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Geers Gutes 
Hören
Bewertung

Viel Mitarbeiterüberwachung, schönrederei und völligen Fehlentscheidungen. Ausgetragen auf dem Rücken der Mitarbeiter.

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Geers Gutes Hören in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt ist OK

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In meinen Ausführungen zu finden.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf eure Mitarbeiter und achtet auf die Stimmung im Unternehmen. Hört aus alles Schönzureden und den Mitarbeitern das Gefühl zu geben, dass Überlatung die eigene Schuld sind.

Arbeitsatmosphäre

Solange Umsatz generiert wird und alle herbeifantasierten bürokratischen Aufgaben erledigt werden wird man in Ruhe gelassen. Sobald durch -in dieser Branche nicht kalkulierbare Umstände- der Umsatz einen Monat einbricht, oder bei Sonderversorgungen ein Kundenprozess länger als gewollt läuft, wird man relativ zügig mit Nachfragen und "Strafmaßnahmen" konfrontiert.

Zudem wirkt dieser Konzern bei allen vorgeschlagenen Verbesserungen zu Arbeitsabläufen oder auch nachfragen zur Sinnhaftigekit verschiedener Prozesse wie eine völlig unflexible Behörde aus den 80er Jahren.

Kommunikation

Findet oft sehr von oben herab statt und der einzelne Mitarbeiter fühlt sich hier oft nicht ernstgenommen. Probleme bei Prozessen oder völlige Überlastung der Mitarbeiter in Fachgeschäften wird mit fehlndem Zeitmanagement oder generellen persönlichen Defizieten gekontert.

Ein schönes Beispiel hierfür: Der Konzern sieht sich seit einigen Monaten mit einer Kündigungswelle von Meistern und Gesellen sondergleichen konfrontiert. Der Auslöser hierfür ist recht offensichtlich die rigorose Umsetzung eines neuen Beratungs- und Prozesskonzepts, das an vielen Ecken und Enden nicht gut funktioniert und an Kinderkrankheiten leidet.

Dennoch wird in Schulungen und Fragerunden zu diesem Konzept suggeriert, dass sämtliche negativ auftretenden Aspekte am einzelnen Mitarbeiter, der nicht bereit für Veränderungen ist liegen.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb meines Fachgeschäfgtes sehr gut. Wir "sitzen alle im selben Boot"

Work-Life-Balance

Durch totale Überlastung und vielen zusätzlichen schwachsinnigen Prozessen ist mein Schlaf seit Monaten sehr schlecht, meine Wochenenden reichen nicht zur Erholung aus und ich fühle mich Tag für Tag von der Arbeit völlig erschlagen. Ich werde ungewöhnlich oft Krank und fühle mich permanent völlig ausgelaugt.

Vorgeblich will Geers die Arbeitszeiten flexibilisieren, tut erkennbar aber überhaupt nichts dafür.

Dies wird dadurch verstärkt, dass Geers das Gefühl vermittelt, dass dies alles an fehlndem Zeitmanagement liege.

Selbst bei einem langen Krankheitsfall eines Leistungsträgers in unserem Fachgeschäft wurde uns über Wochen keine Unterstützung gewärt sondern mehrfach nachgefragt, welche Abrechnungen trotzdem möglich wären und warum der Umsatz so sehr einbrechen würde.
Der Druck wurde kurzzeitig so sehr erhöht, dass das gesamte Fachgeschäft kurz darauf ausgefiel.

Vorgesetztenverhalten

Wir haben noch einigermaßen Glück mit unserer Berzirksleitung. Eine STufe darüber hat man entweder keinen Kontakt mehr mit den Verantwortlichen oder man bekommt erboste Mails oder Anrufe.

Interessante Aufgaben

Durch ein neues vereinheitlichtes Beratungs- und Verkaufskonzept hat Geers es innerhalb kürzester Zeit geschafft den Hörakustikberuf von einem sehr spannenden, schönen und abwechslungsreichen Tätigkeitsfeld zu einem normierten, standartisierten und langeweiligen Tätigkeitsfeld innerhalb des Unternehmens umzugestalten, in dem Sonderversorgungen und "schwierige Fälle" keinen Platz mehr haben. Dies wird durch ein immer weiter eingeschränktes Produktportfolio noch mehr verschärft.

Leider führt diese Entwicklung auch dazu, dass viele Kollegen mit immer größerem desinteresse an den Kunden herantreten und in letzter Konsequenz die Kunden darunter leiden müssen.

Gleichberechtigung

In den Fachgeschäften und auf Bezirksleiterebene ist das VErhältnis zwischen Männern und Frauen sehr ausgeglichen. Im höheren Management findet man kaum noch Frauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Immer mehr ältere Kollegen werden dazu gedrängt neue, schlechtere Arbeitsverträge zu unterzeichnen.

Nach der Kündigung meiner Fachgeschäftsleitzung, die über ein Jahrzehnt an Firmenzugehörigkeit vorweisen kann, wurde noch nichteinmal nachgefragt, was der Grund der Kündigung wäre.

Untereinander ist der Umgang natürlich von Fachgeschäftz zu Fachgeschäft zu betrachten.

Arbeitsbedingungen

Langsame Rechner, veraltete Technik gestützt von einem internen Netwerk, das mehrmals die Woche nicht erreichbar ist. Die Fachgeschäfte werden jetzt zwar nach und nach umgebaut, hierbei wird allerdings nicht auf individuelle Wünsche der Mitarbeiter eingegangen oder gar erfragt, was der individuelle Standort erfordert, sondern nach Schema F alles auf einen Stand gebracht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viel Plastikverpackungen, viele Post Its, viele Unnötige Ausdrucke auf Papier.

Gehalt/Sozialleistungen

Wenn das Gehalt nichtetwas höher als der Branchenschnitt liegen würde, hätte das Unternehmen noch mit viel mehr Kündigungen zu kämpfen.

Kein 13. Gehalt, keine vernünftige Bertreibsrente, kein Bretriebsrat.

Jede Gehaltsanpassung muss mühselig erstritten werrden und führt zu einem entnervenden Rechtfertigungskampf, ob man sich 50€ mehr Gehalt debnn auch wirklich verdient hätte.

Bis vor kurzem gab es ein Bonussystem, das sich direkt vom realen Fachgeschäftsumsatz ableiten lies. Dieses wurde nun durch eines ersetzt, dass zwar exponentiell steigt, sobald man über eine 100% Zielerreichung hinauskommt, bei dem man aber auch immer eine Mindestzielerreichung braucht, um überhaupt beteiligt zu werde. Wäre alles nicht Schlimm, wenn nicht mit Einführung des neuen Bonussystems auch die Zielbudgets für das neue Geschäftsjahr massiv erhöht worden wären (oftmals über 50% im Vergleich zum Vorjahr)

Image

Vor den Mitarbeitern verspielt Geers gerade alles an Integrität. Die Stimmung geht bei vielen Mitarbeitern in die Richtung, dass man sich langsam über die Zukunft von Geers sorgt, weil gerade so viel Schief läuft.

Durch Massive Werbekampagnen, intransparenten Lockangeboten und ein Callcenter bekommen wir immer mehr unzufriedene und genervte Kunden in unser Fachgeschäft gespült. Die Rede ist von "Datenkrake" und "Werbeterror".