeit!? Hier wird einem dann ständig bestätigt, dass man sich dennoch keine Sorgen machen muss, die Firma braucht ihre Leute..... nur damit man dann an einem schönen Freitag, von heute auf morgen, ohne Vorwarnung, die Kündigung hingeknallt bekommt, innerhalb 14 Tagen, denn leider ist man in der Probezeit. Dabei ist man gerade erst vor 2,5 Monaten eingestellt worden, soviel zu der Planung des Betriebes. Wenn der Chef hier keine 14 Tage Kündigungsfrist hätte, er würde sofort von heute auf morgen kündigen, denn die Leute und deren Schicksale sind ihm vollkommen egal. Wenn sich hier jemand bewerben möchte, haltet gute Kontakte zum Arbeitsamt, es könnte sehr schnell gehen, dass ihr vorsprechen müsst.......

Verbesserungsvorschläge

Man sollte keine Mitarbeiter unbefristet einstellen, wenn man schon wenig Arbeit hat. Der Arbeitgeber weiß natürlich, dass er die Mitarbeiter in den 6 Monaten Probezeit wieder, innerhalb von 2 Wochen, vor die Türe setzen kann und das tut er auch, wenn die Arbeit nicht besser wird. Es ist dem Geschäftsführer vollkommen egal, ob die Leute ein Schicksal oder Verpflichtungen haben. Das Arbeitsamt wird es schon richten. Das ist ein absolutes NO GO. Man könnte ja zumindest die betroffenen Leute vorwarnen, denn es ist sehr unglaubwürdig, dass man erst heute weiß, dass man morgen keine Arbeit mehr hat. Außerdem könnte man den Monat zumindest beenden und nicht mitten im Monat den "Ballast" schnell raus hauen. Da fehlt von heute auf morgen mal weit über 1000 Euro Netto. Man könnte auch im Vorstellungsgespräch schon erwähnen, dass eine Kurzarbeit ansteht, denn auch dies weiß man nicht erst einen Tag vorher. Aber dann würde sich der Bewerber wahrscheinlich für eine andere Firma entscheiden und das möchte man auch nicht, denn sollte die Arbeit wieder anziehen könnte man die Leute schon brauchen, andernfalls hat man ja 6 Monate Probezeit.....

Arbeitsatmosphäre

Im Allgemeinen ganz ok. Es kommt aber auch öfter mal vor, das die Geschäftsleitung Versprechen nicht einhält oder zurück zieht

Image

Wenn man Leute unbefristet einstellt, obwohl man keine Arbeit hat, nur damit man sie in der Probezeit, dann unverschuldet, wieder vor die Türe setzen kann, hat man keine guten Bewerbungen verdient. Leider weiß der Bewerber nicht, wieviel Arbeit die Firma hat.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind untereinander hilfsbereit

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten des Meisters war mir gegenüber stets einwandfrei

Kommunikation

Die Geschäftsleitung informiert die Belegschaft über sehr wenig, bis überhaupt nicht. Daher kommen viele Maßnahmen sehr überraschend und unvorbereitet

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist abwechslungsreich


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Andre HoppeGeschäftsführer

Lieber Mitarbeiter,

ich kann dem, was die Beendigung des Arbeitsverhältnisses betrifft nichts hinzufügen. Es stimmt, dass hier sehr kurzfristig gehandelt wurde. Ob es dafür überhaupt einen passenden Zeitpunkt gibt bezweifle ich.
Alle Führungskräfte inkl. Betriebsrat werden allerdings regelmäßig über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung informiert - in zweiwöchentlichen Abständen - vollumfänglich!
Eine Ausweitung des Stundenkontos zum
damaligen Zeitpunktes auf - x Stunden wurde vom BR abgelehnt.


Der Vorwurf, dass einem das Schicksal der Arbeitnehmer egal ist stimmt in keinster Weise!
Die Verantwortung liegt jedoch auf der ganzen Firma. Hier haben wir in der Zeit der Kurzarbeit auf 90% aufgezahlt.
Das die Vorgehensweise in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten für jeden Betroffenen furchtbar ist erklärt sich von selbst. Allerdings sind hier die Reihenfolgen inkl. späterem Sozialplan ganz klar vorgegeben und lassen, auch wenn einem die Auswahl oft nicht passt gegenüber dem Betriebsrat keinen Spielraum.
Ich bitte Sie dies auch zu bedenken.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.