Ihr Unternehmen?

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GEFEG 
Drive 
Technologies 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel Potenzial gehabt und wenig Nutzen daraus gemacht

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei GEFEG Drive Technologies GmbH in Gosheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt gerade in schwierigen Situationen. Man ist trotzdem ein Mensch.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich denke, es wird aus anderen Berichten sehr deutlich, wohin die Reise geht. Ich muss mich auch dem ganzen anschließen.
Es ist ein nicht wollen Problem und nicht ein nicht können.
90% der Probleme sind zu lösen, der Rest ist normal.
Gefeg Neckar ist schon lange ein Zombieunternehmen. Es wird irgendwie noch am Leben erhalten. Super viel Potenzial und doch schade, dass es so an die Wand gefahren wird.

Verbesserungsvorschläge

Ego bei Seite schieben, wäre ein wichtiger Anfang!
Mitarbeiter die wirklich Lust haben was zu bewegen, offen zu begegnen und nicht gehen zu lassen.
Wirklich lernen wir kommunizieren.
Die Zeile hier reicht nicht aus und der Zug ist schon lange abgefahren.
Ich persönlich sehe keine Zukunft für Gefeg Neckar. Nicht weil es nicht gekonnt ist, sondern weil es nicht gewollt ist.

Arbeitsatmosphäre

Lange vor der Kurzarbeit war die Atmosphäre schon katastrophal. Theoretisch kann es besser laufen. Es gab Potenzial und Mitarbeiter die richtig Lust hatten, was zu bewegen und noch die Situation zu verändern. Diese wurden leider nicht gehört oder ignoriert auf Grund von Egos oder weils Veränderungen sind. Die Stimmung war immer angespannt und immer am Limit. Es gab quasi keine Ruhephasen, in denen man sich sammeln konnte etwas aufzuarbeiten.
Gute Mitarbeiter wurden gehen gelassen ohne ein wirkliches Gespräch, oder ein Versuch von sie halten zu wollen. Versprechen wurden gemacht und sehr selten eingehalten. Egos waren leider wichtiger, als ein funktionierendes Unternehmen oder ein Arbeitgeber, der eine gute Zukunft seinen Mitarbeitern bietet.

Image

Image ist auch so ein modernes Zeug, welches man nicht braucht (Sarkasmus). Weder in der Region noch Medial geschweige bei Kunden. Sehr traurig, da Gefeg wirklich Potenzial hatte

Work-Life-Balance

Aus meiner Funktion heraus eher katastrophal. Gleichzeitig hätte man es durch eine bessere Struktur und richtigen Entscheidungen, anderen und mir doch sehr angenehm machen können.

Home Office war keine Option, weil technische Möglichkeiten nicht gestellt wurden. Die Situation und Arbeit hätten es oft zugelassen. Es wurde aber gespart an einem Laptop, der es ermöglichen würde. Stattdessen wurde das Geld in Projekte versenkt. Es gab Mitarbeiter bei denen es sehr einfach war Home Office zu realisieren und andere Mitarbeiter, bei denen es immer Gründe gab, warum es nicht möglich ist. Crunch Time während Projekten ist quasi Pflicht. Dazu noch normales Alltagsgeschäft, welches durch fehlende Struktur und zuviel Ego nie kleiner wurde, sorgen für keine Balance. Außer dass man ausgebrannt ist.

Karriere/Weiterbildung

Auch hier schließe ich mich meinen Vorrednern an, einer der schlimmsten Punkte ist tatsächlich Weiterbildungen. Weiterbildungen kosten nur Geld, deswegen gibt es keine. Dann sind die Mitarbeiter ja teuerer. Lieber akzeptiert mein ein Stillstand und bezahlt es später teuer als im Haus sich Mitarbeiter anzuziehen. Es wurde an jeder Ecke geblockt, außer man wird quasi gezwungen.

Karriere machen auf jeden Fall die Geschäftsführer in einem fliegenden Wechsel. Damit sie einen Eintrag mehr für Xing/Indeed haben und so interessanter sind für ihre nächste Funktion.

Gehalt/Benefits

Wie alle anderen vor mir, die realistische Bewertungen hier schreiben, beim Thema Gehalt/Lohn ist Gefeg Neckar eine absolute Katastrophe. Mein Lohn war ausreichend, aber weit weg vom Marktwert. Es war auch (nicht) möglich da was zu ändern weil:
___ hier bitte einen profanen Grund einfügen, der zwar Real da ist aber auch wieder ein kein können sondern wollen Problem. Es gab immer ein Grund.
Gleichzeitig ging es anderen deutlich schlechter. An sich ist das Thema Geld kein Argument für Gefeg gewesen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soziales Bewusstsein ist eher ein moderner Ansatz und deswegen nicht notwendig. Wird alles überbewertet und muss eingespart werden.

Bei Umwelt gab es deutlich bessere Unternehmen, aber auch selten schlechtere. Aus meiner funktion darf ich nicht zuviel sagen.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Abteilungen war der Zusammenhalt natürlich stärker. Auch der Klassiker, dass man immer schwierige Kollegen hat aber auch viele Gute. Sehr helfen würde es, wenn Abteilungsleiter nicht Unruhe reinbringen.
Ich habe die besten Kollegen kennenlernen dürfen, aber auch sehr herausfordernde. Der Zusammenhalt wird durch die Situation und manchmal auch Gier getrübt. An sich nichts Ungewöhnliches. Ist wahrscheinlich sogar der beste Grund für Gefeg Neckar.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab wenig jüngere Kollegen, deswegen ist der Punkt sehr einfach. Sie haben oft viel Wissen, welches sie gleichzeitig teilen sollten. An sich aber nichts negatives, eher Wertschätzend. Der Abzug war bezogen auf die Wertschätzung für Schlüssel Kollegen, die quasi das Unternehmen aufgebaut haben und beim Austritt nicht mal eine wirkliche Dankbarkeit bekommen haben.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte Glück mit meinem Vorgesetzten, da er/sie doch sehr menschlich waren. Man hat sich oft gestritten und war nicht immer zufrieden, sowas gehört auf der einen Seite dazu, auf der anderen Seite waren manche Differenzen nicht notwendig. Ich hatte viel Freiheit und Verantwortung, was ich doch sehr geschätzt habe, gleichzeitig führte die Struktur dazu, dass es doch sehr starke Differenzen gab, wohin die Reise geht. Man hat ein sehr gutes Miteinander gehabt, auch wenn es Privat sehr schlecht lief. Da wurde nicht diskutiert, sondern sich so verhalten, dass du dich als Mitarbeiter gewertgeschätzt fühlst!

Gleichzeitig gab es auch andere Abteilungsleiter die eher schwierig mit ihren Mitarbeitern umgegangen sind oder auch mir gegenüber. Mitarbeiter sind nur eine Zahl in einer Tabelle. Ein Mitarbeiterführung Kurs würde wirklich nicht schaden. Auch gegenüber von Mitarbeitern aus anderen Abteilungen.
Das Beste wäre trotzdem, sein Ego zurückzunehmen und alles als 1 Unternehmen zu betrachten.

Arbeitsbedingungen

An jeder Ecke fehlt es. Kaputte Infrastruktur, Kaputte Ausstattung, Wissen liegt mal dort oder dort, Maschinen Park ist zum größten Teil so desolat und wird mit Mühe und Not am Überleben gehalten. Ein reines nicht wollen Problem und nicht nicht können Problem. Dazu beim Regen steht dein Büro unter Wasser und man muss bedenken haben, ob man nicht ein Stromschlag bekommt. Es ist wirklich schwer etwas zu finden was nicht schon lange ersetzt werden muss. Ach doch, die Unternehmens Flotte ist immer Top.

Kommunikation

Absolute Katastrophe. Es wurde nicht gesprochen oder über Themen, die nicht relevant waren. Absolute Gatekeeping Mentalität. Damit sind primär die Abteilungsleitungen gemeint. Gerade bei Abteilungen die Schnittstellen zu anderen haben, ist so ein Verhalten fatal. Auch hier eher ein Ego Problem als ein nicht lösbares Problem. Termine oder Meetings wurden selten mit Inhalt gefüllt und mehr mit eigenen Befindlichkeiten. Selten ein Unternehmen kennen gelernt, welches sich selbst so ein Bein gestellt hat. Dazu ist auch durch veraltete Strukturen die Kommunikation extrem abgeschreckt gewesen. Technische Möglichkeiten wurden nicht genutzt, weils von der GF nicht genehmigt wurde oder zu aufwendig wäre

Gleichberechtigung

Ich war nicht direkt betroffen, wusste aber von einigen Kollegen, dass sie unfair behandelt wurden. Ist auch ein Problem, dass man sich seine Mitarbeiter an erzieht und klein hält.

Interessante Aufgaben

Anfangs war es sehr interessant, dann wurde es sehr schnell monoton, da viele Hürden nicht behoben werden wollten.
Kein geht nicht Problem sondern ein man will nicht Problem

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Arbeitgeber-Kommentar

GEFEG Drive Technologies GmbHPersonalabteilung

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Auch wenn Ihre Rückmeldung sehr kritisch ausfällt, schätzen wir die Offenheit und den Einblick, den Sie uns damit geben.

Es tut uns aufrichtig leid, dass Sie Ihre Zeit bei uns in vielen Bereichen als enttäuschend empfunden haben und dass wichtige Themen wie Kommunikation, Struktur, Wertschätzung oder Weiterentwicklung aus Ihrer Sicht nicht den Erwartungen entsprochen haben. Wir nehmen diese Punkte sehr ernst.

Gerade die Aspekte, die Sie ansprechen – Zusammenarbeit über Abteilungen hinweg, Transparenz, Führungskultur, strukturelle Arbeitsbedingungen sowie der Umgang mit engagierten Mitarbeitenden – sind zentrale Bereiche, an denen wir bereits intensiv arbeiten. Auch Themen wie moderne Arbeitsmittel, Arbeitsorganisation, Weiterbildung und der Umgang mit Feedback stehen im Fokus unserer aktuellen Veränderungsprojekte.

Ihr Eindruck, dass Potenziale nicht genutzt wurden, zeigt uns deutlich, dass wir noch besser darin werden müssen, Mitarbeitenden zuzuhören, Hemmnisse zu erkennen und Weiterentwicklung aktiv zu fördern. Dass Sie Kollegenzusammenhalt und menschlichen Umgang positiv hervorheben, freut uns besonders – daran möchten wir weiter anknüpfen.

Wir bedanken uns für Ihren Einsatz während Ihrer Zeit bei uns und wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft nur das Beste. Gleichzeitig verstehen wir Ihre Rückmeldung als Auftrag, interne Prozesse, Führungsthemen und strukturelle Rahmenbedingungen weiter konsequent zu verbessern.

Sollten Sie offen dafür sein, würden wir uns über einen vertraulichen Austausch freuen, um einzelne Hinweise noch besser zu verstehen – selbstverständlich völlig unverbindlich.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.