2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Zuverlässige Ausbildungsvergütung: Die Bezahlung war fair und regelmäßig.
Einblick in betriebliche Abläufe: Trotz der Wiederholungen konnte man grundlegende Prozesse im Unternehmen kennenlernen.
Strukturierter Arbeitsalltag: Aufgaben und Verantwortlichkeiten waren klar definiert, was einen Überblick über den Betrieb ermöglicht.
Fehlende fachliche Anleitung: Häufig gab es zu wenig Unterstützung bei schwierigen Themen oder bei der Vorbereitung auf schulische Prüfungen.
Wenig Abwechslung bei den Aufgaben: Aufgaben wiederholten sich stark, wodurch wenig neue Lernmöglichkeiten entstanden.
Arbeitsbelastung und Überstunden: Kurzfristige Einsätze, Samstagsarbeit und Überstunden führten zu hoher Belastung, oft ohne angemessene Planung.
Mangelnder Respekt gegenüber Auszubildenden: Aufgaben wurden oft so verteilt, dass Auszubildende vor allem Arbeiten übernehmen mussten, die sonst niemand machen wollte, was das Gefühl von Wertschätzung minderte.
Geringe Einbindung von Ideen: Vorschläge und frische Ideen von Auszubildenden wurden nur selten aufgegriffen, wodurch Innovationspotenzial ungenutzt blieb.
Zusammenfassend besteht deutlicher Verbesserungsbedarf in der Ausbildungsstruktur. Eine Ausbildung sollte vorrangig dem Lernen und der fachlichen Entwicklung dienen und nicht überwiegend aus sich wiederholenden Routinetätigkeiten bestehen. Mehr fachliche Anleitung, eine bessere Abstimmung mit schulischen Inhalten sowie ein respektvollerer Umgang mit Auszubildenden würden die Qualität der Ausbildung erheblich steigern. Zudem wäre es wünschenswert, Auszubildende stärker einzubinden, ihre Ideen ernst zu nehmen und sie nicht primär als flexible Arbeitskraft einzusetzen.
Die Arbeitszeiten waren häufig durch Überstunden geprägt. Kurzfristig anfallende, dringende Aufgaben führten regelmäßig dazu, dass Arbeiten länger dauerten als geplant. Zudem kam es über mehrere Monate hinweg zu Samstagsarbeit, oftmals, weil diese Aufgaben von anderen Mitarbeitenden nicht übernommen werden wollten und stattdessen dem Auszubildenden übertragen wurden. Insgesamt fehlte hier eine klare und faire Strukturierung der Arbeitszeiten sowie eine angemessene Berücksichtigung der Ausbildungssituation.
Die Ausbildungsvergütung war insgesamt angemessen und gab keinen Anlass zur Kritik. Sie entsprach den Erwartungen und war zuverlässig. Dennoch besteht aus meiner Sicht grundsätzlich immer Potenzial zur Weiterentwicklung, insbesondere im Hinblick auf die steigenden Lebenshaltungskosten und den zusätzlichen Einsatz, der teilweise erwartet wurde.
Ich hätte mir gewünscht, häufiger Unterstützung in schwierigeren Themen zu erhalten und von jemandem zu lernen, der mit den schulischen Inhalten und Prüfungsanforderungen vertraut ist. Oft fühlte ich mich alleingelassen, da es kaum Gelegenheiten gab, neue Inhalte zu lernen, und für gezielte Anleitung weder ausreichend Zeit vorhanden war noch diese angeboten wurde.
Es war sehr schade, dass sich die Aufgaben jeden Monat wiederholten und kaum neue Tätigkeiten vermittelt wurden. Oft beschränkte sich die Arbeit auf das Nötigste, anstatt Lernmöglichkeiten zu bieten. Eine Ausbildung sollte primär dazu dienen, Wissen und Fähigkeiten zu erwerben, statt überwiegend Routineaufgaben zu übernehmen, die sonst niemand im Unternehmen erledigen möchte.
Wie bereits erwähnt, wiederholten sich die Aufgaben fast täglich, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Gegen Ende der Ausbildung führte diese ständige Wiederholung dazu, dass der Arbeitsalltag zunehmend monoton und belastend wurde, da kaum Möglichkeiten bestanden, aus diesem Kreislauf auszubrechen oder neue Erfahrungen zu sammeln.
Als Auszubildender fühlte ich mich häufig nicht ausreichend respektiert. Oft musste ich kurzfristig einspringen, etwa bei krankheitsbedingten Ausfällen, und dabei vor allem Aufgaben übernehmen, die sonst niemand übernehmen wollte. Dies vermittelt eher den Eindruck, dass Auszubildende als flexible Arbeitskraft genutzt werden, anstatt als Lernende wertgeschätzt zu werden.