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Geis 
Gruppe
Bewertung

Es war der Horror!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2009 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Geis Global Logistics in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was den Standort Nürnberg Semikron betrifft gar nix.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie mit unschönen Methoden Mitarbeiter während der Finanzkriese aussortiert wurden. Mir wurde z.B. die alleinige Schuld an den Schäden im Hochregallager in die Schuhe geschoben. Mir wurde dann vom Standortleiter gesagt, dass das beste, was er mir anbieten könne, ein Aufhebungsvertrag wäre, den ich mich aber anfangs geweigert habe, zu unterschreiben. Achtung ab hier wurde zensiert, und das, obwohl ich eine eidesstattliche Versicherung eingereicht habe! (Hier würde normalerweise meine Schilderung über die Ereignisse stehen, die sich im März 2009 in der Sigmundstraße zwischen dem Standortleiter und mir zugetragen haben, aber Geis muss wohl wen Tag und Nacht vor dem Computer sitzen haben, der um das Image der Firma kämpft, indem er oder sie dafür sorgt, dass Bewertungen wie diese aus dem Netz genommen werden. Ist halt immer dasselbe: Groß schluckt klein! So bleibt es an der Fantasie der Leser, warum ich unterschrieben habe. Wenn Geis nur halb soviel Zeit und Energie in Schulungen für Vorgesetzte stecken würde, die aber anscheinend dort lernen, wie man Mitarbeiter klein hält, dann wäre ich schwer begeistert. Von einem Geratestehen für begangene Taten keine Spur! Lieber schweigt man Tatsachen tot!) Bis hierhin geht die Zensur! Eingeschüchtert, wie ich damals war, habe ich unterschrieben, bin aber dann mit einen Anwalt dagegen vorgegangen, womit ich eine ordentliche Kündigung erreicht habe, womit die Sperre von der Agentur für Arbeit aufgehoben worden ist. Den Verantwortlichen von Geis war es anscheinend vollkommen egal, von welchem Geld ich leben sollte! Ein anderer Kollege wurde gefragt, ob er sich einen anderen Bereich vorstellen könnte, bevor er die Kündigung erhält. Dieser hat mit ja geantwortet, woraufhin er dann doch die Kündigung erhalten habe, da man aus seinem Ja ein Nein gemacht hat. Auf die Frage des Kollegen, warum er nun doch die Kündigung erhalten habe, hatte man mit Ups reagiert.

Verbesserungsvorschläge

Wie schon bereits erwähnt, hätte man nachforschen können, wie es um meine Bereitschaft zur Samstagsarbeit tatsächlich bestellt war, anstatt den Lügen eines Einzelnen zu glauben. Aber derjenige war ja die sogenannte Lichtgestallt. Ich würde es nur fair finden, wenn mir Geis für die erlittenen Schikanen einen Schadensersatz anbietet.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe damals dort als Zeitarbeiter angefangen und war direkt vom ersten Tag an vielen Überstunden ausgesetzt, da wir anfangs für die Kommissionierung nur zu dritt waren. Trotzdem strebte ich eine Festanstellung an, wofür ich mir sprichwörtlich den Hintern aufgerissen habe.

Image

Keinen Plan. Kann ich nix zu sagen.

Work-Life-Balance

Vergiss es! Am Tag, an dem man mich nach vier Jahren abserviert hatte, wurde mir nachgetragen, dass ich mehrmals erwähnt habe, dass ich neben der Arbeit auch noch ein Kind habe, welches ich nur an 4 Tagen im Monat gesehen habe. Wenn ich jetzt hier in einem Beitrag die Antwort von Geis lese, dass Geis ein gutes Zusammenspiel von Familie und Arbeit wichtig ist kann ich nur lachen. Ich habe es im Standort Nürnberg während meiner Tätigkeit für die Fa. Semikron ganz anders erlebt. Zitat: der XY hat sein Kind und Arbeit auch unter einem Hut gebracht, sprich die Arbeit war wichtiger als das Kind. Dazu muss ich sagen, dass derjenige aber auch keinen Singlehaushalt hatte, sondern er hatte eine Frau zu Hause, die auf sein Kind aufgepasst hat, während er in der Arbeit war. Das hatte ich halt als geschiedener Vater nicht.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe nix angeboten bekommen.

Gehalt/Benefits

Für die Arbeit, die man da leisten musste, war das schon wenig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich nix zu sagen.

Kollegenzusammenhalt

Schlecht.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nix zu sagen.

Vorgesetztenverhalten

Schlecht. Ich habe es mal gewagt mich über einen Kollegen zu beschweren, da dieser gesagt hat, er haue mir ins Gesicht woraufhin ich gezwungen wurde in einem Zeitraum von sechs Wochen dreimal am Samstag zu arbeiten, weil anscheinend der Kollege, der mir gedroht hatte, über mich Lügen verbreitet hat, dass ich mich um die Samstagarbeit drücken würde, was aber gar nicht der Wahrheit entsprach, da ich dieser in regelmäßigen Abständen nachgegangen bin, was man an den Aufzeichnungen, die per Pick-by-Voice aufgezeichnet wurden hätte nachprüfen können. Auch hätte man mal auf meinen Überstundenstand sehen können, was aber anscheinend ebenso nicht gemacht worden ist, sondern man hat den Kollegen, der mir Gewalt angedroht hat, blind vertraut. Als ich es dann mal vor dem dritten Samstagseinsatz gewagt habe Nein zu sagen, hat mich der oberste Vorgesetzte angeschrien, dass es eben dann bestimmt werde. Bei sechs Mann im Team wäre es nur fair gewesen, dass jeder mal dran kommt, sprich alle 6 Wochen, und nicht 3 mal in sechs Wochen. Ein anderes Mal hat mich oben genannter Kollege wüst beschimpft, was ich umgehend den obersten Vorgesetzten gemeldet habe, der es als Kindergarten abgetan hat.

Arbeitsbedingungen

Schlecht. Überstunden bis zum Umfallen. Vorgesetzte haben bestimmte Mitarbeiter rausgepickt, die schuften mussten bis sie von heute auf morgen nicht mehr zur Arbeit erschienen sind.

Kommunikation

Ein Befehlston wie bei der Bundeswehr. Darüber hinaus haben mich Vorgesetzte schikaniert, da ich damals etwas kräftiger war. Zitat von der damaligen Leitung ich solle mal abnehmen sonst würde ich nicht mehr durch die Regale passen. Auf Fragen, ob man jetzt nach 10 Stunden nach Hause gehen könne wurde mit Gelächter reagiert und einen Berg an neuer Arbeit.

Gleichberechtigung

Vergiss es! Während andere als "Lichtgestallt" in den Himmel gelobt worden sind, übrigens derjenige, der mir paar Ohrfeigen angedroht hat, wurde ich von Vorgesetzten und vom obersten wegen meines Übergewichts gehänselt. Auch mein Einsatz, den ich bereits als Zeitarbeiter gezeigt hatte, wofür ich auch einmalig gelobt worden bin, weil ich 1000 Picks in nur drei Tagen geschafft hatte, war vergessen. Stattdessen hat man den Lügen eines Einzelnen geglaubt. Rückblickend hätte ich wegen der Schikanen um die Samstagseinsätze und die Sprüche um meine damalige Körperfülle zum Anwalt wegen Mobbings gehen sollen. Leider habe ich das nicht getan.

Interessante Aufgaben

Ich war bei den Kommissionieren, also täglich derselbe Trott.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR Team, Geis Gruppe
HR TeamGeis Gruppe

Vielen Dank für Ihre Bewertung und die Schilderung Ihrer damaligen Erfahrungen.

Da sich Ihre Bewertung auf eine Tätigkeit bezieht, die inzwischen rund 17 Jahre zurückliegt, ist es uns wichtig, den zeitlichen Kontext einzuordnen:

Geis hat sich seitdem in nahezu allen Bereichen grundlegend weiterentwickelt – organisatorisch, kulturell und strukturell.

Die von Ihnen beschriebenen Erlebnisse und Einschätzungen stehen klar im Widerspruch zu unseren heutigen Werten und unserer Unternehmensphilosophie. Respekt, Fairness, wertschätzende Zusammenarbeit und verantwortungsvolles Führungsverhalten sind heute feste und gelebte Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Diese werden durch klare Leitlinien, transparente Prozesse sowie kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Führungskräfte unterstützt.

Uns ist bewusst, dass die Vergangenheit nicht rückgängig gemacht werden kann. Gleichzeitig möchten wir betonen, dass Ihre damaligen Erfahrungen kein Abbild des heutigen Arbeitens bei Geis darstellen. Viele langfristige Mitarbeitende sowie aktuelle Rückmeldungen bestätigen diesen Wandel.

Wir danken Ihnen dennoch für Ihre Offenheit und nehmen Feedback – auch rückblickendes – ernst. Gleichzeitig laden wir alle Interessierten ein, sich ein aktuelles Bild von Geis als Arbeitgeber zu machen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.