Sehr belastendes Arbeitsumfeld durch mangelnde Struktur und unprofessionelle Führungskultur
Verbesserungsvorschläge
Bitte hab ein Auge auf gewisse Vorgesetzte bzw. deren Verhalten gegenüber Kollegen und anderen Abteilungen.
Ein respektvoller Führungsstil auf Augenhöhe sowie eine ehrliche Wertschätzung der Mitarbeiter würden nahezu alle der bestehenden Probleme entschärfen und langfristig zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Die generelle Atmosphäre war leider durch ein sehr unprofessionelles Führungsverhalten und Druck geprägt. Durch das sehr emotionale und unberechenbare Verhalten der Führungskraft war man ständig angespannt. Wertschätzung oder Lob gab es nicht – stattdessen wurde man mehmals täglich angeschrien. Das hat es schwer gemacht, sich wohlzufühlen oder mit Motivation an die Arbeit zu gehen.
Die Stelle wurde innerhalb eines Dreivierteljahres mindestens dreimal neu vergeben. Dies sagt sehr viel über diese Abteilung aus.
Image
Die Firma Geiger vertritt nach außen vor allem Werte wie „Mensch sein. Fair sein.“
Es ist aber weder menschlich noch fair, seine Mitarbeiter von heute auf morgen und ohne Vorwarnung auf die Straße zu setzen, nur weil manche Vorgesetzte tun und lassen können, was immer sie möchten.
Solch eine Entscheidung hat ernsthafte Konsequenzen und kann im schlimmsten Fall Existenzen vernichten. Die Verantwortlichen sind sich darüber definitiv bewusst.
Ihr habt gegenüber jedem einzelnen eurer Mitarbeiter eine gewisse Verantwortung, auch wenn es ein paar tausend davon gibt!
Kollegenzusammenhalt
Es gab Kollegen, die freundlich und unterstützend wirkten. Sie gaben einem zu Beginn das Gefühl, es würde ihnen am Herzen liegen, dass sich die neuen Mitarbeiter wohlfühlten. Rückblickend stellte sich jedoch heraus, dass diese bei der Kündigung stärker involviert waren, als zunächst erkennbar war. Das stellt die Loyalität in dieser Abteilung sehr infrage.
Andere Kollegen haben ähnliche Erfahrungen mit dem Vorgesetztenverhalten gemacht und haben einen tatsächlich sehr ehrlich unterstützt.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskräfte war psychisch sehr belastend und eine professionelle Gesprächsebene war nicht möglich. Kritik wurde regelmäßig laut und in unangemessener Form geäußert – auch bei Kleinigkeiten oder Themen, für die man nicht zuständig war.
Kündigungen kommen auch gerne mal vor, es wird ungefähr nach der zweiten Woche entschieden, ob man bleiben darf. Am Kündigungsgespräch nehmen mehrere Personen teil, darunter auch Personen, die dazu nicht befugt sind. Die Kündigungsgründe sind unlogisch und nicht nachvollziehbar. Im Gespräch wird man massiv unter Druck gesetzt und am Ende dazu genötigt, die Kündigung sofort und ohne Bedenkzeit zu unterschreiben.
Kommunikation
Die Kommunikation war sehr schwierig. Rückfragen oder Hinweise wurden direkt als Kritik verstanden, was einen respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern unmöglich gemacht hat. Die Einarbeitung war sehr knapp und oberflächlich. Es wirkte fast so, als hätte man gar kein echtes Interesse daran, dass neue Mitarbeiter gut ankommen oder verstehen, was zu tun ist.
Im Arbeitsvertrag stand außerdem eine ganz andere Stellenbezeichnung als das, was man am Ende tatsächlich gemacht hat – das wurde vorher nicht besprochen. Etwa ein Drittel der Aufgaben kamen völlig überraschend dazu und waren vorher nie Thema.
Gleichberechtigung
Es wird nach persönlichem Empfinden, Position, Alter und Ausbildung/Studium bevorzugt. Wenn das nicht passt, wir man in dieser Abteilung keine Chance haben



