Starke Benefits, aber schwächelnde Kommunikation
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen bietet hervorragende Benefits und Arbeitsbedingungen, die für eine moderne Work-Life-Balance in Deutschland im direkten Vergleich mit anderen Unternehmen kaum zu übertreffen sind. Die Möglichkeit, drei von fünf Tagen im Homeoffice zu arbeiten sowie topmoderne Ausstattung, kostenfreie Getränke, Snack-Angebote, einen Obstkorb, eine jährlich stattfindende Workation oder die quartalsweise verfügbaren Me-Days/Joker-Tage sind auf dem aktuell gruseligen Jobmarkt eine absolute Bereicherung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider zeigt sich im Alltag, dass die Stimmung im Team und im Miteinander zwischen Geschäftsführung und Belegschaft deutlich besser sein könnte. Besonders die aktuell sehr schlechte Kommunikation führt zu sehr hohen Spannungen: Informationen kommen oft unvollständig oder bruchstückhaft an. Daraus entstehen Missverständnisse und Unsicherheit, die wiederum die Motivation hemmen. Kritik an dieser Vorgehensweise wird schnell als persönlicher Angriff interpretiert, was die Offenheit im Austausch stark einschränkt.
Ein weiterer Punkt ist die hohe Fluktuation, die häufig unternehmensseitig gewollt ist. Das sorgt dafür, dass neue Kolleginnen und Kollegen von Anfang an distanzierter behandelt werden, was schade ist und dem Teamgeist im Weg steht.
Der Wunsch nach einer Verbesserung des Zwischenmenschlichen ist bei fast allen im Kollegium vorhanden, aber selten bis gar nicht unternimmt jemand den ersten Schritt an der aktuellen Lage etwas zu ändern und lieber den Ist-Zustand auszusetzen. Das führt unweigerlich zu schlechter Laune und mindert den Spaß an der Arbeit.
Verbesserungsvorschläge
• Klarere Kommunikationsstruktur: Änderungen und wichtige Themen sollten vorbereitet, vollständig und nachvollziehbar kommuniziert werden. Eine transparente und ruhige Aufklärung, ohne das Schlimmste zu befürchten, kann hier vieles erleichtern.
• Feedback-Kultur stärken: Konstruktive Kritik sollte immer als Chance zur Weiterentwicklung verstanden werden und nicht als Angriff. Schulungen oder externen Coachings könnten diesen Prozess unterstützen.
• Teambuilding fördern: Gerade durch den hohen Remote-Anteil ist es wichtig, gezielt Raum für Austausch und Zusammenhalt zu schaffen. Beispielsweise durch regelmäßig stattfindende Teamevents.
• Fluktuation überdenken: Eine verlässliche Personal- und Unternehmensstrategie würde dafür sorgen, dass das Kollegium neue Teammitglieder offener und langfristiger integriert.
Arbeitsatmosphäre
Diese Bewertung beschreibt den aktuellen Ist-Zustand. Sollte sich die Situation in naher Zukunft verbessern, verschlechtern oder unverändert bleiben, werde ich das in einer weiteren Bewertung entsprechend widerspiegeln. Ich hoffe auf Besserung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zu viele Bestellungen über Amazon und getrennte Mülleimer sind zwar vorhanden, aber trotzdem wird ohne Konsequenzen wahllos alles reingeworfen.
Kollegenzusammenhalt
Hier hätte ich gerne 5 Sterne vergeben, aber es war leider mal besser. Das ist der aktuellen Arbeitsatmosphäre geschuldet
Vorgesetztenverhalten
Würde gerne mehr Sterne vergeben, da ich der Meinung bin einen im Kern sehr sozialen, intelligenten und netten Menschen zu sehen. Aber leider viel zu tagesformabhängig.
Kommunikation
Aktuell unterirdisch. Ein verzweifelter Versuch regelmäßig stattfindende Couchgespräche ins Leben zu rufen, der das Ziel verfolgt Erfolge zu feiern und über aktuelle Informationen aufzuklären, wird im Kollegium eher belächelt statt ernst genommen.

